Jagoda Marinic Die Namenlose

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Inhaltsangabe zu „Die Namenlose“ von Jagoda Marinic

Gerade als die namenlose junge Frau sich in ihrem Leben allein einrichtet, begegnet ihr Ivan, ein Verehrer, wie er in keinem Buche steht. Beharrlich bringt er ihren Versuch von Ordnung und Einsamkeit ins Wanken. Bis ihre Mutter sich zurückmeldet, die sie längst losgeworden sein wollte, und das sich andeutende Glück gefährdet. Mit einer originellen Struktur und außergewöhnlicher Stilsicherheit erzählt Jagoda Marinic, ein Ausnahmetalent in der deutschen Literatur, eine zarte Geschichte über die Liebe, voller Trauer, feinem Witz und Sehnsucht.

witzig, traurig, ab und zu sehnsüchtig: eine sehr nette Geschichte über die Liebe und die Einsamkeit

— Sebastian
Sebastian

Wirklich bewegend - hab es in zwei langen Lesenächten vershclungen.

— Felixvz
Felixvz

wahnsinnig schön, sinnlich und ganz anders als andere Bücher

— max
max

Sehr inspirierend und wahr. Das Buch trifft ins Herz!

— dove
dove

Hat mir gut gefallen, mal etwas ganz anderes...

— Woelkchen
Woelkchen

Die Liebe findet im Dunkeln statt - ein lesenswerter Parforceritt.

— kai_huebner
kai_huebner
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  • Rezension zu "Die Namenlose" von Jagoda Marinic

    Die Namenlose
    asita

    asita

    26. January 2008 um 09:30

    ein wunderbares buch. es wird mich eine weile im leben begleiten ...

  • Rezension zu "Die Namenlose" von Jagoda Marinic

    Die Namenlose
    Marco

    Marco

    24. January 2008 um 21:31

    Trotz der Kürze ist der Roman von Jagoda Marinic voller Komplexität. Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die in ihrer eigenen abgeschotteten Welt lebt und niemanden an sich heranlassen will. Doch etwas in ihrem Unterbewusstsein wehrt sich dagegen, will sie aufrütteln, ins Leben zurückholen. Dem Leser präsentieren sich zwei Erzählperspektiven in einem Kampf um das Bewusstsein. Der Roman ist zunächst ähnlich schwer zugänglich wie Hauptfigur der Geschichte. So nach und nach kann man sich dann aber immer mehr in die Geschichte der jungen Frau hineindenken. Dann wird man fasziniert von der Sprache und der Eindringlichkeit der Erzählun. Leider ist das Buch dann viel zu schnell an seinem Ende angelangt. Marinic sorgt nicht gerade für eine seichte Feierabendunterhaltung. Doch dafür ist es ein mutiger außergewöhnlicher Roman, jenseits vom Mainstream, leichtem Geplänkel und Stereotypen. Gut, dass es solche Bücher von jungen deutschen Autoren noch gibt.

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  • Rezension zu "Die Namenlose" von Jagoda Marinic

    Die Namenlose
    SV

    SV

    18. January 2008 um 11:58

    Ein Forschungsbericht - Jagoda Marinic untersucht Liebe. Die Versuchsanordnung im Roman „Die Namenlose“: Eine Frau - die Namenlose – Bibliothekarin, will ihre Ruhe, Distanz zwischen sich und der Welt, den Kunden in der Bibliothek, den beiden Mitbewohnern, allen. Sie versucht alles zu meiden, was Gefühle verursachen könnte. Ihre Überlebensstrategie ist die totale Verweigerung von Kontakt, Teilnahme, sie hat sich zur Steinhaftigkeit entschlossen. Ihr anderer Teil meldet sich mit Anmerkungen, das „Nacht-Ich“ – zuständig für Gefühle, Leben, Schmerz. Man erfährt, dass es der Schmerz ist, den „Die Namenlose“ vermeiden will und man sieht bald, dass es der Schmerz des Verlusts ist: der Vater, die Mutter, Männer. „Ich bin der Teil der Namenlosen, der ihren Schmerz aus dem Zwischenreich ans Licht bringen müßte.“ Selbst in der Nacht versteht sies sich so abzuschotten, so abwehrhaft zu schlafen, dass das Nacht-Ich keine Chance hat, sie aufzubrechen. In dieser Versuchsandordnung gibt es verschiedene Angriffe auf die Abwehrmauer der „Namenlosen“: Ivan, ein junger Mann, der sie belagert; ihre Mutter, die sie ebenso wie ihren Vater für nicht-existent erklärt hat, ist im Krankenhaus, stirbt vielleicht; ihre beiden Mitbewohner versuchen mit ihr zu reden. „Die Namenlose muß stark genug sein, sich das Fühlen zuzumuten.“ John Lennon fällt mir ein während des Lesens: „One thing you can’t hide, is when you’re crippled inside“ aber schnell ist klar, dass es nicht um „crippled inside“ geht, sondern eher um Normalität viele Menschen sind so: abgeschottet, hinter Schutzmauern verborgen, es ist kein abstraktes, theoretisches Buch. Es ist ein Versuch über die Bedingungen der Liebe, des Fühlens, des Schmerzes, ein wenig mehr herauszufinden. Ein beeindruckender Roman, der es dem Leser überlässt ihn weiterzuschreiben, zu variieren, die Versuchsanordnung zu verändern, er spricht sehr direkt mit dem Leser, nicht immer leichtgewichtig, ernsthaft, auffordernd und sehr rührend. „Die Zartheit mit der Jagoda Marinic über die Liebe schreibt, ist überwältigend. Eine großartige Schriftstellerin.“ ORF

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  • Rezension zu "Die Namenlose" von Jagoda Marinic

    Die Namenlose
    max

    max

    17. January 2008 um 14:59

    Überraschend schön und schön überraschend