Jamaica Kincaid

 3 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Lucy, Annie John und weiteren Büchern.

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Die Blumen des Himalaya

Die Blumen des Himalaya

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Erschienen am 11.10.2018
Mein Bruder

Mein Bruder

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Erschienen am 15.06.2016
Nur eine kleine Insel

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Erschienen am 01.01.2001
Damals, jetzt und überhaupt

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Erschienen am 22.08.2013
Die Autobiografie meiner Mutter

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Erschienen am 15.07.2013
Lucy

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Rezension zu "Die Blumen des Himalaya" von Jamaica Kincaid

Ein Abenteuer in Nepal
Sikalvor 2 Monaten

Die Autorin Jamaica Kincaid unternimmt eine Reise in das Himalayagebiet, um mit befreundeten Botanikern Pflanzensamen zu sammeln, um diese in ihrem heimischen Garten in Vermont gedeihen zu lassen. Sie will unbekannte Blumen, Sträucher, Bäume entdecken, wofür sie zehn Tage lang rund um den Himalaya marschiert und enorme Strapazen auf sich nimmt. Bereits Monate zuvor hatte sich die passionierte Gärtnerin darauf vorbereitet, bis es endlich losgeht und mit Hilfe von ortskundigen Führern die Tour gestartet wird.

 

Wer sich nun botanische Einblicke in die Flora rund um das Himalayagebiet erwartet (so wie ich), wird vermutlich enttäuscht sein. Man liest hauptsächlich über die Anstrengungen der Tour, genaueste Tagesabläufe, wer was wann wie gemacht hat, was es zu essen gibt, ob man sich die Zähne putzt oder nicht usw. Das war mir teilweise zu mühsam und ich habe einiges übersprungen. Eher so nebenbei liest man alle paar Seiten eine Auflistung der Pflanzensamen, die nun gefunden wurden – wenn man hier mit den botanischen Namen nicht bewandert ist (so wie ich), kann man sich genau gar nichts darunter vorstellen. Oder man recherchiert die Namen im Internet. Hier wären Fotos, oder zumindest Skizzen sehr von Vorteil gewesen.

 

Der Schreibstil ist irgendwie unzusammenhängend, mal werden Gedankengänge vermerkt, dann wieder Einkaufslisten oder die Beschreibungen der Landschaft – ich wurde damit nicht so recht warm.

 

Beeindruckt war ich von der akribischen Genauigkeit mit der die Botaniker ans Werk gehen, sie sammeln, sortieren, beschriften genauestens und nehmen viele Mühen auf sich… während die Autorin sich auch mal krank fühlt und im Zelt bleibt.

 

Leider war das Buch nichts für mich und somit vergebe ich auch nur 2 Sterne.

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Rezension zu "Die Blumen des Himalaya" von Jamaica Kincaid

10 Tage Trekking im Himalaya auf der Suche nach Samen und sich selbst
Bellis-Perennisvor 3 Monaten

Klappentext: 

Die Flora auf dem Dach der Welt. Die weltbekannte Schriftstellerin Jamaica Kincaid begibt sich auf die Reise ihres Lebens, in den Himalaya, wo die Luft dünn und die Wege steil sind. Es ist nicht nur eine Reise, es ist eine Expedition, und es ist eine Begegnung mit sich selbst. Die Gewächse des Himalaya, Blumen, Sträucher, Bäume, sollen erforscht, ihre Schönheit bewundert, ihre Samen gesammelt werden. Das botanische Abenteuer einer Literatin von Welt.

Jamaica Kincaid kannte die Blüten von ungewöhnlicher Form und Farbe aus ihrer karibischen Heimat und den botanischen Gärten ihrer Wahlheimat im nordamerikanischen Vermont. Diese Gewächse, die wie aus einem Traum schienen, wollte sie sehen. Nicht nur das, sie wollte sie erleben. Und erlebte noch mehr, nämlich eine Landschaft, ein Licht, ein Bild von der Welt, das man nur sehen kann, wenn man tatsächlich dort ist.

Meine Meinung: 

Nach dem Lesen dieses Klappentextes habe ich eine botanische Beschreibung der Flora des Himalayas mit Zeichnungen à la Sibylla Maria Merian oder mindestens Fotos der Pflanzen, die dort gedeihen, erwartet.

Bekommen habe ich eine ziemliche hölzern wirkende Reisebeschreibung einer Tour, die noch dazu schon einige Jahre zurückgelegen ist.

Jamaica Kincaid, (angeblich) eine weltbekannte Schriftstellerin und leidenschaftliche Gärtnerin schließt sich einer Gruppe Botaniker an. Von Nepal aus kommend stapft die Gruppe 10 Tage in Begleitung von ortskundigen Führern auf dem Himalaya herum. Die Sherpas müssen Tische und Sessel mitschleppen, damit die Amerikaner gemütlich speisen können. Das halte ich für sehr, sehr schräg! Immerhin müssen sie in Zelten schlafen und ein kleines Zelt wird über ein Loch gestülpt, das als Toilette fungiert. Mehrmals gibt es ein Murren bei den Sherpas und den Expeditionsteilnehmern, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Die Gruppe trifft auf Blutegel, Fledermäuse, steile schmale Grate (no na, im Himalaya-Gebiet) und - man lese und staune - auf Maoisten.

Dazwischen lesen wir immer wieder von Pflanzen (inkl. botanischer Namen), die Jamaica Kincaid aus ihrem Garten kennt, deren Samen aber nicht reif sind und daher nicht gepflückt werden können. Sind sie zur falschen Zeit hier unterwegs?

Dass diese Tour anstrengend ist, weil die Luft dünn bzw. die Wege steinig und steil sind, scheint die Autorin vorab nicht gut recherchiert zu haben. Jedenfalls höre ich immer wieder ein wenig Missmut heraus. Auch über das Essen wird gemeckert.  

Den Schreibstil finde ich persönlich, wie schon vorher erwähnt, ziemlich  einfach und hölzern. Ob das an der Übersetzung liegen mag? Die Hilfsverben „sein“ und „haben“ werden häufig verwendet, wo starke Zeitwörter der Geschichte mehr Pep verleihen hätten können.

Das angekündigte Erlebnis der Reise zur Flora des Himalaya-Gebirges hat sich für mich nicht erfüllt. Die Begeisterung, die Jamaica Kincaid hier erlebt haben soll, kann ich nicht spüren. 

Positiv kann ich vermerken, dass es eine Skizze der Reise gibt und ein paar Fotos auf denen die Autorin zu sehen ist. Die üppige Vegetation wegen der Jamaica Kincaid die Strapazen auf sich genommen hat, ist kaum bis gar nicht zusehen. 

Fazit: 

Dieses Buch hat mich leider ziemlich enttäuscht, daher kann ich nur mit Mühe 2 Sterne vergeben.

 

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