James Abbott

 3.2 Sterne bei 70 Bewertungen
Autor von Höllenkönig, Höllenkönig und weiteren Büchern.
Autorenbild von James Abbott (©privat)

Lebenslauf von James Abbott

Fantasy unter neuem Namen: James Abbott ist das Pseudonym des britischen Fantasyautors Mark Charan Newton. Newton wurde 1981 in England geboren und lebt mit seiner Familie und zwei Katzen in Nottingham. Er ist vor allem für seine Buchreihe „Die Legende der Roten Sonne“ bekannt. Weniger bekannt ist, dass er neben seiner Tätigkeit als Autor auch dafür bezahlt wird, Whisky zu probieren, und für ein Magazin zu bewerten. Zum Schreiben wurde Mark Newton schon in jungen Jahren inspiriert, unter anderem durch den Roman „Die Narbe“ des ebenfalls britischen Autors China Miéville. Man zählt beide zu einer Gruppe von Autoren, die als New Weird bezeichnet werden, da ihre Werke eine kreative und bizarre Version klassischer Fantasy darstellen. Abbotts Erstlingsroman „Höllenkönig“ erschien 2017 und ist eine gelungene Mischung aus Ausbruchsroman und Verschwörungsdrama. Es erzählt die sehr blutige Geschichte eines gestürzten Monarchen, der im berüchtigtsten Gefängnis seiner Zeit auf eine Gelegenheit zum Ausbruch und zur Rache sinnt. Unter seinem neuen Pseudonym James Abbott ist Mark Newton einmal mehr ein Werk gelungen, das die Herzen von Fantasy-Fans höher schlagen lässt. Düster, blutig und spannend bis zuletzt.

Alle Bücher von James Abbott

Cover des Buches Höllenkönig (ISBN:9783764531997)

Höllenkönig

 (66)
Erschienen am 23.04.2018
Cover des Buches Höllenkönig (ISBN:B07CSW452W)

Höllenkönig

 (4)
Erschienen am 03.05.2018
Cover des Buches Höllenkönig (ISBN:9783837142303)

Höllenkönig

 (0)
Erschienen am 23.04.2018

Neue Rezensionen zu James Abbott

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Rezension zu "Höllenkönig" von James Abbott

Nichts für mich
Enariavor 2 Monaten

Als ich den Klappentext von „Der Höllenkönig“ gelesen habe, da dachte ich an Riddick und Prison Break. Es soll um den geheimnisvollen Höllenkönig gehen, der in einem unmenschlichen Gefängnis sitzt und sich sogar freiwillig festnehmen ließ. Wow, klingt spannend, oder? Und genau da nimmt die Misere ihren Lauf, denn der Klappentext ist irreführend.

Der Ausbruch aus dem Gefängnis passiert auf den ersten Seiten, Spannung kommt da keine auf… Die Leute laufen irgendwie einfach nur raus, ein bisschen da lang, ein bisschen hier lang, fertig. So richtig unmenschlich war das Gefängnis im Übrigen auch nicht, da habe ich weit schlimmeres erwartet. Freiwillig festnehmen hat sich der Höllenkönig auch nicht lassen. An diesem Punkt habe ich aufgrund der ersten Enttäuschung nach dem englischen Original geschaut und mir dort den Klappentext angesehen. Aha. Es geht eigentlich um etwas ganz Anderes.

Der Höllenkönig ist ein Fantasybuch, in dem es um Rache und Intrigen, Schlachten und diverse Kreaturen geht. Die Kämpfe waren allerdings immer viel zu kurz und die Figuren zu distanziert und blass. Ich kam in die Geschichte einfach nicht richtig rein. Auch nach mehrmaligen, motivierten Anläufen, ließ sich dieses Buch nur zäh lesen. Zwischendurch hatte ich das Gefühl eine Art Fantasy-Robin-Hood zu lesen, aber da diesem Werk irgendwie dann auch noch eine große Portion Handlung fehlt, lässt sich das abschließend nicht so ganz vergleichen.

Zusammengefasst: Erst war ich enttäuscht, dann gelangweilt. Das Buch bietet einfach keine originelle, interessante Handlung. Mir hat es gar nicht gefallen.

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Rezension zu "Höllenkönig" von James Abbott

Konnte mich schlussendlich leider nicht begeistern
Mimmi2601vor 6 Monaten

Meine Meinung:


An dieser Stelle noch einmal ein ganz großes Dankeschön an den Verlag für das Rezensionsexemplar, ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut!

 

Den Schreibstil fand ich anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig, sobald ich mich aber an diesen gewöhnt hatte, lies sich das Buch wirklich schnell und flüssig lesen. Außerdem fand ich den Schreibstil soweit wirklich angenehm. Ebenfalls fand ich die Geschichte an sich größtenteils wirklich ziemlich ansprechend.

 

Schlussendlich habe ich das Buch aber nach knapp 400 Seiten abgebrochen. Warum das so ist, möchte ich jetzt gerne erläutern. Wie gesagt hat mir die Geschichte anfangs wirklich gut gefallen. Es war mal etwas Neues, es war spannend und die Charaktere haben mir auch gut gefallen. Zu Anfang habe ich aber auch schon mal etwas zu bemängeln, nämlich die Flucht aus der Höllenfeste, die im Klappentext so groß angepriesen wurde. Diese gestaltete sich nämlich viel einfacher als gedacht und ging ziemlich schnell vorbei. Das fand ich persönlich leider ziemlich unrealistisch. Danach ging es aber spannend weiter, da man auch immer mehr über die Charaktere erfuhr.

 

Die Charaktere haben mir wie gesagt soweit auch wirklich gut gefallen. Man erfuhr auch einiges über sie, ich muss allerdings sagen, dass ich durch die komplizierteren Namen auch Schwierigkeiten damit hatte, mir zu merken, wer welches Verbrechen begangen hat. Ebenfalls konnte ich manches auch nicht ganz so sehr nachvollziehen, ob es jetzt um Gefühle oder Handlungen ging. Jedoch muss ich auch sagen, dass die Charaktere wirklich vielschichtig waren und mich einige Male doch überrascht haben.

 

Anfangs fand ich die Geschichte wirklich noch spannend und ich wollte unbedingt wissen, wie sie ihren Plan umsetzen wollen. Das legte sich allerdings nach einiger Zeit, da irgendwann meines Erachtens nach nichts mehr wirklich passierte. Es ging nur noch um den Plan und vor allem darum, wie sie diesen umsetzen wollen, aber da gab es auch nichts wirklich Handfestes. Außerdem passierte sonst auch nicht mehr wirklich etwas, es gab ein, zwei kurze Spannungsmomente und das wars. Das machte die Geschichte leider ziemlich zäh und ich verlor daraufhin mehr und mehr die Lust das Buch weiterzulesen. Bis ich zu dem Punkt gelangte, an dem es mir einfach zu viel wurde. Ich hatte keine Lust mehr auf die Geschichte, wollte nicht mehr wissen, wie sie den Plan umsetzen wollen und vor allem auch nicht mehr, wie es enden wird. Das fand ich wirklich ziemlich schade, da die Geschichte so gut anfing, aber leider im Laufe ziemlich stark abgenommen bzw. abgebaut hat.

 

Fazit:

 

Leider konnte mich das Buch schlussendlich doch nicht begeistern, obwohl es so gut angefangen hatte. Die Geschichte nahm zunehmend einfach ab, sodass ich das Buch nach fast 400 Seiten schlussendlich abgebrochen habe. Die Geschichte hätte wirklich viel mehr Potential gehabt, das aber nicht ausgeschöpft wurde. Und schlussendlich hat es mich auch nicht mehr interessiert, was aus den Charakteren werden würde. Deswegen vergebe ich an dieser Stelle 2/5 Sternen.

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Rezension zu "Höllenkönig" von James Abbott

2-3 Sterne, zum Teil spannend, zum Teil nicht ordentlich durchdacht
Waldschratvor 6 Monaten

Puh, dieses Buch ist eigne ganz schöne Mogelpackung und ich finde, dass sich Penhaligon damit keinen Gefallen getan hat – v.a. mit dem seeehr irreführenden Klappentext. Laut diesem geht es ja um den Höllenkönig, der in dem todbringendsten aller Gefängnisse, der Höllenfeste, sitzt und sich sogar freiwillig gefangen nehmen ließ. Daran ist meiner Ansicht nach eigentlich alles falsch.

Ich wollte das Buch unbedingt lesen, weil ich so ein fieses Gefängnis wie Crematoria aus „Riddick“ erwartet habe. Also so richtig brutal, abgelegen und gemein. Nun, es ist zwar recht abgelegen, aber irgendwie doch nicht zu abgelegen, denn es kommt ja regelmäßig Versorgung usw. Und so richtig fies fand ich es auch nicht. Ja, die Insassen hatten keine Betten und es gab Bandenkriege. Aber da waren selbst die Kerker im Mittelalter gefährlicher. Und vor allem ausbruchssicherer. Beim Lesen des Ausbruchs kam es mir so vor, als wäre es wie eine Burg, im Keller sitzen die Insassen und dann marschieren sie halt einfach raus, ein paar Mauern, ein Hügel und das wars. Ich war wirklich mega enttäuscht, v.a. der der Höllenkönig nach 10% des Buches bereits ausgebrochen war. Wenn man sich den englischen Klappentext anschaut, merkt man, dass es um eine ganz andere Geschichte geht und die angebliche Höllenfeste eigentlich nur für die Anfangsszene wichtig ist. Freiwillig hat sich der Höllenkönig dort übrigens auch nicht hinein begeben, denn es handelte sich lediglich um eine nette Geste des Herrschers – seine Kameraden wurden nämlich aufgrund eines vermeintlichen Verbrechens zum Tode verurteilt.

Der Grund, warum Xavier dort einsitzt, ist allerdings schon interessant, denn es hat sich damals eine Intrige ereignet, die nun einige Jahre später das gesamte Königreich in den Abgrund zu treiben droht. Daher scharrt Xavier ca. 50% des Buches Anhänger um sich, rüstet sich für den Kampf und plant seine Rache. Dieser Part hat mir recht gut gefallen und ist insgesamt noch für eine knappe 3-Sterne-Bewertung verantwortlich. Das Ende fand ich dann wieder recht schwach und ich finde, ohne groß zu spoilern, dass diese Voldirik – fiese Wesen, die ihre eigene Agenda haben – der Geschichte nicht gut getan haben. Eine schöne, fiese Intrige von ein paar Leuten und ein Rachefeldzug wären meiner Ansicht nach eine runde Sache gewesen. So wurde irgendwie zu viel gewollt und der Autor hat sich in der Auflösung etwas verzettelt. Ebenfalls kritisiere ich noch das Magie-System der Hexen, denn auch hier gab es zu viel Kuddelmuddel. Wer nun was kann und wie viel, wozu es so viele Farben bei den Hexen gibt, warum manche oller sind als andere und warum sie generell zum Teil gefürchtet werden, war alles etwas wischi waschi. Insgesamt also eine recht unrunde Geschichte, die viele Spannungsmomente hatte, aber auch einige, nicht ganz durchdachte Fantasy-Elemente und Handlungsstränge. Daher meine Entscheidung für 2-3 Sterne auf das Gesamtpaket.

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James Abbott wurde am 28. März 1981 in Großbritannien geboren.

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