Jake Halpern , Peter Kujawinski Tochter der Flut

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Inhaltsangabe zu „Tochter der Flut“ von Jake Halpern

Wenn auf Marins Insel nach 14 Jahren Tag die endlose Nacht hereinbricht, muss ihr Volk fliehen. Denn die eisige Dunkelheit überlebt niemand. Doch Marin und ihr Freund Line verpassen die rettenden Boote. Und das nur, weil Line den Anhänger gesucht hat, den sie verloren hatte. Angeblich verloren. Und so wird ihr Schweigen zur Zerreißprobe ihrer Liebe. Und zum Beginn eines knallharten Überlebenskampfes …

Teils spannend, teils langatmig, mit unbefriedigendem Ende. Konnte mich nicht wirklich überzeugen.

— Buchverrueggt

Anders als erwartet- hat mir sehr gut gefallen

— shari77

Anders als erwartet, flott zu lesen und unterhaltsam, lediglich das Ende lässt mich etwas zwigespalten zurück.

— lexana

Guter Anfang. Zwischendurch spannend, dann wieder langatmig. Es bleiben leider einige Fragen am Ende offen und die Charaktere zu blass.

— sddsina

Nette kurzweilige Unterhaltung, die sich leider nicht mit dem Klappentext decke.

— Wuschel

Spannendes, kurzweiliges Lesevergnügen!

— Mina1705

Spannend, aber ein bisschen enttäuschend...

— mamamal3

Eine nettes Jugendbuch, ohne den letzten Kick

— Wolly

Cover & Klappentext werden diesem spannenden und düsteren Buch absolut nicht gerecht! Für Fans von Mystic, Spannung und düsteren Abenteuern!

— MariaLeseEule

Eine tolle & spannende Geschichte, die mich irgendwie etwas an "The Village-Das Dorf" erinnerte...aber der Klappentext ist irreführend...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Wenn die Nacht kommt

    Tochter der Flut

    cyrana

    15. April 2018 um 16:47

    Die Bewohner der Insel bereiten sich darauf vor, in die Wüste zu fahren und bereiten alles für die Bewohner der Nacht vor. Denn auf der Insel herrschen immer 14 Jahre lang Tag und dann 14 Jahre Nacht. Was dann auf der Insel passiert, weiß niemand, aber alle Bewohner befolgen die Regeln, wer auch immer sie aufgestellt hat. Doch durch eine Verkettung von Umständen gelingt es den Geschwistern Marin und Kana sowie ihrem Freund Line nicht die Insel zu verlassen und sie erleben hautnah, wie sich die Insel verändert, wenn die Nacht kommt. Und dabei gibt es vor allem für 1 der drei aufschlussreiche Überraschungen.Eine interessante Geschichte, düsterer als ich dachte und was mir sehr gefiel: keine klassische Liebesgeschichte oder gar ein Liebesdreieck, sondern eine Geschichte, in der es um Freundschaft, Zusammenhalt und Gefährdung derselben geht. Spannender und düsterer als gedacht, aber gerade deswegen hat es mir gefallen.

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  • Potential auf mehr.

    Tochter der Flut

    Wuschel

    24. January 2018 um 11:33

    Kurzbeschreibung: Eine Gemeinde lebt auf einer Insel, auf der 14 Jahre Tag ist, worauf 14 Jahre eisige Nacht folgen. Doch in der Nacht müssen die Dorfbewohner die Insel verlassen. Sie sind dort nur geduldet. Drei der Dorfbewohner schaffen es nicht mehr auf die Boote und müssen selbst einen Weg von der Insel finden. Der Wettlauf mit der Zeit beginnt.  Meinung: Ehrlich gesagt fällt es mir schwer das Buch zu bewerten. Ich wurde mit dem Buch einfach nicht warm. Es fühlte sich so…oberflächlich an. Unabhängig davon verspricht der Klappentext etwas ganz anderes als der Inhalt des Buchs tatsächlich wiedergibt. Hier sei gesagt, dass mir die Grundidee der Geschichte sogar sehr gut gefällt. Es bleiben jedoch gefühlt so viele Fragen offen. Obwohl man einige Details über die Insel erfährt, fühlt man sich gänzlich fremd. Die Protagonisten sind durchschnittlich. Ein wenig erfährt man über sie, nimmt etwas an ihrem Gefühlsleben teil, aber meist dreht es sich hauptsächlich um die Angst zu sterben und es nicht mehr von der Insel zu schaffen. Die große Liebe, die im Klappentext angepriesen wird, kann man höchstens erahnen. Tendenziell erinnert es mehr an eine innige Freundschaft. Außerdem wird komplett außer Acht gelassen, dass noch eine dritte Person auf der Insel zurück bleibt. Der Bruder von Marin, dessen eigentlich Geschichte sich erst mit dem Beginn der Nacht offenbart. Eine Geschichte mit Potential, die dann aber im Geschehen unter geht und weniger zum Tragen kommt. Im Prinzip hätten die Autoren einfach mal noch 200-300 Seiten drauf packen sollen, eventuell nicht alle 5 Seiten einen Kapitelwechsel einbauen und der Story noch ein bisschen mehr Leben einhauchen. Dann hätte es mir vielleicht auch gefallen.  Fazit: Nette kurzweilige Lektüre für zwischendurch mit großem Potential auf mehr. (2,5 von 5)

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  • gruselig und spannend

    Tochter der Flut

    Buechersalat_de

    19. January 2018 um 21:59

    Dieses Buch hat mich sofort durch das Cover angesprochen. Der Klappentext versprach vor allem Spannung und Romantik. Absolut mein Fall. Marin ist 14 und ihr Dorf steht vor der großen Abreise. Alle 15 Jahre wird ihre Heimat von Dunkelheit und Kälte heimgesucht und daher verlassen alle Dorfbewohner dann dieses Fleckchen Erde. Sie reisen in ein Wüstenland. Das ganze Dorf hat feste Vorschriften für die Abreise. Und Marin ist das alles völlig unklar. Warum sollen die Häuser geputzt sein und alle Türen sollen geöffnet bleiben. Doch Marin soll schon bald hinter das Geheimnis kommen...Ich muss sagen, die Geschichte hat mich von Beginn an gefangen genommen. Der Schreibstil ist toll, manchmal verträumt aber dann wieder so spannend, dass ich die Atmosphäre wirklich als gruselig empfand. Die Kapitel sind recht kurz, dadurch fliegen die Seiten nur so dahin. Manchmal wechseln die Autoren die Perspektive, dadurch bekommt man für alle drei Protagonisten ein Gefühl. Fast in jedem Kapitel kommt es zu neuen Geheimnissen und als Leser ist man wirklich lange recht ahnungslos über die Wahrheit. Marin ist klug und vor allem stur. Sie möchte ihre Insel nicht verlassen, sie liebt das Meer. Und vor allem möchte sie Line nicht verlassen, denn in ihrer neuen Heimat soll sie in ein Kloster gehen. So wäre sie von Line getrennt. Sie schwärmt schon länger für Line, ob sie sich traut ihm ihre Gefühle zu gestehen?Über Line und den anderen geheimnisvollen Protagonisten möchte ich gar nicht so viel sagen. Das würde so viel vorweg nehmen. Ich mochte alle drei und bin gespannt auf Eure Meinung. Leider muss ich sagen, dass das Ende viel zu schnell kam. Nicht alle meine Fragen waren geklärt, was wirklich schade ist. Hier hätte man noch mehr raus holen können. Das Buch ist in sich abgeschlossen, aber eine Fortsetzung wäre hier für mich nicht ausgeschlossen. Der Titel passt für mich leider auch nicht so richtig, da hätte man dann doch den englischen wählen sollen. Aber unterhalten hat mich die Geschichte wirklich sehr. Mal etwas anderes und hervorragend geschrieben. Ein wirklich spannendes und gruseliges Jugendbuch. Das Cover wirkt etwas zu "nett". Hier lohnt es sich wirklich einen zweiten Blick zu riskieren. 

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  • Geniales Setting, nicht so geniale Charaktere

    Tochter der Flut

    Kady

    18. January 2018 um 21:00

    Rezension: Tochter der Flut von Jake Halpern und Peter KujawinskiInhalt: Stell dir vor du lebst auf einer Insel, auf der vierzehn Jahre lang Tag herrscht. Und danach vierzehn Jahre lang Nacht.Seit Menschengedenken ist dein Volk vor der Nacht geflohen, denn in der Dunkelheit und Eiseskälte überlebt niemand.Doch dann verpasst ihr den Moment der Abfahrt. Du und der Junge, den du liebst. Und es ist allein deine Schuld.Wie weit gehst du, um ihn zu retten?Meine Meinung: Ich mochte die Atmosphäre des Buches sehr. Die Autoren schaffen es unglaublich gut, dieses gruselige, was mit der Nacht verbunden wurde und unterbewusst immer noch wird zu greifen und greifbar zu machen. Sie stellen das Bedrohliche, was die Dunkelheit über der Insel mit sich bringt, sehr treffend dar und jagten mir so manchen Schauer über den Rücken.Leider gefallen mir die Charaktere nicht wirklich. Da wäre einmal Marin, das Mädchen, dass laut Klappentext (➡oben) schuld an dem Schlamassel hat. Sie schafft es nicht, ehrlich zu denen zu sein, die sie liebt, selbst im Angesicht der drohenden Dunkelheit. Das kann ich einfach nicht verstehen.Da wäre Line, ihr Freund, den ich besser verstehen kann. Er möchte wirklich nur das Beste für Marin und versucht, sie glücklich zu machen, auch wenn er ihr (zum Glück) nicht jeden Wunsch von den Lippen abliest.Und die dritte Person, die im Klappentext keine Erwähnung findet, ist Kana, Marins Bruder. Da er eine Hauptrolle spielt, erwähne ich auch ihn hier ohne zu spoilern. Kana ist mysteriös. Dass er so rätselhaft ist, hat mich fasziniert, auch wenn er ebenfalls manche für mich unverständliche Entscheidungen traf. Ich mochte ihn wohl am liebsten :)Insgesamt lässt vor allem der Teamgeist der Hauptcharaktere, die alle ihre eigenen Geheimnisse haben, zu wünschen übrig. Sie stoßen an ihre Grenzen, und jede ihrer Sorgen ist realistisch, man kann verstehen, dass sie es nicht schaffen, zusammenzuarbeiten, jedenfalls nicht hundertprozentig, aber es enttäuscht einen trotzdem, wie unehrlich sie sind. Auch das lässt sich aber gewissermaßen nachvollziehen.Ich bin ein bisschen im Konflikt mit mir selbst, was ich über die Charaktere insgesamt denken soll...Die Handlung ist durchaus interessant, wenn auch nicht wirklich sehr spannend und einige Dinge kamen wenig überraschend.Insgesamt fand ich das Buch okay, besonders die Atmosphäre und das Setting sind genial, während die Charaktere eher zu wünschen übrig lassen. Ich weiß nicht so richtig, ob ich das Buch empfehlen würde, also eher nicht...

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  • Spannendes, kurzweiliges Lesevergnügen!

    Tochter der Flut

    Mina1705

    17. January 2018 um 11:10

    Inhalt:Wenn auf Marins Insel nach 14 Jahren Tag die endlose Nacht hereinbricht, muss ihr Volk fliehen. Denn die eisige Dunkelheit überlebt niemand. Doch Marin und ihr Freund Line verpassen die rettenden Boote. Und das nur, weil Line den Anhänger gesucht hat, den sie verloren hatte. Angeblich verloren. Und so wird ihr Schweigen zur Zerreißprobe ihrer Liebe. Und zum Beginn eines knallharten Überlebenskampfes …Meinung:Also ich muss sagen, dass ich mir unter dem Titel und dem Klappentext etwas anderes vorgestellt habe. Marin habe ich als Hauptperson und als „Tochter der Flut“ gesehen, es wurde allerdings schnell klar, dass dem nicht so ist und es kam doch irgendwie alles ganz anders. Wer hier auf eine schöne Liebesgeschichte hofft, den muss ich leider enttäuschen. Die Protagonisten sind alle samt noch sehr jung, um die 14 Jahre alt. Das Buch soll natürlich auch Jugendliche in diesem Alter ansprechen, was man schon hier und da merkt, da es stellenweise ein wenig too much ist. Aber wie gesagt, mit Liebe hat diese Geschichte gar nichts am Hut, was jetzt nicht unbedingt heißt, dass ich enttäuscht bin. Im Gegenteil, mir hat es sogar echt gut gefallen. Das Setting finde ich mega interessant und die Grundidee sehr spannend. Es ist eher ein Abenteuerroman und es geht hauptsächlich um Freundschaft und Zusammenhalt.Marin, ihr Freund Line und ihr Bruder Kana bleiben auf der Insel zurück, als die Nacht hereinbricht und müssen fortan um ihr Leben kämpfen. Mit wem sie es da aufnehmen, bleibt bis zum Schluss ein eher ungelüftetes Geheimnis, was aber nicht ganz so tragisch ist. Kana macht in der Geschichte eigentlich die interessanteste Entwicklung durch, was Marin für mich auch irgendwie nicht zur Hauptperson werden lässt. Sie und Line schwärmen zwar füreinander, aber dabei bleibt es auch.Wie schon gesagt, finde ich das Setting echt toll und die Idee der endlosen Nacht ist auch super umgesetzt worden. Ich fand es durchgehend spannend und schön zu lesen. Das Ende ist eher ein offenes Ende, bei dem man auf einen zweiten Teil hoffen könnte, dennoch schließt die Story erstmal befriedigend ab. Ich frage ich mich aber immer noch, wer jetzt eigentlich die „Tochter der Flut“ ist, der Titel wirft also immer noch ein paar Fragen auf.Fazit:Wer gerne spannende Jugendbücher liest, sollte mal zu „Tochter der Flut“ greifen. Auch wenn Cover und Klappentext sehr leicht falsche Vorstellungen vermitteln, war es ein spannendes, kurzweiliges Abenteuer, dem sicherlich noch die ein oder andere Feinheit und Tiefe fehlt, mich aber dennoch gut unterhalten hat.

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  • Anders als erwartet, aber trotzdem schön zu lesen.

    Tochter der Flut

    Wolly

    31. December 2017 um 15:50

    Dies ist eins der seltenen Bücher wo ich mich mit einer Rezension wirklich schwer tue. Nicht weil das Buch besonders gut oder schlecht ist, sondern weil einfach vieles nicht zusammen passt. Das Cover erweckt auf mich ein bisschen den Eindruck einer orientalischen oder vielleicht auch indianischen Geschichte. Beides ist es jedoch nicht. Die Landschaftsbeschreibungen deuten mehr auf eine waldreiche Insel in einer rauen See hin, sodass man sich eher nach Norwegen oder Kanada versetzt fühlt. Daher steht das Cover für mich ein wenig isoliert. Auch der Klappentext passt nicht wirklich. Es ist keine Liebesgeschichte. Es geht um Freundschaft, Familie und Zusammenhalt. Die Protaonisten sind noch sehr jung, gerade 14 Jahre alt, daher ist die große Liebe die man vielleicht erwartet, wenn überhaupt eine jugendliche Schwärmerei. Hauptsächlich handelt es hier einfach um einen Abenteuerroman. Ein netten Abenteuerroman, der sich manchmal etwas zieht und auch hier und da übertreibt, im Grunde aber schön zu lesen ist. Etwas mehr Tiefe hätte dem Buch auf jeden Fall noch gut getan, die Beschreibungen waren dagegen wunderbar bildlich. Fazit:Nicht das was man erwartet, aber auf eine andere Art schön. Für ein Top Buch fehlte mir allerdings der letzte Kick.

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  • Anders als erwartet, aber trotzdem schön zu lesen.

    Tochter der Flut

    Wolly

    31. December 2017 um 15:50

    Dies ist eins der seltenen Bücher wo ich mich mit einer Rezension wirklich schwer tue. Nicht weil das Buch besonders gut oder schlecht ist, sondern weil einfach vieles nicht zusammen passt. Das Cover erweckt auf mich ein bisschen den Eindruck einer orientalischen oder vielleicht auch indianischen Geschichte. Beides ist es jedoch nicht. Die Landschaftsbeschreibungen deuten mehr auf eine waldreiche Insel in einer rauen See hin, sodass man sich eher nach Norwegen oder Kanada versetzt fühlt. Daher steht das Cover für mich ein wenig isoliert. Auch der Klappentext passt nicht wirklich. Es ist keine Liebesgeschichte. Es geht um Freundschaft, Familie und Zusammenhalt. Die Protaonisten sind noch sehr jung, gerade 14 Jahre alt, daher ist die große Liebe die man vielleicht erwartet, wenn überhaupt eine jugendliche Schwärmerei. Hauptsächlich handelt es hier einfach um einen Abenteuerroman. Ein netten Abenteuerroman, der sich manchmal etwas zieht und auch hier und da übertreibt, im Grunde aber schön zu lesen ist. Etwas mehr Tiefe hätte dem Buch auf jeden Fall noch gut getan, die Beschreiungen waren dagegen wunderbar bildlich. Fazit:Nicht das was man erwartet, aber auf eine andere Art schön. Für ein Top Buch fehlte mir allerdings der letzte Kick.

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  • Der Klappentext wird dem Buch nicht gerecht....

    Tochter der Flut

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. December 2017 um 10:16

    ´Ich werde verrückt. Mit mir passiert genau dasselbe wie mit Großtante Malony ´"Ich muss hier raus", flüsterte er laut."Ja", sagte die Stimme.Er fuhr herum. Nichts.//S.158//Meine Meinung:"The Village - Das Dorf" mal anders ;)Denn genau daran hat mich "Tochter der Flut" irgendwie erinnert.Rituale, Kreaturen, das Geheimnis um deine Heimat...wie gesagt..Generell die ganze Atmosphäre ließ mich an den Film zurückdenken. Irgendwie war diese da ganz ähnlich und auch wenn ich den Film ansich bescheuert finde, gefiel mir eben diese Atmo so sehr...vielleicht ein Pluspunkt für das Buch.Aber kommen wir einmal ganz zum Anfang zurück.Wieder mal möchte ich LB & dem Ravensburger Verlag für ihre tolle Aktion danken, denn ohne diese wäre ich bestimmt nie darauf gekommen, dieses tolle Buch zu lesen.Ich glaube nicht, dass ich es mir so gekauft oder ausgeliehen hätte, da Jugendfantasy ansich nicht mehr so meins ist.Und ehrlich gesagt hatte ich anfangs echt keine Lust auf das Buch.Dann aber zack...ich war süchtig.Ich finde den Schreibstil zwar teils sehr detailreich, aber er passte hier super gut dazu.Die beiden Autoren haben es wunderbar geschafft, dass mir sich etliche Mal die Nackenhaare aufgestellt haben und ich mich verstohlen umsah, ob ich denn wirklich auch alleine war :DWill damit sagen, dass dieses Buch wirklich ein spannender Pagetuner war, die nie zu hoch griff.Denn das ist auch ein Glücksgriff....bei den auf dich einprasselnden Ereignissen am Ende der Geschichte schafften die Autoren es dennoch, dass es nie zu verwirrend war und irgendwie dachte ich mir "Mmmh...irgendwie logisch"Nun mal ein bisschen negatives...Zum Einen...ähh....wo war die versprochene Liebesgeschichte ?Was hat der Titel mit der Story zu tun ?In wie fern passt das Cover dazu ?Zu Frage 1:In dem Klappentext steht ja, dass ihr Schweigen zu Zerreißprobe für die Liebe mit ihrem Freund Line wird.Mmmh....das ist eine Falschinformation !!! Denn sie und und Line sind nicht zusammen, er steht zwar auf sie, aber mehr ist da auch nicht. Es gibt zwar eine Zerreißprobe für die beiden, aber die bezieht sich auf ihre Freundschaft.Ich finde, dass der Klappentext diese tolle und düstere Geschichte verweichlicht.Und wenn ich ehrlich bin...hätte ich den Klappentext vor dem Lesen gelesen, wäre meine Meinung negativer ausgefallen...Zu Frage 2:Den Titel finde ich irgendwie nicht so wirklich passend....okay, die leben auf einer Insel und sie ist eine Tochter...passt...Aber was hat das mit dieser Konstellation "Tochter der Flut" zu tun ?Ich wüsste jetzt keinen passenderen Titel, aber den vorhanden jetzt auch nicht 100 % toll.Zu Frage 3:Das Cover finde ich auch nicht so passend.Ansich ist es total schön, aber so ganz passt es eben nicht zur Story.Diese Male sollen ja auf die Rituale in der Wüste hinweisen, aber sie bleibt ja unfreiwillig auf der Insel... Naja...So Gemecker zuende :-PDenn ansonsten packte mich dieses Buch so sehr und ich finde die Charas größtenteil auch echt super (kleiner Mekcernachschub !)Ehrlich gesagt fand ich Marin doch etwas blass...sollte sie nicht eigentlich die Hauptperson sein ?Denn ich hatte irgendwie das Gefühl, dass ihr Zwillingsbruder der eigentliche Hauptcharakter war.Mhh...sie fand ich jetzt auch ganz gut, weil sei eben so mutig war und ein Gewissen hatte, aber sie hätte stärtker hervortreten können...Ihr Bruder Kana war für mich der eigentliche "Star". Ihn fand ich geheimnisvoll, spannend und leicht irre (siehe Zitat).Seine Reise auf der Insel war definitiv spannender und interessanter !Er wusste eigentlich so gar nicht, wie er in diese Welt passte und ich fand es hervorragend erzählt, wie er seinen Weg geht.Ich fragte mich aber des öfteren, ob er nicht schwul sei...mmhhh...Line fand ich auch etwas blass, aber auch er gefiel mir.Ich fand seine Familiengeschichte sehr interessant und hätte gerne mehr über ihn erfahren.Er ist sehr loyal und setzt sich für andere ein.Der Schreibstil passte wunderbar zur Story, denn er war schön gruselig und spannend.Ich warte auf eine Fortsetzung !!Bewertung:Ein toller Auftakt, der Lust auf mehr macht !!Von mir gibt es: 4 von 5 Sterne

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    • 2
  • Cover und Klappentext täuschen, denn dieses Buch bietet so viel mehr!

    Tochter der Flut

    MariaLeseEule

    29. December 2017 um 12:11

    "Tochter der Flut" von den Autoren Jake Halpern und Peter Kujawinski ist ein absolut spannender und mystischer Roman, der mich sehr überrascht hat. Auf positive Art und Weise!   Inhalt: Ich kann gar nicht genau sagen, in welches Genre ich das Buch einordnen würde, denn es ist sehr vielschichtig. Die Handlung findet in einer anderen Welt statt, eine Welt, die der unseren in vielen Dingen zu ähneln scheint, gleichzeitig aber etwas primitiver ist, also als würde alles in einer früheren Zeit spielen. Doch der wichtigste Unterschied ist der Verlauf im Tag-Nacht-Rhythmus: sowohl Tag als auch Nacht dauern auf der Insel, auf der das Dorf Bliss liegt, 14 Jahre. Und das ist auch der Grundstein der Geschichte, denn sobald die Nacht beginnt, müssen alle Dorfbewohner die Insel verlassen haben, um die Nacht im weit entfernten Wüstenland zu verbringen, wo ein andere Tag-Nacht-Rhythmus herrscht. Und genau diese Abfahrt zum Wüstenland verpassen Marin, ihr Bruder Kana und der gemeinsame Freund Line. Die drei finden sich also allein auf der Insel wieder während die Nacht mit all ihren Gefahren herein bricht. Alles in allem würde ich die Geschichte also als Mischung von Fantasy und einer kleinen Briese Horror/ Mystic beschreiben, wobei es sich natürlich trotzdem um ein Jugendbuch handelt.   Meinung: "Tochter der Flut" hat mich von Anfang bis Ende gepackt und mitgerissen, und mich dabei immer wieder überrascht. Vor allem die doch eher düstere und mystische Grundstimmung hatte ich anhand von Cover, Titel und Klappentext absolut nicht erwartet. Und genau da liegen auch meine Kritikpunkte: sowohl die Kurzbeschreibung vom Verlag als auch der Klappentext auf dem Buch selbst werden dem Buch nicht im mindesten gerecht. So wird zum Beispiel Marins Bruder Kana in der Beschreibung gar nicht erst erwähnt, obwohl er eine sehr wichtige Rolle spielt, und in der Geschichte Marin, Kana und Line alle drei gleichermaßen die Protagonisten sind. Erzählt wird das Buch nämlich aus Sicht eines allwissenden Erzählers, in dessen Fokus alle drei stehen. Zudem gibt es schon eine wichtige Andeutung hinsichtlich der Handlung, die aber erst später im Buch offengelegt wird. Beim Klappentext auf dem Buch wird hingegen von einer Liebe gesprochen, die im Buch nicht wirklich zur Geltung kommt. Ja sie vorhanden und wichtig für die Hintergründe der Geschehnisse, doch während der Abenteuer bei Nacht kommt sie kaum noch zum Ausdruck. Von daher finde ich beide Angaben sehr unzureichend und auch irreführend, sie werden der Geschichte absolut nicht gerecht. Ebenso ist es leider beim Cover: das Cover ist wunderschön und auch Grund dafür, dass das Buch meine Aufmerksamkeit erregt hat, doch auch hinter diesem habe ich mir eine ganz andere Geschichte erwartet. Zu meinem Glück hat mir die Story wie bereits erwähnt viel besser gefallen als gedacht, aber bei manch anderem ist das vielleicht nicht der Fall. Und zuletzt zum Titel: Tochter der Flut passt sehr gut zur Geschichte, da Marin nun einmal in den Zeiten der Flut, also am Tage, geboren wurde, doch wie bereits erwähnt ist sie nicht die einzige Protagonistin, sodass ich auch beim Titel finde, dass er dem Buch nicht gerecht wird. Den englischen Titel "Nightfall" finde ich daher sehr viel passender, da sich wirklich alles um das Anbrechen der Nacht dreht. Doch da mir die Geschichte sehr gut gefallen hat, ich habe regelrecht an den Seiten geklebt und mitgefiebert, bleiben das tatsächlich meine einzigen Kritikpunkte. Wer sich also nicht vom ersten äußeren Eindruck täuschen lässt und offen für eine völlig andere Geschichte bleibt, der wird hier viel Freude haben.   Fortsetzungen: Von den Autoren wurde bereits eine weitere Geschichte in der gleichen Welt angekündigt, mit anderen Protagonisten. Diese wird wohl als nächstes erscheinen, und danach sind sowohl ein Prequel als auch ein Sequel zur "Tochter der Flut" geplant. Genaueres konnte ich jedoch nicht finden, weshalb ich davon ausgehe, dass beides noch ein Weilchen auf sich warten lässt.  Das ist jedoch überhaupt nicht schlimm, denn meiner Meinung nach kann "Tochter der Flut" auch als Stand-Alone gelesen werden. Die Handlung ist im Prinzip erst einmal abgeschlossen, es gibt keinen Cliffhanger und man kann das Buch beruhigt zur Seite legen. Trotzdem kann die Story noch fortgesetzt werden, da die Reise der Protagonisten mit Ende des Buches noch längst nicht abgeschlossen ist.   FAZIT: Dieses Buch bietet so viel mehr als Cover, Klappentext und Titel erwarten lassen! Während Romantik kaum eine Rolle spielt wird es düster und mystisch, was mir sehr gut gefallen hat!

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  • War leider nicht mein Fall...

    Tochter der Flut

    JbambiM

    21. December 2017 um 11:45

    InhaltWenn auf Marins Insel nach 14 Jahren Tag die endlose Nacht hereinbricht, muss ihr Volk fliehen. Denn die eisige Dunkelheit überlebt niemand. Doch Marin und ihr Freund Line verpassen die rettenden Boote. Und das nur, weil Line den Anhänger gesucht hat, den sie verloren hatte. Angeblich verloren. Und so wird ihr Schweigen zur Zerreißprobe ihrer Liebe. Und zum Beginn eines knallharten Überlebenskampfes...MeinungLeider hat der Inhalt und der Klappentext einen etwas in die Irre geführt. Um Liebe geht es eher weniger, dafür mehr um Zusammenhalt und Freundschaft. Was nicht schlecht ist, man sich aber in dem Fall auf etwas anderes eingestellt hat. Auch waren mir die Protagonisten einen kleinen ticken zu Jung. Ich merke das ich Momentan mit unter 16-17 Jährigen Protagonisten nicht viel Anfangen kann. Dies war im Vornherein jedoch nicht so deutlich. Die Story an sich ist nicht schlecht. Jedoch ist mir nach dem lesen noch nicht ganz klar, wieso alle Bewohner, alle 14 Jahre die Insel verlassen müssen. 14 Jahre sind eine verdammt lange Zeit. Ich möchte nicht Spoilern, daher verrate ich nicht mehr... aber es passieren viele Dinge, die mir etwas zu übertrieben waren oder für mich Persönlich nicht in das Geschehen gepasst haben. Auch der Titel des Buches passt meiner Meinung nicht so recht, genau wie das Cover (was trotzdem schön ist).Ich denke, das es noch mindestens einen Folge  Band geben wird. Diesen werde ich aber nicht lesen. Viele Fragen bleiben noch offen, aber das Interesse auf mehr wurde bei mir leider nicht geweckt...Sehr schade, weil ich vom Klappentext, mich sehr auf das Buch gefreut hatte.Nichtsdestotrotz natürlich ein großes Danke, dass ich das Buch lesen durfte :)!

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  • Nachts lauert die Gefahr

    Tochter der Flut

    Abundantia

    20. December 2017 um 17:26

    Marin und ihr Zwillingsbruder Kana leben mit ihren Eltern auf einer Insel, auf der 14 jahrelang Tag herrscht und im Anschluss 14 jahrelang Nacht. Line, der beste Freundvon Kana und Marin's Schwarm, verbringen von Kindesbeinen an Zeit miteinander. Als Der Tag des Aufbruchs naht und die Bewohner die Insel Richtung Wüstenland verlassen müssen, wird zuvor alles nach bestimmten Regeln hinterlassen. Auch wenn nicht alle wissen, wieso gewisse Dinge getan werden, oder für wen, folgen doch alle den Anweisungen. Line, der bei Marin glaubt noch etwas gutmachen zu müssen, macht sich kurz vor dem Aufbruch auf die Suche nach einem Familienerbstück von Marin, dass er glaubt im Wald verloren zu haben. Da er im Moment der Abfahrt fehlt, beschließen Marin und Kana heimlich, Line noch zu suchen und dann mit ihm zusammen wieder rechtzeitig an der Anlegestelle des Schiffes zu erscheinen. Der Plan geht jedoch nicht auf. Auf der immer dunkler und kälter werdenden Insel, verirren sich die Teenager und werden somit auf der Insel zurückgelassen. Der Kampf ums Überleben in Dunkelheit und Kälte ist nicht der einzige, der ausgefochten werden muss. Langsam lernen die Freunde die wahren Gefahren des Waldes und deren unterirdische Bewohner kennen und auch, welches Geheimnis Kana umgibt. In einem spannenden Wettlauf gegen die Zeit, versuchen Marin, Line und Kana ihrem Volk doch noch aufs offene Meer hinaus folgen zu können.In den Schreibstil von Jake Halpern und Peter Kujawinski musste ich erst hineinfinden. Die Geschichte selbst hat mich dann aber gepackt. Die Idee finde ich großartig und mit Sicherheit gefällt vielen auch das Ende, dass zwar hoffen, jedoch keine definitive Sicherheit durchblicken lässt. "Tochter der Flut" hat mich positiv überrascht, wenn auch zum Schluss noch einige Fragen offen geblieben sind.

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  • Ein spannendes Jugendbuch

    Tochter der Flut

    NataschaSuennen

    20. December 2017 um 15:29

    Derjenige, der den Klappentext geschrieben hat, hat wohl beim lesen geschlafen.Mit einer Lovestory hat das Ganze nämlich nichts zu tun, es wir aller höchstes eine kleine Liebelei am Rande angedeutet. Es ist vielmehr ein spannendes Abenteuer mit einigen Herausforderungen für ein Dreiergespann, dessen Freundschaft auf eine harte Probe gestellt wird.  Die Idee mit der Nacht hat mir richtig gut gefallen. Man erfährt teilweise, welche Gefahren in ihr lauern, aber es bleibt immer auf eine mystische Weise geheimnisvoll. Die drei Charaktere sind gut ausgewählt und auch das Umfeld wird schön umschrieben, der Schreibstil ist sehr angenehm. Ich war schon am Anfang begeistert und am Ende hat es mir noch mehr gefallen als gedacht. Ein richtig gelungenes Jugendbuch.

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  • ein sehr gutes Buch

    Tochter der Flut

    msBlack99

    17. December 2017 um 16:08

    Was ich an diesem Buch sehr gut finde sind die kurzen kapitel, das hat das ganze für mich einfacher gemacht zum lesen und dadurch habe ich mehr gelesen. Die Grafik und gestaltung des Buches/Cover und der Kapitel Seiten sind sehr schön gewählt und wie gsagt besonders das Cover spricht einen sehr an.  Das Buch ist sehr gut geschrieben und lässt sich gut lesen. Was ich nicht erwartet habe war die Verwandlung von Kana die alles wieder in einen neuen Spannungbogen gebracht hat. Dadurch konnte ich dann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Sehr empfehlenswert. Würde ich mir jederzeit wieder durchlesen.

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  • Tochter der Flut

    Tochter der Flut

    Vanessa_Noemi

    17. December 2017 um 12:49

    Inhalt:Auf Marins Insel herrscht 14 Jahre Tag und 14 Jahre Nacht. Immer wenn die Nacht hereinbricht, muss ihr Volk wegziehen - noch bevor die Ebbe eine Flucht unmöglich macht und eisige Dunkelheit alles Leben auslöscht. Doch Marin verpasst die Abfahrt ...Wenn auf Marins Insel nach 14 Jahren Tag die endlose Nacht hereinbricht, muss ihr Volk fliehen. Denn die eisige Dunkelheit überlebt niemand. Doch Marin und ihr Freund Line verpassen die rettenden Boote. Und das nur, weil Line den Anhänger gesucht hat, den sie verloren hatte. Angeblich verloren. Und so wird ihr Schweigen zur Zerreißprobe ihrer Liebe. Und zum Beginn eines knallharten Überlebenskampfes ...Meine Meinung:Als ich mir den Klappentext zum ersten Mal durchgelesen habe, fand ich die Idee unglaublich spannend. 14 Jahre nur Tag und darauf folgen 14 Jahre nur Nacht. Sich das vorzustellen war schon ein wenig abwegig, dadurch aber wieder sehr interessant. Da ich erfahren wollte, wie die Autoren diese Idee ungesetzt haben, wollte ich das Buch auch unbedingt lesen und dies habe ich dann auch getan.Zu Beginn ist mir sofort aufgefallen, dass die Protagonisten wesentlich jünger sind, als ich gedacht habe. Dies hat mich am Anfang ein wenig stutzig gemacht, jedoch habe ich dies irgendwann wieder vergessen und somit hat es mich dann auch nicht mehr beeinträchtigt. Was mir während dem Lesen auch noch aufgefallen war ist, dass der Klappentext ein wenig irreführend ist beim Thema Liebe. Ich hätte nämlich erwartet, dass in der Geschichte auch eine Liebesgeschichte vorkommt. Jedoch kam diese Liebe nie über eine Schwärmerei hinaus und das Buch dreht sich mehr um Freundschaft und Familie. Die Geschichte beinhaltet sehr viel Action und Abenteuer und das fand ich auch überhaupt nicht schlecht. Der Leser wird von einer gefährlichen Situation in die nächste geschleudert und zum Teil wurde es auch ein wenig gruselig. Super fand ich auch immer diese gewisse Spannung, wer oder was denn nun im Wald lauert und wovor die drei denn nun wirklich flüchten. Ich konnte mir nach der Auflösung, was es denn nun für Kreaturen sind, zwar so gar nicht vorstellen, wie diese aussehen sollen, jedoch klang dies nicht schön und das hat mir auch schon gereicht.Die Protagonisten sind alle sehr sympathisch und ich hatte nie irgendein Problem mit einer Person, was bei mir nicht sehr häufig der Fall ist. Manchmal muss es in einer Geschichte auch einfach eine Person geben, die man hassen kann. Dies war hier aber nicht nötig.Kana macht eine Veränderung durch, die auch sehr lange nicht aufgelöst wurde und ich habe mich oft gefragt, worauf dies hinauslaufen soll und warum dies passiert. Marin ist eine sehr starke Person und sie gibt nie auf, auch wenn eine Situation noch so aussichtlos sein mag. Line war die ganze Geschichte über verletzt und geschwächt, was mich manchmal ein wenig genervt hat, da die Gruppe dadurch immer noch mehr Probleme und Sorgen hatte.Am Ende wurden Geheimnisse aufgedeckt, die sehr überraschend waren und die ein paar Fragen beantwortet haben. Es bleiben jedoch auch noch viele Fragen offen und unbeantwortet. Im Grossen und Ganzen fand ich den Schluss jedoch sehr schön.Mein Fazit:Das Buch ist ganz gut für zwischendurch, ich würde jedoch nicht behaupten, dass es ein Highlight oder ein absolutes must read ist.

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  • Actionreich, mystisch und gruselig - aber nicht romantisch

    Tochter der Flut

    ConnyKathsBooks

    15. December 2017 um 13:01

    "Flieht die Nacht oder wir holen uns euch." (S. 201)Bliss ist eine ganz besondere Insel. Hier herrschen abwechselnd 14 Jahre Tag und 14 Jahre Nacht. Seit jeher fliehen die Dorfbewohner vor der Dunkelheit, denn es warten Eiseskälte sowie unbekannte Schrecken. Nun ist es wieder soweit und alle besteigen die rettenden Schiffe Richtung Wüstenland. Doch Line, Marlin und ihr Zwillingsbruder Kana verpassen die Abfahrt. Und schon bald kämpfen die drei um ihr Überleben."Tochter der Flut" stammt aus der Feder von Jake Halpern und Peter Kujawinski. Die schöne Buchinnengestaltung mit den verzierenden Ornamenten hat mich sofort angesprochen und ich war gespannt auf die Geschichte. Das amerikanische Autorenduo legt hier einen recht ungewöhnlichen Fantasy-Jugendthriller vor - unterhaltsam, aber auch mit einigen Schwächen.14 Jahre lang lebten Marlin, Kana & ihr Freund Line auf Bliss. Alle wurden hier geboren und konnten täglich die Sonne und das Meer genießen. Doch nun bricht für die drei zum ersten Mal die Dunkelheit herein, es herrscht starke Ebbe und kälter wird es obendrein. Als die rettenden Schiffe am Horizont verschwinden, beginnt für die Jugendlichen ein gefährliches Abenteuer und ein richtiger Überlebenskampf. Unheimliche Wesen, geheimnisvolle Statuen im Meer, die ominöse Erscheinung einer Frau, tiefe Schluchten und dunkle Wälder - auf der Insel gehen nachts seltsame Dinge vor sich. Ein Fischerboot scheint der einzige Ausweg - doch dafür müssen sie ganz Bliss durchqueren. Wird es ihnen gelingen?Der Roman stellt keine großen Ansprüche an den Leser und wird abwechselnd aus den drei Perspektiven von Marlin, Line und Kana erzählt. Am interessantesten fand ich dabei Kana. Im Sonnenlicht noch blind und schwächlich, wird er nun immer stärker. Er verbirgt ein überraschendes und folgenschweres Geheimnis. Seine Zwillingsschwester Marlin war mir ebenfalls sympathisch. Eine mutige junge Heldin, die hier so manche Herausforderungen bestehen muss und ebenfalls etwas verschweigt, was ich jedoch nicht ganz nachvollziehen konnte. Nur mit Line wurde ich nicht so richtig warm. Im Vergleich zu den beiden anderen wirkt er doch recht blass und schwach.Die Inhaltsangabe auf dem Buchrücken ist allerdings etwas irreführend, denn eine Romanze und damit große Gefühle sucht man hier vergebens. Dafür punktet das Ganze mit viel Action und Mystery und sorgt durch einige schaurige und auch blutige Szenen für einen erhöhten Gruselfaktor. Spannende Fluchten und Verfolgungsjagden fesseln den Leser ans Werk, doch gegen Ende wird es immer langweiliger. Zudem hätte ich mir noch mehr Tiefe und Hintergründe gewünscht. Vieles wird nur recht vage beschrieben, der Showdown verläuft zu glatt und zu schnell und es bleiben auch noch einige Fragen offen. Ein etwas unbefriedigender Schluss, denn eine Fortsetzung ist momentan nicht geplant. Unter dem Titel "Edgeland" (bislang nur auf Englisch erhältlich) hat das Autorenduo aber noch einen weiteren Roman veröffentlicht, der in der gleichen Welt spielt, jedoch unabhängig voneinander. Empfehlenswert ist auch die multimedial gestaltete Homepage zu "Nightfall", dem Original. Dort findet man sogar eine Karte.Insgesamt kann ich "Tochter der Flut" nur bedingt empfehlen. Eine ausgefallene Story, die mir zwar ein paar unterhaltsame Lesestunden bescherte, mich aber nicht vollständig überzeugen konnte. Gute 3 Sterne von mir.

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