Jakob Hein Mein erstes T-Shirt

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Inhaltsangabe zu „Mein erstes T-Shirt“ von Jakob Hein

Fernsehuhren mit und ohne Striche, die erste Liebe, das erste T-Shirt – hintersinnig und witzig erzählt Jakob Hein von Jakob Hein, einem Jugendlichen im ganz normalen Wahnsinn der letzten DDR-Jahre: ein Alltag unter verschärften Bedingungen und voll der Sehnsucht nach Cola, Netzhemd, Westfernsehen und stilvollen Besäufnissen mit Kuba-Rum in sturmfreien Partybuden. Hier hat sich einer gekonnt den verordneten Grenzen entzogen und seine Freiheit gewahrt.

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  • Rezension zu "Mein erstes T-Shirt" von Jakob Hein

    Mein erstes T-Shirt

    Huebner

    31. December 2010 um 17:55

    Eine Anekdotensammlung aus einer DDR-Kindheit. Die roten Gummistiefel mit dem Indianer an der Seite, die Kindergärtnerin, die einem in ihrer unpädagogischen Art und Weise das Mittagsschlaftrauma verpasst hat und das Nicki, das schon wieder out war, bevor es richtig passte. Da können nur die Ossis lachen, bis der Hosenknopf springt und immer wieder rufen: "Das kenn ich, das kenn ich. Ja-ha - das war genaus so." Ein hüsches Relikt ostischer, nie zu vergessener Kindheitsdetails, das in das Buchregal des Ostdeutschen Einzug halten muss. Leider aber ist Jacob Hein nicht der einzige, doch zum Glück ist es ihm am besten Gelungen, Ostalgie aufkommen zu lassen. I.Hübner

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  • Rezension zu "Mein erstes T-Shirt" von Jakob Hein

    Mein erstes T-Shirt

    UteSeiberth

    09. June 2010 um 18:03

    Ich habe die meisten Episoden aus dem Leben eines pubertierenden Jungen in der ehemaligen DDR mit Vergüngen gelesen und musste oft über diesen Blickwinkel lachen.Es ist erstaunlich wie gut Hein wieder in die scheinbare Naivität eines Jugendlichen zurückgehen kann und trotzdem bleibt die Kritik an diesen Lebensumständen nicht aus! Dieses Buch hat mir viel Spaß gemacht!

  • Rezension zu "Mein erstes T-Shirt" von Jakob Hein

    Mein erstes T-Shirt

    BRB-Jörg

    01. January 2010 um 21:36

    Bemerkenswert: Jakob Hein hat hier ein Buch über seine Kindheit und Jugend in der untergehenden DDR der 80er Jahre geschrieben, was z.B. "Am kürzeren Ende der Sonnenallee" ebenbürtig ist. Sehr detaillreich erinnert er sich an sein Aufwachsen mit Ost- und Westfernsehen, Mode, erste Alkoholerfahrungen und natürlich dem Entdecken dessen, dass man mit Mädchen auch noch andere Sachen machen kann, als sie zu verkloppen oder an den Haaren zu ziehen. Dabei hat Hein ein unsterbliches Zitat hinterlassen, das es sogar in die offizielle Amazon-Rezension geschafft hat: "Wenn Leute sagen, sie möchten nochmal 14 sein, dann kann man ihnen doch eigentlich genau das nur lebenslänglich wünschen. Bis in den Tod engstirnigen Lehrern ausgeliefert, Mitternacht zu Hause, kein eigenes Geld, ständig irgendwelche lächerlichen Moden mitmachen und dann trotzdem nicht an Jessica Drechsler rankommen." Der Name Jessica Drechsler ist natürlich austauschbar, der Rest in Stein gemeißelt. Gepaart mit einer ausgeprägten Beobachtungsgabe und steten sprachlichen Glanzleistungen ist hier ein Buch herausgekommen, das nur eine Note verdient hat: Die höchste.

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  • Rezension zu "Mein erstes T-Shirt" von Jakob Hein

    Mein erstes T-Shirt

    rkuehne

    11. March 2008 um 09:54

    Unglaublich witziger, nicht immer ernstgemeinter, Rückblick auf eine Kindheit und Jugend in der DDR, definitv lesenswert.

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