James Barclay

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James Barclay

Lebenslauf von James Barclay

James Barclay wurde 1965 geboren und wuchs in Felixstowe, Suffolk, auf. Mit 11 Jahren begann er, zu schreiben. Er studierte Kommunikationswissenschaften an der Universität der Sheffield City Polytechnic. Danach zog er nach London und studierte nochmal Darstellende Künste. Seit 1998 schreibt Barclay Romane und seit 2004 ist er hauptberfulich Schriftsteller von Science-Fiction-Romanen. Der Autor lebt mit seiner Familie in Teddington.

Alle Bücher von James Barclay

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Die Chroniken des Raben 1 - Zauberbann

Die Chroniken des Raben 1 - Zauberbann

 (44)
Erschienen am 01.11.2004
Die Chroniken des Raben 2 - Drachenschwur

Die Chroniken des Raben 2 - Drachenschwur

 (33)
Erschienen am 01.02.2005
Die Chroniken des Raben 3 - Schattenpfad

Die Chroniken des Raben 3 - Schattenpfad

 (29)
Erschienen am 01.05.2005
Die Chroniken des Raben 4 - Himmelsriss

Die Chroniken des Raben 4 - Himmelsriss

 (23)
Erschienen am 01.11.1982
Die Chroniken des Raben 6 - Elfenmagier

Die Chroniken des Raben 6 - Elfenmagier

 (23)
Erschienen am 06.02.2006
Die Chroniken des Raben 5 - Nachtkind

Die Chroniken des Raben 5 - Nachtkind

 (21)
Erschienen am 05.10.2005
Elfenjagd

Elfenjagd

 (17)
Erschienen am 07.08.2006

Interview mit James Barclay

Interview zwischen Lovelybooks und James Barclay, Mai 2011. (Übersetzung, Original folgt weiter unten)

1) Seit wann schreibst du schon an eigenen Geschichten und wie kam es zu der Veröffentlichung deines ersten Buches?

Ich habe schon länger geschrieben als ich mich erinnern kann - meine erste Arbeit von irgendeiner Relevanz war mit fünf Jahren (Ich weiß das, weil meine Mutter sie noch besitzt) und ich wusste seit ich 11 war das ich ein Autor sein möchte. Ich schrieb mein erstes vollständiges Buch mit 16 Jahren. Es ist natürlich schrecklich, aber es ist da als ein Beleg meiner Wünsche. Ich liebte das Schreiben immer, wirklich immer und ich bin glücklich (bi jetzt) noch voll mit einer Fülle von Ideen zu sein. Dawnthief, mein erstes Buch, wurde 1999 veröffentlicht. Ich war keiner dieser Leute, die nach dem ersten Fragen bereits aus dem Matschhaufen gepickt wurden Ich habe einen ganzen Ordner Absagebriefe und jedes Mal, nachdem ich einen bekommen habe, überarbeitete ich meine Arbeit nochmal und schickte dann erst die nächste Anfrage. Schließlich bekam ich einen Anruf von einem Verleger, von dem jeder Möchtegern-Autor träumt und ich war auf dem Weg. Dawnthief stellte sich als sehr erfolgreich heraus und ich schreibe nun an meinem zwölften Roman, mein elfter erscheint im Februar 2012.

2) Welcher Autor hat dich am meisten inspiriert?

Es muss wohl David Gemmell sein. Nicht nur weil er ein brillanter Fantasy-Autor ist, sondern wegen seiner ganzen Einstellung zum Geschäft des Autorenlebens - die Leidenschaft, der Glaube und die Energie die er allem im Bezug zum Schreiben entgegenbringt. Wir waren sehr gute Freunde gewesen und haben viele Stunden damit verbracht, über das Schreiben zu reden. Immer wenn ich einen schlechten Tag hatte dachte ich daran, wie Dave das Problem wohl angegangen wäre. Sein plötzlicher Rod bestahl die Welt um einen ihrer besten Fantasyschreibern und nahm mir einen Freund, aber die Erinnerung ist für sich schon Inspiration.

3) Woher nimmst du die Inspiration für deine Bücher?

Von jedem Ort und überall. Während ich schreibe tauchen oft Ideen auf, die im aktuellen Roman keinen Platz haben aber später vielleicht zu etwas größerem heranwachsen. Wenn ich im Park spazieren gehe, den National Geographic lesend, etwas im Fernsehen sehend... du gewöhnst dich daran Dinge zu notieren aus denen sich eine Geschichte entwickeln könnte. Zuletzt habe ich mir eine gesamte Trilogie von Büchern ausgemalt aus etwas, was mein vier Jahre alter Sohn tat, während mir eines morgens gespielt haben. Eines Tages werde ich öffentlich machen, was es war, aber im Moment würde es das ganze Spiel kaputt machen.

4) Wie kommst du mit deinen Lesern in Kontakt?

Auf so vielen Wegen wie möglich. Meine Webseite www.jamesbarclay.com hat sowohl ein Forum wie auch Neuigkeiten und einen Blog. Ich habe eine Facebook-Seite, eine Twitter-Seite und ebenfalls eine MySpace-Seite. Das ist etwas für jeden Tag. Was ich am meisten leibe ist auf Messen zu gehen und Fans zu treffen. Ich mache Signierstunden und Lesungen wann immer ich kann. Ich kann nicht zu vieles davon machen oder ich würde niemals da sitzen und arbeiten, aber nichts schlägt das Treffen von Fans von Angesicht zu Angesicht. Einige meiner Leser wurden über die Jahre zu guten Freunden und das ist einer der großen Vorteile meiner Arbeit.

5) Wann und was liest du persönlich?

Ich lese nicht so viel wie ich gern würde und das ist ein Effekt davon, einen jungen Sohn zu haben. Ich lese natürlich für die Recherchen und weil es mir gefällt. Ich lese weiterhin Fantasy-Bücher aber keineswegs so viele wie ich es gewohnt bin. ICh lese historische Romane, Thriller, Humor und gelegentlich Science Fiction. Ich tendiere dazu zu lesen, wenn ich ins Bett gehe. Das Problem ist, ich bin normalerweise zu müde für mehr als ein paar Seiten. ICh sollte tagsüber lesen, aber wie soll ich dann die Zeit für solche Interviews wie dieses nehmen?

6) Wie fühlt es sich an sein eigenen Buch das erste Mal in den Händen zu halten?

Es war das spannenste Gefühl. Ich erinnere mich wie ich zum Mittagessen mit meinem Lektor ging und er präsentierte es auf dem Tisch. Ich war sprachlos - ich saß nur da mit einem dummen Grinsen auf dem Gesicht. Ich werde es niemals vergessen, genau wie ich niemals vergessen werde ich es zum ersten Mal in den Regalen eines Bücherladens gesehen habe. Das trieb mir eine Träne ins Auge.

7) Hast du irgendeinen Tipp für angehende Autoren?

Schreibe jeden Tag, auch wenn es nur ein paar Worte sind. Sei dein schärfster Kritiker. Gib niemals auf. Es ist eine einsiedlerische Existenz; vergiss nicht deine Freunde hin und wieder zu sehen. Wenn es dazu kommt, dass du ein Vollzeit-Autor wirst, ziehe dich immer, wirklich immer jeden Morgen an. Ach, und erwidere niemals etwas persönliches an Leute, die dein Buch hassen... in diesem Weg liegt ein Irrsinn. Stattdessen, lächle und schüttle den Kopf über deren offensichtliches Pech.

8) Welcher ist bislang dein Lieblingscharakter aus deinen Büchern, und warum?

Schwere Frage. Jedenfalls muss es Hirad Coldheart von den Raben sein. Er ist aggressiv, angriffslustig, schnell wütend und würde sein Leben geben für die, die er liebt. Er glaubt, er besitzt Leidenschaft, und wenn du ihn schneidest, würde er den Raben zur Ader lassen. Solche Leute sind der Grund, dass er lebt. Er ist ihr Herzschlag. Er ist ein schneller Krieger, schnell und furchtlos. Hirad ist ein wahrer Held, denn für ihn gibt es immer etwas zu tun, und immer einen Weg jene zu retten, die zu retten sind. Und vor JAhren, als ich Rollenspiele gespielt habe, war er mein am längsten überlebender und lustigster Charakter. Er sagte all die Dinge, von denen ich mir gewünscht hätte, ich könnte sie sagen. Er hatte Courage für uns alle und Courage, die wir gere hätten. Wenn er dich liebt, ist er für immer dein Freund und Beschützer. Wenn er dich hasst, dann renne und sieh nicht mehr zurück. Ich muss ebenfalls Paul Jhered von den Ascendants-Büchern ehrenvoll erwähnen und Takaar von meiner jüngsten Serie, Elves.

9) Was war das überraschenste, was du während des Schreibens deiner Bücher gelernt hast?

Dass Charaktere die als nebensächlich vorgesehen waren sich in den Mittelpunkt rückten, mehr Zeit auf den Seiten verharrten und einen heroischen Status einnahmen. Und dass es das beste ist, ihnen diesen zu überlassen. Jedenfalls, hätte ich es nicht so gehandhabt, gäbe es keinen Paul Jhered. Das ist jedenfalls nur eines der Beispiele.

10) Schreibst du bereits an einem neuen Roman und kannst du uns verraten, wovon er handeln wird?

Ja das tue ich und es wird der dritte Band meiner derzeitigen "Elves" genannten Trilogie mit den Chroniken der Geschichte der Elfen von Calaius (in der Welt der Raben). Ich kann nicht zu viel dazu sagen seit der erste Teil der Trilogie, "Once walked with gods", im Moment auf dem Weg zu Heyne ist (ich weiß nicht genau wann, aber ich weiß dass er im Moment übersetzt wird). Und wenn er fertig ist, dann weiß ich nicht was als nächstes kommt. Vielleicht die von meinem Sohn inspirierte Geschichte, ich würde das begrüßen.

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Original:

1) Since when did you write your own stories and how did it come your first book was published?

I’ve been writing for longer than I can remember – my first work of any note was at age five (I know this because my mother still has it) and I knew from age 11 that I wanted to be an author. I wrote my first novel-length book at age 16. It’s awful of course but it’s there as a testament to desire. I’ve always, always loved writing and have been fortunate enough (so far) to have a stream of ideas. Dawnthief, my first book, was published in 1999. I wasn’t one of those plucked from the slush-pile at the first time of asking. I have a folder of rejection letters and each time I got one, I went back and improved on my work before submitting again. Eventually, I got the call from a publisher that every would-be author dreams of and I was on my way. Dawnthief turned out to be pretty successful and I’m now writing my twelfth novel, with number eleven due out in February 2012.

2) Which author inspires you most of all?

It would have to be David Gemmell. Not just because he wrote brilliant fantasy novels but because of his whole attitude to the business of being a writer – the passion, belief and energy he brought to everything he wrote. We were very good friends and spent many hours chatting about writing. Whenever I have a bad day, I think back to how Dave would have worked around the problem. His untimely death robbed the world of one of its finest fantasy writers and me of my friend but his memory is inspiration in itself.

3) Where do you get the inspiration for your books?

From anywhere and everywhere. While I’m writing, ideas occur that don’t fit my current work but might grow into something later. When I’m walking in the park, reading National Geographic, see something interesting on TV... you get used to noticing stuff that could develop into a story. Recently, I developed an entire trilogy of books from something my four year old son did while we were playing one morning. One day I’ll go public on what it was but for now, it would give the whole game away. People are the greatest source of inspiration and so they should be. What they do, say and think. How they act and how their minds work. No book can survive without characters and people are endlessly fascinating. Everyone around me is potential inspiration.

4) How do you get in contact with your readers?

In as many ways as I can. My website www.jamesbarclay.com has a forum as well as news and a blog. I have a facebook page, a twitter page and a myspace page too. That’s for every day. What I love best is going to conventions and meeting fans. I do signings and readings when I can too. I can’t do too much of that or I’d never sit and work but nothing beats meeting readers face to face. Some of my readers have become good friends over the years and that is a great benefit of my job.

5) When and what do you read yourself?

I don’t read as much as I’d like and that’s a function of having a young son. I read for research of course and for pleasure I still read fantasy books but nowhere near as many as I used to. I read historical fiction, thrillers, humour and occasionally sci-fi. I tend to read when I go to bed. The trouble is, I’m normally too tired for more than a handful of pages. I should read in the evenings but then how would I do interviews like this?

7) Do you have any advice for other writers?

Write every day, even if it’s just a few words. Be your harshest critic. Never give up. It’s a solitary existence; don’t forget to see your friends. If you get to be a full time writer, always, always get dressed in the morning. Oh, and never respond directly to people who post how they hate your book... that way lies madness. Instead, smile and shake your head at their obvious misfortune.

8) Who is your favorite character in your books so far and why?

Tough one. Overall, it has to be Hirad Coldheart of The Raven. He’s aggressive, belligerent, quick to anger and would lay down his life for those he loves. He believes, he has passion and if you cut him, he would bleed The Raven. Those people are the reason he lives. He is their heartbeat. He is a quick blade, strong and fearless. Hirad is a true hero because for him there is always something that can be done, always a way that those he must save can be saved. And years ago, when I played role-playing games, he was my longest lived and most fun character. He says all the things I wish I had the chance to say. He has courage enough for us all and courage we wish we all had. If he loves you, he is your friend and protector forever. If he hates you, then start running and don’t look back. I must also give honourable mentions to Paul Jhered from the Ascendants books and Takaar from my latest series, Elves.

9) What was one of the most surprising things you learned in creating your books?

That characters who I had planned to be minor could become massive, demanding more page time and hero status. And that the best thing is to let them have it. After all, if I hadn’t done that, I wouldn’t have Paul Jhered. And that’s just one example.

10) Are you already writing another novel and can you tell us, what it will be about?

I am and it’s the third in my current trilogy called ‘Elves’ which chronicles the history of the elves of Calaius (on The Raven’s world). I can’t say too much about it since the first of the trilogy, ‘Once Walked With Gods’ is on the way from Heyne in a while (not sure exactly when but I do know it’s being translated right now). It’s a series I’ve really enjoyed writing but that has caused me no end of trouble (relating back to an earlier question about advice, I scrapped 60,000 words of the first draft of book one because it just wasn’t working and couldn’t be made to work either. It was a horrible moment but I’m so glad I made the decision since the book is so much the better for it). And after it’s done, I’m not sure what is coming next. Maybe that series inspired by my son. I’d like it to be that.

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Neue Rezensionen zu James Barclay

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Rezension zu "Einst herrschten Elfen" von James Barclay

Und ich dachte, es wird besser...
TanteGhostvor einem Jahr

Ein eigentlich großartiges Thema, was einmal mehr komplett zerfleddert und zerstört wurde!

Inhalt:
Die Gesellschaft der Elfen wird durch Unruhen aufgerieben. Die unteren Kasten begehren plötzlich gegen die Führungsriege auf. Sie fühlen sich ungerecht behandelt und wollen eine andere Gesellschaftsordnung. Und dann dringen auch die Menschen in die Städte der Elfen ein. Sie zerstören mit ihrer Magie die Tempel, greifen die Priester an und töten unschuldige Zivilisten. Die, die nicht gefangen werden, können nur noch in den tiefen Urwald fliehen und hoffen, dass sie nicht entdeckt werden.
Aumm, ein ausgestoßener Elf, lebt schon Jahre im Urwald und erforscht die Wirkung verschiedener Gifte auf den Körper. In den Jahren der Einsamkeit hat er sich angewöhnt, mit sich selber zu reden und ist ein ziemlich verschrobener alter Sack geworden. Aber genau dieser Elf soll seinem Volk jetzt helfen. Seine Gift können vielleicht Waffen noch wirksamer machen. Nur so, glaubt ein einzelner Elf, hat man eine Chance gegen den ganzen Aufruhr.
Doch es kommt anders, als man es sich zurecht gelegt hat. Das Urwaldversteck ist entdeckt, wurde attackiert und die Elfen in alle Winde zerstreut. Dem Eremiten glaubt keiner derer, die ihn sehen. Alle sehen in ihn den Versager, wegen dem viele ihr Leben lassen mussten und lehnen ihn ab.
Trotzdem will man den Tempel und die darin Gefangene befreien und ist auch bereit, sein Leben dafür zu opfern.

Der erste Satz:
¨Auf den letzten fünf Meilen hatten sie ständig unter Beobachtung gestanden.¨

Der letzte Satz:
¨Wir haben Katyett und unsere Stadt verloren. Calaius gehört den Menschen.¨

Fazit:
Unmengen an wörtlicher Rede, die die Handlung komplett zum Erliegen gebracht hat. Dazu Namen von Protagonisten und Elfengruppen, die sich ein normalo unmöglich merken kann. Dem enstprechend verwirrend war dann auch die komplette Handlung. Ich habe null folgen können, bin ständig aus der Handlung geflogen und hatte dann nicht mal mehr den Hauch von Interesse auch wieder rein zu finden. Ich habe unmöglich lang gebraucht, für diese paar Seiten, weil Ablenkungen nur zu willkommen waren.
Kurz gesagt: Auch dieses Buch war nichts! James Barcley ist für mich von nun an gestorben. Ich komme mit der Art zu schreiben einfach nicht klar. Ich meine, es kann ja sein, dass er beim Schreiben in seinem Kopf großartige und farbenfrohe Bilder sieht. Nur hat er es eben nicht drauf, das auch seinen Lesern rüber zu bringen. Ich habe da komplett nichts gesehen! Im Nachhinein glaube ich, dass die sich auf den Seiten eigentlich lediglich gegenseitig nieder gemetzelt haben. Mehr habe ich nicht in Erinnerung, was ich gelesen haben soll. Mehr war da nicht!

Die Sternebewertung von gerade mal einem spricht sicher Bände. Dieses Buch, die neue Reihe, sollte ihm noch einmal eine Chance geben. Aber er hat sie versaut. Mich erreicht dieser Mensch nicht. Nicht im geringsten! Da gibt es Autoren, die würden das Elfenthema wesentlich besser umsetzen. *schwör*

Ich werde mich jetzt jedenfalls so ziemlich frustiert dem nächsten Buch zuwenden. Irgendwann muss ich doch mal wieder eins erwischen, was mich komplett überzeugt.

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Rezension zu "Kind der Dunkelheit" von James Barclay

Ein Kind, das zu viel Macht hat und jede Menge Menschen, die diese Macht für sich wollen
TanteGhostvor 2 Jahren

Das großartige Finale einer Reihe, die ich um ein Haar nicht zu Ende gelesen hätte. 

Der erste Satz:
"Jarrin fischte schon sein ganzes Leben lang in den Gewässern nördlich von Sunatas Zähnen."

Der letzte Satz:
"Sie hoben die alte Elfenfrau auf ihre verschränkten Hände und trugen sie den Weg hinauf."

Inhalt:
Das Kind der Dunkelheit ist die Tochter von Eriene und Denser. Die Kleine vereint eine riesige magische Energie in sich, mit der sie nicht klar kommt. Doch das wird zur Gefahr für sie. Zum einen droht diese mächtige Macht das Kind zu töten und zu im anderen können die Kollegien diese Kind nicht ausbilden. Sie ist zu mächtig.
Eriene flieht mit ihrer Tochter auf die Insel, auf die letzten Magier der Macht des Einen leben. Nur diese Frauen sind in der Lage Lyanas Energien zu bändigen.
Die Kollegien sind mit der Entwicklung nicht einverstanden. Die Macht des Einen darf ihrer Meinung nach keinen Einfluss mehr haben. Wenn das Kind nicht in einem Kolleg ausgebildet werden kann, muss es eben sterben.
Eine Verfolgungsjagd beginnt, deswegen findet der Rabe wieder zusammen. Die gealterten Männer tun alles in ihrer Macht stehende, um Lyana zu retten. Doch können Sie das auch?

Fazit:
Band 3 ist geschafft und entgegen aller dem, was ich bisher so erlebt habe, ist Band 3 auch der Beste von allen. Der Autor hat es doch wirklich geschafft, die Spannung über das komplette Buch zu halten. Er hat Orte und Handlungen zwar immernoch übergenau beschrieben, aber er scheint doch gerallt zu haben, dass der Leser schon noch ein Stück Platz für seine eigene Fantasie braucht.
Klar ergeht sich der Autor auch hier noch in zeilenlangen Schachtelsätzen. Und ab und an hat mich das auch aus der Handlung raus geschmissen. Allerdings habe ich auch immer wieder gut in die Handlung hinein gefunden. So war das auch nach Lesepausen.
Ich hatte einen Film vor Augen. Das trotzige Kind habe ich gesehen, wie es Stürme auslöst, ohne davon zu wissen. Die besorgte Mutter hatte ich vor Augen. Und natürlich auch das ganze Blut, was in den zahlreichen Kämpfen vergossen wurde. - Richtig gut ist das gewesen.
Alles in Allem würde ich saß dritte Buch der Rabe-Trilogie schon empfehlen. Haken an der Sache ist aber, dass man dazu schon auch an Band 1 und 2 vorbei muss. Meiner Meinung nach, sollte man die drei Bände schon der chronologischen Reihenfolge nach gelesen haben. Ansonsten versteht man vieles nicht. Und das würde den Lesespaß leider nur wieder noch mehr trüben. Aber ich sage euch, versucht es! Aufgeben kann man jederzeit.

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Rezension zu "Jäger des Feuers" von James Barclay

Es hätte spannend sein können...
TanteGhostvor 2 Jahren

Ein starker Anfang, allerdings ließ er auch stark wieder nach.

Der erste Satz:
„Es sollte ein ruhmreicher Sieg werden.“

Der letzte Satz:
„Thraun kam noch etwas näher, leckte Hirad übers Gesicht, drehte sich um und trabte davon.“

Inhalt:
Es herrscht noch immer Krieg. Besonders das durch ein Dämonenschild geschützte Kollege wird bedroht. Doch das ist nicht das einzige Problem des Raben. Denn der Dawntief-Zauber, aus dem ersten Band, hat seine Wirkung nicht verfehlt. Die Wytchlords sind besiegt. Sie stellen keine Gefahr mehr dar. Allerdings ist durch den mächtigsten aller Zauber ein Riss am Himmel entstanden. Dieser Riss verbindet nun die Dimensionen der Menschen und der Drachen miteinander. Doch nicht jede Drachenbrut ist wie die Kahn, die den Menschen wohl gesonnen ist...
Der Riss wächst und die Khan können nicht mehr lang gegen feindliche Bruten bestehen. - Der Rabe muss nun heraus finden, wie schnell der Riss wächst, wie man ihn wieder verschließen kann und dann müssen sie sich auch noch um die Kampfhandlungen kümmern. - Viel zu tun für die tapferen Recken.

Fazit:
Das Buch hat total stark angefangen. Die Handlung ging voran, hat ein Bild in meinem Kopf erzeugt und ich hatte so richtig Spa am Lesen. Das hat allerdings dann stark nachgelassen. So ab dem fünften oder sechsten Kapitel erging sich der Autor wieder seitenlang in fast inhaltsleeren Dialogen. Ich habe abgeschaltet, beim Lesen, und am Ende nur noch ein ziemliches Durcheinander aus Namen und Kampfhandlungen. Das Buch habe ich nur fertig gelesen, weil ich es einmal angefangen hatte.
Bewertet habe ich das Buch mit 4 Sternen. Und damit hat es eine bessere Bewertung als band 1. Denn hier hatte zumindest mal der Anfang so etwas wie eine Spannung. Aber zu einem perfekten Buch braucht es eben durchgängige Spannung, oder einen durchgängigen Film. - Dem war hier aber nicht so.
Nach Lesepausen und Abschnitten, die ich nur so überflogen habe, bin ich immer wieder leicht in die Handlung hinein gekommen. - Klar, wenn nichts passiert, kann man auch keinen Faden verlieren.
Aber alles in allem war das Lesen nur teilweise ein Vergnügen. Der Anfang war stark, hat dann aber auch stark nachgelassen. Ich war gelangweilt, beim Lesen und kurz davor, aufzugeben.
Das Buch habe ich nur beendet, weil ich es einmal angefangen hatte. Band 3 jedenfalls, wird noch einmal eine große Überwindung werden.

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Zusätzliche Informationen

James Barclay wurde am 14. März 1965 in Felixstone, England (Vereinigtes Königreich) geboren.

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