Jakobus Kaffanke

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Rezension zu ""...weil sie mehr liebte."" von Jakobus Kaffanke

"...weil sie mehr liebte" von Jakobus Kaffanke
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

Herausgeber: Jakobus Kaffanke
Titel: ...weil sie mehr liebte
Gattung: Sachbuch, Tagungsbericht, Theologisches
Erschienen: 2002
Gelesene Ausgabe: Beuroner Kunstverlag, 2002
ISBN: 3-87071-090-X
Gelesen auf: Deutsch
Gelesen im: Juli 2016

 

Zum Buch:
Jedes Jahr findet in der Erzabtei St. Martin Beuron in Baden-Würtemberg die Beuroner Tage für Spiritualität und Mystik statt. Zu einem bestimmten Thema treffen sich Theologen aus ganz Deutschland für ein Wochenende im Spätsommer um Vorträge anzuhören, zu diskutieren und Forschungsergebnisse auszutauschen. Im Jahre 2002 fanden eben diese Tage unter dem Thema "Frauen im frühen Mönchtum" statt. Bruder Jakobus Kaffanke sammelte den Tagungsbericht in dem kleinen Büchlein "...weil sie mehr liebte". Den Anfang der Aufsatzreihe macht Ruth Albrecht, die einen Überblick über die Anfängen des weiblichen Mönchtums gibt. K. Suso Frank untersucht Asketinnen in den Apophthegmata Patrum, einer Textsammlung ägyptischer Mönchsväter zwischen dem 3. und 5. Jahrhundert. Ebenfalls eine Untersuchung über Frauen in einem Schriftstück (nämlich "Das Paradies" von Palladios) steuert Anne Jensen bei während Hildegard Gosebrink ebenfalls sich gleich mehreren Frauen widmet, nämlich Frauengestalten im palästinischen Mönchtum. Die Benediktinerin Pia Luislampe widmet sich einer speziellen Gestalt, nämlich der Basileus Schwester Makrina die Jüngere, die in Kleinasien zusammen mit ihrer Familie etliche Klöster gründete. Einen kleinen zeitlichen Sprung macht Katharina Oost, die über die Bedeutung der Frauengestalten in der Vita des hl. Benedikt schreibt. Der einzige Mann im Bunde, Johannes Hofmann schreibt über die Äbtissin Anthousa von Mantineon, die ein Doppelkloster im 8. Jahrhundert leitete. Gerade als Einstieg eignet sich dieses Buch sehr gut, auch wenn die Verständnis des Inhaltes und der Schreibstil sich natürlich von Dozierender zu Dozierender ändert.

 

Eine der Lieblingsstellen
Zitat: "Ein besonderes Vorbild war Thekla, die Paulusschülerin, deren Geschichte in den apokryphen Apostelakten des 2. Jahrhunderts festgehalten wurde."[1]

Stil und Sprache: Sehr unterschiedlich, meist aber leicht verständlich.
Zitat: "Theologisch Traktate aus Frauenhand sind uns praktisch weder für die Spätantike (noch für das Mittelalter) überliefert."[2]

Sachlichkeit und Neuigkeit der Informationen: Teilweise eine gute Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstandes, hochgradig wissenschaftlich.

 

Das hat mir gefallen: Spannende Beiträge, der große Anteil von Forscherinnen.
Das hat mir nicht gefallen: Natürlich kein normaler Kurzüberblick.

 

In One Sentence: Ein guter Überblick über Frauen im frühen Christentum.

Sterne: 3


[1] S.75
[2]
S.14

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