Jakob Maria Soedher Galgeninsel

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Inhaltsangabe zu „Galgeninsel“ von Jakob Maria Soedher

Inzwischen in vierter Auflage vorliegend - Schielins erster Fall am Bodensee: Galgeninsel. Raimund Kandras, ein einzelgängerischer Immobilienmakler ist verschwunden. Kommissar Schielin bekommt die Akte auf den Tisch und stellt verwundert fest, dass es nicht etwa Familienangehörige sind, die den rüden Geschäftsmann vermissen. Vielmehr taucht der Vorstand einer Privatbank besorgt bei der Polizei auf. Schielin beginnt zu ermitteln. Einige Tage später ändert sich nicht allein das Wetter am Bodensee. Sturm und Regen machen den frühen Sommer vergessen, und am Ostufer der Insel Lindau wird die Leiche eines Mannes angetrieben, dessen Hände auf dem Rücken gefesselt sind. Ist es vielleicht der verschwundene Kandras? Es ist nicht der einzige Tote, dessen Schicksal Schielin wird klären müssen. Die Ermittlungen bringen ihn in Kontakt mit sonderbaren Familienverhältnissen und düsteren Ereignissen, die lange zurückliegen. Es ist der erste Fall des Bodenseekommissars Conrad Schielin. Der findet sich sogleich inmitten eines Gewirrs von Schicksalsschlägen, Macht, Gier und kriminellen Immobilienspekulationen. Dies alles vor der atemberaubenden Kulisse des Sees und der Berge. Nur gut, dass er in seiner Kollegin Lydia intelligente und humorvolle Unterstützung findet, und nicht zu vergessen die Wanderungen mit Ronsard - seinem französischen Esel - die Ausgleich und Zeit zum Nachdenken bringen.

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  • Rezension zu "Galgeninsel" von Jakob Maria Soedher

    Galgeninsel
    haTikva

    haTikva

    22. May 2009 um 15:52

    Nach den Kommissaren Kluftiger und Häberle aus dem Allgäu und dem Filstal, wollt ich mir nun auch mal einen Bodensee-Krimi zu Gemüte führen. Es geht um einen Immobilienmakler, der erst vermisst und dann tot aufgefunden wird. Die Ermittlungen kommen lange Zeit nicht vorwärts, die Polizei findet keinen Anhaltspunkt, wo sie anfangen könnte. Dazu kommt die Frau des Toten, die gefühlskalt wirkt und ein Bankdirektor, der es faustdick hinter den Ohren hat. Es kam mir teilweise vor, als wäre alles zusammenhangslos. Vieles passt zuerst nicht, was zum Schluss ohne große Erklärung zu passen scheint. Figuren tauchen auf, von denen man rein gar nichts erzählt bekommt. Von Spannung ist im ganzen Buch nichts zu spüren. So erging es mir zumindest. Nur am Ende, als sich plötzlich alles überschlägt, wirds kurz etwas aufregend, aber spannend würde ich es nicht nennen. Dazu war es meiner Meinung nach viel zu "hektisch". Die Handlung wird dem Leser vorgetragen wie ein Bericht. Daran ist zum Teil wohl auch das Blockformat der Seiten schuld. (Weltbild Sammeledition) Die Geschichte wird emotionslos erzählt. Es ist keine Spur von "Menschlichkeit" zu lesen. Das "Gefühl" fehlt. Wo man bei anderen Kommissaren auch einen schönen Einblick in ihr Privatleben bekommt, ist in diesem Buch davon kaum was etwas zu lesen. Der Kommissar wird gar nicht genau beschrieben, so konnte ich mir kein Bild von ihm machen. Will der Autor da vielleicht die Phantasie des Lesers ankurbeln? Aber auch die Kollegen und "Zeugen" werden nur oberflächlich beschrieben und ab und zu wird eine Kleinigkeit irgendwo reinge"drückt". z.b. dass seine Partnerin Lydia aus dem Frankenland kommt . So ist irgendwie überhaupt keine Strukur der Figuren zu sehen. Die Handlung ist im Erzählstil geschrieben und man ist überall mit dabei, aber ohne eine richtige Verbindung mit der jeweiligen Situation eingehen zu können. Auch fehlten mir mehr Dialoge. Es wird einfach nur die Handlung erzählt, unterbrochen mit kurzen, knappen Dialogen. Das ist vielleicht auch der Grund, weshalb das Buch so "dünn" ist. Fazit: Mit Kommissar Kluftinger, oder Kommissar Häberle leider überhaupt nicht zu vergleichen. Es war sehr enttäuschend! Ich kann es leider nicht empfehlen. Wäre eigentlich 1 Stern, da ich aber diese Gegend mag, gibts 2 Sterne

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