Jael McHenry Schokoladengeister

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Inhaltsangabe zu „Schokoladengeister“ von Jael McHenry

Ein sinnlicher Roman voller Weisheit und Magie Ginny Selvaggios Leidenschaft ist das Kochen. Bei dem Duft von schmelzender Schokolade fühlt sich die junge Frau geborgen. Das Leben außerhalb ihrer heimeligen Küche hingegen macht ihr oft Angst, denn sie leidet an einer leichten Form des Autismus. Als ihre Eltern bei einem tragischen Unfall sterben, bricht Ginnys wohlbehütete Welt zusammen. Doch zugleich entdeckt sie, dass eine ganz besondere Begabung in ihr schlummert: Indem sie die Rezepte ihrer verstorbenen Liebsten nachkocht, kann sie deren Geister heraufbeschwören. Und dies bleibt nicht die einzige Magie: Im Schutz ihrer geliebten Küche lässt Ginny den jungen Witwer David in ihr Leben, mit dem sie bald eine zarte Freundschaft verbindet.

Mein absolutes Lieblingsbuch! Berührend und fesselnd. Dieses Buch lässt einen nicht mehr so schnell los.

— annax.buecherwelt
annax.buecherwelt

Unglaublich tiefsinnig, berührend und lecker. Ich habe mir meinen Lieblingsmilchreis kochen müssen, weil der so schön duftet!

— Lissy
Lissy

Ein schöner, gefühlvoller und sensibler Roman.

— LadyRosely
LadyRosely

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Pagina86

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  • Tiefsinnig, lecker und berührend. Ein richtig gutes Buch.

    Schokoladengeister
    Lissy

    Lissy

    Ginny hat von ihrer Mum immer Regeln aufgestellt bekommen, an die sie sich gehalten hat und noch immer hält. Das ist praktisch, denn dadurch kommt es nur selten zu Situationen, in denen sie ausrastet. Sie kann ihre Gefühle nur schwer ausdrücken und es ist ihr unerträglich, wenn fremde Menschen sie berühren. Wenn stressige Situationen auftreten, hilft es ihr, wenn sie an leckere Lebensmittel und deren Konsistenz denkt: Weintrauben, die süß und prall auf der Zunge liegen, Zwiebeln, die in der Pfanne erst glasig und dann braun werden,... Ginnys Eltern machen eine Reise und kommen durch einen tragischen Unfall ums Leben. Deshalb müssen die beiden Schwestern sich um alles kümmern, wobei Amanda glaubt, auf Ginny aufpassen zu müssen, da diese ihrer Meinung nach an einer Krankheit leidet. Aber Ginny findet sich normal und meint, dass sie Persönlichkeit habe.  Auf der Trauerfeier ihrer Eltern sind Ginny zu viele Menschen und deshalb beruhigt sie sich damit, dass sie Ribollita kocht, die Brotsuppe ihrer Großmutter. Und Ginny hält sich exakt ans Rezept und versinkt in der Tätigkeit. Plötzlich erscheint ihre schon lange verstorbene Großmutter und hat eine Botschaft... Das Cover von Schokoladengeister hat mich ein lustiges, lebensfrohes, schokoladiges Buch erwarten lassen. Das, was ich gelesen habe, war anders: tiefsinnig, berührend, mitreißend, lebensverändernd. Man kann sich direkt in Ginny einfühlen, ich habe mehr Verständnis fürs Asperger Syndrom entwickelt und für die andere Sicht auf die Welt, die Ginny hat. Außerdem haben mich die Schokoladengeister dazu gebracht, meinen liebsten Milchreis zu kochen, der so wundervolle Aromen hat und bei dem ich eine halbe Stunde rühren muss. Also: das Buch ist nicht ganz so bunt wie das Cover, es ist besser.  Ich wage zu sagen: eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe!

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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  • Rezension zu "Schokoladengeister" von Jael McHenry

    Schokoladengeister
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    09. January 2013 um 21:30

    DIE GESCHICHTE.... Ginny hat "eine Persönlichkeit", wie sie gern sagt. Auch wenn sie ihre Rituale braucht, sich nicht von Fremden berühren lässt oder seinem Gegenüber beim Sprechen nicht in die Augen sieht. Denn die 26-jährige Ginny "zieht sich gern in ihr Schneckenhaus zurück und weiß nicht, wie es nach dem plötzlichen Tod ihrer Eltern weitergehen soll... Ihrer Schwester wäre am liebsten, wenn das Elternhaus verkauft würde, doch Ginny, die liebend gern kocht, ist dagegen - denn sie hat erst kürzlich zufällig herausgefunden, wie sie mit den Rezepten ihrer verstorbenen Familie deren Geister heraufbeschwören kann und als ihr ihre verstorbene Nonna verrät, dass die etwas verhindern soll, versucht Ginny dahinter zu kommen, was genau sie vereiteln soll. Und dann lernt sie David, den sympathischen Sohn ihrer Putzfrau Gert, kennen... MEINE MEINUNG: Angelockt vom vielversprechenden Buchtitel und Klappentext, musste ich "Schokoladengeister" unbedingt haben, auch wenn das Cover eher anspruchslose Lesekost verheißt, doch in diesem Roman steckt noch viel mehr... Fast jedes Kapitel beginnt mit einem Rezept, das zum jeweiligen Abschnitt passt. Den Handlungsschauplatz hat die Autorin nach Philadelphia verlegt. Ginevra "Ginny" Selvaggio ist eine Einzelgängerin und "anders". Die sechsundzwanzigjährige Frau mag keine Menschenansammlungen, keinen Körperkontakt, kann mit anderen Menschen nichts anfangen, weshalb sie auch keine Freunde hat und in ein tiefes Loch fällt, als ihre Eltern im Urlaub ums Leben kommen. Ginny ist an einer leichten Form des Autismus erkrankt und auch wenn sie weiß, dass sie nicht wie die meisten anderen Menschen gestrickt ist, besitzt sie ein "Normal-Buch", in dem sich verschiedene Auszüge zum "Normalsein" befinden. Sie liest und kocht leidenschaftlich gern, am liebsten nach Familienrezepten. Nach dem Tod ihrer Eltern besteht die Familie nur noch aus den Schwestern Amanda & Ginny und Amanda möchte ihr Elternhaus bzw. Ginnys Zuhause verkaufen, doch die Geister ihrer verstorbenen Familie sind anscheinend dagegen... Die Protagonisten, allen voran Hauptperson Ginny, sind lebendig gestaltete Charaktere mit vielen Facetten, Ecken & Kanten, die eine beachtliche Weiterentwicklung durchmachen. Auch die reizvollen Nebenfiguren wie Ginnys ältere, vernünftige Schwester und deren eigene Familie, die liebenswerte Putzfrau Gert mit rumänischen & kubanischen Wurzeln und ihr verwitweter Sohn David fügen sich gut in die Handlung ein und sorgen für Abwechslung. Es ist äußerst interessant, mitzuerleben, wie diese außergewöhnliche Hauptperson mit Asperger-Syndrom ihren Alltag bewältigt und wie genau sie mittels Kochrezepten die Geister ihrer Lieben beschwört. Ginny ist eine begnadete Köchin, die so wunderbare Gerichte kreiert, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Außerdem vergleicht sie Menschen mit Lebensmitteln. So hat Amanda eine Orangensaft-Stimme, ihr Vater hat eine Stimme wie Tomatensaft und Gerts Stimme erinnert Ginny an Mohnsamen. "Schokoladengeister" ist eine traurig-schöne Geschichte über das Leben, die Facetten von Normalität und Asperger, über Freundschaft, Geister und das Kochen sowie über den Tod. Der Debütroman von Jael McHenry wartet mit vielen Emotionen, einigen übersinnlichen Elementen und den verschiedenen Nuancen von Ginnys Leben auf. "Schokoladengeister" enthält außerdem viele amüsante sowie ernste und berührende Szenen, aber auch einige Längen und überflüssige Passagen. Obwohl dieser Roman durchwegs abwechslungsreich und kurzweilig gestaltet wurde, hat mich die Story nicht hundertprozentig überzeugt, denn irgendwie fehlt mir "das gewisse Etwas". Geschildert werden die Geschehnisse aus der Sicht von Ich-Erzählerin Ginny, die uns mehr über ihre Träume, Wünsche & Ängste erzählt und uns einen tiefen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt gewährt. Man fühlt schnell mit Ginny mit und wünscht der jungen Frau mit "Persönlichkeit" nur das Beste. Besonders gelungen sind die lebendigen Beschreibungen von Ginnys Koch- und Backversuchen, wodurch man alles förmlich vor seinem inneren Auge sieht. Dank der berührenden, ausdrucksvollen Schreibweise und der oftmals amüsanten Wortgefechte lassen sich die 416 Seiten schnell lesen. FAZIT: "Schokoladengeister" erzählt die Geschichte der jungen Ginny, die um ihre toten Eltern trauert und kurz danach feststellt, dass sie eine besondere Begabung hat: Indem sie die Rezepte von Verstorbenen nachkocht, kann sie deren Geister heraufbeschwören und bringt damit ihr Leben durcheinander... Das Erstlingswerk von Jael McHenry wartet neben einigen Längen sowie allzu ausgeschmückten Schilderungen mit einem abwechslungsreichen Plot voller Emotionen und Überraschungen, einer interessanten Protagonistin & einem gefühlvollen Schreibstil auf. Da mich die Geschichte wunderbar unterhalten hat, bekommt dieser Erstlingsroman von mir 4 1/2 STERNE.

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  • Rezension zu "Schokoladengeister" von Jael McHenry

    Schokoladengeister
    Cannella

    Cannella

    01. January 2013 um 17:43

    Kurzbeschreibung Eine bittersüße Geschichte über die Suche nach dem Glück und den Mut, man selbst zu sein Ginny Selvaggios Leidenschaft ist das Kochen. Bei dem Duft von schmelzender Schokolade fühlt sich die junge Frau geborgen. Das Leben außerhalb ihrer heimeligen Küche hingegen macht ihr oft Angst, denn sie leidet an einer leichten Form des Autismus. Als ihre Eltern bei einem tragischen Unfall sterben, bricht Ginnys wohlbehütete Welt zusammen. Doch zugleich entdeckt sie, dass eine ganz besondere Begabung in ihr schlummert: Indem sie die Rezepte ihrer verstorbenen Liebsten nachkocht, kann sie deren Geister heraufbeschwören. Und dies bleibt nicht die einzige Magie: Im Schutz ihrer geliebten Küche lässt Ginny den jungen Witwer David in ihr Leben, mit dem sie bald eine zarte Freundschaft verbindet. Meine Meinung Mein erstes gelesenes Buch im Jahre 2013. Ich schlug das Buch mit großer Vorsicht und Bedacht auf, blätterte die ersten Seiten um und genoss das Gefühl, das erste Buch im neuen Jahr zu beginnen. Ein Buch, dessen Inhaltbeschreibung mir schon zuvor verriet, dass es sich um "Geister", "Rezepte" und das "Asperger Syndrom" dreht. Als ich beim ersten Kapitel ankam, fiel mir sofort das Rezept ins Auge. Vor oder in jedem Kapitel befindet sich ein Rezept, welches sich auch in der Geschichte wiederfindet. Diese kleinen Rezepte haben nämlich eine ganz besondere Bedeutung, die der Leser jedoch erst erfährt, wenn er die Geschichte liest und begreift. Mir persönlich haben die Rezepte oft Appetit gemacht, so findet sich im fünften Kapitel die kurze und einfach Beschreibung eines Omeletts, dass ich mich heute Mittag an den Herd trieb und anschließend von mir verspeist wurde. Die Autorin beschreibt die Nahrungszubereitung mit solch reizenden Worten, dass mir oft das Wasser im Mund zusammengelaufen ist. Ginny, die Protagonistin, wurde mir gleich zu Beginn sympathisch. Auch, oder vielleicht gerade, wegen ihrer Eigenarten. Es gibt genug Anzeichen und später auch die Bestätigung, dass das Asperger Syndrom bei ihr vorliegt, eine leichte Form von Autismus. Ginny lässt sich jedoch in keine Schubladen stecken und währt sich gegen den Verdacht. Sie wird es nicht müde zu erwähnen, dass sie kein Asperger hat, sondern eine Persönlichkeit. Ich finde es großartig, dass sie sich in keine Schublade stecken lässt. Die große Leidenschaft von Ginny ist das Kochen und Backen, weswegen auch so viele Rezepte in dem Buch zu finden sind. Ginny ist eine perfekte Köchin, konzentriert auf Details und ist mit viel Herzblut am Werk. Wenn sie die Lebensmittel beschrieb, hatte ich manchmal fast das Gefühl, dass auch ich die Zwiebeln und Zutaten auf meiner Zunge schmecken konnte. Eines Tages jedoch beschwört sie mit Hilfe der Rezepte Geister herauf; was ihr am Anfang noch befremdlich und seltsam erscheint, wird ihr mit der Zeit zur großen Hilfe. Sie spicht mit den Geistern, forscht nach der Vergangenheit und beginnt sich aus dem Gefängnis der Isolation zu befreien. Ginny beginnt, ihr Leben zu leben. "Schokoladengeister" ist nicht nur ein hervorragender Titel, es ist ein fantastisches Buch, eine fabelhafte Geschichte. Die Charaktere wachsen einem ans Herz. Ich habe langsam, bedächtig und mit viel Ruhe mit dem Buch begonnen, konnte es nicht mehr aus den Händen legen und habe es in weniger als einem Tag beendet. Es ist wunderbar geschrieben, mit vielen tollen Rezepten, einer sympathischen Protagonisten und einer tollen Aussage. Oder kurz gesagt: Dieses Buch ist einfach nur empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Schokoladengeister" von Jael McHenry

    Schokoladengeister
    Prachtschnecke

    Prachtschnecke

    10. November 2012 um 18:29

    Ginny Selvaggios Leidenschaft ist das Kochen. Bei dem Duft jeglicher Gerichte fühlt sich die geborgen. Das Leben außerhalb ihrer heimeligen Küche hingegen macht ihr oft Angst, denn sie leidet an einer leichten Form des Autismus, was sie aber selbst nicht wahrhaben möchte. Sie sagt dazu immer: Ich habe Persönlichkeit. Als ihre Eltern bei einem tragischen Unfall sterben, bricht Ginnys wohlbehütete Welt zusammen. Doch zugleich entdeckt sie, dass eine ganz besondere Begabung in ihr schlummert: Indem sie die Rezepte ihrer verstorbenen Liebsten nachkocht, kann sie deren Geister heraufbeschwören... Zu erst muss ich sagen, dass ich das Buch gestern schon ausgelesen habe, aber irgendwie noch nicht wirklich glauben wollte, das es "vorbei" ist. Ich war irgendwie noch mittendrin...das Buch ist so ganz anders, als man es sich beim Titel und der Inhaltsangabe vorstellt. Es geht viel tiefer, ich war so mit der Hauptfigur verbunden, dass ich ihre "Macken" quasi mitgefühlt habe. Es ist eine ganz andere Geschichte, wie das, was ich bisher gelesen habe. Bewegend auf jeden Fall. Es bekommt auf jeden Fall einen Platz in meinem Lieblingsbücherregal!!

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  • Rezension zu "Schokoladengeister" von Jael McHenry

    Schokoladengeister
    gina1973de

    gina1973de

    07. September 2012 um 08:48

    Diesen Romansollte man auf keinen Fall lesen wenn man hungrig ist.... Was mich auf diesen Roman aufmerksam machte war eindeutig die Kurzbeschreibung und ich war sehr gespannt darauf, ob meine Erwartungen erfüllt werden konnten. Der Schreibstil der Autorin, die übrigens auch Food-Bloggerin und begeisterte Hobbyköchin ist, hat mir ausgesprochen gut gefallen. Sie schreibt sehr sanft und bewegend über Dinge wie Trauer, Verlust und der Suche nach Verständnis und Akzeptanz. Sehr einfühlsam geht sie mit dem Thema "Asperger Syndrom" um, gleichzeitig ist es aber auch wie ein Appell, diese Krankheit hin zu nehmen und die betroffenen Menschen nicht auszugrenzen. Der gesamte Roman ist ein sehr leiser Roman und man bekommt einen Einblick in das Leben der Familie Selvaggio. Die Auseinandersetzungen mit ihrer Schwester und deren ganz eigenen Problemen wurden ebenso realistisch dargestellt wie Ginnys schleichender Weg ins eigene Leben. Die Protagonistin , wie aber auch alle anderen Figuren wurden toll beschrieben, haben sehr viel Tiefe und Charakter. Die Geschichte ist wundervoll... traurig, bewegend, spannend und sehr gefühlvoll. So macht man sich also gemeinsam mit Ginny auf den Weg. Nicht nur ihre Trauer muss bewältigt werden... sie muss auch lernen, trotz ihrer Krankheit fortan alleine im leben klar zu kommen. Aber nicht nur Ginny muss lernen... auch ihre Schwester Amanda. Wie Eingangs erwähnt sollte man diesen Roman wirklich nicht hungrig lesen denn innerhalb der Geschichte geht es, wie der Klappentext ja schon vermuten lässt, immer wieder um leckere Gerichte, von denen teilweise auch die Rezepte abgedruckt sind... ehrlich, ich war versucht, gleich in die Küche zu rennen und eins davon auszuprobieren. Bisher konnte ich mich noch bremsen aber das ein oder andere "Schokoladenzauber-Gericht" wird es demnächst auch ganz sicher in der Cinema-Küche geben. In der ganzen Geschichte spürt man die Liebe der Autorin zum Kochen und den einzelnen Produkten. Es ist nahezu sinnlich, wie Jael McHenry die Gerüche der Zutaten oder das Zubereiten der Gerichte beschreibt. Wirklich toll und das hat nicht nur meine Koch-Leidenschaft angeregt sondern auch dem Roman sehr viel Authentizität gebracht. Für mich war "Schokoladengeister" ein Roman voller Gefühle der mich zeitweise sehr zum nachdenken angeregt hat. Trotzdem ist er leicht geschrieben und ein wirklich gelungenes Debüt der Autorin Jael McHenry. Ich verwende wirklich ungerne Auszüge aus den Klappentexten oder Rückseiten eines Romans aber dieser hier ist wirklich " ... voller Weisheit und Magie"

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  • Rezension zu "Schokoladengeister" von Jael McHenry

    Schokoladengeister
    AusZeit-Mag

    AusZeit-Mag

    05. September 2012 um 14:17

    Inhalt - Das Leben der 26-jährige Ginny Selvaggio gerät von heute auf morgen völlig aus den Fugen: Der plötzliche Unfalltod ihrer Eltern zwingt sie dazu, ihr Schneckenhaus zu verlassen und sich alltäglichen Problemen zu stellen und dabei auch ihren Alltag neu zu definieren. Doch ihre Erkrankung macht es ihr mehr als schwer, sich der realen Welt zu stellen, zudem ihre bestimmende Schwester Amanda jede Menge Forderungen an sie stellt, mit denen sie so kurz nach dem Verlust der Eltern überfordert scheint. - Die junge Frau aber findet für sich einen ganz speziellen Weg, sich der Trauer und ihren Problemen zu stellen, als sie herausfindet, dass sie Geister von Toten zu sich rufen kann, indem sie deren Rezepte zubereitet. Dabei kommt sie einigen rätselhaften Geheimnissen ihrer Familie auf die Spur und findet im Laufe der Zeit heraus, wie sie sich peu à peu den Herausforderungen des Alltags stellen kann… - Einschätzung - WOW, Wow, wow – was für ein ungewöhnlicher und eindrucksvoller Roman! - Einen solch emotionalen und bewegenden Schmöker habe ich eigentlich gar nicht auf der Rechnung gehabt, als ich dem guten Stück habhaft werden konnte. Das knallbunte Cover verspricht ja zunächst mal locker-leichtes Lesevergnügen; die kurze Inhaltsangabe hingegen lässt dann wiederum erahnen, dass es vielleicht nicht ganz so unbeschwert und heiter zugeht. Und in diesem Fall hat die Inhaltsangabe über das Cover triumphiert! - Gut, Autismus war mir vom Hören Sagen sicherlich ein Begriff. Von Asperger hingegen habe ich im Vorfeld noch nie von gehört und da war die Neugier natürlich riesengroß, wie die Autorin aus der Sicht einer Betroffenen einen kurzweiligen Unterhaltungsschmöker aufs Papier zaubert. - Zugegebenermaßen bin ich auch immer leichte Beute, wenn der Klappentext in irgendeiner Form kulinarische Köstlichkeiten in Aussicht stellt. Da verspreche ich wirklich nicht zu viel, wenn ich sage: Hier gibt’s supertolle Rezepte, die vielleicht nicht wie bei Ginny Geister zum Vorschein bringen, dafür aber für Gaumenfreuden pur sorgen. - Und die gute Ginny kann kochen, dass selbst Jamie Oliver und Co. begeistert Beifall klatschen würden. Da wird gehackt, gequirlt und geknetet was das Zeug hält und das wunderbare ist, wir Leserinnen bekommen nicht nur das Rezept in tabellarischer Form zum Beginn eines Kapitels geliefert, nein, wir stehen quasi neben Ginny in der Küche und erleben hautnah mit, wie diese begnadete Hobby-Köchin ein Leckerli nach dem anderen zubereitet. Da muss man sich fast zwingen, die Nase nicht an die Buchseiten zu drücken, um die Aromen dieser Leckerbissen einfach mal zu inhalieren. - Nun gut, mit diesen Geisterrezepten erhält die Story natürlich einen eher leichten und sorglosen Unterton, der in vielen anderen Szenen jedoch überlagert wird von Problemen, denen sich Ginny zunächst weigert, sich zu stellen. Die Autorin schafft es aber über die Maßen anschaulich, dieses etwas ungewöhnliche Verhalten und die charakteristischen Gedankengänge der jungen Frau an die Leserin zu bringen. Irgendwie im Lauf des Geschehens, betrachtet man Ginnys Aktionen fast schon als normal. Gleichzeitig stellt man sich da jedoch automatisch die Frage: Was ist denn eigentlich „normal“? Im Übrigen spielt das Wort „Normal“ hier eine ganz große Rolle. Ginny setzt sich mehr als ausgiebig mit der Bedeutung dieses Wortes auseinander und als Leserin gerät man da in der ein oder anderen Situation ebenfalls ins Grübeln. - Bei den Nebenfiguren hat hier sicherlich die gute Amanda den undankbarsten Job zu machen, muss sie doch die Rolle als „böse“ Schwester übernehmen und füllt das auch ganz gut aus. Da hat Gert, die Haushälterin, sicher den sympathischeren Part und bringt es mit ihren Aussagen eigentlich immer kurz und knapp auf den Punkt. - Im Übrigen kann man sich durch den unkomplizierten, aber so wunderbar sensiblen Schreibstil der Autorin zu einhundert Prozent mit unserer Romanheldin identifizieren und ihre Gedankengänge und Überlegungen nachvollziehen. - Fazit - Ein wunderbar einfühlsamer Schmöker, der es meisterhaft versteht, Emotionen und Gefühle zu wecken und die Leserin mit einem lachenden und weinenden Auge zurücklässt. Von mir gibt’s volle 5 von 5 Punkte für die „Schokoladengeister“ und deren liebenswerte Beschwörerin, die bei mir jedenfalls für jede Menge Kinnwasser gesorgt haben! (AK)

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