Jacques Bonnet Meine vielseitigen Geliebten

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Inhaltsangabe zu „Meine vielseitigen Geliebten“ von Jacques Bonnet

»Die Bibliothek ist der Ort, der dem Paradies am nächsten kommt.« Jacques Bonnet Jacques Bonnet ist bekennender Bibliomane. Er besitzt mehrere Zehntausend Bücher, seine ganze Wohnung ist eine Bibliothek. Aber wie sortiert man eine solche Menge an Werken? Mit welchen Lesetechniken schafft man es, sich ihren Inhalt einzuprägen? Und zu welchem Ort sollte man seinen vielseitigen Geliebten auf keinen Fall den Zutritt gestatten? Ein echtes Liebhaberstück und eine faszinierende Reise durch die Welt der Bücher.

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  • über das Zusammenleben mit 20.000 Büchern

    Meine vielseitigen Geliebten

    Keksisbaby

    01. February 2016 um 08:23

    Als bekennender Bibliomane umfasst seine Bibliothek mehrere Zehntausend Bücher. Und so philosophiert Jaques Bonnet in seinem Werk „Meine vielseitigen Geliebten“, darüber wie sich das Zusammenleben mit so vielen Büchern gestaltet, wie man sie wohl am besten ordnet und wie besessen ein Bibliomane sein kann.   Ich hatte bei Amazon die ersten Seiten gelesen und war fasziniert. Ein glücklicher Umstand wollte es, dass meine Bibliothek das Werk führt. Sonst hätte ich mich furchtbar geärgert, Geld dafür ausgegeben zu haben. Ich hatte irgendwie eine andere Erwartung an das Buch. Es geht Kapitelweise darum, in wie weit sich so eine Wust von Büchern ordnen lässt: nach Autoren, nach Größe,, nach Farben, nach Sprachen, nach Kontinenten etc. Und welcher Bibliomane nach welchen Kriterien wie sammelt. Am Ende war es ziemlich ermüdend, da nur noch mir unbekannte Autoren aufgeführt wurden, deren Namen mich schon beim Lesen einschläferten. Von daher entschied ich mich das Buch nur noch quer zu lesen und mich mit der Tatsache begnügt, dass ich möglicherweise bibliophil bin, aber auf keinen Fall bibliomanisch. In meinem Bad stehen nämlich noch keine Bücher und ich kann noch bei geschlossenem Fenster duschen.   Die ersten zwei Kapitel kann man interessehalber schon mal lesen, aber danach ist es nicht einmal mehr eine Autobiographie und nicht mal ein bibliomanisches Bekenntnis, sondern nur noch die Frage: Wie sortiert man 20.000 Bücher?

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  • Ein Muss für jeden Bücherwurm

    Meine vielseitigen Geliebten

    Rebel_Heart

    30. May 2013 um 21:32

    Hach, dieses kleine Buch.. auch wenn ich deswegen jetzt total übermüdet bin, konnte ich einfach nicht aufhören, es zu lesen. Manch einer mag es nicht nachvollziehen können, aber dieses Buch ist ein Muss für jeden etravaganten Bücherwurm.  Das Buch beschreibt das Leben des Autors mit seinen Büchern, ohne welche er gar nicht mehr leben kann. Kein einziges von ihnen würde er je weggeben und bei Fragen wie "Hast du die etwa alle gelesen?", habe sogar ich mich angesprochen gefühlt. Vielleicht mögen dem einen oder anderen einige Fragen unbeantwortet bleiben, aber ich habe mich von diesen Eindrücken eines Bibliomanen gut unterhalten gefühlt. Ein Muss für jeden, der sich ebenso angesprochen fühlt und nochmals vielen lieben Dank an Maegwin, dass ich es bei ihr gewonnen habe. 5 von 5 Gänseblümchen.

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  • Rezension zu "Meine vielseitigen Geliebten" von Jacques Bonnet

    Meine vielseitigen Geliebten

    rumble-bee

    18. June 2012 um 10:34

    Ich wundere mich - nun habe ich schon bei mehreren Rezensenten gelesen, Jacques Bonnet zitiere zu viel aus Alberto Manguel. Das empfinde ich überhaupt nicht so! Ich kann mich bewusst nur an 3 Zitate erinnern, und das ist nicht übermäßig viel. Im Gegenteil, die Zitate sind wundervoll ausgewählt, weil sie den Geist, die Botschaft, von Bonnets eigenem Buch hervorragend zusammenfassen und unterstreichen. Nun ja, es mag sein, dass bei einem so dünnen Buch 3 Zitate aus einer einzigen Quelle besonders deutlich im Gedächtnis bleiben... Es stimmt natürlich, dass Monsieur Bonnet das Rad nicht neu erfunden hat - Bücher über Bücher, und über sammelwütige und leidenschaftliche Leser, gibt es wahrhaftig schon einige. Aber: Seine Ausrichtung, sein Stil, und das auch noch auf diesem gedrängten Raum, sind schon besonders liebenswert. Es ist ja auch wirklich eine undankbare Situation - wenn man nach Alberto Manguel überhaupt noch etwas über Bibliomanie schreiben will, wird man automatisch mit diesem verglichen. Und, wenn man ehrlich ist - Manguel hat alles über das Thema gesagt, was es zu sagen gibt. Dennoch, bei Bonnet hat mich gefreut, dass er wenigstens dem Titel, Cover und Klappentext treu bleibt - das Buch verspricht nichts, was es später nicht auch halten würde. Geärgert, oder besser gesagt gestört, hatte mich das z. B. bei Nina Sankovitch ("Tolstoi und der lila Sessel"), und bei Anne Fadiman ("Ex Libris - Bekenntnisse einer Bibliomanin"). Nina Sankovitch macht aus dem versprochenen Lesejahr eher eine Familienchronik, und bei Anne Fadiman geht es mitnichten um Bekenntnisse, sondern um willkürlich ausgesuchte Episoden aus einer literarischen Kolumne einer ihrer Zeitungen. Erwähnenswert als Vergleich wäre sicher noch "Das Papierhaus" von Carlos Maria Dominguez; aber hier wiederum steht eher die erfundene Geschichte, die Handlung, im Vordergrund, als eine Analyse bibliomanischen Verhaltens. Und genau das liefert Bonnet, und dafür habe ich das Büchlein geliebt: eine Analyse. Und er beschränkt sich wahrhaftig auf das Lesen, das Leseverhalten, und das Sammeln. Also ganz grundlegende Dinge! Eher nebenbei bekommt man mit, auf welchen Gebieten er sammelt, und welche Autoren er schätzt. Doch das steht bei weitem nicht im Fokus. Daher war es mir auch egal, dass ich die meisten von ihm erwähnten Autoren und Werke nicht kannte. Es ging ja eben nicht (!) darum, Lese-Empfehlungen zu geben. Es ging um eine liebenswert-verschrobene Zustandsbeschreibung. Wen bezeichnet man als Bibliomanen? Durch welche Verhaltensweisen zeichnet sich das aus? Welche fast komischen Probleme ergeben sich? Welches Verhältnis hat man zu Einbänden, zu literarischen Charakteren, wie liest man, wie viel, wann, und wo? In all dem habe ich mich zu 100 Prozent wiedererkannt! Obwohl meine Sammlung natürlich bei weitem nicht an die von Herrn Bonnet heranreicht. Der Vergleich zu Alberto Manguel, nun, der ist einfach ein wenig unglücklich, weil teils an der Sache vorbei. Manguel schreibt enzyklopädisch, plaudernd, gelehrt, umfassend. Bonnet hingegen nimmt sich selber ein wenig aufs Korn, er unterhält, und beschreibt treffend. Nun mag man als Leser selber entscheiden, welcher Ansatz einem wichtiger ist. Von mir gibt es jedenfalls 5 wohlverdiente Sterne.

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  • Rezension zu "Meine vielseitigen Geliebten" von Jacques Bonnet

    Meine vielseitigen Geliebten

    ChiefC

    01. December 2010 um 18:50

    Netter Titel mit ein paar guten Zitaten zu Büchern und zum Lesen, muss man als bibliomaner Germane aber nicht wirklich lesen, denn die Querverweise und Lesebeispiele beziehen sich vordringlich auf französische Bücher, von denen ich, trotz bekennender Frankophilie, viele gar nicht kenne, und, noch schlimmer, auch gar nicht unbedingt kennenlernen will. In einem bin ich mit M. Bonnet aber absolut d'accord, er zitiert wiederholt aus den Büchern von Alberto Manguel und den kann ich nun wirklich mit fünf Sternen empfehlen. Also: Der Manguel in der Bibliothek erspart dem Manne (und der Frau) den Bonnet.

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  • Rezension zu "Meine vielseitigen Geliebten" von Jacques Bonnet

    Meine vielseitigen Geliebten

    capkirki

    27. May 2010 um 11:56

    Ein Buch über die Liebe zu Büchern. Dies ist wohl nur eine Lektüre für Menschen, die eine solche Bücherliebe teilen - anderen würde das Verständnis dafür fehlen, extra für seine Bücher eine zweite oder dritte Wohnung anzumieten ;). Schön zu lesen, dass es solche Bibliomanen gibt, die sich Gedanken über Bücher machen, wie man sie sammelt, sortiert, kategorisiert, liest, bewertet... Das Büchlein hat einige wirklich schöne Stellen, für die allein sich der Kauf schon lohnt! ("Die Bibliothek schützt vor Feindseligkeiten von aussen. Sie dämpft den Lärm der Welt, mildert die Kälte, die "draussen" herrscht, aber sie verleiht auch ein Gefühl der Allmacht. Die Bibliothek ist ein Konzentrat aus Raum und Zeit.") Auch erkennt man sich in gewissen Situationen wieder ("Hast Du die alle gelesen?", "Wie finde ich ein Buch am schnellsten wieder?") Wer Bücher liebt, wird es dieses Buch gern in seine Sammlung stellen, egal ob unter "B" wie "Bonnet", "M" wie "Meine" oder "F" wie Frankreich ;)

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  • Rezension zu "Meine vielseitigen Geliebten" von Jacques Bonnet

    Meine vielseitigen Geliebten

    Büchereule

    24. January 2010 um 09:48

    Dieses Buch ist für wahre Bibliomanen geschrieben! Jacques Bonnet präsentiert seine Bibliothek, sein Leben als besessener Leser und beschäftigt sich mit den Sorgen eines jeden Büchersammlers; wie man eigentlich zu der Auswahl seiner Bücher kommt und beispielsweise diese so katagolisiert, dass man unter zehntausenden Exemplaren noch das gewünschte wiederfindet. Auf seinen gut 150 Seiten strotzt 'Meine vielseitigen Geliebten' geradezu vor Wissen und Wiedererkennungswerten. Empfehlenswert ist die Lektüre jedoch nur für wirklich Lesebesessene.

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  • Rezension zu "Meine vielseitigen Geliebten" von Jacques Bonnet

    Meine vielseitigen Geliebten

    Daniliesing

    08. January 2010 um 01:59

    Bücher über Bibliophilie und Bibliomanie gibt es schon so einige. In diesem Zusammenhang fallen dem interessierten Leser vermutlich zuerst Autorennamen wie Alberto Manguel, Carlos M. Dominguez oder gar Gustave Flaubert ein. Mit seinem Buch "Meine vielseiteigen Geliebten: Bekenntnisse eines Bibliomanen" möchte nun auch der französische Autor Jacques Bonnet seine Meinung und Erfahrungen zu diesem spannenden Thema beitragen. Zuerst sei gesagt, dass dieses Buch wirklich nur für Menschen geeignet ist, die Bücher lieben. Dabei geht es nicht nur um die Liebe zum Lesen, sondern speziell um das Besitzen von bestimmten Büchern. Wer sich bisher noch nicht über den Inhalt hinaus für Bücher interessiert hat, der ist hier an der vollkommen falschen Adresse. In "Meine vielseitigen Geliebten" geht es um die Aufmachung von Büchern, das Sammeln und Sortieren nach verschiedensten Systemen, ja das Erstellen der eigenen Privatbibliothek. Der Autor selbst gehört zu dieser "Kategorie" Mensch - er ist ein Liebhaber und Sammler von Büchern. Sie sind ein extrem wichtiger Bestandteil seines Lebens und bei der Lektüre seines Buches merkt man das sofort. Bücher und die Gedanken an sie, sind ständige Begleiter durch Jacques Bonnets Leben. Jeder, der dieses Gefühl aus eigener Erfahrung kennt, wird sich auch in "Meine vielseitigen Geliebten" einfühlen können. Es bestätigt dem Leser nur einmal mehr, und das sehr intensiv, dass Bücher etwas Wunderbares sind. Obwohl ebenso auf Gefahren hingewiesen wird, denn Bücher können auch zur Sucht werden. Häufig ist die Grenze zwischen Liebe und Abhängigkeit dabei sehr schmal. Jeder muss eben seine eigenen Grenzen kennen. Teilweise zitiert mir Bonnet aber etwas viel - gerade vom oben bereits genannten Alberto Manguel. Da scheint es fast, als wären ihm die eigenen Ideen bzw. passenden Worte abhanden gekommen. Hier tritt dementsprechend auch die ein oder andere Langatmigkeit auf. Doch das macht der Autor schon bald wieder durch seine Schwärmerei wett, aus der ein herrlicher hintergründiger Humor gepaart mit treffender Selbstironie hervorblitzt. Klar scheint es verrückt Bücher zu sammeln und zu horten. Schließlich können sie nicht gerade als platzsparend bezeichnet werden. Der Wohnungswechsel mit vielen Büchern wird gar zu einem privaten logistischen Problem erster Klasse. Und dennoch kann sicher jeder Buchliebhaber bestätigen, dass er keines dieser wunderbaren vielblättrigen Schätzchen aus seinem eigenen Besitz missen möchte. Im Gegenteil: Er wartet nur darauf, dass immer neue hinzukommen! Nicht nur dank der hübschen bibliophilen Aufmachung eignet sich dieses Buch folglich perfekt, um ein schönes Plätzchen im Regal neben den eigenen "vielseitigen Geliebten" einzunehmen.

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