Jakob Augstein Die Tage des Gärtners

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Inhaltsangabe zu „Die Tage des Gärtners“ von Jakob Augstein

»Wenn Sie den Winter überleben, können Sie sicher sein: Es wird ein neuer Sommer kommen.« Der Garten ist ein Ort der Langsamkeit. Draußen rast das Leben, aber im Garten ist die Welt noch in Ordnung. Das ist natürlich Unsinn. Aber ein willkommener. Gärtner sorgen für Ordnung. Sie kämpfen an der ständig fließenden Grenze zwischen Kultur und Natur. Der Gärtner verwandelt das Chaos der Natur in einen Ort der Idylle. Dass der Weg dahin gesäumt ist von Arbeit, Schweiß und schlaflosen Nächten, davon erzählt Jakob Augstein. Mit profundem Sachverstand und Liebe zum Detail spricht er vom Charakter und der Schönheit der Pflanzen, erklärt, wie man am besten einen Teich anlegt, wie man Schnecken loswird und warum Laufenten im Winter nicht einfrieren. Er berichtet vom Glück des Frühlings, von den Sorgen des Sommers, vom Schmerz des Herbstes und der Not des Winters, wenn der Teich zufriert und die Fische sterben. Ein Hörbuch über die Liebe zur Natur und über die Sehnsucht des Städters. Ein Hörbuch für den Gartenliebhaber jeden Alters und jeden Wissensstandes. Ein unerlässlicher Begleiter, der uns verführt – zum Rausgehen, Hinsehen und Nachmachen.

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  • Rezension zu "Die Tage des Gärtners" von Jakob Augstein

    Die Tage des Gärtners
    Clari

    Clari

    04. May 2012 um 17:30

    Gärtnern mit Humor und Einfallsreichtum! Wer sich etwa ein Gärtnerhandbuch mit handwerklichen Hinweisen erhofft, der wird über diese Lektüre zunächst verwundert sein. Schon in der Einleitung bemerkt der geneigte Leser, dass hier ein Autor mit Genuss und Freude, viel Witz und Humor seine Erfahrungen als Gärtner niedergeschrieben hat. Man kann nicht umhin, immer wieder in schmunzelndes Lachen zu verfallen bei den Einfällen, der Diktion und dem unverstellten Blick auf die Wirklichkeit des Gärtnerns. Mit klugem Blick leitet Jakob Augstein seine Betrachtungen über den Garten mit der Beschaffenheit des Bodens, den Wünschen des Gartenbesitzers, der Artenvielfalt und der Planung des ganzen Unternehmens ein. Da wirft er auch mal einen kurzen Blick auf verfeindete Nachbarn und tote Hausbesitzerinnen, deren Gärten verkommen. Das alles in einem höchst trockenen und amüsierten Ton, mit dem er die Leserinnen und Leser anspricht. „Ein Garten ist ja nicht wie ein Kind. Das wächst und geht irgendwann aus dem Haus. Der Garten bleibt immer da. Will immer bekümmert werden. Und wenn Sie nachlassen, straft er sie unmittelbar mit Verwilderung. Wollen Sie das wirklich?“ In diesem Sprachwitz geht es munter weiter; vom Herbst bis zum Winter mit dem leise knisternden Holz im Kamin,--aber man sehe sich vor: leicht hat man beim Zerhacken des Holzes ein Loch im Bein! Der gebildete Jakob Augstein spart nicht mit Zitaten von Hebbel bis Cézanne, aus der Bibel und mit Psalmen und indirekten Hinweisen auch auf Rousseau wie der Garten und der Himmel und die Menschen zusammen passen. Dabei gibt es auch handwerklich genaue Beschreibungen von Blumennamen, ihrer Farbe, Beschaffenheit und der Anordnung zu einem bunten Ganzen. Ein langes Kapitel ist den Unkräutern und besonders dem Unkraut “Giersch“ gewidmet, von dem jeder stolze Gartenbesitzer ein Liedlein zu singen weiß! Dieses fast in einem unendlichen Monolog verfasste Brevier unterhält auf höchstem Niveau. Es ist im besten Sinne mit dem englischen Ausdruck „ sophisticated“ zu charakterisieren. Die herrliche Aufmachung mit den grün dahin getupften Zeichnungen von Nils Hoff gerät zu einem wahren Lesegenuss für den Garten- und Literaturfreund! Unbedingt vormerken als Geschenk oder zur eigenen Freude!

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