Jakob Maria Soedher Hafenweihnacht

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Inhaltsangabe zu „Hafenweihnacht“ von Jakob Maria Soedher

Auf dem Anlegesteg im Lindauer Hafen wird an einem Wintermorgen die Leiche eines am Boden festgefrorenen Mannes gefunden. Die Kopfverletzung kann kaum die Todesursache gewesen sein, und seine Kleidung ist völlig durchnässt. Ein neuer Fall für Bodenseekommissar Schielin, seinen Esel Ronsard und das Team der Lindauer Kripo - und das so kurz vor der Eröffnung der Lindauer Hafenweihnacht.

Atmosphärischer ruhiger Regionalkrimi

— Lilith79

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    Hafenweihnacht

    Lilith79

    29. April 2015 um 22:36

    Schielin's 6. Fall spielt zur Adventszeit und wie in den Vorgängerromanen schafft der Autor es von Anfang an die Atmosphäre einer Jahreszeit und des Bodensees und ihrer Bewohner perfekt einzufangen. Alles ist trist und kalt und nass und nur die Aussicht auf Weihnachtsmarkt und Adventsstimmung sorgt für etwas Wärme im Leben der Menschen. In dieser Atmosphäre wird eine besonders bizarre Leiche aufgefunden, abgelegt und festgefroren auf einem Steg, nachdem das Opfer offenbar zuvor in den Bodensee geworfen worden war. Im Laufe des Falls müssen Schielin und sein Team herausfinden, wer der Tote eigentlich war und wie es zu seinem Tod kommen konnte. Dabei zeigt sich der Kriminalfall etwas weniger konfus als im 5. Teil, als er mich nicht 100% überzeugen konnte, auch wenn auch hier wieder viele Verdächtige und Nebenpersonen auftauchen von denen nicht klar ist was für eine Rolle sie für den Fall spielen (wenn überhaupt). Aber gerade das gemächliche Ermittlungstempo und die Konzentration auf die Charaktere und die Ortsbeschreibungen rund um den Bodensee machen die Krimis rund um Kommissar Schielin für mich aus. Wie immer zeichnet der Krimi sich hierbei vor allem durch die liebevoll gezeichneten Charaktere aus, über die man mit jedem Buch etwas mehr erfährt und durch die eher altmodisch anmutende Sprache, die den Büchern einen nostalgischen Touch verleihen (der dann gerne abrupt unterbrochen wird, wenn dann plötzlich doch mal Facebook oder Xing erwähnt wird). Für mich war dieser 6. Teil wieder einer der stärkeren Teile dieser Reihe. Als Nachteil wenn man viele Teile der Reihe liest, ist vielleicht zu nennen, dass sich viele Elemente doch stark wiederholen (Lebendkrippe mit Esel, Treffen mit dem Nachbarn, ...), andererseits sind das ja gerade Dinge, die dazu führen, dass man sich in den Büchern gleich wieder "zu Hause " fühlt. Trotzdem sollte sich der Autor vermutlich überlegen wie er langfristig wieder etwas mehr frischen Wind in die Reihe bringen kann.

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  • fantastisch gut

    Hafenweihnacht

    loewe

    30. September 2013 um 20:28

    Klappentext, Verlagsinfo ” Schielins 6. Fall  -  Eine bitterkalte Winternacht dämmert dem Tag entgegen. Im Hafen von Lindau, und im Schatten von Leuchtturm und Löwe, wird die festgefrorene Leiche eines Mannes auf dem Anlegesteg gefunden. Kein guter Zeitpunkt, denn die romantische Hafenweihnacht steht kurz vor ihrer Eröffnung. Die Spuren am Tatort deuten darauf hin, dass es ein Kampf stattgefunden hat und dass der Mann ins Hafenbecken gefallen sein muss. Zudem finden sich nichts, was die Identität des Toten klären lässt. Wer ist der Tote und was ist in der der Nacht im Hafen geschehen? Ein neuer Fall für Bodenseekommissar Schielin, seinen Esel Ronsard und das Team der Lindauer Kripo.” Edition Hochfeld ISBN 978-3981464313 Ich habe gelesen Dieser Krimi wartet mit einer sehr schönen Sprache auf. Ich persönlich mag die Art und Weise in der der Autor seine Sätze formuliert. Ich finde den Schreibstil für einen Krimi anspruchsvoll und trotzdem angenehm zu lesen. Ich habe vor einigen Jahren mit der Serie um Kommissar Schielin und dem Esel Ronsard begonnen. Bereits damals hat mich die Art und Weise des Autoren beeindruckt. Hier wird ein Kriminalfall mal so anders aufgebaut und gelöst. Alles geschieht hier mit einer angenehmen Ruhe. Das soll aber ganz sicher nicht bedeuten, dass man sich hier langweilt, das Gegenteil ist der Fall. Auch wenn es hier mit leisen Tönen einhergeht, gibt es immer einen spannenden Fall der gekonnt von dem Ermittlerteam um Schielin herum gelöst wird. Ich möchte hier gerne mit einem Zitat aufwarten um den besonderen Stil aufzuzeigen. Seite 132 : “Die geschlossene Schranke am Bahndamm sammelte Radfahrer und Fußgänger, lies sie warten und im Wind stehend frieren. Ein jeder hatte die Hände tief in den Taschen vergraben und die Köpfe weit in den Kragen gesenkt. Aller Stolz war aus den Gestalten gewichen.” Ich habe mich ja bereits mit dem ersten Fall “Galgeninsel” voll in den Esel Ronsard verliebt Leider spielt Ronsard im sechsten Fall nur am Rande eine Rolle… Ich für mein Gefühl würde behaupten , dass es dem Autor gelungen ist Land und Leute sehr gut zu umschreiben. Herausgekommen ist ein stimmiges Bild der Protagonisten. Hier möchte ich besonders Gommi erwähnen. Für mich eine weiteres Original der Truppe. Einfach himmlisch wie es ihm gelingt seine Kontakte zum LKA auszubauen  Der Fall an sich kommt spannend daher. Ist es im ersten Moment nicht ganz klar ob es sich um ein Unglück oder um ein Verbrechen handelt, stellt sich doch recht schnell heraus das der Tote ermordet wurde. Nun baut Jakob Maria Soedher einen schlüssigen Kriminalfall auf, der auf keiner Seite langweilig erscheint. Ich würde diesen Autor  mit der Serie um Schielin allen ans Herz legen die gerne und oft Krimis lesen und einfach mal etwas lesen möchten was aus der Reihe fällt. Hier sind sie auf alle Fälle richtig. Schöne Sprache, gelungene Charaktere  und ausführliche Ortsbeschreibungen finden sich gepaart mit stimmigen, schlüssigen Kriminalfällen. Ich vergebe für “Hafenweihnacht” volle 5 Sterne

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