Jade Tatnon Silex: Die Garde

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Inhaltsangabe zu „Silex: Die Garde“ von Jade Tatnon

Emily ist… … ein Gardist in Ausbildung. … verliebt in Chase. ... der Silex. Und sie befindet sich auf der Flucht – nur mit Chase an ihrer Seite. Doch sie flüchtet nicht nur vor den Seleiki, sondern auch vor der Garde. Aber wer jetzt die größere Gefahr darstellt, das weiß sie selber auch nicht. Zitat: „Wenn du willst, dass das da,“ ich nickte zu meinem Erbrochenen zwischen uns, „das nächste Mal an deiner Windschutzscheibe klebt, dann bitte.“ „Okay! Nur 100 kmh! Gott, du bist echt so starrköpfig!“ „Ich lebe nur nicht so gefährlich wie du.“ „Sagt das Mädchen, hinter dem die ganze Welt her ist!“

Nettes Buch, lässt sich gut lesen und ist recht spannend. Allerdings bleiben ein paar Fragen offen.

— angelsbooks
angelsbooks

Interessante Ideen mit viel Potenzial und reichlich Spannung. Ein paar Fragen mehr, hätte ich aber gerne beantwortet gehabt.

— Ladylike0
Ladylike0

Eine wundervolle Fantasy-Geschichte, die durch ihre Charakteren lebt.

— schacla
schacla

Tolles Buch, großartige Geschichte und wunderbare Charaktere. Freue mich auf die Fortsetzung! <3

— michitheblubb
michitheblubb
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  • Silex - Die Garde

    Silex: Die Garde
    wicked_fairy

    wicked_fairy

    24. August 2016 um 20:32

    An dieses Buch hatte ich die Erwartung, dass es eine Fantasygeschichte enthält, die mich mit Spannung zum Weiterlesen zwingt, selbst wenn ich eigentlich keine Zeit zum Lesen habe.Meine Erwartungen konnten leider nicht erfüllt werden, da die Geschichte viel zu langatmig war, um die gewünschte Spannung zu erzielen.Es gibt eine Menge Rückblenden – auch mal mehrfach in einem Kapitel. Das ist leider sehr nervig, da es nicht dazu beiträgt zu verstehen, worum es in dem Buch eigentlich geht. Mehr als den Hauptcharakter, Emily, haben die Rückblenden und die Gegenwart der Geschichte nicht miteinander zu tun, was es nur noch schwieriger macht, einen anderen Charakter richtig zu sehen.Eine andere Sache, die mir noch aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass in der Erzählung von der Gegenwart sehr viel darüber berichtet wird, was in der Vergangenheit passiert ist. Dabei wird dann aber die Vergangenheit zwischen den Rückblenden und der Gegenwart angesprochen.All das sorgt dafür, dass man als Leser das Gefühl bekommt bei der Geschichte auf der Stelle zu treten. Es geht meist weder vorwärts noch zurück.Etwas schade ist es meiner Meinung nach, dass viele fremde Begriffe (wie Garde oder Silex) auftauchen und diese dann nicht erklärt werden. Als Leser weiß man dann eben nicht, wovon gesprochen wird. Anderes wird dagegen mit schöner Regelmäßigkeit erklärt, sodass man bereits gelangweilt ist, weil man die Erklärung in ähnlichen Worten bereits kurz zuvor gelesen hat. Ein Ausgleich bei diesen Erklärungen wäre schön. Erklärt werden sollte jeder Begriff, aber einmal langt dann völlig aus.Die Geschichte wurde aus der Sicht von Emily erzählt. Das ist sehr gut gelungen, da man durch die Erzählung und die Einbringung ihrer Gedanken eine klare Vorstellung von dem Charakter bekommt.Das ist aber auch der einzige Charakter, den man kennen lernt. Von allen bekommt man eine kurze Beschreibung oder/und es wird auch nur beschrieben, was sie tun. Wer sie sind oder in welcher Beziehung sie zum Hauptcharakter stehen, erfährt man gar nicht oder sehr viel später, wenn man als Leser bereits erfolglos versucht hat sich ein Bild zu machen.Der Schreibstil gefällt mir gut. Es ist eine gelungene Mischung aus Gedanken, Dialog und Erzählung.Außerdem ist die ganze Geschichte sehr detailreich erzählt, was erst einmal nichts schlechtes ist. Leider ist es in diesem Falle etwas übertrieben worden und man langweilt sich in einigen Szenen, da die vielen Details diese sehr langatmig werden lassen.Ich vergebe an dieses Buch 2 von 5 Sterne. Das liegt daran, dass die Idee für die Geschichte zwar gut ist, allerdings die Umsetzung nicht ganz geglückt ist.

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  • Spannende Geschichte, sehr packend!

    Silex: Die Garde
    Sulevia

    Sulevia

    18. May 2016 um 17:14

    Meinung zum Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut und ich finde es passt auch zum Buch.Meinung zum Inhalt: Ich hatte anfangs ziemliche Probleme in die Geschichte zu finden. Alles war verwirrend für mich. Mit der Zeit klärt sich das zumindest etwas auf. So habe ich vor allem die zweite Hälfte verschlungen.Die Protagonistin Emily ist mir sehr sympathisch. Sie ist gerade mal 15 Jahre alt, daher öfter mal patzig und naiv, ich hab sie trotzdem schnell ins Herz geschlossen. Außerdem spielen Matt und Chase wichtige Rollen, ich fand sie zwar auch sympathisch aber beide waren immer, auch wegen Kleinigkeiten, sofort auf 180. Das hat mit der Zeit einfach wahnsinnig genervt.Der Schreibstil ist sehr jugendlich, was auch gut passt, da das Buch aus der Sicht von Emily geschrieben ist. Mir vielleicht manchmal etwas zu locker aber das ist Geschmackssache. Das Buch wird abwechselnd "Jetzt" und "Damals" geschrieben, was ich sehr positiv finde.Das Ende – totaler Cliffhanger. Ich hoffe es wird einen zweiten Teil geben. Mir sind die Infos über den Silex, die Garde, usw. noch etwas zu wenig um mich wirklich auszukennen. Daher würde ich gerne einen zweiten Teil lesen, spannend genug um mein Interesse zu wecken, war die Story auf jeden Fall. Fazit: Ein packendes Buch mit interessanter Geschichte. Mehr davon! ;)

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  • Gute Idee, aber noch nicht ganz ausgereift

    Silex: Die Garde
    angelsbooks

    angelsbooks

    09. May 2016 um 09:57

    Das Buch „Silex – die Garde“ von Jade Tatnon wird uns aus der Sicht von Emily erzählt. Emily ist der Silex. Ein Gardist, der nur einmal im Jahrhundert laut Legende vorkommt. Sie kann Telekinese und die Elemente für sich nutzen. Das Buch beginnt damit, das Emily aus dem Feuer eines Internates gerettet wird. Von dem Gardist Matt wie sich im weiteren Verlauf herausstellt. Emily erzählt uns die Erlebnisse der letzten Tage. Wie sie von Matt gerettet wird und wie sie mit der Zeit herausfindet, wer sie selber ist.Das Buch ist aus der Sicht von Emily geschrieben. Als Silex taucht sie immer wieder in ihre Erinnerungen ab. So ist auch das Buch aufgebaut. Es wird erzählt, wie Emily die Zeit nach dem Feuer erlebt hat und springt dann immer wieder in die aktuelle Zeit. Zwischen der Vergangenheit und jetzt liegen allerdings nur ein paar wenige Tage. Emily ist 16 Jahre alt und wirklich ein typische Teenager in der Pubertät. Teilweise sehr rebellisch, teilweise aber auch etwas naiv.  Neben Emily tauchen im Buch noch Matt und Chase auf. Matt ist ein Gardist und rettet Emily aus dem Feuer und kümmert sich die darauf folgenden Tage um sie. Chase ist der Neffe von Matt. Anfangs kann er Emily gar nicht leiden, wird aber später zu ihrem Verbündeten. Chase und vor allem auch Matt sind anscheinden sehr schnell auf die Palme zu bringen. Sie sind immer schnell sauer mit Leib und Seele. Allgemein finde ich, dass das Buch sehr davon geprägt ist, dass immer irgendwer auf irgendwen von ein auf die andere Sekunde sauer ist. Das fand ich mit der Zeit ein wenig anstrengend. Der Schreibstil des Buches war recht ok. Das Buch ist ja aus der Sicht von Emily geschrieben, die 16 Jahre alt ist. Wenn man das bedenkt passt der Schreibstil sehr gut dazu.  Grundsätzlich ein nettes Buch, was sich ganz gut lesen lässt. Mir hätte ein wenig mehr Einblick in den ganzen Hintergrund gefallen. Was es genau mit der Garde auf sich hat und den Seleiki. Da habe ich irgendwie nicht so ganz durchgeblickt. Das geht aus dem Buch leider nicht so hervor.

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  • Emily ist... ja was ist sie eigentlich?

    Silex: Die Garde
    Ladylike0

    Ladylike0

    02. May 2016 um 16:45

    3,5 Sterne **R** "Silex: Die Garde" - von Jade Tatnon Klappentext: „Emily ist… … ein Gardist in Ausbildung. … verliebt in Chase. ... der Silex. Und sie befindet sich auf der Flucht – nur mit Chase an ihrer Seite. Doch sie flüchtet nicht nur vor den Seleiki, sondern auch vor der Garde. Aber wer jetzt die größere Gefahr darstellt, das weiß sie selber auch nicht.“ Meinung: Dieses Buch lebt von der geheimnisvollen Aura, die sich über die Seiten hinweg zieht und von der Spannung, die sich immer weiter aufbaut. Dafür hat die Autorin gezielt kurze Sätze verwendet und auch mit solchen die Gedanken der Protagonistin wiedergespielt. (Wer macht sich schon lange Gedanken in Schachtelsätzen, wenn er auf der Flucht ist oder ähnliches?) Als Leser hat man dabei nie das Gefühl gehetzt zu werden, aber spürt die Spannung, die über der Geschichte schwebt, nur allzu deutlich. In Silex wurde eine etwas andere Welt aufgebaut. Darin gibt es weiterhin ganz normale Menschen, die „Profane“ genannt werden und dann gibt es die Gardisten, die die Profanen vor den Selikeis schützen. Die Selikeis sind nämlich die Verwirklichung der größten Ängste, der allerschlimmsten Albträume und du möchtest sie sicher nicht begegnen. Um diese bekämpfen zu können, werden die Gardisten von früh auf trainiert und haben auch die Fähigkeit über die Elemente zu herrschen. Wohlgemerkt, dass sie nicht alle auf einmal verwenden können, denn das kann nur der Silex und der Silex… ist ein Mysterium, eine Legende oder … doch Wirklichkeit? Die Protagonistin Emily lebt praktisch durch ihre Gedanken. Am Anfang habe ich bei ihr eine schüchterne Ader vermutet, aber es wird damit erklärt, dass sie eine Gardistin in Ausbildung ist und man besonders in diesem Stadium hohen Respekt vor den Anderen Gardisten hat. Trotz dieser Tatsache, wurde sie immer aufmüpfiger, was mich zwar ein wenig gewundert hat, aber es auch schön war, als sie endlich den Mund geöffnet hat. Was mich wahrscheinlich noch mehr gewundert hat bei ihr war, wann sie wohl mal Essen zu sich nimmt und ob sie aussieht wie eine Bohnenstange. Sie kann nicht unter Druck/Stress essen und sie ist praktisch DAUERHAFT unter Stress. Entweder sie hat keinen Hunger oder sie stopft es sich unter Aufsicht rein, nur damit es kurz danach wieder hochkommt. Ich meine, das wurde jetzt so oft im Buch beschrieben, dass ich meine Verwunderung tatsächlich mal aussprechen muss. Dass sie dauerhaft unter Stress war, war aber auf jeden Fall verständlich. Ihr Internat wurde gerade abgefackelt und ihre Freundinnen, Freunde und Klassenkameraden wurden dabei gleich mit verbrannt. Weil das Feuer bereits weit verbreitet war und viele im Schlaf überrascht hat, konnte keiner Entkommen… außer Emily. Sie wurde nämlich geweckt und gerettet, aber wieso? Vor allem, warum nur sie? Tja, das ist wohl die Preisfrage. Allerdings lebt dieses Buch auch von Emily. Für andere Buchfiguren habe ich nicht wirklich ein Gefühl bekommen, was wahrscheinlich auch daran lag, dass sich deren Stimmungslage fast im Sekundentakt geändert hat. Emily hat das auch direkt total gut beschrieben: „Gott, der hat Gemütsschwankungen wie ein Mädchen, wenn es seine Tage hat“ Diesen Satz hätte man wahrscheinlich auf jede zweite Person beziehen können, da man sie einfach wirklich null einschätzen konnte. Dadurch, dass man sie eben alle so schlecht einschätzen konnte, wurde ich den Nebencharakteren auch nicht wirklich näher gebracht und fand einen großen Teil sogar unsympathisch. (Emily wahrscheinlich aber auch, also demnach…) Ständig wurde ihr irgendwas aufgezwungen, sei es jetzt auch nur beispielsweise Essen. Immer wurde gegen ihren Willen gehandelt und mein Gott, wenn dieses Mädchen nicht essen will, nachdem sie ihre ganzen Freunde verbrennen sehen musste, dann WILL SIE EBEN NICHTS ESSEN!!! Woah, dass waren so Momente, da wäre ich am liebsten hinein gesprungen, um Emily beizustehen. Natürlich kann das auch alles an der anderen Kultur unter den Gardisten liegen, weil sie alle schlimme Szenarien gewohnt sind und das automatisch auch von den anderen erwarten. Also irgendwo ist es erklärt, aber die Emily ist doch eben noch ein Teenager! ö.ö Dadurch, dass dieses Buch in zwei Teile und zwar „Damals“ und „Jetzt“ aufgeteilt worden ist, wird die Spannung total gesteigert und das war wirklich gut gemacht. Wenn man sich gerade noch in der Vergangenheit befunden hat und zwei Personen da gerade Todsfeinde sind, man zu dem „Jetzt“ springt und da sind sie plötzlich beste Freunde, ist man natürlich perplex, aber auch sofort neugierig. Es hat Spaß gemacht, zu beobachten, wie sich die einzelnen Fäden immer weiter zusammengezogen haben und zu erfahren, wie man vom „Damals“ ins „Jetzt“ landen konnte, weil da einfach zwei total unterschiedliche Gegensätze aufeinandertrafen. Was mir weniger gefallen hat war, dass mir einige Sachen für mich nicht logisch, lückenhaft, also nicht ganz vollständig auf mich wirkten. Ich vermute momentan, dass dies hier der erste Band einer Reihe darstellen soll und somit, dass einige Erklärungen wahrscheinlich später noch folgen werden. Dennoch möchte ich einen Hinweis darauf, dass das Rätseln noch nicht vorbei ist und so erklärt haben, dass ich den Sinn in einen Zusammenhang stellen kann. Leider war die schüchterne Emily, die sich alle Fragen nur in Gedanken gestellt und sie nicht ausgesprochen hat, auch kontraproduktiv für meine große Neugierde gewesen. Fazit: Der Schreibstil hat einen eigenen Touch und wurde in diesem Roman gekonnt benutzt. Mit den verschiedenen Gardisten, den Selikei und dem Silex wurde eine interessante Idee gesponnen, die noch viel Potenzial hat und einen weiterhin neugierig zurücklässt. Nicht nur mit dem Schreibstil, sondern auch mit der Abschnittsaufteilung in „Jetzt“ und „Damals“ wurde gezielt Spannung aufgebaut und das sehr erfolgreich, dadurch hat man nämlich sehr gerne und schnell wieder zum Buch gegriffen. Mit der Protagonistin konnte man so gut mitfühlen, wodurch das wenige Verständnis anderen Charakteren noch stärker aufgefallen ist. Über die Details der „Gardisten, Selikei, Silex“-Idee, hätte ich gern mehr erfahren und einige Lücken der Fragen in meinem Kopf gefüllt.

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  • Fantasy-Geschichte die durch ihre Charaktere lebt

    Silex: Die Garde
    schacla

    schacla

    31. March 2016 um 17:28

    Emily ist auf der Flucht. Die Garde, die eigentlich die Guten sind und zu denen auch sie gehört, ist auf der suchen nach ihr. Als ob das nicht schon schlimm genug ist, suchen auch die Seleiki, die Bösen, nach ihr. Warum das alles? Ganz einfach. Sie ist der Silex. Der Silex ist eine mächtige Figur, eine mächtigere als alle Garden zusammen. Zum Glück konnte sie jedoch fliehen und das nicht alleine, denn an ihrer Seite ist Chase. Chase ist jedoch nur dabei, weil  er im falschen Moment am falschen Ort war und somit die Order von ganz oben bekam, Emily zu beschützen und ihr bei der Flucht zu helfen. Nur wegen seinem Pflicht bewusst sein hat er Emily nun am Hacken, oder ist er doch wegen alleine wegen Emily mitgekommen? Eine super spannende und unterhaltsame Geschichte. Der Schreibstil ist anders als ich ihn normalerweise kenne. Es wechselte immer zwischen den Erinnerungen  und der Gegenwart, dies hat mir viel Freude beim Lesen bereitet. Und auch die Charakteren waren super gut beschrieben, man konnte jede Gefühlsregung miterleben und so die Protagonisten sehr schnell ins Herz schliessen. Die Geschichte wurde aus der Ich-Perspektive von Emily geschrieben. So kam es das ich zwischen durch laut loslachen musste, weil die Art wie Emily denkt und redet mich einfach so amüsiert hatten und ich mich zudem zurück erinnern konnte, wie ich damals als junges Mädchen dachte und redete. Es gab jedoch auch stellen die mir nicht so gefallen haben, zum einen das Ende. Ein echt heftiger Cliffhanger. Es kam mir so vor als ob man mitten in der Erzählung einfach aufgehört hat. Als ob man mitten im Satz einfach aufhört. Zudem fand ich die Silex-Legende wurde kaum bis gar nicht erzählt. Ich versteh bis jetzt nicht ganz was der Silex ist und was seine Aufgabe ist. Ich hoffe im zweiten Band kommt da bisschen mehr Licht ins Dunkle. Mein Fazit: Eine super Fantasy-Geschichte. Den Charakteren wurden durch den Schreibstil super Seelen übertragen, die man einfach Lieben muss. Eine Reihe die man unbedingt, nach dem ersten Band weiter lesen muss, auch ohne Cliffhanger. Ich bin schon gespannt wie  es weitergeht.

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  • Konnte es nicht aus der Hand legen – 4,5 Sterne

    Silex: Die Garde
    michitheblubb

    michitheblubb

    31. March 2016 um 15:27

    Darum gehts:Emily ist auf der Flucht. Vor der Garde, die eigentlich die Guten sein sollten, schließlich ist sie eigentlich Gardistin in der Ausbildung. Von den Seleiki, den Bösen, ein Abbild ihrer größten Angst. Und das nur, weil sie der Silex ist, eine sagenumwobene Figur, die mächtiger ist, als alle anderen Gardisten zusammen. An Emilys Seite ist Chase, der nicht nur verdammt gut aussieht, sondern sie auch beschützt und in den Emily verliebt ist. Doch Chase ist nur dabei, weil er zur falschen Zeit, am falschen Ort war und hat jetzt dank ihr kein Zuhause mehr. Oder ist er doch nur wegen Emily mitgekommen?Meine Meinung:Die Handlung von Silex erinnert an eine Mischung aus Legend – Fallender Himmel von Marie Lu und der Lux-Reihe von Jennifer L. Armentrout. Die Geschichte spielt in einem Handlungszeitraum von einer Woche, in der alles plötzlich komplett Kopf steht für Emily. Erst überlebt sie als einzige ein Feuer, dann werden sie und ihr überaus launischer Retter Matt plötzlich von Seleiki angegriffen und plötzlich hat sie ganz neue Kräfte, die sie kaum kontrollieren kann und soll der Silex sein. Der Handlungsstrang selber spielt in der Gegenwart, wo Emily und Chase schon auf der Flucht sind, schildert aber hauptsächlich die Ereignisse aus der letzten Woche wieder, die zu dieser Situation geführt haben. Die Aufteilung in Damals und Heute erzeugt eine Dynamik, die der Geschichte sehr viel Leben verleiht und einen weiter lesen lässt.Der Schreibstil von Jade Tatnon ist sehr ansprechend. Etwas frech und sehr jugendlich und genauso sind auch ihre Charaktere gestaltet. Dabei finde ich die Figuren sehr real und sympatisch.Emily ist eine Heldin, die noch in ihre Rolle hineinwachsen muss. Sie ist keine außerordentliche Gardistin und in ihren Augen handelt sie oft schwach und feige. Ihre zum Teil sehr patzige, aber dann wieder einfühlsame Art macht das Buch super abwechslungsreich und es macht Spaß allein schon ihre Entwicklung im ersten Band mitzuverfolgen.Es gab allerdings zwei Dinge, die mich an der Geschichte etwas gestört haben. Zum einen: das Ende…Es endet einfach mitten in der Handlung! Was ist das bitte für ein gemeiner Cliffhanger? Zum anderen fand ich die ganze Legende rund um den Silex etwas verwirrend. Ich hab das Gefühl immer noch nicht alle Zusammenhänge verstanden zu haben. Ich glaube es hätte geholfen, die gesamte Legende einfach von einer Person einmal erzählen zu lassen. Aber vielleicht kommt das ja noch im zweiten Teil? Wir dürfen wohl gespannt sein. Das Fazit:  Eine tolle Geschichte mit viel Potential von einer jungen spritzigen Autorin, die ihren frechen Schreibstil auf ihre Charaktere überträgt. Die Wechsel aus Vergangenheit und Gegenwart erzeugen eine tolle Dynamik und vor allem der Cliffhanger am Ende hält die Spannung sehr hoch. Die Charaktere wachsen einem direkt ans Herz! Da einzig Negative: die Legende rund um den Silex hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht, damit ich alle Zusammenhänge verstehe. Den zweiten Teil werde ich auf jeden Fall auch lesen! :) Also eine klare Leseempfehlung und 4.5 Punkte für diese tolle Geschichte.

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