Jake Woodhouse Der fünfte Tag (Inspector Rykel 1)

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Inhaltsangabe zu „Der fünfte Tag (Inspector Rykel 1)“ von Jake Woodhouse

Amsterdam am Morgen des 2. Januar: Aus dem Fenster eines Altstadthauses ragt eine Männerleiche und baumelt über der Gracht. Inspector Jaap Rykel und sein Team erkennen schon bald die Verbindung des morbiden Mordes zu einem anderen Verbrechen. In Friesland wurde ein Haus in Brand gesetzt, die Bewohner kamen ums Leben. Doch ein kleines Mädchen konnte dem Feuer entkommen und ist seither verschwunden. Inspector Rykel muss nicht nur einen perfiden Mörder suchen. Er muss vor allem das Mädchen finden, das in größter Gefahr ist. Aber mit seinen Ermittlungen hat er in ein Wespennest gestochen. Denn seine Gegner sind clever, gut organisiert – und völlig skrupellos ...

Nicht uninteressant, aber auch nicht überragend - lässt sich schnell lesen

— makama
makama

Hat mich wirklich gepackt, verschlungen und erst nach der letzten Seite wieder ausgespien. Tolles Buch!

— Mary-and-Jocasta
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    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    31. October 2016 um 19:50
  • Ohne Biss

    Der fünfte Tag (Inspector Rykel 1)
    WortGestalt

    WortGestalt

    Ich bin kein Fan von Verrissen. Ich mag sie nicht gern schreiben und noch seltener gern lesen. Das hat meist etwas mit dem Ton, mit Respekt und mit Selbstdarstellung zu tun, eine negative Kritik angemessen zu formulieren, ist eine Kunst. Und in Kunst war ich schon immer schlecht. Nur für Strichmännchen reicht es gerade mal so. Und so wird das hier also die Strichmännchen-Version eines Verrisses, ich nehme es mal mit Humor, denn meine Güte, von einem schlechten Buch geht die Welt nicht unter. Schöner wird sie davon allerdings auch nicht. Wobei, der Unterhaltungsfaktor liegt ja dann zumindest darin, sich hinterher über die unbefriedigende Lektüre aufzuregen. Das behagt mir zwar meist auch nicht, denn was weiß ich schon, aber man gönnt sich ja sonst nix, also auf! Vorab noch die Bemerkung, dass es sich bei "Der fünfte Tag" um das Debüt des in London lebenden Autors Jake Woodhouse handelt. Welpenschutz gibt es bei mir für diesen Reihenauftakt aber keinen. Es ist der zweite Tag des neues Jahres, in Amsterdam ist es frostig und knackig kalt, da hängt eine nackte Leiche an einem Seilzug befestigt aus dem Fenster eines Wohnhauses. Mord? Komisch, wundert sich da schon der Kommissar, könnte ja auch Selbsttötung sein, aber wozu sich dann vorher extra ausziehen, und das bei der Kälte! Nun war ja aber auch das Fenster geschlossen, was ja richtig ist, bei der Kälte! Aber das kann der Erhängte ja schlecht selbst gemacht haben, so am Seilzug baumelnd. Also doch Mord! Während der geübte Krimileser den Fall schon nach wenigen Minuten so gut wie gelöst hat (Eine nackte Leichte! Aha! Also ein sexuell motiviertes Verbrechen! Und ein Handy im Mund des Opfers mit nur drei Telefonnummern im Speicher, na da will uns der Mörder wohl einen Hinweis geben! ), stehen Inspektor Jaap Rykel und seine Kollegen von der Amsterdamer Mordkommission vor einem Rätsel und erproben sich in Ermittlungsarbeit, die einem stellenweise irgendwie arg laienhaft erscheint. Hoffentlich ermitteln die nicht mal im Falle meines Ablebens, denkt man sich noch. Zeitgleich werden außerhalb Amsterdams die Leichen eines Ehepaares in einem niedergebrannten Bauernhaus entdeckt und ein kleines Mädchen, das offenbar bei dem Ehepaar lebte, ist verschwunden. Die junge Kommissarin Tanya van der Mark beginnt Nachforschungen anzustellen, die sie bald nach Amsterdam zum Kollegen Jaap Rykel führen. Was dann folgt, ist, und das klingt jetzt hart, aber mir fällt nichts freundlicheres dazu ein, der uninspirierteste und unfundierteste Thriller, den ich seit langer Zeit gelesen habe. Uninspiriert, weil hier richtig tief in die Krimiklischeekiste gegriffen wurde, und das so wahllos, dass es auf mich wirkte, als würde man nur die Idee, wie ein Thriller sein müsste, nachahmen. Und unfundiert, weil stellenweise die Polizeiarbeit so hanebüchen unprofessionell anmutete, dass ich die Handlung schon kaum noch als glaubwürdig empfinden konnte. Es muss ja gar nicht immer haarscharf an der Realität dran sein, dafür ist es ja Fikton, aber wenn in einem Roman die Protagonisten ein Team von Ermittlern stellen und die Handlung zu 95 Prozent aus Ermittlungsarbeit entsteht, erwarte ich eine gewisse Authentizität, eine gewisse Atmosphäre, die ja nicht mal unbedingt exakt die Wirklichkeit abbilden muss, mir aber zumindest das Gefühl vermitteln sollte, plausibel zu sein. Ein stimmiges Bild eben, und das ist hier nicht enstanden. In einem Interview auf der Verlagshomepage von Random House kann man derweil auch nachlesen, dass Recherche nicht zu den liebsten Beschäftigungen des Autors gehört und er der Ansicht ist, dass zu viel Recherche "einer guten Geschichte, in deren Mittelpunkt letztlich immer Menschen stehen, allzu leicht in die Quere kommen" kann. (Quelle: Interview vom Verlag Page & Turner mit Jake Woodhouse) Ja, naja, wenn man mit kongenialen Charakteren aufwarten könnte, würde dies sicherlich über Unstimmigkeiten in der Handlung hinwegtrösten. Wie gesagt, wenn man damit aufwarten könnte. Aber die Figurenzeichnung bietet nichts dergleichen, hier wurde einfach alles untergebracht, was machbar ist, auch dies wirkt regelrecht wahllos. Kommissare mit Drogenproblemen, männliche Vorgesetzte, die weibliche Kommissarinnen gängeln, Schusswechsel im Dienst mit traumatischen Folgen, korrupte Kollegen, Dienststellenleiter, die mehr Politik als Verbrechensbekämpfung im Kopf haben, der Hauptermittler braucht dazu natürlich noch eine kleine Extravaganz und da Klavierspieler und Gourmetkoch schon vergeben waren, wirft dieser hier I Ging-Münzen, das hat er nämlich während eines Aufenthaltes in einem buddhistischen Kloster gelernt. Kurzum, die Figuren und ihre Biografien bieten wenig überraschendes und sind so abgedroschen, dass sie weder schockieren noch berühren. Da kommt einfach nichts rüber. Fazit: Auf der Homepage des Autors kann man die nette Anekdote lesen, dass ihm einst im Krankenhaus nach einer OP eine Krankenschwester sagte, mit diesem Namen sollte er Thriller schreiben. Und offenbar haben wir es eben dieser Krankenschwester zu verdanken, dass nun von dem ehemaligen Winzer, Weinhändler, Musiker und Instrumentenbauer Jake Woodhouse sein erster Schreibversuch vorliegt. Und Versuch macht bekanntlich klug, sagt man. Mich hat dieser Versuch insofern voran gebracht, als dass ich vorläufig erstmal die Finger von diesen immer gleichen, zurechtgestylten und durchchoreografierten, weichgespülten Thrillern lasse. Es ist quasi wie die Boygroup-Version eines Thrillers. Und damit eher etwas für Gelegenheitsleser und weniger etwas für routinierte Konsumenten dieses Genres. Bewertung: 35,6 % Stil: 3/5 | Idee: 2/5 | Umsetzung: 1/5 | Figuren: 1/5 | Plot-Entwicklung: 2/5 Tempo: 2/5 | Tiefe: 2/5 | Komplexität: 2/5 | Lesespaß: 1/5 Rezension von http://wortgestalt-buchblog.blogspot.de

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  • Der fünfte Tag

    Der fünfte Tag (Inspector Rykel 1)
    maggy17

    maggy17

    28. July 2015 um 13:13

    **Klappentext**Amsterdam am Morgen des 2. Januar: Inspector Jaap Rykel wird zu einem morbiden Schauplatz gerufen: Aus dem Fenster eines Hauses in der Altstadt ragt die Leiche eines Mannes und baumelt über der Gracht. Schon bald ergibt sich eine Verbindung zu einem anderen Verbrechen: In Friesland wurde ein Haus abgefackelt, die Bewohner, ein altes Ehepaar, kamen ums Leben. Seltsam nur, dass in den verbrannten Ruinen des Hauses eine Puppe gefunden wurde, das Ehepaar aber keine Kinder hatte. Zeugenaussagen lassen darauf schließen, dass ein kleines Mädchen dem Feuer entkommen konnte. Inspector Rykel muss nicht nur einen Mörder suchen, sondern auch das Mädchen finden, das in größter Gefahr ist. Aber auch in den eigenen Reihen hat er mit Problemen zu kämpfen. Der junge Inspector Kees Terpstra hat ein Kokain-Problem. Seine Kollegin Sergeant Tanya van der Mark nimmt den Fall zu persönlich. Doch die drei Polizisten müssen sich konzentrieren, denn sie haben in ein Wespennest gestochen, und ihre Gegner sind clever, gut organisiert und völlig skrupellos... Der erste Fall für Inspector Rykel und sein Team von der Amsterdamer Mordkommission "Dieser Thriller macht süchtig. Für alle Fans von Stieg Larsson und Robert Harris" - The Sun **Meine Meinung** Dieser Thriller lässt sich sehr gut und schnell lesen, da er sprachlich sehr einfach geschrieben wurde. Deshalb habe ich ihn eher als eine Art Jugend-Thriller wahrgenommen. Die Charaktere wurden zwar ein wenig oberflächlich dargestellt, dafür lässt sich aber die Story sehr gut nachvollziehen. Während des gesamten Buches bleibt die Spannung etwa auf dem gleichen Niveau, welches nur auf den letzen 100 Seiten stetig steigt. Durch die recht kurzen Kapitel, welche aus der Sicht von unterschiedlichen Personen geschrieben wurden, entstehen hier immer mal wieder Cliffhanger, die sich positiv auf den Spannungsverlauf auswirken. Trotz kleiner Schwächen finde ich dieses Erstlingswerk gut gelungen und freue mich auf den nächsten Teil. Daher vergebe ich 3 von 5 Sternen

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  • Der fünfte Tag

    Der fünfte Tag (Inspector Rykel 1)
    Seehase1977

    Seehase1977

    27. June 2015 um 09:55

    Klappentext: Amsterdam am Morgen des 2. Januar: Inspector Jaap Rykel wird zu einem morbiden Schauplatz gerufen: Aus dem Fenster eines Hauses in der Altstadt ragt die Leiche eines Mannes und baumelt über der Gracht. Schon bald ergibt sich eine Verbindung zu einem anderen Verbrechen: In Friesland wurde ein Haus abgefackelt, die Bewohner, ein altes Ehepaar, kamen ums Leben. Seltsam nur, dass in den verbrannten Ruinen des Hauses eine Puppe gefunden wurde, das Ehepaar aber keine Kinder hatte. Zeugenaussagen lassen darauf schließen, dass ein kleines Mädchen dem Feuer entkommen konnte. Inspector Rykel muss nicht nur einen Mörder suchen, sondern auch das Mädchen finden, das in größter Gefahr ist. Aber auch in den eigenen Reihen hat er mit Problemen zu kämpfen. Der junge Inspector Kees Terpstra hat ein Kokain-Problem. Seine Kollegin Sergeant Tanya van der Mark nimmt den Fall zu persönlich. Doch die drei Polizisten müssen sich konzentrieren, denn sie haben in ein Wespennest gestochen, und ihre Gegner sind clever, gut organisiert – und völlig skrupellos … Da der Klappentext eigentlich schon alles Wissenswerte zusammenfasst, spare ich mir heute mal wieder meine eigene Zusammenfassung. „Der fünfte Tag“ von Jake Woodhouse ist der erste Band einer Reihe rund um Inspektor Jaap Rykel und sein Debütroman. Schauplatz der Ermittlungen: Amsterdam. Woodhouse hat einen angenehmen und flüssig zu lesenden Schreibstil, was mir gut gefallen hat. Das war es dann aber auch schon. Es fehlte mir von Anfang an die Spannung, was sich leider wie ein roter Faden bis zum Schluss durchzog. Fundierte Thrillerleser können relativ schnell eins und eins zusammenzählen. Trotz dass der Autor versucht, mit kurzgehaltenen knappen Kapiteln das Ende noch heraus zu zögern, ist der Leser nach der „hochspannenden“ Auflösung des Falls nicht wirklich überrascht. Der Thriller ist überladen mit Klischees. Da haben wir z.B. den allseits bekannten kokainsüchtigen Kommissar, der sein Leben nicht in den Griff bekommt und zur Korruption neigt, oder, auch gerne genommen, die junge und hübsche Polizistin, die aufgrund einer schrecklichen Vergangenheit beziehungsunfähig scheint, aber trotz allem versucht, das Beste aus ihrem Leben zu machen. Das alles ist einfach nichts Neues mehr. Außerdem konnte ich für keinen der Protagonisten so wirklich Sympathie aufbauen, keine ihrer Handlungen hat mich berührt oder verärgert, eher ließ ich ihr teils stümperhaftes und unrealistisches Handeln emotionslos über mich ergehen. Was mich auch gestört hat war, dass es zwar viele Leichen und auch eine Entführung gab, das Warum oder ein Hintergrund dazu wurde so wirklich nicht aufgeführt oder aufgelöst. Wirklich sehr schade! Als positiv anzumerken habe ich noch, dass sich der Leser, mit viel Fantasie, mit all den Grachten und kleinen Gassen ein ganz angenehmes Bild von Amsterdam machen kann. Nun ja… Auch wenn der Verlag so heißt, ein Page-Turner war dieser Thriller leider nicht.  

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