Jakob Arjouni Der heilige Eddy

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Inhaltsangabe zu „Der heilige Eddy“ von Jakob Arjouni

›Der heilige Eddy‹ handelt vom mysteriösen Verschwinden eines Berliner Großunternehmers und High-Society-Stars, von Klatschjournalisten, einer Stadt außer Rand und Band, einem Volkshelden wider Willen – und vom wunderbarsten Duft der Welt.

Tempo- und geistreich! Witzig und wahrhaftig! Berlin! Berlin! Ein Lieblingsbuch!

— Ellaella

Ein absolut liebenswertes Buch mit allem was dazugehört: Spannung, Witz und ein gutes Ende.

— pippab

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  • Berlin! Berlin!

    Der heilige Eddy

    Ellaella

    09. August 2017 um 17:53

    Diese Berliner Kleingangster-Story reißt bereits auf den ersten Seiten mit. Eddy wickelt sie alle ein und zockt sie ab, bis er selbst inmitten einer riesigen Verwicklung steckt. Und dann geht ihm auch noch sein Herz verloren, als ob er nicht schon genug am Bein hätte, zum Beispiel eine Leiche... 

  • Rezension zu "Der heilige Eddy" von Jakob Arjouni

    Der heilige Eddy

    Duffy

    03. March 2012 um 07:27

    Ein Mann stolpert an einer Wohnungstür, als er seine Tochter besuchen will, stürzt die Treppe hinab und kommt zu Tode. Pech für Eddy, einem kleinen Betrüger und Straßenmusikanten, der dabei steht und nun natürlich denkt, dass man ihn dafür verantwortlich machen wird, denn der Stolperer ist ein bekannter Großunternehmer und Szenegröße. Also beschließt Eddy den Unternehmer vrschwinden zu lassen. Eine Entscheidung, dessen Klugheit man anzweifeln kann, doch das ist nach dem Verbrennen der Leiche in einem Waldstück natürlich zu spät und wie es sich gehört, fangen für Eddy nach der Brandaktion die Probleme erst richtig an. Eine schöne Geschichte, in der alles enthalten ist, was ein guter Roman eben enthält, etwas Krimi, eine Liebesgeschichte, sogar einen sozialen Aspekt, Intrigen, Freundschaft und vor allem eine sympathische Hauptfigur. Arjouni hat all dies mit seinem schönen, flüssigen Erzählstil ohne Längen und mit Gespür für Pointen in diesem Roman untergebracht. Bis zum Schluss hofft man mit Eddy, dass die Sache ein gutes Ende nimmt und ... Lesen Sie selber, Arjounis Romane sind nämlich allerbeste Unterhaltung, Genuss ohne Reue.

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  • Rezension zu "Der heilige Eddy" von Jakob Arjouni

    Der heilige Eddy

    Moena

    05. February 2012 um 19:34

    Was für ein dummer Zufall: Ausgerechnet vor Eddys Wohnungstür gerät der derzeit meistgehasste Mann Berlins ins Stolpern - Imbissbuden-Millionär und Heuschreckenkapitalist Horst König. Das Letzte, was Eddy - ein sympathischer Trickbetrüger, der sich mit dem Ausnehmen betuchter Leute ein Leben als Musiker samt bürgerlicher Fassade im linksalternativen Kreuzberg finanziert - gebrauchen kann, ist die Aufmerksamkeit der Polizei. So wenig wie die von Königs Bodyguards, die draußen auf ihren Chef warten. Zwar weiß sich Eddy zunächst zu helfen, doch dann gerät die Geschichte außer Kontrolle. Der Fall Horst König wird zum Berliner Medienereignis und dessen Familie zum Freiwild für Boulevardjournalisten, während der vermeintliche Mörder von Presse und Bevölkerung zum Volkshelden aufgespielt wird. Eddy plagt das schlechte Gewissen, und gerne würde er sämtliche Missverständnisse aufklären. Am liebsten gegenüber Königs schöner und exzentrischer Tochter Romy. „Der heilige Eddy“ ist wiedermal ein Buch, das ich zu Buchhändlerzeiten aus der Leseexemplar-Kiste gefischt und dann vergessen hatte. Aber da das Buch mit 246 Seiten sehr dünn ist, hatte ich es mir nun doch einfach mal vorgenommen. Obwohl mich das Buch mit seinem locker-humorvollen Schreibstil und dem sympathischen Protagonisten überzeugen konnte, war die Kürze am Ende ein großer Minuspunkt. Bis zu der Stelle, als Eddy die Leiche von Horst König auf äußerst kreative Weise an den Bodyguards vorbeischafft und entsorgt, habe ich das Buch mit großer Begeisterung gelesen. Die Kapitel lesen sich schnell und flüssig und die eine oder andere Idee oder Erinnerung von Eddy hat mich schmunzeln lassen. Leider wird der durchweg positive Eindruck des Buches dadurch zerstört, dass der Rest der Geschichte viel zu schnell und zu grob erzählt wird. Die Beziehung, die sich zwischen Eddy und Romy - die unter falschem Namen im selben Haus wohnt - entwickelt, wird kaum erklärt. Die beiden treffen sich nicht ganz zufällig auf der Trauerfeier für Romys Vater, verabreden sich und landen zusammen im Bett. Danach ist die Beziehung einfach plötzlich da, von einem Kapitel zum nächsten, ohne weitere Beschreibung oder Erklärung. Auch Eddys Entschluss, die Missverständnisse aufzuklären und Romy darüber in Kenntnis zu setzen, kommt sehr plötzlich und Romys Reaktion war für mich nur schwer nachvollziehbar. Was aber auch daran liegt, dass die Figur Romy kaum charakterisiert wird, sodass ich keine Verbindung zu ihr aufbauen konnte. Dafür war schlichtweg keine Zeit. Das Ende ist schließlich dann zwar unterhaltsam, lässt aber sehr viel offen. Mir gab der Roman das Gefühl, als hätte der Autor eine gute Idee für den Anfang gehabt und hätte das Ganze dann so schnell wie möglich zum Ende bringen wollen. Die meisten Handlungspunkte im zweiten Teil werden nur kurz angerissen, bevor Eddy zum nächsten übergeht. So bleibt kaum Zeit, sich als Leser wirklich in die Geschehnisse hineinzuversetzen und die Geschichte mitzuverfolgen. Fazit: Ein kurzweiliger Roman mit spannendem sowie humorvollem Anfang, bei dem zum Ende hin aber leider viel Potenzial verschenkt wurde.

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  • Rezension zu "Der heilige Eddy" von Jakob Arjouni

    Der heilige Eddy

    BertieWooster

    01. April 2011 um 22:28

    Eddy ist ein Straßenmusiker und im Nebenberuf ein kleiner Großstadthalunke oder umgekehrt, wie man es sehen möchten. Es läuft eigentlich ganz gut. Gleich zu Beginn des Buchs wird man in die Welt der Trickbetrüger eingeführt. Eddy kassiert gleich ordentlich ab. Aber dann passiert etwas unvorhergesehenes. Der wohl meist gehasste Mann Berlins, ein Millionär und "Heuschrecke" kommt im Stiegenhaus von Eddy Zuhause unglücklich zu Tode. Was macht dann so ein kleiner Ganove, der befürchten muss, dass seine eigentlicher Beruf auffliegt und er vielleicht sogar wegen Mordes in den Knast kommt? Er versucht die Leiche zu beseitigen, wobei ihm seine Tricks zugute kommen. Damit beginnt aber erst die Sache sich nochmehr zu verwickeln. Eine witzig geschriebene Geschichte, kein Krimi im eigentlichen Sinn. Eher noch eine Satire auf den Boulevardjournalismus, der mit seinen Schlagzeilen Leute hochjubeln oder in der Luft zerreissen kann, ohne dass die Wahrheit eine Rolle spielt. Insgesamt ein flüssig zu lesendes interessantes Büchlein.

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  • Rezension zu "Der heilige Eddy" von Jakob Arjouni

    Der heilige Eddy

    AliceIB

    11. March 2011 um 14:56

    " Der heilige Eddy" ist ein Gaunerstück der Extraklasse. Teilweise hat Eddy mich an den wesentlich melancholischeren Mr. Ripley erinnert...keine schlechte Gesellschaft...oder vielleicht doch?!
    Auf jeden Fall macht dieses Buch wirklich Spaß?

  • Rezension zu "Der heilige Eddy" von Jakob Arjouni

    Der heilige Eddy

    Archibald Pynchon-Light

    31. December 2010 um 11:41

    Eddy führt ein Doppelleben. Genauer gesagt, ein Dreifachleben. Es gibt den Trickbetrüger Eddy, der am Berliner Hauptbahnhof gutbetuchte Reisende ausspäht und sie mit einem simplen Bananenschalentrick um ihr Geld bringt. Es gibt den Straßenmusiker Eddy, der davon träumt, von der Musik leben zu können und die Betrügereien nur abzieht, um ein Auskommen zu haben. Und es gibt den gutbürgerlichen, stilbewussten Eddy, der mit den Nachbarn harmoniert und auf die unbedingte Einhaltung von Regeln pocht. Vor allem diese Rolle sorgt für sehr komische Momente, wenn er cholerischen Geschäftsleuten und gelangweilten Leibwächtern gegenübertritt. So kreuzt sein Weg den von Horst „Hotte“ König, einem Großunternehmer, der einst als Retter von Berlin gefeiert wurde und nach Betriebspleite und Massenentlassung zum meistgehassten Mann der Stadt wurde. Es kommt, wie es kommen muss und plötzlich hat Eddy eine Leiche am Hals. Arjounis großes Talent bestand schon immer darin, Figuren und Situationen zu erschaffen, die einem während des Lesens Unbehagen bereiten. Vielleicht, weil sie so vertraut oder so leicht vorstellbar sind. Bei ihm wird Fremdschämen großgeschrieben und man bekommt diese Szenen lange nicht mehr aus dem Kopf. Allein das Ablenkungsmanöver, das sein Held mit mehreren Möbelhändlern inszeniert, um im allgemeinen Durcheinander die Leiche des Königs aus dem Haus zu schaffen, lohnt schon die Anschaffung des Buches. Doch der wahre Ärger beginnt damit erst für Eddy. Hinter dem Unfall wird schon bald ein politisch motivierter Mord vermutet und die Familie des Opfers von Boulevardjournalisten belagert. Und dann lernt Eddy auch noch die schöne Tochter des Königs kennen... Mit seinen Kemal-Kayankaya-Krimis von Happy Birthday, Türke bis Kismet wurde er berühmt und hat zahlreiche Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht. Sein Buch Der heilige Eddy ist eine Krimikomödie mit viel Berliner Lokalkolorit und wie immer bei Arjouni, ein großes Lesevergnügen.

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  • Rezension zu "Der heilige Eddy" von Jakob Arjouni

    Der heilige Eddy

    libri

    02. October 2010 um 17:38

    Wie so oft, ein durchaus gelungener Roman von Jakob Arjouni. Ich lese seit Jahren alle seine Bücher und werde nur selten enttäuscht.

  • Rezension zu "Der heilige Eddy" von Jakob Arjouni

    Der heilige Eddy

    RalfderPreusse

    04. September 2010 um 10:27

    Ein sympathischer Kleinkrimineller, Eddy Stein, verursacht durch eine Notwehrhandlung den Tod einer Wirtschaftsheuschrecke.

    Und beseitigt die Leiche, um weitere Verwicklungen zu vermeiden.

    Doch damit beginnen die Verwicklungen erst so richtig.

    Ein literarischer Krimi.

  • Rezension zu "Der heilige Eddy" von Jakob Arjouni

    Der heilige Eddy

    damentennis

    ich las das buch beim trinken. das macht die rezension nicht einfacher oder schwieriger, nicht wahrer oder unwahrer, doch ist die feststellung, dass ich beim lesen trank und immer ein wenig betrunkener wurde, wahrscheinlich wichtiger als alles, was jetzt noch folgt. bei jakob arjouni denke ich mir immer, dass der eigentlich gar keine bücher schreiben sollte, was ich dann gar nicht böse meine, zumal ich mir die bücher ja immer kaufe. warum ich so denke, manchmal auch nüchtern, weiß ich nicht. er hat aber nun mal dieses buch geschrieben und es wieder so nett wie alles zuvor und wohl auch alles danach. beim ersten bier ging es los, das buch, die geschichte, beim dritten las ich dann so schöne sätze wie: "er glaubte nicht an schicksal. er glaubte an krebs", dann, wieder ein bier später, beschleicht mich das gefühl, das buch sei moralisch und medienkritisch. und hey, wenn ich eines in dem leben nicht sein mag, dann ist das medienkritiker! tja, so was denkt man beim trinken, wird argwöhnisch und kritisch mit dem buch, unterstellt dem buch und dem autor so allerlei, trinkt dann aber das bier aus, ordert ein neues und liest weiter. bis zum ende. ich kaufte das buch gebraucht und der erste besitzer hatte mit bleistift drei kreuze ins buch gemacht, an verschiedenen stellen. außerdem war eine einzige textestelle unterstrichen, und zwar diese: "ein kompromiss-mann". da wußte ich gleich: wenn das ein mann unterstrichen hat, ist das großartig, hat es eine frau unterstrichen, ist das irgendetwas zwischen langweilig, bedauerlich und unschön. das war der letzte gedanke zu diesem buch, an diesem abend, bei diesen bieren.

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  • Rezension zu "Der heilige Eddy" von Jakob Arjouni

    Der heilige Eddy

    DieBuchkolumnistin

    28. February 2010 um 10:10

    Der in Kreuzberg wohnende Eddy ist äußerst charmant und vielseitig und nutzt dies gerne für kleinkriminelle Machenschaften aus: Er betrügt und stiehlt, wo sich ihm eine Gelegenheit ergibt und wer mit offenen Augen durch Berlin geht, der findet oft eine Möglichkeit, den ein oder anderen Mitbürger ein bisschen zu erleichtern. Doch sein wahrlich größtes Verbrechen ist ein Versehen, denn bei einem ungewollten Streit vor der eigenen Haustür schubst er den momentan unbeliebten Wirtschaftsboss Horst König so, dass dieser sich den Kopf aufschlägt und stirbt. Erst kann Eddy alles vertuschen, doch dann trifft er auf sein verschollen geglaubtes Gewissen sowie Königs schöne Tochter Romy... Dies ist nach "Chez Max" mein zweites Buch von Jakob Arjouni und auch hier muss ich wieder den sehr unterhaltsamen Schreibstil des Autors bewundern. Mit viel Charme und Witz kritisiert er unsere Gesellschaft und hier im Besonderen noch die deutsche Hauptstadt. Manch einer mag sich wiedererkennen und deswegen umso mehr unterhalten werden, der Rest wird einfach vom spannenden Verlauf der Geschichte in den Bann gezogen - wird der Mörder wirklich einfach so davon kommen? Trotzdem fand ich alles etwas vorhersehbar und konnte als Münchnerin eben nicht alles nachvollziehen, ausserdem hat mir "Chez Max" wesentlich besser gefallen und daher war ich nun etwas enttäuscht. Also, gute Unterhaltung mit einigen Schwächen - 3 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Der heilige Eddy" von Jakob Arjouni

    Der heilige Eddy

    LeGrandGris

    03. July 2009 um 16:47

    Nettes Berlin-Gauner-Schelmenstück. Arjouni kann schreiben, auch ohne den Frankfurter Privatdetektiv Kayankaya

  • Rezension zu "Der heilige Eddy" von Jakob Arjouni

    Der heilige Eddy

    Nil

    16. May 2009 um 23:12

    Der heilige Eddy ist ganz und gar ein Westberliner Roman der sich ganz der Ehrlichkeit der Menschen hingibt. Eddy, ein Gauner wie man ihn aus Filmen der 20er Jahre kennt lebt in Kreuzberg und bestielt Menschen die es nicht anders verdient haben (so möchte man es jedenfalls glauben). Eddy, dessen eigentliche Leidenschaft die Musik ist, mogelt sich so durchs Leben und glaubt, dass er nicht erwischt wird so lange er alles unter Kontrolle hat. Und da passiert das Unfassbare. Er ist durch Zufall (andere mögen es Schicksal nennen) in einen Unfall mit Todesfolge verwickelt. Ein Roman der einen Neuzeitlichen Robin Hood zeichnet, der sich durch seine grundehrliche Art in unsere Herzen setzt und dem man nichts übel nehmen kann. Es bleibt fortwährend spannend bis zur letzten Seite. Ein wahrlich gutes Buch. Vor allem als Westberlinerin hat mich dieser Roman natürlich besonders gefreut...Einer meiner liebsten Stellen im Roman: "Und nenn dich nicht Steppke - du bist aus scheiß Westdeutschland". Herrlich!!!

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  • Rezension zu "Der heilige Eddy" von Jakob Arjouni

    Der heilige Eddy

    Petra_84

    27. April 2009 um 12:56

    Ein berühmt berüchtigter Berliner Geschäftsmann stirbt. Feinde hatte er viele und nur wenige trauern wirklich um ihn. Der abgehalfterte Musiker Eddy, der sich mit nicht ganz legalen Jobs über Wasser hält, könnte einiges mehr zum Tod des Mannes sagen. Doch da ist ja noch dessen schöne und geheimnisvolle Tochter. Eddy befindet sich in einem Gewissenskonflikt. Ein wahrlich gelungener Arjouni mit typischem Witz und Charme.

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  • Rezension zu "Der heilige Eddy" von Jakob Arjouni

    Der heilige Eddy

    NoirDésir

    17. April 2009 um 11:52

    Der Held von Jakob Arjounis neuem Roman heißt Eddy Stein und ist keineswegs heilig! Er ist ein Kleinkrimineller, der sich mit Trickbetrügereien recht gut über Wasser hält. Ansonsten spielt er mit seinem Freund Arkadi als Musikerduo “Lover’s Rock” an verschiedenen Plätzen Berlins - außer in Kreuzberg. Kreuzberg ist für Eddy als Musiker wie auch als Trickbetrüger tabu, denn er selbst wohnt dort. Für seine Nachbarn möchte er einfach unauffällig normal sein. Alles funktioniert nach Plan, bis er eines Tages den Multimillionär und Großkapitalisten Horst König in seinem Treppenhaus trifft - und ihn zufällig tötet. Die Leiche verschwinden zu lassen, ist für einen erfolgreichen Trickser, wie Eddy es ist, noch ein leichtes. Schwieriger ist das damit hervorgerufene Medieninteresse, das den unbekannten Mörder als Volkshelden feiern will, zu umgehen. Als ob das nicht genug ist, lernt er auf der Beerdigung auch noch Königs attraktive Tochter kennen, die unter ihm wohnt und ihm nicht abgeneigt ist. Jakob Arjouni legt mit “Der heilige Eddy” erneut eine rasante und fesselnde Geschichte vor, die mit genauen Beobachtungen sowie pointierten Beschreibungen auftrumpft. Die perfekte kurzweilige Unterhaltungslektüre!

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  • Rezension zu "Der heilige Eddy" von Jakob Arjouni

    Der heilige Eddy

    papalagi

    02. March 2009 um 10:07

    Eine witzige Gaunerkömödie. Der Trickdieb und Strassenmusiker Eddy kommt in eine peinliche Situation. Grossunternehmer König rutscht im Treppenhaus auf seinen glatten Ledersohlen aus und stürzt so unglücklich, dass er auf der Stelle tot ist. Eddy fühlt sich "gezwungen", die Leiche verschwinden zu lassen. Was er sich dazu alles einfallen lässt ist sehr amüsant.

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