Jakob Augstein Die Tage des Gärtners

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Inhaltsangabe zu „Die Tage des Gärtners“ von Jakob Augstein

Wo finde ich die schönsten Tulpen? Darf ich in meinen Garten eine Statue stellen? Und neigen Gärtner zu Gewaltverbrechen? Jakob Augstein hat ein ungewöhnliches, sehr subjektives Buch über die Gartenarbeit verfasst. Man findet darin nicht nur hilfreiche Informationen zum Büschepflanzen, Zwiebelnsetzen und Blumengießen, sondern auch sehr amüsante Abschweifungen zu allerlei Fragen, die einem beim Unkrautjäten durch den Kopf gehen. Nils Hoff hat die Texte mit liebevollen Illustrationen versehen. Dieses Buch ist ein großes Vergnügen und ein Geschenk für alle, die einen Garten haben oder von ihm träumen.

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  • Ein Wunderwerk der Natur, für alle die bereits Gärtner sind oder welche werden wollen....

    Die Tage des Gärtners
    kassandra1010

    kassandra1010

    25. October 2014 um 22:58

     

    Eine Hommage an alle Gärtner. Wir kämpfen mit Verlust, mit Liebe und mit der Hoffnung, denn es geht alles um den lieben Garten. Einmal rund um die Jahreszeiten und rund um alle vernichtenden Ergebnisse mit neuen Züchtungen, alten Rassesorten und den liebgewonnenen Feinden, sei es Schnecke oder Laus…

     

    Eine gute Art, die schlimmste Jahreszeit des Gärtners, den Winter, zu überbrücken!

  • "Paß dich dem Schritt der Natur an; ihr Geheimnis heißt Geduld." R.W. Emerson

    Die Tage des Gärtners
    The iron butterfly

    The iron butterfly

    01. October 2013 um 22:53

    Jakob Augstein hat in "Die Tage des Gärtners" seine eigene Passion mit all ihren Gärtnerfreuden, aber auch dem Leid über misslungene Projekte zu Papier gebracht. Recht sympathisch beschreibt er mit dem Jahresverlauf, beginnend in einem Herbst, seine Pflanzprojekte im heimischen Garten-Paradies. Augstein erzählt vom Teichprojekt und den damit verbundenen Tücken, der besten Strategie für das Aussetzen von Blumenzwiebeln, dem Wunsch nach einem adäquaten Heim für die Laufenten oder dem spannenden Moment nach der Eisschmelze...leben die Fische und der geliebte Frosch noch? Eine große Portion Fachwissen mit einer Prise (Selbst-)Ironie machen "Die Tage des Gärtners" zu einem unterhaltsamen und lehrreichen Schmöker für Menschen, die über mehr als einen Balkon mit Blumenkästen verfügen. Die Illustrationen sind dekorativ in sattem Grün gehalten und untermalen die einzelnen Kapitel. Um die zahlreichen Lieblingspflanzen Augsteins sowie seine scheinbar unerschöpfliche Arten-, Gattungs- bzw. Variantenkenntnis besser verbildlichen zu können, habe ich oft und gerne gegoogelt und konnte in diesem Zusammenhang auch wertvolle Tipps und Tricks im Netz entdecken. Gelernt habe ich von Augstein zudem, dass es sehr wohl einen gravierenden Unterschied zwischen Geranien und Geranium gibt. Auch war mir nicht bekannt, dass Hortensientriebe ein begehrtes Diebesgut darstellen können.

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  • Rezension zu "Die Tage des Gärtners" von Jakob Augstein

    Die Tage des Gärtners
    GeschichtenAgentin

    GeschichtenAgentin

    19. February 2013 um 19:10

    „Die Tage des Gärtners“ von Jakob Augstein ist kein Gartenbuch, sondern ein Buch über Gartenarbeit. Da wird viel über Blut, Schweiß, Tränen und Muskelkater geschrieben – und über Verantwortung, Gestaltungswillen und darüber, dass man etwas ganz oder gar nicht macht. Der Garten ist klein, der Winter böse und die Nachbarn stören. Die Liebe gilt nicht der Natur und schon gar nicht den Tieren, am ehesten vielleicht noch den Pflanzen. Die Liebe gilt dem Garten als selbst geschaffenes Paradies; ein Ort jenseits des Alltags. Ein Paradies ist mein Garten auch, aber eines, das eher den Prinzipien des Naturgartens folgt und mit der Perma-Kultur liebäugelt. Gift wird eingesetzt, wenn es sich nicht vermeiden lässt: bei Rosenkrankheiten und gegen die Schnakenbrut im Wasserfass. Probleme mit Schnecken haben wir keine, denn wir haben Igel. So kommt es, dass ich mich bei der Lektüre von „Die Tage des Gärtners“ zweifach köstlich amüsiert habe. Einmal über die fein zugespitzten Formulierungen und kleinen Gemeinheiten Jakob Augsteins. Das kann er richtig gut! Wunderbar konstruiert fand ich seine Überlegungen, dass die Grube für den Teich fast tief genug sei, um eine Leiche aufrecht einzugraben. Allerdings würde bei einer großen Leiche noch der Kopf herausragen und das sei doch eine Stolperfalle. Einige Seiten vorher hatte er sich noch über die Redewendung aufgeregt, dass der Mörder immer der Gärtner sei und literaturgeschichtlich nachgewiesen, dass es fast keine Krimis gibt, in dem dies der Fall war. Die Redewendung sei ungerecht. Doch vor allen Dingen habe ich mich über sein Weltbild amüsiert, das so gar nicht meines ist. So erzählt Augstein in „Die Tage des Gärtners“, dass er aus Prinzip keine Nutz- und Heilpflanzen anbaut. Es wäre ihm unangenehm, wenn jemand glaubt, dass er einen Nutzen aus seinem Garten ziehen will. Im Gegensatz dazu trocknet bei mir in der Speisekammer gerade der Wintervorrat an Thymian, Rosmarin und Salbei. Ob dies jetzt das Weltbild des Autors oder das Weltbild eines literarischen Ichs ist, ist mir bei solch einem Spaß schlichtweg egal. Der Gärtner Augstein mag keine Akeleien, weil sie nicht dort bleiben, wo der Gärtner es geplant hat. Ich liebe Akeleien und werde dank der Lektüre im nächsten Frühjahr noch mehr Freude daran haben, wenn sie unvermittelt an einem Ort auftauchen, an dem ich sie nicht gesetzt habe und dort, wo ich sie gesät habe, nicht erscheinen.

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  • Rezension zu "Die Tage des Gärtners" von Jakob Augstein

    Die Tage des Gärtners
    HeikeG

    HeikeG

    27. May 2012 um 11:42

    "Der Mensch im Garten, um es klar zu sagen, nervt." (J. Augstein) . Warum, so fragt man sich ob dieser Äußerung, befassen sich Menschen trotz alledem und immer wieder voller Inbrunst mit einem solchen? Vielleicht oder gerade um dem Menschen zu entkommen. Sie schaffen den Garten, "um Ordnung an die Stelle von Chaos zu setzen, Schönheit an die Stelle von Verkommenheit und Harmonie an die Stelle von Lärm." Ein Garten, meint Jakob Augstein, Verleger der Wochenzeitung "Der Freitag" und Autor dieses so ganz ungewöhnlichen "Garten-Ratgebers", sei ein Bollwerk gegen Schwätzer, Lügner, Eigennützige, Unzuverlässige, Aufgeblasene und Missgünstige. Am besten hält man ihn mit einer großen Mauer herum, jeglichen Zutritt verwehrend, um ganz allein vor sich hin zu werkeln, zwischen Fröschlein, Laufenten, Rhododendron, Phlox und Hortensien. Aber manchmal tut es ja auch ein Zaun. Der bedeutet Kultur und schafft einen Raum der Verantwortung, der Gestaltung. Denn die "Menschheit stammt aus einem Garten", schrieb der deutsche Schriftsteller und Lyriker Rudolf Borchardt. "Und die versucht, sich die Welt wieder zu dem Garten zu machen, aus dem sie einst vertrieben wurde", fügt Augstein hinzu. . Nun denn, "gehn mers an", dachte sich Augstein und nahm seine längsseits in 19 Sekunden und 12 Sekunden in der Breite abzuschreitende Fläche vor einigen Jahren in Besitz, um sie seitdem mit Rasenmäher und Schneckenkorn, mit Harke, Spaten und Pflanzschaufel zu malträtieren, um gegen die "gleichmäßige Streuung aller Teile im Raum, im Gartenraum, also gegen die Entropie" anzuarbeiten. Persönliche Verletzungen wie eine 4 cm tiefe Wunde über dem Knie, zugefügt mit einem Gränsfors-Handbeil, scheinen so etwas wie ausgleichende Gerechtigkeit zu sein. Meint man... . Ist "Die Tage des Gärtners" etwa ein Anti-Gartenbuch? Ein Korrelat zu "Der pflegeleichte Garten" oder "Gärtnern leicht gemacht"? Ein literarischer Giftpfeil eines Human-Misanthropen? Keineswegs! Obwohl dieses Buch so gar nicht in die allerorts zu findende, bunt bebilderte "Schöner-unsere-Gärten" Hochglanz-Ecke passt. Schon ob seiner matten weiß-schwarz-lindgrünen Aufmachung würde es von seinen schillernden, prallen oder farbintensiven "Geschwistern" schmählich in die Ecke gedrängt, von ihnen nahezu überwuchert werden, so wie Giersch, Moos und allerlei anderes Unkraut. Doch dies wäre allerhöchster Frevel. Denn hier ist endlich einmal ein "gärtnerisches Gesamtkunstwerk" entstanden. Ein Buch, so vielfältig und unkonform wie die Natur, aus der das Wort "natürlich" seinen Ursprung hat. Augstein sinniert, erklärt, flicht ein, witzelt, erzählt. Unzählige Literatureinsprengsel von Ovid über Hölderlin bis Brecht, von Rilke, Thomas Bernhardt, Oscar Wilde, Cézanne, E.T.A. Hoffmann oder Goethe würzen das Ganze und machen es zu einem intelligenten, amüsanten, lehrreichen und höchst ergötzlichen, spritzig-vergnüglichen Leseerlebnis über den Garten und dem Menschen in ihm - dem Gärtner. Denn der Gartenraum, so Jakob Augstein, ist voller Erinnerungen. Er ist begrenzt, "und darum erfahrbar. Der Garten ist ein Ort der Langsamkeit. (...) Draußen befördert Beschleunigung das Vergessen und drinnen die Langsamkeit die Erinnerung. Man arbeitet im Garten auch für die Erinnerung." Und genau dies hat er dem Leser zugänglich gemacht. . Gegliedert hat er sein gärtnerisches Kompendium nach den vier Jahreszeiten, obwohl sich die "Bilder überlagern (...) und die Zustände, die Jahreszeiten, die Lebenszeiten, die Bewegungen und die Stillstände." Beginnend im Herbst, setzt Augstein zum Beispiel Zwiebeln ("der im Herbst keine Zwiebeln setzt, ist entweder rückenkrank oder ein armer Wicht.") und wandert im Winter "in gefütterten Stiefeln über den gefrorenen Boden und versucht, der winterliche Dämmerung helle Bilder des Frühlings abzuringen. Er sinniert über die Tiefen und Geheimnisse der kommunalen Wasser- und Abwasserwirtschaft, denn "wenn der Sommer da ist, wird die Farbe des Rasens zum Ausweis Ihrer gärtnerischen Pflichterfüllung." Tipps von A wie Alraunenwurz über H wie Hamamelis ("Die amerikanische Variante, die H. virginiana, soll übrigens gut gegen Hämorrhoiden sein.") bis Z wie Zottelwicke würzen das von Nils Hoff dezent, aber dafür umso großartiger illustrierte Buch. Seine nur hingetupften Bilder aus Punkten und Strichen geben dem unkonventionellen literarischen Stil einen wunderbaren Rahmen. Da ist ein ansehnliches Arsenal an unterschiedlichsten Gartenhandschuhen zu bewundern oder aber es grinst ein Löwe Rechen und Schaufel an. Vielleicht lacht er auch nur über die restlos verhedderten Gardena-Gartenschläuche auf einer anderen Seite? . Augstein hat Bilder im Kopf und formt die Landschaft nach ihnen, die reale und die imaginäre. "Nicht nur, was wir schaffen, auch das, was wir sehen, hängt davon ab, was wir sehen wollen." Man beugt sich über sein Buch wie über eine Blume und hält inne. Man verfängt sich geradezu in ihm und gleitet hinab in dessen Tiefe, ganz so wie es passieren kann, wenn man sich in den langen Stängeln der Seerose verfängt. Doch Vorsicht: Die "Gärtnerei birgt Risiken und Nebenwirkungen, über die man sich im Klaren sein sollte." Augsteins Garten jedenfalls ist ein Refugium der Nutzlosigkeit, aber gerade daher eine Lichtung im Wald des Zweckmäßigen. Danke für diesen unkonventionellen Einblick in selbigen.

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  • Rezension zu "Die Tage des Gärtners" von Jakob Augstein

    Die Tage des Gärtners
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    26. May 2012 um 15:30

    Ein bekannter Journalist schreibt ein Gartenbuch. Er legt dabei wenig Wert auf die Richtigkeit bestimmter Empfehlung, ein Gartenfachmann wird ihm sicherlich Dutzende von unrichtigen Behauptungen nachweisen können. Doch darum geht es Jakob Augstein gar nicht. Er will erzählen, „vom Glück, im Freien zu sein.“ Vom Garten als einem Ort der Langsamkeit und Besinnung. Und er erzählt von all den Dingen, die er dort in seinem Garten, arbeitend, pflegend und ruhend beobachtet. Von Tieren und Pflanzen, vom Säen und Ernten, vom Wachsen und Vergehen. Er führt den Leser, beginnend mit dem Herbst, durch die vier Jahreszeiten, spickt als Büchernarr und belesener Zeitgenosse seinen anspruchsvollen Text immer wieder mit Zitaten aus der Literatur, und hat in Nils Hoff einen Illustrator gewonnen, der durch seine witzigen Zeichnungen dem Buch erst seinen richtigen Pep gibt. Wer wissen will, was für ein Arbeit ein etwa 1400 qm großer Garten bereitet und welches Glück er schenkt, dem sei dieses schöne Buch empfohlen. Man muss ja nicht gleich selbst einen pachten.

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  • Rezension zu "Die Tage des Gärtners" von Jakob Augstein

    Die Tage des Gärtners
    Clari

    Clari

    05. May 2012 um 14:34

    Jakob Augstein Die Tage des Gärtners Gebundene Ausgabe: 272 Seiten Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 3 (6. Februar 2012) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3446238751 ISBN-13: 978-3446238756 Gärtnern mit Humor und Einfallsreichtum! Wer sich etwa ein Gärtnerhandbuch mit handwerklichen Hinweisen erhofft, der wird über diese Lektüre zunächst verwundert sein. Schon in der Einleitung bemerkt der geneigte Leser, dass hier ein Autor mit Genuss und Freude, viel Witz und Humor seine Erfahrungen als Gärtner niedergeschrieben hat. Man kann nicht umhin, immer wieder in schmunzelndes Lachen zu verfallen bei den Einfällen, der Diktion und dem unverstellten Blick auf die Wirklichkeit des Gärtnerns. Mit klugem Blick leitet Jakob Augstein seine Betrachtungen über den Garten mit der Beschaffenheit des Bodens, den Wünschen des Gartenbesitzers, der Artenvielfalt und der Planung des ganzen Unternehmens ein. Da wirft er auch mal einen kurzen Blick auf verfeindete Nachbarn und tote Hausbesitzerinnen, deren Gärten verkommen. Das alles in einem höchst trockenen und amüsierten Ton, mit dem er die Leserinnen und Leser anspricht. „Ein Garten ist ja nicht wie ein Kind. Das wächst und geht irgendwann aus dem Haus. Der Garten bleibt immer da. Will immer bekümmert werden. Und wenn Sie nachlassen, straft er Sie unmittelbar mit Verwilderung. Wollen Sie das wirklich?“ In diesem Sprachwitz geht es munter weiter; vom Herbst bis zum Winter mit dem leise knisternden Holz im Kamin,--aber man sehe sich vor: leicht hat man beim Zerhacken des Holzes ein Loch im Bein! Der gebildete Jakob Augstein spart nicht mit Zitaten von Hebbel bis Cézanne, aus der Bibel und mit Psalmen und indirekten Hinweisen auch auf Rousseau wie der Garten und der Himmel und die Menschen zusammen passen. Dabei gibt es auch handwerklich genaue Beschreibungen von Blumennamen, ihrer Farbe, Beschaffenheit und der Anordnung zu einem bunten Ganzen. Ein langes Kapitel ist den Unkräutern und besonders dem Unkraut “Giersch“ gewidmet, von dem jeder stolze Gartenbesitzer ein Liedlein zu singen weiß! Dieses fast in einem unendlichen Monolog verfasste Brevier unterhält auf höchstem Niveau. Es ist im besten Sinne mit dem englischen Ausdruck „ sophisticated“ zu charakterisieren. Die herrliche Aufmachung mit den grün dahin getupften Zeichnungen von Nils Hoff gerät zu einem wahren Lesegenuss für den Garten- und Literaturfreund! Unbedingt vormerken als Geschenk oder zur eigenen Freude!

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