Jae Liebe à la Hollywood

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Inhaltsangabe zu „Liebe à la Hollywood“ von Jae

Amanda, eine Femme aus Überzeugung, hat endlich eine Rolle in einer beliebten Fernsehserie ergattert. Sie ist wild entschlossen, sich ganz auf ihre Karriere zu konzentrieren und sich durch nichts und niemanden ablenken zu lassen. Erst recht nicht durch eine Butch wie Michelle. Nachdem ihre letzte Beziehung in einem Desaster geendet ist, hat Michelle geschworen, sich nie wieder mit einem Hollywoodstarlet einzulassen. Eine Möchtegerndiva ist das Letzte, was sie in ihrem Leben gebrauchen kann, und das erste Zusammentreffen lässt sie glauben, dass Amanda genau zu dieser Sorte Schauspielerin gehört. Aber nach einem Date, das eigentlich keines ist, und angestachelt durch Amandas neugierige Großmutter, fragen sich beide, ob es nicht an der Zeit ist, einer Liebe à la Hollywood doch eine Chance zu geben.

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  • lockerleichter, unterhaltsamer Roman für Zwischendurch

    Liebe à la Hollywood
    Koriko

    Koriko

    27. January 2015 um 18:30

    Story: Amandas Traum ist es, als Schauspielerin den großen Durchbruch zu schaffen und irgendwann in die Fußstapfen ihrer geliebten Großmutter zu treten. Allerdings ist das nicht so leicht, wie es klingt, insbesondere wenn man sich Partnerinnen aussucht, die ebenfalls eine Karriere in Hollywood anvisieren und ihr begehrte Rollen vor der Nase wegschnappen. Als sie nach einem desaströsen Date und einer feuchtfröhlichen Anti-Valentinstags-Party am kommenden Tag im Bett der androgynen Butch Michelle aufwacht, ahnt sie das schlimmste. Doch zu ihrer Überraschung hatten sie keinen Sex mit der gutaussehenden Fotografin und schnell findet sie heraus, dass Michelle nicht ganz dem Klischee des typischen Mannsweibes entspricht. Trotz des denkbar schlechten Starts lernen sich Amanda und Michelle besser kennen und schon bald entwickeln sich Gefühle zwischen den Beiden. Allerdings erhält Amanda just in dem Moment das Angebot die Hauptrolle in einer Krimiserie zu übernehmen … Eigene Meinung: Der Ylva Verlag ist einer der größten Verlage lesbischer Literatur du sowohl auf dem deutschen, als auch auf dem amerikanischen Markt aktiv. „Liebe á la Hollywood“ stammt von der aus Deutschland stammenden Autorin Jae, die bereits mehrere Bücher bei Ylva veröffentlich hat. Die Lesbian Romance erschien 2014 und geht auf eine Kurzgeschichte der Autorin zurück. Die Geschichte bietet dem Fan lesbischer Literatur eine romantische, realistische Liebesgeschichte, bei der sich die Autorin Zeit lässt die Figuren einander näher zu bringen. Dabei legt sie auch Wert darauf, Vorurteile abzubauen und sich gegen die typischen Klischees auszusprechen, die lesbischen Freuen oftmals nachgesagt wird. Allerdings endet an dieser Stelle auch die Inhaltszusammenfassung des Romans, denn mehr als die Liebesgeschichte zwischen Amanda und Michelle darf man nicht in „Liebe á la Hollywood“ erwarten. Sicherlich gibt es auch einige Szenen, die dem Leser Amandas Schauspielerei näherbringen oder auch das ein oder andere Problem mit Ex-Freundinnen oder einem baggernden Mann, doch das hält sich so stark in Grenzen, dass man getrost darüber hinwegsehen kann. Das macht die Geschichte ein wenig fade, fast schon langweilig. Ein wenig mehr Dynamik und Würze hätte das Buch vertragen können und sei es durch Lizzy, die immerhin die Ex-Freundin beider Frauen ist. Nichts destotrotz macht die Geschichte Spaß und für alle, die es ein wenig erotischer mögen, gibt es zumindest eine kleine Szene gegen Ende des Buches. Ein großer Pluspunkt des Buches sind die sympathischen Charaktere. Sowohl Amanda als auch Michelle schließt man schnell ins Herz und identifiziert sich gut mit ihnen. Zumeist wird aus Amandas Sicht erzählt, hin und wieder kann erfährt man wie sich Michelle fühlt und welchen Gedanken sie nachhängt. Zwar bleiben die beiden Frauen immer noch ein wenig stereotyp, doch das stört bei diesem lockerleichten Roman nicht so sehr. Neben den beiden Hauptfiguren können auch die Nebencharaktere überzeugen, allen voran Amandas Großmutter, die ruhig öfters hätte auftauchen können oder die Schauspielkollegen, die nur am Rande erwähnt werden. Stilistisch ist „Liebe á la Hollywood“ gut gelungen. Jae hat einen flüssigen, angenehm lesbaren Schreibstil, der sich vorwiegend auf die Figuren konzentriert. Daher verzichtet sie auf übermäßige Beschreibungen, was zwar dafür sorgt, dass man sich schnell mit Amanda und Michelle identifizieren, sich jedoch LA und Umgebung kaum vorstellen kann. Mehr Details und Hintergrundinformationen hätten den Roman deutlich aufgewertet und alles noch greifbarer gemacht, um als Autor dem Leser nicht nur ein Bild der Charaktere zu vermitteln, sondern auch ein Hintergrundbild der Stadt, der Gebäude und des Lebens zu erschaffen. So bleibt „Liebe á la Hollywood“ zwar unterhaltsam und solide, hebt sich aber nur schwer aus den gängigen Liebesromanen hervor und bleibt leider kaum in Erinnerung. Fazit: „Liebe á la Hollywood“ ist ein lockerleichter, unterhaltsamer, lesbischer Roman für Zwischendurch, der mit sympathischen Charakteren, einer gefühlvollen Liebesgeschichte und einem soliden Schreibstil punkten kann. Ein wenig Tiefgang hätte der Lesbian Romance nicht geschadet, ebenso wären mehr Beschreibungen zu LA und der Umgebung schön gewesen. Dennoch ist Jaes Roman lesenswert, insbesondere wenn man nach lesbischer Unterhaltungsliteratur sucht. Denn davon gibt es auf dem deutschen Markt erschreckend wenig …

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