Jakob Hein

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Herr Jensen steigt aus

Herr Jensen steigt aus

 (165)
Erschienen am 12.03.2009
Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht

Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht

 (83)
Erschienen am 01.07.2010
Mein erstes T-Shirt

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 (42)
Erschienen am 01.01.2003
Gebrauchsanweisung für Berlin

Gebrauchsanweisung für Berlin

 (27)
Erschienen am 01.04.2009
Vielleicht ist es sogar schön

Vielleicht ist es sogar schön

 (21)
Erschienen am 01.01.2012
Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand

Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand

 (27)
Erschienen am 01.04.2011
Wurst und Wahn

Wurst und Wahn

 (22)
Erschienen am 18.08.2011
Formen menschlichen Zusammenlebens

Formen menschlichen Zusammenlebens

 (18)
Erschienen am 01.04.2005

Neue Rezensionen zu Jakob Hein

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Linker_Mopss avatar

Rezension zu "Gute Nacht, Carola" von Jakob Hein

Wie man das Böse besiegt
Linker_Mopsvor 3 Tagen

Carola ist ein furchtloses Mädchen. Deshalb stellt sich sich auch dem Bösen entgegen, als dieses eines Nachts unter ihrem Bett hervorkommt. Dabei zeigt sie ihm, dass es doch nicht so Böse ist, wie es glaubt und lieb sein auch toll ist.

Ich finde, dass ist ein tolles Kinderbuch, um Kinder zu zeigen, dass man vor bösen Dingen nicht ängstlich sein muss, sondern wenn man sich dem stellt auch positive Dinge geschehen können.

Das Buch ist schön illustriert und hat einen kindgerechten, frechen Text, Perfekt zum Vorlesen abens im Bett. Und nicht vergessen unter das Bett zu gucken ob dort nicht auch ein Johnny liegt. ;)

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W

Rezension zu "Die Orient-Mission des Leutnant Stern" von Jakob Hein

Ein sehr gelungener Roman, der Jakob Heins Schreibkunst erneut überzeugend unter Beweis stellt
WinfriedStanzickvor 2 Monaten



Jakob Hein hat in seinem neuen Roman das Genre hin zu einem historischen Roman gewechselt und ist sich doch in seinem Stil absolut treu geblieben. Er erzählt auf etwa 240 Seiten die wahre Geschichte des jüdischen Leutnants Edgar Stern, der 1914 zu Beginn  des Ersten Weltkriegs von Wilhelm II. mit einem besonderen Auftrag ausgestattet wurde.
Es geht um einen kuriosen Plan. Edgar Stern soll mit einer als Zirkus getarnten Gruppe von 14 muslimischen Gefangenen in Konstantinopel den dortigen Sultan als Verbündeten des Deutschen Reichs gewinnen. Ein Plan, so die Überlegungen der Armeeleitung, der Deutschland einen schnellen Sieg in einem Krieg bringen sollte, der wie wir wissen dann über vier Jahre dauerte.  Wenn es gelänge, dass der türkische Sultan für das befreundete Deutsche Reich den Dschihad ausruft und sich daraufhin alle Muslime – vor allem die in den Kolonien – gegen die britischen und französischen Gegner erheben, müsste die Schlacht schnell entschieden sein. Mit der feierlichen Freilassung von 14 muslimischen Gefangen soll die Gunst des Sultans erworben werden.

Vorher aber muss Edgar Stern die 14 Männer ohne aufzufallen durch ganz Europa schleussen. Stern hat einen Hang zu unkonventionellen militärischen Lösungen und außerdem besitzt er das, was die meisten Deutschen nicht hatten: Chuzpe.
Jakob Hein sagt zu seinem sehr amüsanten Roman: „Manche Geschichten würde einem der Leser nicht abnehmen, weil sie zu fantastisch, zu bizarr und zu konstruiert klingen. Aber diese Geschichte ist so passiert.“

Dieser historische und durchaus unterhaltsame Roman handelt durchaus von Aktuellem: es geht um  Fluchtgeschichten, um Glaubensfragen, um Antisemitismus – alles das wirkt unglaublich gegenwärtig.

Ein sehr gelungener Roman, der Jakob Heins Schreibkunst erneut überzeugend unter Beweis stellt.








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Mary2s avatar

Rezension zu "Die Orient-Mission des Leutnant Stern" von Jakob Hein

Deutschland, das Osmanische Reich und der Dschihad: Erstaunliches aus dem Jahr 1914
Mary2vor 2 Monaten

„Die Orient-Mission des Leutnant Stern“ ist ein historischer Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Von Jakob Hein ist das historische Vorbild des Leutnant Edgar Stern für einen fiktionalen Roman bearbeitet worden. Auf nur 244 Seiten beleuchtet der Autor die Kriegsjahre 1914 – 1916.

Auf deutscher Seite gab es zu Beginn des 1. Weltkrieges tatsächlich die Idee, den türkischen Sultan bei der Ausrufung des Dschihad zu unterstützen. Der Plan sah vor, durch den Dschihad die deutschen Kriegsgegner England und Frankreich zu schwächen und Deutschland zu einem raschen Kriegserfolg zu verhelfen. Dass es so nicht kam, zeigte die Geschichte.

Leutnant Sterns Aufgabe war es, vierzehn muslimische Kriegsgefangene nach Konstantinopel zu bringen, um sie dort medienwirksam bei der Proklamation des Dschihad freizulassen.

Die Organisation und Durchführung dieser Bahnreise über tausende Kilometer, durch verschiedene Länder, mit Kriegsgefangenen in geheimer Mission, das war schon eine spezielle Aufgabe.

Der Roman beleuchtet diese weitgehend unbekannte Kriegsepisode von ihrer Entstehung an bis zur offiziellen Beendigung der Mission.

Jakob Hein wählt wechselnde Erzählperspektiven und widmet seinen Protagonisten zwischen  einem und dreizehn Kapiteln. Dabei ist der Hauptperson Leutnant Stern der größte Teil des Textes gewidmet. Aber auch die Perspektive seiner Vorgesetzten und der muslimischen Kriegsgefangenen wird geschildert. Durch den häufigen Perspektivwechsel und den teils nur sehr kurzen Abschnitten konnte ich mich allerdings nicht in jeden Blickwinkel eindenken.

Der Roman ist sehr gut recherchiert und ausgesprochen kurzweilig erzählt.

Spannend finde ich die Thematik  „Deutschland macht Propaganda für den Dschihad“ gerade in der heutigen Zeit.

Die mutige Bearbeitung dieses Stoffs zu einem Roman finde ich beeindruckend.

Nicht alles habe ich auf Anhieb verstanden (zum Beispiel musste ich den Begriff „Hohe Pforte“ nachschlagen), der Autor setzt Einiges an Wissen voraus. Auch die Feinheiten der diplomatischen und militärischen Hierarchie bleiben dem Leser verborgen.

Ich hätte mir zudem ein Glossar oder zumindest erläuternde Grafiken, Landkarten oder eine Zeitleiste gewünscht.

Durch die Kürze des Werks ist das Geschehen sehr dicht und manche Personenbeschreibungen bleiben etwas undeutlich.

Trotz dieser (kleineren) Einschränkungen ist dies ein lesenswertes und informatives Buch.

Ich gebe allen historisch Interessierten eine Lese-Empfehlung und bewerte hier mit 4 Sternen.

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