Jakob Arjouni Edelmanns Tochter

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Inhaltsangabe zu „Edelmanns Tochter“ von Jakob Arjouni

A railway station in reunited Germany. Hinz and his daughter Ruth are sitting in the back room of the station restaurant, waiting. After four decades, the father can no longer elude his daughter's questions and suspicions. In his struggle for a new identity which he hopes will make it easier for him to draw a veil over his guilt and his fate, the old man has become deeply enmeshed in a tangle of lies, helplessness, desolation and self-reproach.§§A play about mutual respect, about the relationship between a father and daughter, and about the point at which the exertion of influence becomes unacceptable. Jakob Arjouni does not take sides; he observes human beings rather than literary models. In tight, telling sentences without too much detail, the young author writes about the phenomenon of Germany: guilt and the past, the Third Reich, the Reunification, and the fact that nothing is yet really over and done with...

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  • Rezension zu "Edelmanns Tochter" von Jakob Arjouni

    Edelmanns Tochter
    Duffy

    Duffy

    31. May 2011 um 07:38

    Das Jakob Arjouni ("Happy birthday, Türke") auch Theaterstücke schreibt, ist noch nicht so bekannt. "Edelmanns Tochter" ist sein drittes Stück. Spielort ist das Hinterzimmer eines Bahnhofrestaurants, in dem sich Vater und Tochter nach 40 Jahren mit ihrer Identität auseiandersetzen. Die hatte der jüdische Vater nach dem Krieg geändert, um Komplikationen und Schuldzuweisungen aus dem Weg zu gehen. Die Wiedervereinigung Deutschlands bringt auch das zufällige Wiedererkennen durch einen Bekannten. Die große Lebenslüge, die sich zwischen Vater und Tochter im Laufe der Zeit aufgebaut hat, kommt ans Licht und wird thematisiert. Mit einer sensiblen Distanz zur Wertung erzählt Arjouni das Abhängigkeitsverhältnis und dessen Überwindung durch die Tochter. Es verknüpft das menschlich Individuelle mit der unverarbeiteten deutschen Geschichte, die sich unauflösbar in ein Beziehungsgeflecht eingenistet hat. Mit Feinfühligkeit, und ohne den leider oft vorkommenden Krach bei diesem Thema, erzählt der Autor nur das, was für die Geschichte nötig ist. Gelungen.

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