Jakob Leiner Die Arroganz des Kummers

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Inhaltsangabe zu „Die Arroganz des Kummers“ von Jakob Leiner

Ein junger Mann denkt, er verstünde, was eine gescheiterte Liebe ihm angetan hat. Zwischen Fremdem und Fremden sucht er nach Trost, gierig nach Bedeutung und so überheblich wie verzweifelt. Bis auf einem Dach in Bratislava der Kummer sich als schallendes Gelächter nach letzter Verwandlung verzehrt.

Ein faszinierendes Buch, das durch seine starke Sprache besticht!

— Briggs

Eine ganz besondere Geschichte!

— tina317852

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  • Leserunde zu "Die Arroganz des Kummers" von Jakob Leiner

    Die Arroganz des Kummers

    JakobLeiner

    Herzliche Einladung! Mein im März 2017 erschienener Debütroman "Die Arroganz des Kummers" ist ein Adoleszenzroman, ein Gegenentwurf zum gesellschaftlich adaptierten Leben, ein fiktiver Rausch der Gedanken. Würde mich über Interesse freuen! LG Jakob Leiner Rückentext:Ein junger Mann denkt, er verstünde, was eine gescheiterte Liebe ihm angetan hat. Zwischen Fremdem und Fremden sucht er nach Trost, gierig nach Bedeutung und so überheblich wie verzweifelt. Bis auf einem Dach in Bratislava der Kummer sich als schallendes Gelächter nach letzter Verwandlung verzehrt.

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  • Eine Reise durch Städte, Gedanken, Begegnungen

    Die Arroganz des Kummers

    Briggs

    16. September 2017 um 19:24

    "Als hätte man einer überreifen Tomate menschliche Züge eingehaucht, denke ich." Wer sieht mit so einer Beschreibung nicht den dicken Mann vor sich? Ein Buch, so wortgewaltig, dass ein Durchhasten nicht möglich ist. Es dauert, bis deutlich wird, wovon Leiner schreibt: von einer Liebe, von dem ungewöhnlichen Plan, den Kummer darüber loszuwerden.Wir begeben uns auf eine Reise. Durch verschiedene Städte, aber auch durch Gedanken, durch Begegnungen, durch Exkurse zu ganz anderen Themen. Jeder Satz eine bedeutungsschwere Fülle an Wörtern und Sinn. Das macht Spaß zu lesen, und ich habe den Eindruck, Leiner legt es überhaupt nicht darauf an, es dem Leser leicht zu machen, während er nichts versteckt. Immer wieder lässt er den Leser teilhaben an Gedanken. Und verpflichtet ihn dabei nie, sie zu teilen; immer darf der Leser mitdenken und zu einem anderen Schluss kommen. Das Buch macht Lust auf Reisen. Die Beschreibungen, gleichzeitig objektiv und ganz subjektiv - das macht Spaß zu lesen! Die Kapitelüberschriften sind besonders gut gewählt. Und da es keine Inhaltsangabe gibt, sind sie offensichtlich nicht vordergründig zur Unterteilung, sondern Selbstzweck. Irgendwie schön. Dieses Buch ist nicht leicht zu lesen, aber inspirierend; mich hat es wirklich gefesselt. Einige Sätze sind nicht nur be-, sondern ausgesprochen merkenswert. Faszinierend!

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  • Besonders!

    Die Arroganz des Kummers

    tina317852

    16. June 2017 um 09:52

    Was macht man wenn man seine große Liebe verliert und man nicht mehr weiß wer man eigentlich ist, wenn man nicht nur eine Liebe, sondern auch sich selbst verloren hat? Ich denke die Fragen beschreiben ganz gut den Inhalt des Romans, zumindest haben Sie mich während des Lesens immer wieder begleitet. Am Anfang wird man regelrecht in die Geschichte hineingeschmissen, man weiß weder worum es geht, noch worauf es hinauslaufen wird. Generell fällt einem beim Lesen schnell auf, dass das kein Buch ist, das man mal eben so schnell runter liest, es ist eine Geschichte die Zeit braucht um verstanden zu werden, die man auch mal zur Seite legen oder bei der man einen Absatz mehr als einmal lesen muss. Auch ist die Welt zwischen realem und fiktionalem für den Protagonisten fließend, man fragt sich oft beim Lesen, was genau sollte das jetzt bedeuten? Im Grunde geht es nicht um die Worte und die Geschichte selbst, sondern das was hinter den Worten steht, und dass was diese für einen selber Bedeuten. Der Protagonist ist ein junger Mann, der im Leben bisher nichts weiter vorzuweisen hat als eine verlorene Liebe und ein abgebrochenes Studium, er ist an einem Punkt angelangt an dem er sein ganzes Leben in Frage stellt, die Orientierung verloren hat und sich überlegen muss, wer er eigentlich ist und was seine Ziele im Leben sind. Um dies herauszufinden lässt er alles hinter sich und begibt sich auf eine Reise zu einem unbekannten Ziel. Mein Eindruck beim Lesen war, dass jede Stadt die er besucht, ein Spiegelbild seiner Seele, seiner Erfahrungen ist. So ist Prag zum Beispiel sehr romantisch und wunderschön, und er spürt den Verlust seiner Liebe umso deutlicher, so dass er regelrecht die Flucht vor dieser Stadt ergreift. In Wien zieht ihn die Geradlinigkeit der Straßen an, dies scheint eine große Erleichterung für ihn zu sein, die Möglichkeit einmal durchzuatmen, bis er in einen Strudel aus Gewalt und Alkohol gerät. In Bratislava wiederum redet er immer wieder von der Hässlichkeit der Stadt, auch verwischt die reale und die fiktionale Welt immer mehr ineinander. Bis er den Mut und die Erkenntnis findet, dass er es alleine nicht schaffen kann und er um Hilfe bittet. Ich denke das kann man auch als zentrale Aussage des Romans beschreiben, dass egal wie tief man in Liebeskummer, Hilf- und Orientierungslosigkeit versinkt, wenn man den Mut findet um Hilfe zu bitten, dann wird man seinen Weg wiederfinden.Beim Lesen hatte ich den Eindruck, dass es ein sehr persönlicher Roman ist, vielleicht auch eigene Erfahrungen sich in der Geschichte wiederspiegeln, zumindest kann ich mich in vielen Sätzen wiederfinden. Wobei ich auch zugeben muss, dass ich nicht behaupten kann, den ganzen Roman verstanden zu haben, ich denke das ist eins dieser Bücher, dass man mehr als einmal lesen muss um es gänzlich zu verstehen. Auf jeden Fall ist es eine sehr besondere Geschichte.

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