Wo Drachen sind

von James A. Owen 
3,5 Sterne bei4 Bewertungen
Wo Drachen sind
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Inhaltsangabe zu "Wo Drachen sind"

Ein Mord bringt in einer düsteren Nacht des 1. Weltkrieges drei junge Männer in London zusammen: John, Jack und Charles. Ein seltsamer Fremder namens Bert eröffnet ihnen, sie seien von nun an die neuen Hüter der Imaginarium Geographica, eines Atlasses aller Länder, die in Mythen, Legenden und fantastischen Geschichten je beschrieben wurden. An Bord eines lebenden Drachenschiffs reisen sie zum Archipel der Träume, der von zerstörerischen Mächten bedroht wird. Gemeinsam müssen John, Jack, Charles und Bert Gefahren bestehen, die sie an die Grenzen ihrer Kräfte bringen - aber auch zu den Geschichtenerzählern reifen lassen, als die man sie später kennen wird: J.R.R. Tolkien, C.S. Lewis, C. Williams und H.G. Wells.

Spannend und witzig spricht Samuel Weiss dieses Abenteuer und gibt jeder Figur einen unverwechselbaren Charakter, sei es nun der Dachs Tummeler, der Drache Samaranth oder Kapitän Nemo.

Das gleichnamige Buch ist im cbj Verlag erschienen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783833722622
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio CD
Verlag:Jumbo
Erscheinungsdatum:29.09.2008
Das aktuelle Buch ist am 26.11.2007 bei cbj erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    lesemonster1994vor 9 Jahren
    Rezension zu "Wo Drachen sind" von James A. Owen

    vielleicht bin ich kein Freund von Hörbüchern, aber die Geschichte war so verwirrend gesprochen dass ich nie wirklich den Durchblick hatte. Es war sehr spannend erzählt, ohne Frage, aber die Geschichte kam mir teilweise doch sehr bekannt und vertraut vor.
    Ein rätselhafter Mord bringt in einer düsteren Nacht während des 1. Weltkriegs in London drei junge Männer zusammen: John, Jack und Charles. Ein seltsamer Fremder namens Bert eröffnet ihnen, sie seien von nun an die Erben und neuen Hüter der Imaginarium Geographica, eines Atlas' all der Länder, die in Mythen, Legenden und fantastischen Geschichten je beschrieben wurden...
    Ich denke ich kaufe mir das Buch, denn Lesen macht mir einfach auch mehr Spaß

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    JanHartmanns avatar
    JanHartmannvor 10 Jahren
    Rezension zu "Wo Drachen sind" von James A. Owen

    Immer wieder gibt es Versuche, Klassiker in einen Topf zu werfen, zu schütteln und aus den Versatzstücken einen neuen Roman zu gestalten. Leicht kann dies zu einer einzigen Zitaten- und Anspielungshuberei wie z.B. bei „Firmin“ werden. Auf den ersten Blick sehr amüsant, spätestens ab Seite 200 nur noch ermüdend.
    Ganz anders kommt dagegen „Wo Drachen sind daher“:
    Die Imaginarium Geographica ist der Atlas aller Länder der Phantasie. Und immer gibt es drei Hüter, deren Aufgabe es ist, das Werk und die Länder zu schützen und Verbindungen zwischen den einzelnen Welten herzustellen. In diesem Archipel der Träume liegen kleine und große Inseln wie z.B. Avalon, fast direkt an der Grenze zu unserer Welt, Nimmerland und viele andere.
    In einem Jugendbuchverlag erschienen richtet sich das Buch in erster Linie an Jugendliche Leser und nimmt sie mit auf eine Entdeckungsreise durch die phantastische Literaturgeschichte.
    Captain Nemo? Bitte sehr.
    Uralte Drachen? Gern geschehen.
    Herzköniginnen, die „Kopf ab!“schreien? Aber hallo.

    Zuerst einmal beginnt die Geschichte aber im London des Jahres 1917. Es ist ein Mord an Prof. Sigurdsson geschehen und kurz darauf treffen Charles und Jack aus Oxford sowie John, der auf Heimaturlaub ist, aufeinander und werden als Verdächtige befragt.
    Als man sich in einen Club in der Baker Street 221B(!) zurückzieht, wird man erstmals mit dem übernatürlichen konfrontiert, flieht unter Anleitung des seltsamen Berts auf ein Drachenschiff und flüchtet nach Avalon.
    Nach und nach wird den Jungen eröffnet, dass sie die neuen Hüter der Geographica seien. Ausgerechnet in einer Zeit, in der es keinen König mehr gibt, seit der sich und seine Familie umbrachte und er sogenannte Winterkönig ein Königreich nach dem andern mit Schatten überzieht und aus der Geographica löscht.
    Wie es sich für eine echte Abenteuergeschichte gehört, wäre der Held nichts ohne seine Gefährten, ja es scheint fast, als wäre er ohne diese nicht lebenstüchtig, bevor er sich seinen Ängsten stellt und alle rettet.
    Und natürlich bleibt es nicht bei den Gefährten, die mit ihm reisen. Unterwegs trifft man auf die seltsamsten Gestalten aus allen Mythologien dieser Welt, sprechende Dachse (mein Lieblingszitat), Drachen, Zwerge und Elfen.
    Vieles erkennt man wieder, manches glaubt man wieder zu erkennen und so wird der Drang nach Aufkläung zu einem weiteren Vergnügen neben der großartigen Geschichte.
    Kai Meyer, der mit James A. Owen befreundet ist, hat ein sehr treffendes Grußwort geschrieben: „In James A. Owens Archipel der Träume entführen lebendige Drachenschiffe seine Helden – und seine Leser – auf eine Reise, von der man wünscht, sie ginge nie zu Ende.“
    Auch mir erging es ähnlich. Gegen Ende hin las ich immer langsamer um das Ende hinauszuzögern. Albern? Möglich, aber vielleicht auch irgendwie verständlich.
    Der einzige Wermutstropfen ist die brutalstmögliche Aufklärung auf der letzten Seite, wer die drei jungen Männer aus Oxford sowie deren geheimnisvoller Mentor Bert waren.
    Das wird aber mehr als wettgemacht durch die wunderbaren Illustrationen im Buch, die mit ihren Untertiteln immer einen kleinen Vorgeschmack auf das kommende liefern ohne jedoch tatsächlich etwas zu verraten.

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    C
    Carmelvor 5 Jahren
    cisss avatar
    cissvor 9 Jahren

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