James A. Sullivan Nuramon

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Inhaltsangabe zu „Nuramon“ von James A. Sullivan

Ein lange gehütetes Geheimnis aus der Welt der Elfen wird gelüftet 'Eine Reise endet hier, eine neue beginnt.' So endet die Geschichte von Noroelle, Farodin und Nuramon im Bestseller-Epos 'Die Elfen', doch für Nuramon, den letzten Elfen in der Welt der Menschen, ist es auch ein neuer Anfang. Von seiner großen Liebe zurückgewiesen, von seinem besten Freund getrennt und gestrandet auf einem fremden Kontinent, beginnt für Nuramon das größte Abenteuer seines Lebens — ein Abenteuer voller Intrigen, Gefahren und Magie. Ein atemberaubendes Epos — endlich erzählt James Sullivan die Geschichte der sagenumwobensten Figur der deutschen Fantastik.

Die Geschichte ist schön, aber das Buch konnte mich einfach mit seinem Schreibstil nicht für sich gewinnen. Ich habe es nach 200 Seiten abg

— WhisperingSoul
WhisperingSoul

Ich liebe es!

— Buchharmonien
Buchharmonien

Leider hat mich das Buch durch seinen schleppend-schwerfälligen Erzählstil schon auf den ersten fünfzig Seiten verloren ...

— Elwe
Elwe

Obwohl nur von Hennen begleitet könnte es aus seiner Feder stammen, was Sullivan hier veranstaltet ist erste Sahne.

— Buchbinder
Buchbinder

Gott wie sauer ich war das Nuramon zurückblieb. Aber dann kam dieses Buch. ♥

— redmermaid
redmermaid

leider kein Hennen aber ganz ok

— hbabsi24485
hbabsi24485

wirkliches schönes Buch, auch wenn es nicht an "Die Elfen" rankommt, so las ich doch sehr gerne Nuramons Geschichte <3 ;)

— Amy_de_la_Soleil
Amy_de_la_Soleil

Ein Buch das Gänsehaut bringt. Was habe ich mit dem letzten Albenkind geliebt und gelitten, gelacht und war voller Hass. Einfach großartig!

— Pustebloemschen
Pustebloemschen

Fans sollten Nuramon auf jeden Fall lesen, allerdings muss man dazu auch bereit sein sich auf einen veränderten Nuramon einzulassen.

— Nenatie
Nenatie

Der Autor hat gemeinsam mit B. Hennen "Die Elfen" geschrieben. Ob es sich lohnt, dieses Buch zu lesen? Sehr durchwachsene Amazon-Bewertungen

— Abendstern
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  • Eine schöne Geschichte, aber einfach nicht fesselnd!

    Nuramon
    WhisperingSoul

    WhisperingSoul

    21. August 2016 um 08:32

    In dem Buch geht es um einen Elf, oder auch Alvaru namens Nuramon. Er ist der letzte Elf in der Welt der Menschen, da er durch eine Reihe von missgünstigen Geschehnissen von seiner alten Heimat Albmark getrennt wurde. Da er nicht mehr zurückkehren kann versucht er nun hier sein Schicksal zu finden. Jedoch fühlt er sich nirgendwo heimisch sondern weiterhin wie ein Gast in einer Welt die nicht die seine ist! Jedoch ändert sich alles für Ihn als er jemand ganz besonderen trifft der sein ganzes Leben zu verändern scheint. Wer detaillierte Schlachten mag, ein Buch dass nicht viel drum herum erzählt, sondern direkt sagt worauf es hinaus möchte und einen direkt hinein in das Geschehe wirft, wird dieses Buch vielleicht mögen. Ich habe es nach 200 Seiten abgebrochen. Die Geschichte an sich fand ich wirklich schön, doch der Schreibstil ist sehr holperig. Das Buch konnte es in keinem Moment schaffen, dass ich wirklich gefesselt war.

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  • Schleppend-schwerfälliger Einstieg

    Nuramon
    Elwe

    Elwe

    23. August 2015 um 20:21

    Leider kann ich zu diesem Roman wenig sagen, bis auf das, dass mich die schleppend-schwerfällige Erzählweise schon auf den ersten fünfzig Seiten verloren hat und ich deshalb nicht weiterlesen mochte. Ich kenne die Elfen-Bücher von Bernhard Hennen nicht, auf die bei anderen Rezensionen oft Bezug genommen wird - bin also demzufolge gänzlich unvoreingenommen an die Lektüre herangegangen. Der Einstieg ins Buch liest sich ein wenig altmodisch, so als hätte man einen Wälzer aus den sechziger Jahren in der Hand. Ein eigentlich interessanter Einstieg lässt mich seltsam kalt: Nuramon, der letzte verbliebene Albe in der Menschenwelt, führt eine Gruppe befreundeter Krieger zu einem Hinterhalts-Angriff durch verborgene Zauberpfade, um in der Schlacht gegen einen überlegenen Gegner doch noch das Ruder herumzureißen. Doch all das liest sich seltsam emotionslos. Man hat nicht den Eindruck irgend einer sinnlichen Wahrnehmung, die Beschreibung der magischen Pfade fühlt sich steril an. Es kommt keine Stimmung auf. Gleiches gilt auch für die darauffolgende Schlacht. Um einen Filmvergleich zu bemühen: Es ist, als wäre die gesamte Schlacht von weit oben aus einer isometrischen Perspektive aufgenommen. Man spürt wiederum keine Emotionen, keinen Dreck und kein Blut und keine Verzweiflung, nicht einmal Freude über einen plötzlichen Sieg. Das alles liest sich so blutlos wie ein Geschäftsbericht und macht wenig Lust auf die nachfolgenden Seiten. Erschwerend kommt hinzu, dass schon auf den ersten zehn Seiten namentlich ungefähr 12 verschiedene Charaktere eingeführt werden, (von denen - bis auf die Namen - auch wenig preisgegeben wird) die alle sehr ähnlich klingen. Das trägt ebenfalls nicht zu einem angenehmen Lesefluss bei, sondern führt nur zu heilloser Verwirrung. Ganz allgemein hatte ich den Eindruck, in einer zwar handwerklich sauber geschriebenen, ansonsten aber vollkommen austauschbaren Tabletop-Rollenspiel-Geschichte gelandet zu sein. Deshalb breche ich das Buch zu einem frühen Zeitpunkt ab. Ich liebe gute Fantasy - Tad Williams, Andrzej Sapkowski, Brent Weeks, Mark Lawrence ... um nur einige zu nennen. 'Nuramon' allerdings trifft leider überhaupt keinen Nerv bei mir. Vielleicht findet man im späteren Verlauf des Buches einen Zugang zu den Figuren, aber dafür reicht meine Geduld nicht aus. Ich wünsche mir schon auf den ersten Seiten einen Haken, der mich packt und Lust auf mehr macht. Und den vermisse ich hier aufs Schmerzlichste.

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  • Die Elfen, Nuramon, James A. Sullivan, High Fantasy, Heyne Verlag, Heyne,

    Nuramon
    Buchbinder

    Buchbinder

    05. July 2015 um 16:57

    Nuramon war einer der Charaktere welche mich im Hennen original eher kalt gelassen haben da Mandred usw besser durchkamen, doch hier ist er der Hauptprotagonist und liefert sich einen Kampf mit dem alten Feind, den Tjured Anbetern. 
    Magie, Krieg, Liebe , Folter , Leidenschaft und und und hier wird an nichts gespart, klasse ! 

  • Ein gelungener Roman - auch für Leser, die die "Elfen"-Romane nicht kennen, empfehlenswert

    Nuramon
    Feder_und_Pergament

    Feder_und_Pergament

    Neun Jahre lang mussten Fans der Elfen-Romane darauf warten, dass Nuramons Geschichte endlich weiter erzählt wird - und dementsprechend hoch sind die Erwartungen der Leser, die der Autor unmöglich alle erfüllen kann. Etwa achtzig Jahre nachdem Noroelle und Farodin ins Mondlicht gegangen sind, hat Nuramon sich nahe der Menschenstadt Teredyr niedergelassen, mit den Bewohnern Freundschaft geschlossen und unterstützt diese in ihrem Kampf gegen die Varmulier. Bei dem Versuch, einige gefangen genommene Teredyrer zu befreien, stößt Nuramon im Kerker zufällig auf Daoramu, die Abgesandte des Fürsten von Yannadyr. Was der Elf nach dem Verlust Noroelles nicht mehr für möglich gehalten hat, geschieht: Er verliebt sich unterblich in Daoramu, die seine Gefühle erwidert. Ihr Glück scheint perfekt, doch dann tauchen gefährliche Feinde aus Nuramons Vergangenheit auf, die ein magisches Attentat auf seine Familie verüben, infolgedessen Daoramu ins Koma fällt. Erneut beginnt für Nuramon ein Jahre lang dauernder Kampf um seine Liebe - und als wäre das noch nicht genug, tobt der Krieg gegen die Varmulier weiter, während im ganzen Land magische Quellen auftauchen, die die Welt zu zerstören drohen, sollte es Nuramon nicht gelingen, die magische Flut zu stoppen... Sullivan ist ein guter Geschichtenerzähler, was er ja bereits als Mitautor der Elfen bewiesen hat. Es gelingt ihm, diese verschiedenen Handlungsstränge gekonnt zu einem großen Ganzen zu verknüpfen. Einige Nebenstränge werden zwecks Erhöhung des Erzähltempos im "Orakelblick" zusammengefasst (leider wird auch den achtzig Jahren zwischen den Elfen und dem Nuramon nur eine wenige Seiten umfassende Rückblende gewidmet - dabei ist es meiner Meinung nach genau das, was viele Leser gerne ausführlicher erfahren hätten). Der Erzählstil des Autors gefällt mir persönlich sehr gut: Er ist ausschweifend, wortreich, gänzlich anders als die kurzen Sätze eines Bernhard Hennen und weniger detailverliebt. Charaktere und Orte werden daher kaum beschrieben, der Phantasie des Lesers wird mehr Raum gelassen. Allerdings klingen viele Namen doch sehr ähnlich, lassen sich leicht verwechseln, besonders, da einige Figuren ebenso gut hätten weggelassen werden können, da sie nicht wesentlich zur Handlung beitragen. Geschickt werden immer wieder Bezüge zu den Elfen eingewoben. Liebgewonnene Charaktere finden Erwähnung und ein Hauch vom Zauber Albenmarks durchweht den Roman. Dabei werden alle wichtigen Ereignisse aus den Elfen so erklärt, dass auch Leser, die mit dem Buch nicht vertraut sind, die Handlung verstehen können. Diese Verweise dürften besonders das Herz von Elfen-Fans höher schlagen lassen, sorgen aber auch dafür, dass man den Roman automatisch mit seinem Vorgänger vergleicht.   Was besonders auffällt, ist, dass der neue Nuramon kaum mehr etwas mit dem alten gemein zu haben scheint: In Besitz seiner vollständigen Erinnerungen lässt er sich in Schlachten von seinem Hass leiten, wütet unter den Feinden wie ein Berserker und entwickelt magische Fähigkeiten, die denen einer Emerelle oder Yulivee ebenbürtig sind. Dennoch war es schön, wieder von Nuramon zu lesen. Nach gut 822 Seiten temporeicher, einfallsreicher High-Fantasy bleibt das Fazit: Nuramon - Ein Elfenroman ist kein Hennen, sondern ein gelungener Sullivan, der auch für diejenigen empfehlenswert ist, die die Elfen-Romane nicht gelesen haben.   Endlich wird Nuramons Geschichte zu einem versöhnlichen (und herzzerreißend schönen) Ende geführt.

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    • 2
  • Nuramons Geschichte geht weiter

    Nuramon
    Nenatie

    Nenatie

    13. August 2014 um 17:40

    Klappentext: Ein lange gehütetes Geheimnis aus der Welt der Elfen wird gelüftet »Eine Reise endet hier, eine neue beginnt.« So endet die Geschichte von Noroelle, Farodin und Nuramon im Bestseller-Epos »Die Elfen«, doch für Nuramon, den letzten Elfen in der Welt der Menschen, ist es auch ein neuer Anfang. Von seiner großen Liebe zurückgewiesen, von seinem besten Freund getrennt und gestrandet auf einem fremden Kontinent, beginnt für Nuramon das größte Abenteuer seines Lebens — ein Abenteuer voller Intrigen, Gefahren und Magie ... Ein atemberaubendes Epos Meinung: Ich habe fast 8 Jahre auf dieses Buch gewartet! Nuramon war mein Liebling in "Die Elfen" und leider hat man lange nicht erfahren wie es nun mit ihm weitergeht. Und endlich hat Herr Sullivan nun das Buch über Nuramon fertig! Ihr glaubt nicht wie happy ich war, natürlich ist das Buch gleich nach erscheinen bei mir zu Hause gelandet. Das war im November 2013 und jetzt bin ich fertig mit lesen, das sagt irgendwie schon einiges. Irgendwie hatte ich einfach sehr viele Erwartungen, und ich hatte auch lange genug Zeit mir selbst darüber Gedanken zu machen wie es weitergeht. Enttäuscht bin ich nicht, das Buch ist nur irgendwie anders als erwartet. Und ich hab ehrlich gesagt ein bisschen gebraucht um mich darauf einzulassen. Die Geschichte ist typisch Fantasy, mit vielen Kämpfen, Intrigen und natürlich mit Magie. Nuramon ist das letzte Albenkind in der Menschenwelt und zu Beginn ziemlich einsam. Das ändert sich nach vielen Jahren als er sich entschließt, den Menschen zu helfen, und damit beginnt das Buch auch. Es ist eine andere Welt die Sullivan hier geschaffen hat, ein neuer Kontinent auf dem Nuramon lebt. Und es hat sich auch einiges verändert, vor allem Nuramon. Er ist sehr anders geworden, ich mochte ihn immer noch, aber es war einfach nichtmehr der Nuramon den man kennt. Was einerseits logisch ist und andererseits doch auch traurig. Im Laufe des Buches entwickelt sich Nuramon dann wieder zu einem sympathischeren Nuramon. Aber die Geschichte spielt nicht nur auf dem neuen Kontinent, auch in die "alte" Welt wandert Nuramon mit seinen neuen Gefährten in diesem Buch, und auch dort hat sich einiges geändert. Alte Freunde und Feinde tauchen wieder auf und auch neue Feinde gibt es. Allerdings glaube ich, das man dieses Buch wirklich nicht nachvollziehen kann wenn man "Die Elfen" nicht gelesen hat. Eigentlich wird vieles nochmal erklärt, nur die Örtlichkeiten an sich nicht! Man ist also auf seine Erinnerungen aus "Die Elfen" angewiesen, was bin ich froh das ich das Buch zwischendurch nochmal gelesen habe! Nuramon bekommt viele Gefährten zur Seite gestellt und findet auch wieder eine große Liebe. Ob er es nun endlich schafft ins Mondlicht zu gehen müsst ihr dann schon selbst rausfinden ;) Die Hauptcharaktere sind gut gezeichnet, ich konnte bei vielen das Handeln nachvollziehen. Dazu kommen sehr viele Nebencharaktere und irgendwie hatte ich da ab und an nicht so den Durchblick. Der Schreibstil ist schön, gut zu lesen und sehr Bilderlastig. Sobald ich angefangen hatte zu lesen war ich in die Welt eingetaucht, allerdings ist die Schrift sehr klein und es die Wanderungen dauern gefühlte Ewigkeiten. Auch nach stundenlangem lesen hatte ich das Gefühl gerade mal eine Seite geschafft zu haben Was mir leider auch negativ aufgefallen ist sind die Namen, teilweise wurden sie auch verwechselt, was doch sehr verwirrt hat. Und teilweise sind sich die Namen so ähnlich, das man auch ohne Verwechslungen verwirrt ist. Aber man gewöhnt sich dran. Fans sollten Nuramon auf jeden Fall lesen, allerdings muss man dazu auch bereit sein sich auf einen neuen Nuramon und eine neue Welt einzulassen! Das Buch kommt auf 3,8 Sterne, was auf 4 aufgerundet wird!

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  • James A. Sullivan - Nuramon

    Nuramon
    Marny

    Marny

    30. June 2014 um 21:06

    Nuramon ist das letzte Albenkind in der Welt der Menschen, nachdem Noroelle und Farodin gemeinsam ins Mondlicht gegangen sind. Nach einer Zeit der Einsamkeit öffnet er sich langsam den Menschen und entschließt sich dazu, seine Magie bei der Verteidigung der Stadt Teredyr einzusetzen. Nuramon verstrickt sich immer mehr in menschliche Angelegenheiten, aber er verliebt sich auch wieder. Doch sein Glück wird von alten und neuen Feinden bedroht … Der Roman beginnt mit einem Rückblick auf die Ereignisse in “Die Elfen” durch den Orakelblick, der mir nicht nur viele Details, sondern auch eine sehr schöne Atmosphäre bot. Viele meiner Eindrücke wurden wieder lebendig und sorgten dafür, dass zwischen den beiden Büchern auch emotional eine Verbindung bestand. Der Orakelblick kommt öfter zum Einsatz und wird genutzt, um andere Ereignisse/Blickwinkel kurz anzureißen. Mit manchen Abschnitten, überwiegend Beschreibungen von Schlachten, war es ähnlich – das war für mich anfangs ungewohnt, weil zusammengefasst und nicht detailliert beschrieben wurde. Allerdings hat mir das irgendwann auch gut gefallen, weil sonst der Schwerpunkt zu sehr auf Kriege und Intrigen gelegt worden wäre. So ist die Mischung zwischen temporeichen und ruhigeren Szenen ausgewogener und entspricht damit einfach meinem Geschmack. Die vielen Namen haben mich zu Beginn manchmal ein klein wenig verwirrt, obwohl ich mir Namen eigentlich ganz gut merken kann. Und auch wenn sich das bei mir recht schnell aufgelöst hat, denke ich doch, dass ein Personenregister eine gute Idee gewesen wäre. Nuramon hat sich verändert – für mich ist das aber einfach nur schlüssig, weil er nun das Wissen über seine vorherigen Leben besitzt und von anderen Ereignissen, Fähigkeiten und Gefühlen beeinflusst wird. Da hätte es mich dann doch irritiert, wenn das keine Auswirkungen auf ihn gehabt hätte. Es ist aber auch nicht so, als ob er sich selbst verloren hätte, ich erkenne den “alten” Nuramon in vielen Dingen wieder. Ich mag die Einblicke in die früheren Leben und die Erinnerungen an Albenmark, in die ich gern versinke und auch mal ein paar Tränchen vergieße. Aber genauso lieb sind mir die aktuellen Figuren und Entwicklungen! Daoramu war mir gleich sympathisch und ich war dann so froh, als sie ihr Schicksal in die Hand genommen hat. Bjoremul hat mich auch erwischt, Nerimee und Ceren liebe ich einfach und … ach, es gibt da einfach so viele tolle Figuren! Die Geschichte bietet eine Menge Magie, ich mag die Beschreibungen dazu sehr! Auch weil ich das immer sehr deutlich vor mir sehe und da einfach eine Verbindung spüre. Ich mag aber auch die Einblicke in Nuramons Gedanken und seine tiefen Empfindungen. Und das wunderbare, überraschende Ende, bei dem ich zum Schluss auch vor Rührung geweint habe! Ich glaube ein Grund, warum dieses Buch die Leser so spaltet, ist die individuelle Erwartung, die man an einen Roman über Nuramons weiteres Schicksal stellt. Wenn man dort genau den Nuramon aus “Die Elfen” erwartet und da eigentlich keine Veränderungen möchte, kann man schnell enttäuscht werden. Das ist einfach Geschmackssache und eine Frage der persönlichen Einstellung – für mich hat es glücklicherweise gepasst. “Nuramon” war für mich eine runde, abwechslungsreiche, überraschende und sehr emotionale Geschichte mit tollen Ideen. Ich hatte wunderbares Kopfkino und viel Freude an den Beschreibungen der Magie! Eine sehr fesselnde Lektüre, die für mich viel mehr als “nur” Nuramons weitere Geschichte war, denn sie hielt für mich noch einige neue Lieblingsfiguren bereit …

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