Jakob Michael Reinhold Lenz Lenz. Der Hofmeister

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Inhaltsangabe zu „Lenz. Der Hofmeister“ von Jakob Michael Reinhold Lenz

Vorwort 1. Autor: Leben und Werk 1.1 Biografie 1.2 Zeitgeschichtlicher Hintergrund 1.3 Angaben und Erläuterungen zu wesentlichen Werken 2. Textanalyse und -interpretation 2.1 Entstehung und Quellen 2.2 Inhaltsangabe 2.3 Aufbau 2.4 Personenkonstellation und Charakteristiken 2.5 Sachliche und sprachliche Erläuterungen 2.6 Stil und Sprache 2.7 Interpretationsansätze 3. Themen und Aufgaben 4. Rezeptionsgeschichte 5. Materialien Literatur

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  • Rezension zu "Lenz. Der Hofmeister" von Jakob Michael Reinhold Lenz

    Lenz. Der Hofmeister
    Sophia!

    Sophia!

    10. February 2013 um 16:07

    „ [...] ich bin an meine Schule gebunden, und muss Gott und meinem Gewissen Rechenschaft von geben.“ _ Neben Goethes Götz von Berlichingen und den Leiden des jungen Werther gehört Lenz' Komödie „Der Hofmeister“ zu den bedeutendsten Stücken des Sturm und Drang. Denn es wird viel mehr erzählt als die bloße Verführung einer Schülerin durch deren Hofmeister und die familiären Konsequenzen. Das Stück lebt von dem Geist des Sturm und Drang und zeichnet das Bild einer satirischen Inszenierung der feudalen Gesellschaft seiner Zeit. Im Fokus stehen nicht nur soziale Beziehungen und die Determination des Menschen, sondern vielmehr der Begriff der Freiheit und der Bildung. Durch Themenwahl und ästhetische Mittel schuf Lenz ein literarisches Stück, das seiner Zeit großes Aufsehen erregte. _ Die Interpretation der Reihe Königs Erläuterungen leistet bedeutend mehr als eine bloße Einführung in das Werk. Neben der üblichen Inhaltsangabe, die kein Detail außer Acht lässt, und den sprachlichen Erläuterungen, überzeugt der Band insbesondere durch die verständliche Darlegung ästhetischer Strategien des Sturm und Drang. Das beinhaltete Hintergrundwissen zur literaturgeschichtlichen Strömung erklärt die Grundprinzipien der Epoche anhand der wichtigsten theoretischen Schriften: Goethes Rede zum Shakespeare Tag sowie die von Lenz verfasste Schrift „Anmerkungen übers Theater“. Beide Texte werden in ihrem Kern vorgestellt. Zusätzliche Erläuterungen zum Aufbau des Werkes, zu Personenkonstellationen und deren Charakteristika erleichtern das anschließende Verständnis der vorgestellten Interpretationsansätze. Angaben zu Autor und Werk sowie zur Rezeptionsgeschichte runden die Materialsammlung ab. Ein Training für bevorstehende Prüfungen ist dank der integrierten Aufgabensammlung möglich, zu der auch die idealen Lösungsvorschläge angegeben sind. Wer sich intensiver mit dem Thema befassen möchte, erhält am Ende des Bandes ein hilfreiches, teils kommentiertes Literaturverzeichnis. _ Fazit: Dieser Band der Königserläuterungen thematisiert all das, worauf es in der Epoche des Sturm und Drang ankommt. Anhand des Lenz'schen Textes werden Kernelemente literarischen Schaffens wie Komik, satirische Wirkung, Wortwahl und Elemente der neuen Ästhetik präzisiert und im Zusammenhang erklärt. Die Interpretationshilfe reicht also weit über eine bloße Abiturvorbereitung hinaus. Auch für Lehrer, Dozenten oder Studenten kann sie zur Orientierung und Prüfungsvorbereitung dienen. Eine Sammlung fundierten Wissens, uneingeschränkt zu empfehlen!

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