Jakob Strobel y Serra

 4 Sterne bei 1 Bewertungen
Autor von Burma, Argentinien und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Jakob Strobel y Serra

Cover des Buches Burma (ISBN:9783868737936)

Burma

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Erschienen am 10.03.2015
Cover des Buches Mexiko (ISBN:9783831903375)

Mexiko

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Erschienen am 01.09.2008
Cover des Buches Argentinien (ISBN:9783831904105)

Argentinien

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Erschienen am 01.08.2010
Cover des Buches Barcelona (ISBN:9783831903931)

Barcelona

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Erschienen am 01.03.2010
Cover des Buches Kuba (ISBN:9783831903672)

Kuba

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Erschienen am 07.08.2009

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Rezension zu "Burma" von Jakob Strobel y Serra

Eine erste Annährung an ein unbekanntes Land
R_Mantheyvor 4 Jahren

Lange Zeit konnte man nicht nach Burma reisen, weil die herrschende Militärdiktatur das Land abschottete. Wie so oft erzwang letztlich der wirtschaftliche Niedergang das Ende dieser korrupten Gewaltherrschaft. Nun kann man also wieder dorthin reisen. Und wenn man das tatsächlich vorhat, dann bietet dieser Bildband mit seinem ausführlichen Textteil eine recht gute erste Annäherung.

Natürlich begeistern westliche Besucher vor allem die vergoldeten Pagoden und die vielen buddhistischen Tempel. Im Text ist von Gotteshäusern die Rede. Aber im Buddhismus gibt es keinen Gott oder sonstige Heiligkeiten. Aber leider ist auch der Buddhismus im Laufe seiner Geschichte nicht vom Übel der Instutionalisierung verschont geblieben. In Burma scheint man hingegen besonderes Augenmerk auf die Verkitschung des "Erleuchteten" zu legen. Mit überdimensionalen Statuen macht man Buddha zum kultischen Heiligtum und führt damit einen wesentlichen Teil seiner Lehre ad absurdum. Wenigstens muss er nicht den Leidenden oder den Helden spielen, wie das anderswo bei solch zentralen Figuren üblich ist. Im Kleinen dient seine überall fabrizierte Statue dem Überleben armer Handwerker. Wenigstens darüber würde er sich wahrscheinlich freuen, wenn er noch dazu käme, weil er sich wahrscheinlich vorher über den Rummel um seine Person totgelacht hätte, würde er heute durch Burma wandeln.

Die Fotografien in diesem Buch sind von guter Qualität. Gelegentlich weiß man allerdings als Außenstehender nicht, ob die Realität tatsächlich so kitschig aussieht wie auf einigen Bildern. Vom Text kann man wegen seiner Informationsdichte zunächst überrascht sein. Von außen fällt es allerdings schwer, zu beurteilen, inwieweit damit die Wirklichkeit tatsächlich einigermaßen adäquat abgebildet wird. Bei einigen Formulierungen zum Buddhismus oder den ethnischen Minderheiten (insbesondere der muslimischen) kamen mir allerdings leichte Zweifel. Dennoch stellt dieses Buch in der Tat eine interessante erste Informationsquelle für alle diejenigen dar, die vielleicht in naher Zukunft dorthin reisen möchten.

Zunächst widmen sich die Autoren der jüngeren Geschichte des Landes. Später werden sie immer wieder einmal in ferne Zeiten abschweifen, wenn es das Thema erlaubt. Natürlich spielt die Hauptstadt Rangun, in die man wohl zu erst kommt, wenn man das Land besucht, eine herausragende Rolle. Weitere Themen sind der Hauptfluss Irrawaddy, die Tempelanlage Bagan sowie Mandaly, die letzte Hauptstadt des burmesischen Königreiches am Ufer des Irrawaddy. Noch heute stellt Mandalay das spirituelle Zentrum des Lansdes dar. Dann befassen sich die Autoren dann mit den komplizierten Problemen des heutigen burmesischen Vielvölkerstaates. Am Ende des Buches beschreiben sie die Mythen rund um den Inle-See.

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