Jakob Hein Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht

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Inhaltsangabe zu „Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht“ von Jakob Hein

Boris Moser sammelt Ideen, bevor sie verloren gehen. Als eines Tages Rebecca seine »Agentur für verworfene Ideen« betritt, ist ihm augenblicklich bewusst, dass er sie nie mehr gehen lassen darf. Dafür erzählt er ihr sogar einen seiner streng geheimen verworfenen Romananfänge und vom Wissenschaftler Heiner, der beinahe den Sinn des Lebens aufgespürt hätte …

Ein bisschen Faust des 21. Jh., ein bisschen Wunder und ganz viel Magie des Alltags hat Hein für sein Buch leichtfüßig kombiniert.

— franzzi

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  • Eine interessante Love-Story!

    Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht

    kassandra1010

    08. December 2016 um 22:28

    Boris Moser ist ein Sammler. Er trifft bei einem seiner Aufträge auf Rebecca und es ist um ihn geschehen, denn einzig ihr vertraut er seine ganz eigene Idee an. Es entsteht ein Dialog zwischen den Beiden und man fragt sich als Leser, ist das Liebe?
    Hauchzart geschrieben.

  • Geschichten in der Geschichte

    Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht

    BarbaraDrucker

    07. July 2016 um 19:26

    Auf den ersten Blick geht es um Boris, der eine Agentur für verworfene Ideen führt und eine zufällig hereingekommene schöne Frau unbedingt wiedersehen will. Bliebe es dabei, wäre es nur die Liebesbeziehung eines skurillen, ziemlich weltfremden Typen.Aber Boris nimmt eine Form von Ideen nicht an, nämlich Romananfänge, da sie kaum verwertbar sind. Aus solch einem Romananfang entwickelt sich die zweite Geschichte, die wiederum nur der Rahmen für eine nächste ist ...So richtig gut wird das Buch, wenn man zum innersten Kern vorstößt und eine Moderninisierung des "Faust" entdeckt. Ich fand es fast schade, dass dann alle einzelnen Rahmenhandlungen wieder geschlossen werden. Die äußere "Zwiebelschale" ist nach der Lektüre des Kerns nämlich ziemlich banal.

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  • Herrlich verschubladet

    Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht

    rkuehne

    05. May 2016 um 16:05

    Ein Roman im Roman im Roman – Hein verschubladet hier gleich mehrere Geschichten ineinander, was kompliziert klingt, manchmal auch ein kleines bisschen ist, aber meistens, wie so oft bei Hein, einfach Spaß macht. Diese Leichtigkeit und dieser Humor, mit dem er schwere Themen fast schon amüsant auftafelt macht ihn für mich, auch wenn das hier nicht sein größtes Werk ist, zu einem der besten deutschen Autoren unserer Zeit. Bester Satz: „Die Stimme gehörte wohl einer Frau, die an einem schweren Fall von frühem Morgen litt.“

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  • Rezension zu "Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht" von Jakob Hein

    Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht

    rumble-bee

    Beginn der ersten Lektüre. Ich begegne Boris in seinem merkwürdigen Geschäft für "verworfene Ideen". Ich erschnuppere seine Gedankenwelt, die zwar ein wenig fremd, aber doch hintersinnig und tiefgründig scheint. Eine Frau betritt seinen Laden, eigentlich aus Versehen. Auch sie schnuppert, und was sie findet, scheint ihr zu gefallen. Denn sie kommt wieder, um sich mit Boris näher zu befassen. In ihren Gesprächen tauschen die zwei allerlei philosophische Spitzfindigkeiten aus, und ich als Leser entwickele eine Art Faszination. Es werden immer mehr Gedankensplitter in den Raum gestellt, jeder für sich ein wenig skurril, alle zusammen jedoch wunderbar kauzig. Doch dann schlägt das Buch eine andere Richtung ein. Boris lüftet für seine schöne Besucherin sein größtes Geheimnis: er erzählt ihr von den verworfenen Roman-Anfängen, die er ebenso sammelt. Mit anderen Worten, jetzt wird das Buch zu einer Art "Babuschka", diese russischen Puppen, bei denen immer noch eine weitere, kleinere Version in der größeren wartet. Mit Boris und Rebecca öffnet der Leser so nacheinander drei Geschichten, um sie anschließend genauso wieder ineinander zu stapeln. Nachdem man so wieder in der Gegenwart angelangt ist, ist das Buch fast sofort zu Ende. Nur noch zwei, drei Seiten, und aus. Rebecca und Boris haben anscheinend den ganzen Tag verplaudert, und verabreden sich nun zum gemeinsamen Abendessen. Das war's. Ich gebe zu, im ersten Moment wollte sich ein wenig Frustration einstellen. Denn den Sinn des Ganzen bekommt man in diesem Buch gewiss nicht auf dem Silbertablett serviert. Nein, erst im Nachhinein wird mir klar, dass dieses Buch sozusagen eine Baustelle ist. Nichts ist fertig, alles lädt den Leser ein, sich sein eigenes Gedankengebäude zu errichten. Und genau das fasziniert mich ungemein! Ich habe lange nach einem Vergleich gesucht, um dieses Buch zu deuten. Mir fällt lustigerweise nur ein Film ein, kein Buch: "Mulholland Drive" von David Lynch. Bei diesem Film war es genauso. Man kann ihn sich unzählige Male ansehen, und wird doch nie zu einer endgültigen Deutung kommen. Das Ganze ist ein Rätsel, ein schillerndes Kaleidoskop, surreal und schräg. Man mag sich fest vornehmen, die "Handlung" sozusagen durch eine bestimmte Tür zu betreten - und doch wird man immer wieder durch eine andere Tür ins Freie gelangen. Das ist so gewollt, und letztlich auch sehr spannend. Sicher, ich könnte mich jetzt daran setzen, und dieses schillernde Buch auf Querverweise und Anspielungen untersuchen. So kommen gewisse Themen in den verschiedenen Rahmenhandlungen immer wieder vor, wie z.B. Getränke (Tee und Kaffe), sinnlose soziale Gepflogenheiten, aus Idealismus geführte Geschäfte, oder die Suche nach dem Sinn des Lebens. Auch könnte man vermuten, Boris habe sich in den Romananfängen, die er vor Rebecca ausbreitet, im Grunde selber dargestellt. Er ist sowohl der Sanitäter in der Handlung um Sophia, als auch der blinde Gelehrte, als auch Heiner in der letzten Geschichte. Auch literarische Verweise gibt es. Zumindest in der letzten Geschichte. Hier wird deutlich, dass Jakob Hein sich eine moderne Version des "Faust" ausgedacht hat. Und in der mittleren Geschichte um Sophia meine ich, deutliche Anklänge an Haruki Murakami zu erkennen. Aber wird man damit diesem Buch wirklich gerecht? Ich meine, nein. Man muss sich auf dieses Abenteuer einlassen, man muss sich hindurchtasten durch dieses Labyrinth, und man sollte es möglichst mehrmals lesen. Man wird immer Neues daran entdecken, und man wird bezaubert sein vom schillernden Ideenreichtum dieses zwar ungewöhnlichen, aber farbigen literarischen Kleinods. Nur eines wird man niemals schaffen: es in eine Schublade zu stecken.

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    • 3
  • Und Faust sucht die Weltformel auch im 21. Jahrhundert

    Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht

    franzzi

    14. June 2014 um 19:51

    Was es ist: Ein kurzer, leichtfüßiger Roman über die alten Fragen der Menschheit wie der Literatur. Warum ist das Gras immer auf der anderen Seite grüner? Warum scheitert so oft die Suche nach dem Glück? Wo fängt die Geschichte an und wo hört sie auf? Und, die Faustsche Frage aller Fragen: Um zu ergründen, was die Welt im Innersten zusammenhält? Worum es geht: Jakob Hein verwebt in "Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht" drei Geschichten ineinander. Er als Erzähler erzählt von Boris, der einer schönen Frau eine Geschichte erzählt, damit sie wenigstens für die Dauer der Geschichte bei ihm bleibt. Es ist eine federleichte Geschichte mit philosophischem Tiefgang. Es geht um Boris, der eine Agentur für verworfene Ideen gegründet hat, um all die Ideen vor dem Vergessen zu retten, die vielleicht bei der Suche nach der Weltformel - oder auch nur einer neuen nützlichen Erfindung - der Schlüssel sein könnten. Denn, so glaubt Boris, jede Idee wird so nur einmal gedacht. Geht sie verloren, verliert die Menschheit möglicherweise Fortschritt, Erkenntnis oder, ja, die Weltformel. Es geht um Sophia, die Frau in Boris' Geschichte, die eines Tages ins Koma fällt, weil sie es nicht mehr ertragen kann, dass sie die Wünsche all der Menschen in ihrer Umgebung lesen kann. Und um Heiner, den Mann in Sophias Geschichte, der kurz davor ist, die Weltformel zu finden und dafür, wie sein berühmter Vorgänger Faust, bereit ist, den Pakt mit dem Teufel einzugehen. Wie es klingt: "Nein, wirklich. Der Tonfilm, die Spezielle Relativitätstheorie, selbst die Armbrust. Das sind einmalige Ideen. Die hätte niemals wieder jemand anders genau so denken können, nicht einmal dieselben Personen. Wenn Einstein an dem Tag viel zu tun gehabt hätte oder sich noch mit einer Frau hätte treffen wollen und spät dran gewesen wäre und darüber hätte nachdenken müssen, ob er ein kariertes oder ein gestreiftes Hemd anziehen soll, anstatt seine Ideen gleich festzuhalten - wer weiß, was passiert wäre!" (S. 9) "Vor die Wahl gestellt zwischen Unglück oder Minderbegabung würden sich die meisten sofort gegen die Minderbegabung entscheiden, obwohl es doch eine Tatsache war, dass hohe Intelligenz das Glück im Leben ebenso verminderte wie Reichtum. Heiners eigene Studien hatten ergeben, dass sich die überaus menschliche Empfindung des Glücks dadurch einstellte, dass einem etwas unerwartet Gutes wiederfuhr. Durch Reichtum geschah einem Menschen jedoch weniger unerwartet Gutes, Kluge neigten zu Pessimismus aus Erfahrung und die Reichen konnten sich nicht darüber freuen, für gutes Geld gute Ware in Besitz zu nehmen, während sich Arme selbst über laues Wetter oder eine gute Suppe freuten. Das Streben der Menschheit nach Glück war also ein Aberglaube, tatsächlich strebte die Menschheit mit Macht nach dem Gegenteil." (S. 153) Wie es mir gefällt: Es ist eine tolle Mischung, die Jakob Hein hier gelingt. Sein unaufgeregter und eingängiger Erzählstil plaudert all die philosophischen Urfragen so dahin. Fast wie nebenbei und doch mit voller Absicht wirft er sie dem Leser hin, lässt sie eine Weile liegen und greift sie später wieder auf. Die moderne - und extrem eingedampfte - Geschichte des Gelehrten, der den Kern aller Wahrheiten sucht, ist genial adaptiert und interpretiert - und mit den Rahmengeschichten verbunden. Es ist einfach ein schönes Buch, das sich nicht in schweren Gedanken verliert, sondern dank des Stils stets leicht bleibt - und trotzdem so viele kluge Gedanken formuliert und so viele kluge Fragen stellt. Woran es mich erinnert: * Ganz offensichtlich an Goethes Faust * In seinen Gedanken über das Erzählen von Geschichten durch das Erzählen von Geschichten auch an Cees Nootebooms wundervolles Buch "Ein Lied vom Schein und Sein". * In seinem Philosophieren über das Menschsein an das erst kürzlich gelesene "Ich und die Menschen" von Matt Haig, obwohl Hein mit einem Schuss Alltagsmagie und erzählerischen Kniffen ganz ohne außerirdischen Blick gelingt, woran Haig sich manchmal übertrieben schwerfällig abmühte.

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  • Rezension zu "Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht" von Jakob Hein

    Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht

    miss_mesmerized

    03. January 2013 um 20:27

    Jakob Hein lässt wieder jemanden aussteigen, nach Herrn Jensen ist es jetzt Boris Moser, der sich mit seiner eigenen Agentur selbstständig macht. Auf die Frage der hübschen Rebecca, die eines Tages versehentlich bei ihm anruft, was er denn betreibt, antwortet er, dass er verworfene Ideen sammle um sie bei Gelegenheit zusammenzubringen und zum Erfolg zu führen. Rebeccas Neugierde ist gewecket und so sucht sie ihn auf. Im Gespräch findet sie heraus, dass es auch Romananfänge gibt, die Boris eigentlich nicht mag, aber um das Zusammensein mit Rebecca zu verlängern, beginnt er zu erzählen. Was folgt sind Geschichten in Geschichten und die Suche nach dem Sinn des Lebens. Ein interessantes kleines Büchlein, von Menschen auf der Suche und auf der Flucht. Auf der Scuhe nach ihrem Sinn, auf der Flucht vor der Gesellschaft und der Konvention. Gebannt schaut man den Figuen dabei zu und genießt die Erzählung.

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  • Rezension zu "Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht" von Jakob Hein

    Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht

    bookgirl

    24. February 2012 um 10:59

    Schon alleine der Titel hat mir so gut gefallen, dass ich sehr interessiert das Buch gelesen habe. Ich finde es ist ein faszinierendes Buch über den Sinn des Lebens, das mir sehr gut gefallen hat. Doch worum geht es: durch Zufall betritt Rebecca den Laden von Boris, die Agentur der verworfenen Ideen. Rebecca findet die Agentur zwar ungewöhnlich und ein wenig schräg, ist aber trotzdem so interessiert, dass sie wieder kommt. Boris erzählt ihr, dass er mehrere Romananfänge verworfen hat, bei einer Geschichte jedoch über den Anfang hinaus gekommen ist. In dieser Geschichte geht es um Sophie und Heiner und den Sinn des Lebens. Das Buch ist zwar sehr klein, der Inhalt regt allerdings zum Nachdenken an. Es bietet Wortwitz und schöne Dialoge mit einem flüssigen Schreibstil.

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  • Rezension zu "Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht" von Jakob Hein

    Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht

    bookorpc

    17. December 2010 um 23:43

    Eine Geschichte, die eine Geschichte mit einer Geschichte und einer Geschichte enthält. Verwirrung komplett? Bis zum letzten Kapitel war ich mir auch nicht so sicher, in welche Richtung es noch weitergeht. Aber das Ende rundete alles gekonnt ab. Das Jakob Hein Arzt ist und weiß von was er schreibt, wenn er die Nachtschicht im Krankenhaus wiedergibt, merkt man beim Lesen. So real kann man sich es nicht vorstellen ohne es erlebt zu haben. Der Schreibstil ist sehr flüssig und mit 174 Seiten leider eher ein kurzes Lesevergnügen. Mein Fazit: Ein sehr lesenswertes Buch, das witzig und verwirrend ist. Ein Strudel voller Alltäglichkeiten wird aus einer ganz anderen Sicht gezeigt.

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  • Rezension zu "Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht" von Jakob Hein

    Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht

    verena scott

    19. November 2010 um 21:01

    merkwürdige geschichte, die irgendwie anrührt...

  • Rezension zu "Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht" von Jakob Hein

    Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht

    suse9

    10. June 2010 um 09:33

    Ich weiß nicht so recht. Vielleicht ist dies ein sehr schönes, tiefsinniges Buch mit allerlei guten Lebensweisheiten und philosophischen Gedanken. Leider habe ich trotz viel versprechendem Anfang keinen Zugang zu diesem Buch gefunden. Sehr schön beginnt die Geschichte mit der Vorstellung eines skurilen Geschäfts - einen Laden für verworfene Ideen. Auch wenn dies von vornherein zum Scheitern bestimmt scheint, finde ich es gut, wenn jemand seine Träume lebt. Die erste Besucherin wollte ursprünglich die Computerfirma, die Vormieter der Räumlichkeiten war, aufsuchen. Nun ist sie bei Boris gelandet und, da sie sich sympatisch sind, versinken sie in ein Gespräch. Sie reden über das Leben und tauschen Gedanken aus. Sehr interressant finde ich den weiteren Verlauf des Buches, in dem eine Geschichte in die nächste übergeht, jedoch bleibt mir der Sinn verschlossen. Kurz - ich verstehe dieses Buch nicht. Jemand, der gern über das Leben nachsinnt und darüber philosphiert, wird diese Geschichten sicherlich mögen. Ich habe sie gelesen, lege sie weg und zucke ratlos mit Schultern.

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  • Rezension zu "Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht" von Jakob Hein

    Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht

    oblomov

    10. March 2010 um 12:32

    Interessant verwobene Geschichte die in einer modernen Version des Faust mündet.

  • Rezension zu "Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht" von Jakob Hein

    Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht

    Erzangie

    13. August 2009 um 09:06

    Ich bin jedesmal auf´s Neue erstaunt, auf welche Ideen der Autor kommt. Gottseidank war die Idee zu diesem Buch keine verworfene, die in der Agentur des Protagonisten gelandet wäre. Eine zauberhafte Geschichte über die Liebe, das Leben und was man daraus machen kann, die all denen gefallen wird, die gern mal etwas anderes als das Übliche Denken und Lesen wollen.

  • Rezension zu "Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht" von Jakob Hein

    Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht

    misswinniepooh

    12. July 2009 um 21:12

    So ein ausergewöhnliches Buch "Jakob Hein-Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht" habe ich in der vorliegenden Form noch nicht gelesen. Zuerst der Anfang mit einer Agentur für verworrfene Ideen, die allerdings laut des Besitzers Boris alles bis auf Romananfänge in ihre Kartei aufnimmt. Im 2.Kapitel wird man plötzlich mit einer Frau die ohnmächtig auf die Straße fällt konfrontiert, so spinnen sich in jedem Kapitel Geschichten in Geschichten fort, die mit philosophischen Gedanken und gelungenen Dialogen große Freude machen zu lesen. Rundweg ein gelungenes Buch. Ich werde sicher noch weitere Bücher von Hr.Hein lesen.

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  • Rezension zu "Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht" von Jakob Hein

    Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht

    Feli

    23. March 2009 um 20:20

    Dieses Buch von Jakob Hein "Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht" hat mir sehr gut gefallen und ich kann es jedem empfehlen, der etwas Besonderes lesen möchte. Boris, der eine Agentur für verworfene Ideen betreibt, sitzt in seinem Laden, als eine junge Frau eintritt. Diese gefällt ihm sehr gut, soo dass er sie gern beeindrucken möchte. Er erklärt ihr die Agentur und seine witzigen verworfenen Ideen. Um sie bei ihrem zweiten Besuch dazu zu bringen, möglichst lang in seiner Agentur zu bleiben, erzählt er ihr einen seiner verworfenen Romananfänge. Dieser handelt von Sophia, einer wunderschönen Frau, welche die Gedanken anderer Leute hören kann. Sie soll für ihren Arbeitgeber, einem blinden Schriftsteller, dessen neueste Geschichte zu Papier bringen. Diese handelt wiederum von Heiner, der für sich den Sinn des Lebens zu ergründen versucht. Es ist faszinierend, wie Jakob Hein diese fünf Geschichten so ineinander verschachtelt, dass es erscheint, als würde er immer ein neues Buch beginnen bzw. öffnen. Aus der einen Geschichte entblättert sich die nächste Geschichte, bis er zum Schluss alle vier Geschichten wieder schließt. Die Sprache, die er dabei verwendet und die detaillierten Beobachtungen sind einfach grandios. "Vor mir der Tag und hinter mir die Nacht" ist kein gewöhnliches Buch, denn es beinhaltet so viele schöne Gedanken und Ideen, dass man es am liebsten noch ein weiteres Mal lesen möchte.

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  • Rezension zu "Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht" von Jakob Hein

    Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht

    salutine

    15. February 2009 um 12:25

    Philosophie ist Philosophie ist Philosophie... Mein erster Gedanke beim Lesen war: Jakob Hein ist erwachsen geworden. Nachdem ich von ihm nur sein Buch "Mein erstes T-Shirt" kenne, welches ich mit Genuss gelesen habe ist es bei "Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht" so, dass mir das Lesen mehr und mehr beschwerlich vorkam. Philosophie ist Philosophie ist Philosophie... das Buch ist leider eine einzige Anreihung von philosophischen Ergüssen, die ich von Jakob Hein nicht erwartet hätte. Schade, daher hat mir das Lesen nicht so viel Spaß gemacht.

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