James A. Sullivan

 3.7 Sterne bei 37 Bewertungen
Autor von Nuramon, Der letzte Steinmagier und weiteren Büchern.

Lebenslauf von James A. Sullivan

James A. Sullivan wurde am 14.2.1974 in West Point (Highlands, New York) geboren und wuchs in Kerpen (Rheinland) auf. Nach dem Abitur studierte er an der RWTH Aachen einige Semester Informatik, wechselte dann aber zur Geisteswissenschaft und studierte an der Universität zu Köln Anglistik, Germanistik und Allgemeine Sprachwissenschaft. Während Sullivan sich auf seine Magisterprüfungen vorbereitete, fragte ihn Bernhard Hennen, ob er mit ihm einen Roman schreiben wolle. Sullivan sagte zu und begann mit Hennen die Arbeit an dem Fantasy-Epos "Die Elfen". Die Magisterprüfung litt keineswegs unter der Arbeit am Roman, und "Die Elfen" (Heyne 2004) schafften es auf die Bestsellerliste. Nach dem Elfenroman widmete sich Sullivan einem Stoff, zu dem ihn die Terrakotta-Armee des ersten chinesischen Kaisers inspiriert hatte. Das Ergebnis ist der Roman "Der letzte Steinmagier", der 2008 bei Mira Taschenbuch erschien. Mit dem Roman "Nuramon" (Heyne 2013) lüftet Sullivan das Geheimnis um das Schicksal der beliebten Figur aus "Die Elfen".  James A. Sullivan ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern wieder in Kerpen.

Alle Bücher von James A. Sullivan

James A. SullivanNuramon
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Nuramon
Nuramon
 (24)
Erschienen am 11.11.2013
James A. SullivanDer letzte Steinmagier
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Der letzte Steinmagier
Der letzte Steinmagier
 (6)
Erschienen am 01.01.2008
James A. SullivanDie Granden von Pandaros
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Die Granden von Pandaros
Die Granden von Pandaros
 (4)
Erschienen am 02.10.2017
James A. SullivanChrysaor
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Chrysaor
Chrysaor
 (3)
Erschienen am 17.03.2016

Neue Rezensionen zu James A. Sullivan

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Rezension zu "Die Granden von Pandaros" von James A. Sullivan

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle – für den Leser beim Lesen.
wsnheliosvor 6 Monaten

Inhalt: Cosima Amberson und John A. Glennscaul sind erbitterte Konkurrenten. Im Kampf um Macht und Geld schrecken die intergalaktischen Konzernbosse vor nichts zurück. Doch nachdem die beiden zwei Jahre lang gemeinsam auf einem defekten Raumfrachter festhingen, müssen sie zusammenarbeiten, um ihre Imperien wieder zu Stärke zu führen und ihre zahlreichen Feinde in die Schranken zu weisen. Der Diebstahl eines KI-Moduls könnte ihre Probleme lösen – aber ihre Verfolger sind so gerissen und skrupellos wie Cosima und John selbst. Eine wilde Jagd durch den Weltraum beginnt.
Gefühl 1: Enttäuschung. Zugegeben, das ist etwas sehr persönliches, denn ich habe das Buch hier direkt nach Brandhorsts Die Tiefe der Zeit gelesen und da kann eigentlich nur eine Enttäuschung folgen.
Gefühl 2: Überraschung. Dann habe ich aber bemerkt, dass dieses Buch im selben Universum wie Chrysaor vom selben Autor spielt. Ein Buch, das mir sehr gut gefallen hat, sogar eines meiner Top-Bücher 2016. Ich hatte damals eigentlich nicht gedacht, dass dieses Universum ein weiteres Abenteuer nötig hat und tatsächlich findet sich weder am Buchumschlag, auf der Verlagshomepage oder sonst wo, dass die beiden Bücher im selben Universum spielen. Sie gehören nicht zusammen, wohlgemerkt, können also absolut unabhängig voneinander gelesen werden. Streng genommen ist das hier ein fernes Prequel zu Chrysaor.
Gefühl 3: Enttäuschung. Dennoch konnte mich das Buch nicht fesseln. Die ganze Ausgangssituation ist ziemlich an den Haaren herbei gezogen, die ewigen Ausführungen bzgl. der Hass-Liebe-Beziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren sind langweilig und die pseudotiefgründigen halbpsychologischen Gespräche sind einfach nur lächerlich.
Gefühl 4 & 5: Skepsis & Resignation. Seite 100 ist normalerweise der Moment, an dem ich entscheide, ob ich ein Buch weiterlese oder weglege. Hier wollte ich es weglegen, keine Frage, aber weil es ein Geschenk war, mir Chrysaor so gut gefallen hat und es erst ein Sechstel des Buches war, habe ich beschlossen, noch weitere 100 Seiten zu probieren.
Gefühl 6: Spaß. Zum Glück blieb ich dran, denn kaum kommen die beiden nach Pandaros, nimmt die Geschichte ordentlich Fahrt auf und es kommt zu dem, was mir bereits in Chrysaor so gut gefallen hat, nämlich eine fantastische Verfolgungsjagd in einer futuristischen Umgebung aus der Perspektive der Verfolgten und der Verfolger. Am Ende gibt es sogar noch eine coole Sci-Fi Variante von Ocean’s Eleven.
Dieses Buch gefällt mir zwar nicht so sehr wie Chrysaor, aber immer noch gut und ich finde jetzt auch die Idee toll, mehrere Bücher im selben Universum anzusiedeln, die aber rein gar nichts miteinander zu tun haben, außer eben dem Hintergrund. In diesem Sinne freue ich mich schon auf den nächsten Roman.
Fazit: Empfehlenswert.


>>Hier<< geht es zum Originaltext und weiteren Rezensionen.

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Nenaties avatar

Rezension zu "Die Granden von Pandaros" von James A. Sullivan

Die Granden von Pandaros
Nenatievor einem Jahr

Meinung
Das Buch habe ich in der Vorschau bei Piper entdeckt und der Klappentext und das Cover haben mich neugierig gemacht. Vom Autor selbst habe ich bis jetzt nur Fantasy gelesen.

Es geht gleich spannend los, als Leser wird man mitten ins Geschehen hineingeworfen. Erst nach und nach lernt man dann die Protagonisten und die Zukunft besser kennen. Auch die Geschichte wie es zur aktuellen Situation kam und wie sich die Welt so entwickelt hat wird immer wieder kurz angerissen, sodass man nach und nach einen guten Überblick erhält.

Die Menschen haben sich in der Zwischenzeit überall im Weltraum angesiedelt, auf Planeten, Raumstationen und auch Asteroiden. Ich fand es sehr spannend mehr über die verschiedenen Planeten und Bewohner zu erfahren.
Auch die Raumschiffe waren sehr interessant. Die Technik glaubwürdig dargestellt aber nicht zu detailreich erklärt.

Cosima und John begleitet man durch das ganze Buch, man lernt sie wirklich sehr gut kennen. Ich mochte auch wie die Beiden sich immer wieder kabbeln. Ab und an waren mir die Dialoge aber wirklich zu viel. An manchen stellen reden die Beiden, und reden und reden und reden. Gefühlt reden sie nur aber wirklich weiter kommen sie nicht. Zum Glück waren das nur wenige Stellen.
Es gibt noch Yuka, die Kapitänin einen sehr interessanten Raumschiffs, auch sie lernt man recht gut kennen. Die anderen Charaktere bleiben sehr blass.

Die Geschichte hat Höhen und Tiefen, wird gegen Ende wirklich spannend. Der Fokus liegt aber auf der Beziehung von Cosima und John. Diese Entwickelt sich auch wirklich gut und realistisch. Es gibt hier Fortschritte und Rückschläge. Ab und an war alles etwas langatmig, wurde aber nicht zu viel.

4 Sterne. Ein gelungenes Weltraumabenteuer mit dem Fokus auf  den Gefühlswelten der Protagonisten. Für Sci-Fi Fans zu empfehlen!

Vielen Dank an den Piper Verlag und Netgalley für das Rezensionexemplar.

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Jisbons avatar

Rezension zu "Die Granden von Pandaros" von James A. Sullivan

Etwas zäh, aber insgesamt fesselnd
Jisbonvor einem Jahr


"Die Granden von Pandaros" handelt von Cosima Amberson und John Glennscaul, die seit Jahren erbitterte Feinde sind und nun gezwungenermaßen zusammen arbeiten müssen. Sie sind Anführer der sogenannten Schattenkonzerne und haben große intergalaktische Unternehmen aufgebaut, was ihnen Einfluss und Macht verleiht. Nach zweijähriger Isolation müssen sie allerdings feststellen, dass sich in ihrer Abwesenheit einiges verändert hat und sie darum kämpfen werden müssen, ihre Positionen zurückzubekommen.
Das Buch spielt im 24. Jahrhundert und obwohl es durchaus noch Ähnlichkeiten zu dem jetzigen Leben auf der Erde gibt, hat sich einiges verändert. Der Leser wird dabei direkt in die Handlung geworfen und die Hintergrundgeschichte wird häppchenweise nebenbei erklärt. Man kann der Geschichte folgen, obwohl es am Anfang nicht unbedingt leicht war, einen Überblick über die Kriege, Revolten und technischen Fortschritte zu bewahren. Trotzdem fand ich diese Informationen natürlich interessant und ich hätte gerne mehr über die historische Entwicklung erfahren, die dazu geführt hat, dass die Erde zwar immer noch bewohnt ist, es aber auch viele unabhängige Kolonien im Weltall und Raumstationen (darunter Pandaros-3) gibt. Die kurzen Einblicke in die Kulturen der verschiedenen Planeten mochte ich auf jeden Fall sehr.
Der Fokus des Buches liegt auf dem Verhältnis von Cosima und John, das zunächst ebenfalls undurchsichtig ist. Gleich zu Beginn wird deutlich, dass ihre Konzerne verfeindet sind und dass sie selbst eine gemeinsame Vergangenheit haben, durch die ihnen eine Zusammenarbeit selbst zum Zwecke des eigenen Überlebens unmöglich vorkommt. Mir hat dabei gefallen, dass sich diese Beziehung sich recht organisch weiterentwickelt hat und dass es Rückschritte gab, da es andernfalls nicht realistisch gewesen wäre. Allerdings muss ich anmerken, dass ich mir anhand der Inhaltsangabe eine schlimmere Feindschaft vorgestellt hatte. Dies kann daran liegen, dass die zwei Jahre, die sie gemeinsam verbringen müssen, nur kurz ausgeführt werden und somit schon eine gewisse Entwicklung im Hintergrund stattgefunden hat. Ich hatte später das Gefühl, dass ihre Beziehung zwar sehr angespannt ist, und ich war auch neugierig, worauf das zurückzuführen ist, doch ich hatte ein deutlich kühleres Verhältnis erwartet.
Die Handlung an sich ist manchmal etwas zäh, insgesamt jedoch spannend und ich fand gut, dass die Ereignisse Konsequenzen für die Protagonisten hatten, sie Verluste erlitten und nicht jeder ihrer Pläne sofort gelungen ist. Dem Autor ist es gelungen, sowohl realistische Schwierigkeiten einzuarbeiten als auch zu zeigen, wieso Cosima und John als gerissene, geniale Unternehmer und Anführer gelten. Diese Balance hat mir gefallen.
"Die Granden von Pandaros" bekommt von mir 3,5/5 Sternen. Das Weltall-Abenteuer war interessant und von ein paar zähen Stellen abgesehen konnte das Buch mich fesseln. Die Charaktere sind interessant und obwohl ich mir ihre Feindschaft anders vorgestellt hatte, mochte ich, wie der Autor ihre Zusammenarbeit dargestellt und entwickelt hat._________________Herzlichen Dank an den Verlag, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat.

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Zusätzliche Informationen

James A. Sullivan wurde am 14. Februar 1974 in West Point (New York) (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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