Jakob Hein Vielleicht ist es sogar schön

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Inhaltsangabe zu „Vielleicht ist es sogar schön“ von Jakob Hein

Hätte er die Zeit gehabt nachzudenken, Jakob Hein hätte seiner Mutter nur diesen Satz gesagt. Er hat es nicht getan. Über die Erinnerung an sie und die gemeinsamen Erlebnisse stellt er noch einmal die alte Nähe zu ihr her. »Vielleicht ist es sogar schön« ist klug, wütend und tröstlich zugleich. Hein erzählt die Geschichte eines langsamen Abschieds und verbindet die literarische Erinnerung an seine Mutter mit dem Porträt einer außergewöhnlichen Familie.

Tolles Emotionskino, das nicht nach Gefühlen heischt, sondern durch Ehrlichkeit und Realität überzeugt.

— killmonotony

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  • Rezension: Vielleicht ist es sogar schön

    Vielleicht ist es sogar schön

    killmonotony

    06. May 2017 um 14:29

    Dieses Buch hat mich weinend und mit Herzklopfen zurück gelassen. Krebs ist in meiner Familie ein Thema, schon drei Familienmitglieder hat er sich genommen, vor fast einem Jahr erst meinen Vater. Trotzdem oder gerade deshalb lese ich ab und zu ein „Krebsbuch“. In diesem Buch geht es um den Brustkrebs von Jakob Heins Mutter, aber nicht allein um ihn, nein, er wird sogar erzählerisch ziemlich zurückgestellt. Es geht um den zweiten Weltkrieg, seinen jüdischen Großvater, Jakobs Versuch, sich selbst in eine jüdische Gruppe zu integrieren, und um die erlebten Momente mit seiner Mutter. In kleinen Episoden arbeitet Hein seine Vergangenheit auf. In der Gegenwart geben Alltäglichkeiten Anstoß zu Gedankengängen, die sogleich trivial als auch einleuchtend sind, weil man selbst über diese gewissen Dinge (bisher) nie besonders nachgedacht hat. Teilweise beinhalten die Kapitel Fragmente aus der Gegenwart, die den Verlauf der Krankheit von Jakobs Mutter wiedergeben, manchmal werden aber auch Dinge aus der Vergangenheit erzählt, beispielsweise Jakobs Zeit in Amerika und die jüdischen Gemeinschaften dort. Ein starkes Thema ist auch der zweite Weltkrieg, Hein erzählt von seinen Großeltern und der Kindheit seiner Mutter. Ich fand die Sprache und die Erzählweise sehr angenehm, sodass ich das Buch direkt in einer Sitzung verschlungen habe. Hein erzählt, wie er mit den Gedanken daran klarkommt, dass seine Mutter erneut an Krebs erkrankt ist, was sehr inspirierend ist. Teilweise musste ich echt schlucken bei den Schilderungen, weil ich es leider genau so mitansehen musste. Am Ende schiebt Hein noch eine Kindheits-Erinnerung ein, die mich dann richtig zum Weinen gebracht hat. Die komplette Rezension findet ihr auf meinem Blog: http://killmonotony.wordpress.com

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  • Rezension zu "Vielleicht ist es sogar schön" von Jakob Hein

    Vielleicht ist es sogar schön

    rkuehne

    14. September 2012 um 19:29

    Jakob Hein hätte hunderte Gelegenheiten gehabt in einen weinerlichen Trauer-Kitsch zu verfallen und uns mit seinem durchaus verständlichen Leid über den Tod seiner Mutter zu belasten – er nutzt keine einzige. Stattdessen setzt Hein seiner Mutter ein unfassbar liebevolles Denkmal, ein Buch, wie es nur der Sohn einer tollen Mutter schreiben kann. Ein kluges, komisches und wunderbares Stück Literatur, das uns am Ende doch weinend zurücklässt, nicht weil Hein auf die Drüse drückt, sondern weil das Leben so ist, wie es ist: Tieftraurig und wunderschön.

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  • Rezension zu "Vielleicht ist es sogar schön" von Jakob Hein

    Vielleicht ist es sogar schön

    Lucidize

    31. July 2011 um 19:28

    "Vielleicht ist es sogar schön" erzählt nicht nur vom Krebstod der Mutter, sondern ist eher eine Liebeserklärung an sie und ihr Leben. Schön und traurig, ohne je kitschig zu sein und ungekünstelt und präzise geschrieben. Ich hab es in einem Zug gelesen.

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