James A. Michener Karibik

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Inhaltsangabe zu „Karibik“ von James A. Michener

Diesmal führt Micheners Roman in die Welt der Karibik. Die junge farbige Universitätsdozentin Therese Vaval begibt sich auf eine Kreuzfahrt in diese Region und wird auf dramatische Weise mit deren Geschichte konfrontiert. Der Leser dieses Romans erfährt vieles über die indianischen Hochkulturen, über die europäischen Eroberer und Missionare und über die Ausbeutung afrikanischer Sklaven. Auch in die Gegenwart des unruhigen Haitis sowie des sozialistischen Kubas lenkt Michener das Geschehen, und schließlich beschreibt er die Rastafari- und Voodookulturen in den heutigen Touristikhochburgen.

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  • Karibik

    Karibik
    clary999

    clary999

    historisch, informativ, beeindruckend, spannend...   „Kurzbeschreibung: Indianische Hochkulturen und spanische Konquistadoren, englische Piraten, schwarze Sklaven und reiche Zuckerbarone bilden den Hintergrund dieses farbigen Romans. Der Leser dieses Romans erfährt vieles über die indianischen Hochkulturen, über die europäischen Eroberer und Missionare und über die Ausbeutung afrikanischer Sklaven. Auch in die Gegenwart des unruhigen Haitis sowie des sozialistischen Kubas lenkt Michener das Geschehen, und schließlich beschreibt er die Rastafari- und Voodookulturen in den heutigen Touristikhochburgen.“ James A. Michener erzählt aus der Geschichte der Karibik. In 16 Kapiteln begibt sich der Leser auf eine interessante und spannende Zeitreise in die Vergangenheit der karibischen Inseln. Es beginnt um 1300 als die friedliebenden Ararwaks von den kriegerischen Kariben erobert wurden und zieht durch die folgenden Jahrhunderte bis in die Gegenwart. Man begegnet historischen Persönlichkeiten u.a. den englischen Freibeutern Sir John Hawkins und Sir Francis Drake, Henry Morgan, dem Seeheld Horatio Nelson, Fidel Castro und fiktiven Personen. Mit wahren belegten historischen Ereignissen und frei erfundenen persönlichen Schicksalen bringt Michener das Land und die Menschen dem Leser näher. Auch wie sich die Lebensweise der Menschen über die Jahrhunderte veränderte und historische Begebenheiten in der Karibik und in Europa das Leben und die Weiterentwicklung beeinflusst hat. Die Kapitel sind abgeschlossen, aber man begegnet auch hin und wieder Personen in den folgenden. Manche Abschnitte waren für mich nicht so fesselnd, wie z.B. die Untersuchungen über die Amtsführung des Kolumbus. Besonders die persönlichen Schicksale waren für mich immer wieder spannend, wie beispielsweise die Erlebnisse des frei erfundenen jüngeren Bruder eines Plantagenbesitzers Will Tatum, ein Abenteurer und Pirat im 17.Jahrhundert. Ich finde es total beeindruckend und erstaunlich,wie Michener soviel historisches Wissen in seine Romane einfließen lässt und gleichzeitig die Geschehnisse noch lebendiger, interessanter und spannender macht. Auch in diesem Buch ist ihm das wieder hervorragend gelungen. „Karibik“ ist nicht „das“ beste Buch von Michener, aber es kann sich auf jeden Fall zu den besten zählen. Klare Leseempfehlung! 4 Sterne

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    Arun

    Arun

    21. August 2014 um 18:59
  • Rezension zu "Karibik" von James A. Michener

    Karibik
    Queenelyza

    Queenelyza

    13. September 2011 um 21:49

    In den achtziger und neunziger Jahren galt es - soweit ich mich erinnern kann - als schick, ein Werk von James A. Michener im Schrank stehen zu haben. Damals strahlten einen die Bücher aus fast jedem Regal heraus an, und so habe auch ich mir vor knapp 20 Jahren (!) das Oeuvre "Karibik" zugelegt. Im Zuge des LB-Themenlesens ging es dem Buch nun "an den Kragen", und es hat mir durchaus gefallen! James A. Michener bringt dem Leser in "Karibik" eine fremde, exotische Welt näher, er weckt das Fernweh und lässt den Leser träumen. Dies ist kein Reiseführer, vielmehr werden in 16 Kapiteln lose miteinander verwobene Episoden erzählt, in denen die farbenprächtige Welt der Urlaubsregion Karibik im Mittelpunkt steht. Michener kombiniert dabei gekonnt geschichtliche Fakten und Fiktion, erzählt von Rastafaris und Eroberern, kubanischen Generälen und schönen Frauen. Dabei merkt man dem Erzählten an, dass es schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, aber das stört überhaupt nicht. Mir haben besonders die Kapitel gefallen, in denen es um Menschen und ihr Miteinander ging, die reinen Kriegsgeschichten waren allerdings nicht so mein Ding. Schmunzeln musste ich vor allem über den britischen Seeheld Nelson und seine fast schon verzweifelte Suche nach einer wohlhabenden Frau - dieses ist übrigens historisch verbürgt. Aber auch die in der Neuzeit angesiedelten Kapitel " Der ewige Student" und "Die Zwillinge" waren wunderbare Geschichten mit wahrem geografischen Background. In der ersten Geschichte geht es um einen karibischen Studenten, der mit allerlei Tricks versucht, sein Studium in den USA zu verlängern. Bei den Zwillingen handelt es sich um zwei Frauen, eine der Schwestern lebt mit ihrer Familie in den USA, die andere auf Kuba. Beide vergleichen darin ihr Leben, was ich sehr spannend und aufschlussreich fand, denn keine von beiden hätte sich vorstellen können, das Leben der anderen zu führen. Auch für die Geschichtsfreaks bietet das Buch spannende Episoden, geht es doch unter anderem um die Amtseinführung von Christoph Kolumbus und um die Raubzüge von Sir Francis Drake. Fast war ich nach den rund 1250 Seiten traurig, diese schönen Regionen wieder verlassen zu müssen. Mir hat die Kombination aus Wahrheit und Dichtung wirklich sehr gut gefallen, und auch der Schreibstil des Autors ist immer kurzweilig und spannend. Einzig dem Lektorat hätte man ein wenig mehr Sorgfalt gönnen sollen, denn Schreibfehler finden sich doch etliche. Diese tun allerdings dem Genuss keinen Abbruch. Wer gerne in ferne Welten entschwindet, findet hier Material für viele Stunden "Kurzurlaub".

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