Jake Bible MEGA - uralt, riesig, hungrig

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Inhaltsangabe zu „MEGA - uralt, riesig, hungrig“ von Jake Bible

Da ist etwas in der Tiefe - groß, hungrig, uralt … Das Team von Grendel soll es finden, es bekämpfen, es töten! Kinsey Thorne, die erste weibliche Navy Seal, ist am Ende. Nachdem sie die Navy verlassen hatte, wendete sie sich jeder Flasche und jeder Droge zu, die sie in die Finger bekommen konnte; bis zu jenem Tag, an dem ihr Vater und ihre Cousins ihr eine neue Perspektive boten: als Mitglied einer privaten Elite-Kampftruppe, die den Auftrag hat, ein unbekanntes Monster im Indischen Ozean aufzuspüren und zur Strecke zu bringen. Eine zweite Chance für Kinsey - doch wird sie diese überleben?

Für ein bisschen zu wenig Hai und zu viel Elitekampftruppe. Der Hai hat seinen Auftritt nur in gefühlt 1/4 des Buches.

— KyraCade
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Kurzweiliges und heftiges Hochseeabenteuer. Kopfkino pur!

— Raduss
Raduss

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  • Das größte Maul hat nicht der Hai

    MEGA - uralt, riesig, hungrig
    progue

    progue

    Es gibt Bücher, da weiß man von vornherein, dass man nicht groß mit Anspruch rechnen kann, und ehrlich, von Mega habe ich das auch nicht erwartet. Ich wollte Popcornkino in Buchform, aber unterhaltsam. Nun ja, unterhaltsam ist wahrscheinlich nur eine Frage der Definition. Der Einstieg war sogar gut: Junge, somalische Piraten überfallen und kapern einen deutschen Tanker, nehmen die Besatzung gefangen und wollen das Schiff zu einem versteckten Hafen bringen, um Lösegeld für Leute und Fracht zu bekommen. Doch irgendwas läuft gewaltig schief - ein Mordsmonsterfisch taucht plötzlich auf und richtet ein größeres Massaker an als die Piraten. Daraus hätte man was machen können. Stattdessen gibt es einen Schwenk zu den klischeehaftesten, dümmlichsten und peinlichsten amerikanischen Supersoldaten, die es je in irgendwelchen Geschichten gegeben hat. Stellt euch die Expendables in jung und schön vor, und ihr habt in etwa eine Vorstellung von den beschriebenen Soldaten. Die Sprüche, die geklopft werden, sind so unterirdisch, dass man schon einen Spaten holen muss, um sie überhaupt ausgraben zu können, und das Testosteron, welches bei jedem Auftritt die Luft schwängert, gebiert so viele Kinder, dass selbst die Frauen Eier bekommen. In einer konstruierten Geschichte müssen sich diese Hurra-Expendables bei einem Angriff auf die Piraten beweisen, bevor sie auf die Jagd nach dem Mordsmonsterhai gehen dürfen. Der lässt sich übrigens nach seiner kurzen Vorstellung fast zwei Drittel der Geschichte nicht mehr blicken, wahrscheinlich hat er in seinem Unterwasserpalast mit Arielle trainiert, der geballten Ladung Sprücheklopfen zu widerstehen. Als es endlich soweit ist, dass Fisch und Soldaten aufeinandertreffen, taucht auch noch Murray mit seinem Gesetz auf: Was schief gehen kann, wird auch schief gehen. Witzigerweise ist das das Einzige, was das Buch vor völligem Niedergang rettet, denn daraus entsteht am Ende immerhin Spannung. Selbstverständlich mit superaufopferungsvollen amerikanischen Superhelden, afrikanisch-islamischen Superschurken, einem Supermonster und Superblödsprüchen. Aber es kam Action ins Geschehen und die Berechtigung auf Popcorn. Ärgerlich war gelegentlich die Übersetzung. Da wurde aus der AK-47 ein Maschinengewehr, da "sprach" ein somalischer Piratenbengel, allgemein kamen holprige Sätze vor, die im Deutschen so nicht funktionieren. Fazit: Woran dieser Roman am meisten krankt, ist fehlende Originalität. Damit meine ich nicht das Thema, welches es in Form des weißen Hais und anderer Bücher/Filme bereits gibt. Es liegt an den erschaffenen Protagonisten, die so klischeehaft entworfen und zum Handeln gezwungen wurden, dass während des Lesens nicht einmal das Gefühl aufkam, etwas Eigenständiges zu lesen.

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    progue

    progue

    03. November 2014 um 00:59
  • Zu wenig Hai

    MEGA - uralt, riesig, hungrig
    KyraCade

    KyraCade

    05. July 2014 um 16:47

    Thorne, ehemaliger SEAL, stellt eine Einheit zusammen, um sich mit seinem ehemaligen Schwiegersohn Darren und dem mysteriösen Mr. Ballantine auf die Jagd nach Piraten zu machen. Das Schiff, die Beowolf II, ist ein doppelt gepanzertes Schlachtschiff mit allen Schikanen und der neuesten Ausrüstung, die man sich nur denken kann. Was mit dem Vorgänger geschehen ist, darüber wird nicht gesprochen. Auch  nicht darüber, was Ballantine eigentlich vorhat. Plötzlich befinden sich alle mitten auf dem Meer – gejagt von den Piraten und etwas Großem, das in der Tiefe lauert … Das Buch kann man eigentlich sehr schnell zusammenfassen: Elitesoldaten kloppen sich mit Piraten und werden von einem Monsterhai angegriffen. Genauso langweilig, wie das klingt, ist die Geschichte stellenweise auch. Versprochen wurde ein Hai-Thriller, bekommen hat man eher eine Militärstory, in der auch ein Hai vorkommt. Eigentlich ist es doch ganz spannend geschrieben, wenn man die Konzentration eben auf die Elitetruppe lenken würde, allesamt ehemalige SEALs, die unehrenhaft entlassen worden oder freiwillig ausgestiegen sind. Sie sind Kämpfer und auf’s Töten abgerichtet, leisten sich jedoch immer wieder kleine Fehler – über die man sogar hinweg sehen könnte. Der Hai kommt nur mal kurz zu Beginn der Geschichte vor und dann ganz lange gar nicht mehr. Zwischendurch sucht Darren einen Wal, warum er das tut und was es nun genau mit dem Riesentier auf sich hat, das wie ein Moby Dick durch seine Gedanken geistert, wird nur halb geklärt. Der Hai sollte eigentlich im Mittelpunkt stehen, spielt aber leider eine ziemlich dumme Nebenrolle. Er ist mal groß, mal noch größer, schafft es ohne Probleme, die doppeltgepanzerte und angeblich unkaputtbare Wand des Schiffes durchzubeißen, das dann auch nur noch fünf Meter breit ist. Dafür tut er sich beim wesentlich weniger gut ausgestatteten und abgesicherten Piratenschiff verdammt schwer, stößt mehrfach mit der Schnauze an die Außenwand, wo sich Dellen ergeben, bis endlich der Durchbruch geschafft ist. Die Charaktere werden zum Teil sehr ausführlich beschrieben, jedoch passt dann doch so manch eine Aktion nicht zu dem vorher beschriebenen Wesen. Außerdem bleibt auch vieles nur vage angedeutet, nicht richtig ausgeführt und erklärt oder weitergesponnen. Das Buch konnte ein typischer B-Movie-Hai-Film sein, wenn es eben mehr um diesen Hai ginge. Tut es aber nicht und so ist es ein mittelmäßiges Buch, das viel verspricht, aber leider nur die Hälfte davon hält. Das Fazit fällt daher auch etwas zwiegespalten aus: Einerseits ein gutes Buch, das sich schnell lesen lässt, andererseits eine Enttäuschung, wenn man auf die spannende Hai-Story gewartet hat. Jake Bible schreibt hauptberuflich seit 2009. Er schreibt Drehbücher, Kurzgeschichten und betreibt einen Podcast.

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