Jakob Hein

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Herr Jensen steigt aus

Herr Jensen steigt aus

 (165)
Erschienen am 12.03.2009
Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht

Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht

 (83)
Erschienen am 01.07.2010
Mein erstes T-Shirt

Mein erstes T-Shirt

 (42)
Erschienen am 01.01.2003
Gebrauchsanweisung für Berlin

Gebrauchsanweisung für Berlin

 (27)
Erschienen am 01.04.2009
Vielleicht ist es sogar schön

Vielleicht ist es sogar schön

 (21)
Erschienen am 01.01.2012
Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand

Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand

 (27)
Erschienen am 01.04.2011
Wurst und Wahn

Wurst und Wahn

 (22)
Erschienen am 18.08.2011
Formen menschlichen Zusammenlebens

Formen menschlichen Zusammenlebens

 (18)
Erschienen am 01.04.2005

Neue Rezensionen zu Jakob Hein

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Rezension zu "Die Orient-Mission des Leutnant Stern" von Jakob Hein

Der Feind meines Freundes
MilaWvor 2 Monaten

Um den ersten Weltkrieg zu gewinnen, entwickeln die Deutschen einen tollkühnen Plan. Der türkische Sultan soll dazu gebracht werden den Dschihad ausrufen. Die Erhebung der Muslime in den Kolonien soll die Kriegsgegner England und Frankreich empfindlich treffen. Diesen Plan ausführen soll Leutnant Stern, ein abenteuerlustiger Mann, unglücklicherweise mit jüdischen Wurzeln. Leider erweisen sich die Muslime widerspenstiger als gedacht.


Jakob Hein präsentiert ein wenig bekanntes Kapitel der deutschen Geschichte und nimmt die Absurdität des Krieges und der Diplomatie auf's Korn. Es gibt ganz herrliche Szenen, in denen die preußische Bürokratie alles kontrollieren will oder die muslimischen Kriegsgefangenen die Deutschen mit mildem Unverständnis betrachten. Leider ist der humoristische Blick des Autoren auf verschiedene Personen und Perspektiven von Distanz geprägt. Man lernt viele Charaktere kennen, kommt aber niemandem so recht nah. Das Ende kommt dann sehr abrupt und man hätte gerne noch mehr erfahren. Manches gerät etwas plump, wie beispielsweise die Verweise auf die deutsche Duldung der Verfolgung der Armenier.
Insgesamt eine kurzweilige literarische Aufarbeitung einer skurrilen historischen Begebenheit, die ruhig detaillierter hätte ausfallen können.

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Rezension zu "Gute Nacht, Carola" von Jakob Hein

Wie man das Böse besiegt
Linker_Mopsvor 2 Monaten

Carola ist ein furchtloses Mädchen. Deshalb stellt sich sich auch dem Bösen entgegen, als dieses eines Nachts unter ihrem Bett hervorkommt. Dabei zeigt sie ihm, dass es doch nicht so Böse ist, wie es glaubt und lieb sein auch toll ist.

Ich finde, dass ist ein tolles Kinderbuch, um Kinder zu zeigen, dass man vor bösen Dingen nicht ängstlich sein muss, sondern wenn man sich dem stellt auch positive Dinge geschehen können.

Das Buch ist schön illustriert und hat einen kindgerechten, frechen Text, Perfekt zum Vorlesen abens im Bett. Und nicht vergessen unter das Bett zu gucken ob dort nicht auch ein Johnny liegt. ;)

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W

Rezension zu "Die Orient-Mission des Leutnant Stern" von Jakob Hein

Ein sehr gelungener Roman, der Jakob Heins Schreibkunst erneut überzeugend unter Beweis stellt
WinfriedStanzickvor 4 Monaten



Jakob Hein hat in seinem neuen Roman das Genre hin zu einem historischen Roman gewechselt und ist sich doch in seinem Stil absolut treu geblieben. Er erzählt auf etwa 240 Seiten die wahre Geschichte des jüdischen Leutnants Edgar Stern, der 1914 zu Beginn  des Ersten Weltkriegs von Wilhelm II. mit einem besonderen Auftrag ausgestattet wurde.
Es geht um einen kuriosen Plan. Edgar Stern soll mit einer als Zirkus getarnten Gruppe von 14 muslimischen Gefangenen in Konstantinopel den dortigen Sultan als Verbündeten des Deutschen Reichs gewinnen. Ein Plan, so die Überlegungen der Armeeleitung, der Deutschland einen schnellen Sieg in einem Krieg bringen sollte, der wie wir wissen dann über vier Jahre dauerte.  Wenn es gelänge, dass der türkische Sultan für das befreundete Deutsche Reich den Dschihad ausruft und sich daraufhin alle Muslime – vor allem die in den Kolonien – gegen die britischen und französischen Gegner erheben, müsste die Schlacht schnell entschieden sein. Mit der feierlichen Freilassung von 14 muslimischen Gefangen soll die Gunst des Sultans erworben werden.

Vorher aber muss Edgar Stern die 14 Männer ohne aufzufallen durch ganz Europa schleussen. Stern hat einen Hang zu unkonventionellen militärischen Lösungen und außerdem besitzt er das, was die meisten Deutschen nicht hatten: Chuzpe.
Jakob Hein sagt zu seinem sehr amüsanten Roman: „Manche Geschichten würde einem der Leser nicht abnehmen, weil sie zu fantastisch, zu bizarr und zu konstruiert klingen. Aber diese Geschichte ist so passiert.“

Dieser historische und durchaus unterhaltsame Roman handelt durchaus von Aktuellem: es geht um  Fluchtgeschichten, um Glaubensfragen, um Antisemitismus – alles das wirkt unglaublich gegenwärtig.

Ein sehr gelungener Roman, der Jakob Heins Schreibkunst erneut überzeugend unter Beweis stellt.








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