James Barclay

 4.1 Sterne bei 337 Bewertungen
Autorenbild von James Barclay (© Charlotte Knee)

Lebenslauf von James Barclay

James Barclay wurde 1965 geboren und wuchs in Felixstowe, Suffolk, auf. Mit 11 Jahren begann er, zu schreiben. Er studierte Kommunikationswissenschaften an der Universität der Sheffield City Polytechnic. Danach zog er nach London und studierte nochmal Darstellende Künste. Seit 1998 schreibt Barclay Romane und seit 2004 ist er hauptberfulich Schriftsteller von Science-Fiction-Romanen. Der Autor lebt mit seiner Familie in Teddington.

Alle Bücher von James Barclay

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Cover des Buches Die Chroniken des Raben 1 - Zauberbann9783453530027

Die Chroniken des Raben 1 - Zauberbann

 (45)
Erschienen am 01.11.2004
Cover des Buches Die Chroniken des Raben 2 - Drachenschwur9783453530140

Die Chroniken des Raben 2 - Drachenschwur

 (33)
Erschienen am 01.02.2005
Cover des Buches Die Chroniken des Raben 3 - Schattenpfad9783453530553

Die Chroniken des Raben 3 - Schattenpfad

 (29)
Erschienen am 01.05.2005
Cover des Buches Die Chroniken des Raben 4 - Himmelsriss9783453530614

Die Chroniken des Raben 4 - Himmelsriss

 (23)
Erschienen am 01.11.1982
Cover des Buches Die Chroniken des Raben 6 - Elfenmagier9783453521391

Die Chroniken des Raben 6 - Elfenmagier

 (23)
Erschienen am 06.02.2006
Cover des Buches Die Chroniken des Raben 5 - Nachtkind9783453521339

Die Chroniken des Raben 5 - Nachtkind

 (21)
Erschienen am 05.10.2005
Cover des Buches Elfenjagd9783453532465

Elfenjagd

 (17)
Erschienen am 07.08.2006

Interview mit James Barclay

Interview zwischen Lovelybooks und James Barclay, Mai 2011. (Übersetzung, Original folgt weiter unten)

1) Seit wann schreibst du schon an eigenen Geschichten und wie kam es zu der Veröffentlichung deines ersten Buches?

Ich habe schon länger geschrieben als ich mich erinnern kann - meine erste Arbeit von irgendeiner Relevanz war mit fünf Jahren (Ich weiß das, weil meine Mutter sie noch besitzt) und ich wusste seit ich 11 war das ich ein Autor sein möchte. Ich schrieb mein erstes vollständiges Buch mit 16 Jahren. Es ist natürlich schrecklich, aber es ist da als ein Beleg meiner Wünsche. Ich liebte das Schreiben immer, wirklich immer und ich bin glücklich (bi jetzt) noch voll mit einer Fülle von Ideen zu sein. Dawnthief, mein erstes Buch, wurde 1999 veröffentlicht. Ich war keiner dieser Leute, die nach dem ersten Fragen bereits aus dem Matschhaufen gepickt wurden Ich habe einen ganzen Ordner Absagebriefe und jedes Mal, nachdem ich einen bekommen habe, überarbeitete ich meine Arbeit nochmal und schickte dann erst die nächste Anfrage. Schließlich bekam ich einen Anruf von einem Verleger, von dem jeder Möchtegern-Autor träumt und ich war auf dem Weg. Dawnthief stellte sich als sehr erfolgreich heraus und ich schreibe nun an meinem zwölften Roman, mein elfter erscheint im Februar 2012.

2) Welcher Autor hat dich am meisten inspiriert?

Es muss wohl David Gemmell sein. Nicht nur weil er ein brillanter Fantasy-Autor ist, sondern wegen seiner ganzen Einstellung zum Geschäft des Autorenlebens - die Leidenschaft, der Glaube und die Energie die er allem im Bezug zum Schreiben entgegenbringt. Wir waren sehr gute Freunde gewesen und haben viele Stunden damit verbracht, über das Schreiben zu reden. Immer wenn ich einen schlechten Tag hatte dachte ich daran, wie Dave das Problem wohl angegangen wäre. Sein plötzlicher Rod bestahl die Welt um einen ihrer besten Fantasyschreibern und nahm mir einen Freund, aber die Erinnerung ist für sich schon Inspiration.

3) Woher nimmst du die Inspiration für deine Bücher?

Von jedem Ort und überall. Während ich schreibe tauchen oft Ideen auf, die im aktuellen Roman keinen Platz haben aber später vielleicht zu etwas größerem heranwachsen. Wenn ich im Park spazieren gehe, den National Geographic lesend, etwas im Fernsehen sehend... du gewöhnst dich daran Dinge zu notieren aus denen sich eine Geschichte entwickeln könnte. Zuletzt habe ich mir eine gesamte Trilogie von Büchern ausgemalt aus etwas, was mein vier Jahre alter Sohn tat, während mir eines morgens gespielt haben. Eines Tages werde ich öffentlich machen, was es war, aber im Moment würde es das ganze Spiel kaputt machen.

4) Wie kommst du mit deinen Lesern in Kontakt?

Auf so vielen Wegen wie möglich. Meine Webseite www.jamesbarclay.com hat sowohl ein Forum wie auch Neuigkeiten und einen Blog. Ich habe eine Facebook-Seite, eine Twitter-Seite und ebenfalls eine MySpace-Seite. Das ist etwas für jeden Tag. Was ich am meisten leibe ist auf Messen zu gehen und Fans zu treffen. Ich mache Signierstunden und Lesungen wann immer ich kann. Ich kann nicht zu vieles davon machen oder ich würde niemals da sitzen und arbeiten, aber nichts schlägt das Treffen von Fans von Angesicht zu Angesicht. Einige meiner Leser wurden über die Jahre zu guten Freunden und das ist einer der großen Vorteile meiner Arbeit.

5) Wann und was liest du persönlich?

Ich lese nicht so viel wie ich gern würde und das ist ein Effekt davon, einen jungen Sohn zu haben. Ich lese natürlich für die Recherchen und weil es mir gefällt. Ich lese weiterhin Fantasy-Bücher aber keineswegs so viele wie ich es gewohnt bin. ICh lese historische Romane, Thriller, Humor und gelegentlich Science Fiction. Ich tendiere dazu zu lesen, wenn ich ins Bett gehe. Das Problem ist, ich bin normalerweise zu müde für mehr als ein paar Seiten. ICh sollte tagsüber lesen, aber wie soll ich dann die Zeit für solche Interviews wie dieses nehmen?

6) Wie fühlt es sich an sein eigenen Buch das erste Mal in den Händen zu halten?

Es war das spannenste Gefühl. Ich erinnere mich wie ich zum Mittagessen mit meinem Lektor ging und er präsentierte es auf dem Tisch. Ich war sprachlos - ich saß nur da mit einem dummen Grinsen auf dem Gesicht. Ich werde es niemals vergessen, genau wie ich niemals vergessen werde ich es zum ersten Mal in den Regalen eines Bücherladens gesehen habe. Das trieb mir eine Träne ins Auge.

7) Hast du irgendeinen Tipp für angehende Autoren?

Schreibe jeden Tag, auch wenn es nur ein paar Worte sind. Sei dein schärfster Kritiker. Gib niemals auf. Es ist eine einsiedlerische Existenz; vergiss nicht deine Freunde hin und wieder zu sehen. Wenn es dazu kommt, dass du ein Vollzeit-Autor wirst, ziehe dich immer, wirklich immer jeden Morgen an. Ach, und erwidere niemals etwas persönliches an Leute, die dein Buch hassen... in diesem Weg liegt ein Irrsinn. Stattdessen, lächle und schüttle den Kopf über deren offensichtliches Pech.

8) Welcher ist bislang dein Lieblingscharakter aus deinen Büchern, und warum?

Schwere Frage. Jedenfalls muss es Hirad Coldheart von den Raben sein. Er ist aggressiv, angriffslustig, schnell wütend und würde sein Leben geben für die, die er liebt. Er glaubt, er besitzt Leidenschaft, und wenn du ihn schneidest, würde er den Raben zur Ader lassen. Solche Leute sind der Grund, dass er lebt. Er ist ihr Herzschlag. Er ist ein schneller Krieger, schnell und furchtlos. Hirad ist ein wahrer Held, denn für ihn gibt es immer etwas zu tun, und immer einen Weg jene zu retten, die zu retten sind. Und vor JAhren, als ich Rollenspiele gespielt habe, war er mein am längsten überlebender und lustigster Charakter. Er sagte all die Dinge, von denen ich mir gewünscht hätte, ich könnte sie sagen. Er hatte Courage für uns alle und Courage, die wir gere hätten. Wenn er dich liebt, ist er für immer dein Freund und Beschützer. Wenn er dich hasst, dann renne und sieh nicht mehr zurück. Ich muss ebenfalls Paul Jhered von den Ascendants-Büchern ehrenvoll erwähnen und Takaar von meiner jüngsten Serie, Elves.

9) Was war das überraschenste, was du während des Schreibens deiner Bücher gelernt hast?

Dass Charaktere die als nebensächlich vorgesehen waren sich in den Mittelpunkt rückten, mehr Zeit auf den Seiten verharrten und einen heroischen Status einnahmen. Und dass es das beste ist, ihnen diesen zu überlassen. Jedenfalls, hätte ich es nicht so gehandhabt, gäbe es keinen Paul Jhered. Das ist jedenfalls nur eines der Beispiele.

10) Schreibst du bereits an einem neuen Roman und kannst du uns verraten, wovon er handeln wird?

Ja das tue ich und es wird der dritte Band meiner derzeitigen "Elves" genannten Trilogie mit den Chroniken der Geschichte der Elfen von Calaius (in der Welt der Raben). Ich kann nicht zu viel dazu sagen seit der erste Teil der Trilogie, "Once walked with gods", im Moment auf dem Weg zu Heyne ist (ich weiß nicht genau wann, aber ich weiß dass er im Moment übersetzt wird). Und wenn er fertig ist, dann weiß ich nicht was als nächstes kommt. Vielleicht die von meinem Sohn inspirierte Geschichte, ich würde das begrüßen.

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Original:

1) Since when did you write your own stories and how did it come your first book was published?

I’ve been writing for longer than I can remember – my first work of any note was at age five (I know this because my mother still has it) and I knew from age 11 that I wanted to be an author. I wrote my first novel-length book at age 16. It’s awful of course but it’s there as a testament to desire. I’ve always, always loved writing and have been fortunate enough (so far) to have a stream of ideas. Dawnthief, my first book, was published in 1999. I wasn’t one of those plucked from the slush-pile at the first time of asking. I have a folder of rejection letters and each time I got one, I went back and improved on my work before submitting again. Eventually, I got the call from a publisher that every would-be author dreams of and I was on my way. Dawnthief turned out to be pretty successful and I’m now writing my twelfth novel, with number eleven due out in February 2012.

2) Which author inspires you most of all?

It would have to be David Gemmell. Not just because he wrote brilliant fantasy novels but because of his whole attitude to the business of being a writer – the passion, belief and energy he brought to everything he wrote. We were very good friends and spent many hours chatting about writing. Whenever I have a bad day, I think back to how Dave would have worked around the problem. His untimely death robbed the world of one of its finest fantasy writers and me of my friend but his memory is inspiration in itself.

3) Where do you get the inspiration for your books?

From anywhere and everywhere. While I’m writing, ideas occur that don’t fit my current work but might grow into something later. When I’m walking in the park, reading National Geographic, see something interesting on TV... you get used to noticing stuff that could develop into a story. Recently, I developed an entire trilogy of books from something my four year old son did while we were playing one morning. One day I’ll go public on what it was but for now, it would give the whole game away. People are the greatest source of inspiration and so they should be. What they do, say and think. How they act and how their minds work. No book can survive without characters and people are endlessly fascinating. Everyone around me is potential inspiration.

4) How do you get in contact with your readers?

In as many ways as I can. My website www.jamesbarclay.com has a forum as well as news and a blog. I have a facebook page, a twitter page and a myspace page too. That’s for every day. What I love best is going to conventions and meeting fans. I do signings and readings when I can too. I can’t do too much of that or I’d never sit and work but nothing beats meeting readers face to face. Some of my readers have become good friends over the years and that is a great benefit of my job.

5) When and what do you read yourself?

I don’t read as much as I’d like and that’s a function of having a young son. I read for research of course and for pleasure I still read fantasy books but nowhere near as many as I used to. I read historical fiction, thrillers, humour and occasionally sci-fi. I tend to read when I go to bed. The trouble is, I’m normally too tired for more than a handful of pages. I should read in the evenings but then how would I do interviews like this?

7) Do you have any advice for other writers?

Write every day, even if it’s just a few words. Be your harshest critic. Never give up. It’s a solitary existence; don’t forget to see your friends. If you get to be a full time writer, always, always get dressed in the morning. Oh, and never respond directly to people who post how they hate your book... that way lies madness. Instead, smile and shake your head at their obvious misfortune.

8) Who is your favorite character in your books so far and why?

Tough one. Overall, it has to be Hirad Coldheart of The Raven. He’s aggressive, belligerent, quick to anger and would lay down his life for those he loves. He believes, he has passion and if you cut him, he would bleed The Raven. Those people are the reason he lives. He is their heartbeat. He is a quick blade, strong and fearless. Hirad is a true hero because for him there is always something that can be done, always a way that those he must save can be saved. And years ago, when I played role-playing games, he was my longest lived and most fun character. He says all the things I wish I had the chance to say. He has courage enough for us all and courage we wish we all had. If he loves you, he is your friend and protector forever. If he hates you, then start running and don’t look back. I must also give honourable mentions to Paul Jhered from the Ascendants books and Takaar from my latest series, Elves.

9) What was one of the most surprising things you learned in creating your books?

That characters who I had planned to be minor could become massive, demanding more page time and hero status. And that the best thing is to let them have it. After all, if I hadn’t done that, I wouldn’t have Paul Jhered. And that’s just one example.

10) Are you already writing another novel and can you tell us, what it will be about?

I am and it’s the third in my current trilogy called ‘Elves’ which chronicles the history of the elves of Calaius (on The Raven’s world). I can’t say too much about it since the first of the trilogy, ‘Once Walked With Gods’ is on the way from Heyne in a while (not sure exactly when but I do know it’s being translated right now). It’s a series I’ve really enjoyed writing but that has caused me no end of trouble (relating back to an earlier question about advice, I scrapped 60,000 words of the first draft of book one because it just wasn’t working and couldn’t be made to work either. It was a horrible moment but I’m so glad I made the decision since the book is so much the better for it). And after it’s done, I’m not sure what is coming next. Maybe that series inspired by my son. I’d like it to be that.

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Neue Rezensionen zu James Barclay

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Rezension zu "Die Chroniken des Raben 1 - Zauberbann" von James Barclay

rasante Story, komplexe Welt, grandiose Reihe
Tea_Loewevor 3 Monaten

Ich habe alle Bände des Raben von James Barclay verschlungen. Das liegt ein paar Jahre zurück, aber ich empfehle sie bis heute jedem, der sich für Fantasy interessiert.

Die Story ist rasant gestaltet, es geschehen ständig Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hätte. Einige davon lassen aufatmen, andere losheulen. Die Charaktere waren sehr nahbar und hatten ihre Ecken und Kanten.

Wer Fantasy mag und gern mehrbändige Reihen liest, ist hier genau richtig. Klare Empfehlung!

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Rezension zu "Einst herrschten Elfen" von James Barclay

[Rezension] James Barclay: Einst herrschten Elfen
karinasophievor einem Jahr

Klappentext: Das Schicksal der Elfen liegt in der Hand eines einzigen Kriegers. Einst führte Takaar das Volk der Elfen in eine große Schlacht. Nun lebt er im Exil, denn man gab ihm die Schuld am blutigen Ausgang des Kampfes. Doch ein neuer Feind bedroht das Elfenreich und der junge Krieger Auum wird ausgesandt, Takaar zurückzuholen. Denn nur er ist in der Lage die entzweiten Stämme der Elfen zu einen. Wird Takaar die Vergangenheit vergessen und seinem Volk zu Hilfe kommen? 

Inhalt: Es geht um ein Elfenvolk mit einer schwierigen Vergangenheit. Damals bekämpften sich die verschiedenen Elfenlinien, nun leben sie friedlich miteinander. Doch der Frieden ist nicht so stark und stabil wie er zu sein scheint. Eine kleine Gruppe, welche mehr Macht will, macht sich daran das derzeitige Rechtssystem zu stürzen. Die Friedenshüter haben es jedoch nicht nur mit Machthungrigen Elfen zu tun. Es gibt noch andere Feinde, mächtige Feinde.

Buchaufbau: >Einst herrschten Elfen< von James Barclay ist am 11.Oktober 2011 im Heyne Verlag erschienen. Das Buch umfasst 560 Seiten welche in 42 Kapitel zu lesen sind. Am Anfang jedes Kapitels ist ein kleiner Absatz mit 1-2 Sätzen. Das Buch gibt es nur im Taschenbuch: 8,99€
ISBN: 978-3-453-52881-9

Rezension: Am Anfang bin ich leider recht schlecht in die Geschichte hineingekommen. Die Elfen, welche auch alle von Autor James Barclay "Elfische" Namen bekommen haben, waren grade zum Anfang kaum bis gar nicht für mich zu unterscheiden. Bei den Nebencharakteren bin ich auch bis Ende des Buches durcheinander gekommen und konnte abgesehen von wenigen Hauptcharakteren die Namen nicht zu bestimmten Personen zuordnen.
Die verschiedenen Orte, die Welt, sowie die Elfen an sich konnte ich mir dank des tollen Schreibstils sehr gut vorstellen, was die Namensverwirrung ein wenig wett machte. Es ist sehr bildlich geschrieben und zu den Elfen gibt es z.B. im "Blätterdach" (so wird der riesige Wald genannt wird, der überall abgesehen vom Meer und den Städten ist) einiges zu entdecken.  Im Wald, sowie in der Geschichte selbst gibt es einige Begriffe die sich der Autor ausgedacht hat, wo man erst im laufe der weiteren Geschichte heraus finden konnte, was sie eigentlich bedeuten. Für die Namen und Begriffe hätte ich mir ein Glossar gewünscht. Dieses hätte das Leseerlebnis sowie das Buch an sich noch ein wenig aufgewertet. 
Die Geschichte an sich hat mir recht gut gefallen. Die Elfen mit den verschiedenen Stämmen, wo es einiges zu erfahren und entdecken gibt haben mir sehr gut gefallen, genau wie die verschiedenen Gruppierungen seien es die Friedenshüter oder Priester. In der Geschichte wurde (mit einem Absatz gekennzeichnet) oft zwischen den verschiedenen Personen und Settings gewechselt, was einem nochmal einen besseren Einblick ermöglichte. Die Kampfszenen welche es zu Haufen gibt sind sehr detailliert beschrieben. Die Magie welche später dazu kommt ist interessant. Allgemein wie alles aufgebaut war, auch mit den verschiedenen Gottheiten der Elfen, war einfach toll. Ich war an einigen Stellen gerührt und habe wirklich mitgefiebert. Jedoch mochte ich den Hauptcharakter, sowie seine Geschichte nicht wirklich. Wie man dem Klappentext entnehmen kann führte Takaar eins die Elfen in einer Schlacht an. Er hadert sehr viel mit sich selbst und spricht über diese vergangene Schlacht, welche sich mir aber einfach nicht eröffnet hat. Zwar wurde in einem Kapitel kurz auf diese Schlacht eingegangen aber wirklich mehr als seine Schuldgefühle bekommt man als Leser nicht mit und man tappt im dunkeln. Allgemein wird zu wenig erklärt.
Wenn man auf eine abgeschlossene Geschichte hofft ist man hier leider an der falschen Adresse, denn... es ist der Auftakt von bisher 3 erschienen Büchern, wovon nur dieser erste ins deutsche Übersetzt worden ist. Diese Information habe ich leider auch erst nach einigen Suchen im Internet herausgefunden. Warum steht dies nicht im Buch? Es ist 2011 erschienen, wo schon der zweite Band im englischen veröffentlicht wurde. Und mittlerweile, nach mehr als 8 Jahren denke ich nicht, dass die anderen Bände noch Übersetzt werden. Vielleicht ist dieses Buch mitunter deswegen von einigen sehr schlecht bewertet, da sie denken dieser erste Band soll die Geschichte auch schon wieder abschließen. 

Mein Fazit: Auch wenn sich meine Rezension negativ anhört, es ist ein tolles Buch mit bildhaften Setting und (größtenteils) tollen Charakteren. Wen es nicht stört die restlichen Bände im Englischen zu lesen ist hier mit einer wohl tollen Geschichte bedient. Jedoch als einzelner Band betrachtet lässt er Wünsche offen. 

Ich persönlich werde die restlichen Bände NICHT in Englisch lesen, zwar würde ich gerne wissen wie es weitergeht, aber gepaart mit den Fremdwörtern des "Elfischen" und nicht vorhandenen Glossars wäre es für mich eher Arbeit als ein Lesevergnügen.

Titel der Originalausgaben und weitergeführten Teile:

Band 1: Once walked with Gods: Elves Book 1 - 2009 erschienen
Band 2: Rise of the TaiGethan                             - 2010 erschienen
Band 3: Beyond the Mists of Katura                   - 2012 erschienen

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Rezension zu "Einst herrschten Elfen" von James Barclay

Und ich dachte, es wird besser...
TanteGhostvor 3 Jahren

Ein eigentlich großartiges Thema, was einmal mehr komplett zerfleddert und zerstört wurde!

Inhalt:
Die Gesellschaft der Elfen wird durch Unruhen aufgerieben. Die unteren Kasten begehren plötzlich gegen die Führungsriege auf. Sie fühlen sich ungerecht behandelt und wollen eine andere Gesellschaftsordnung. Und dann dringen auch die Menschen in die Städte der Elfen ein. Sie zerstören mit ihrer Magie die Tempel, greifen die Priester an und töten unschuldige Zivilisten. Die, die nicht gefangen werden, können nur noch in den tiefen Urwald fliehen und hoffen, dass sie nicht entdeckt werden.
Aumm, ein ausgestoßener Elf, lebt schon Jahre im Urwald und erforscht die Wirkung verschiedener Gifte auf den Körper. In den Jahren der Einsamkeit hat er sich angewöhnt, mit sich selber zu reden und ist ein ziemlich verschrobener alter Sack geworden. Aber genau dieser Elf soll seinem Volk jetzt helfen. Seine Gift können vielleicht Waffen noch wirksamer machen. Nur so, glaubt ein einzelner Elf, hat man eine Chance gegen den ganzen Aufruhr.
Doch es kommt anders, als man es sich zurecht gelegt hat. Das Urwaldversteck ist entdeckt, wurde attackiert und die Elfen in alle Winde zerstreut. Dem Eremiten glaubt keiner derer, die ihn sehen. Alle sehen in ihn den Versager, wegen dem viele ihr Leben lassen mussten und lehnen ihn ab.
Trotzdem will man den Tempel und die darin Gefangene befreien und ist auch bereit, sein Leben dafür zu opfern.

Der erste Satz:
¨Auf den letzten fünf Meilen hatten sie ständig unter Beobachtung gestanden.¨

Der letzte Satz:
¨Wir haben Katyett und unsere Stadt verloren. Calaius gehört den Menschen.¨

Fazit:
Unmengen an wörtlicher Rede, die die Handlung komplett zum Erliegen gebracht hat. Dazu Namen von Protagonisten und Elfengruppen, die sich ein normalo unmöglich merken kann. Dem enstprechend verwirrend war dann auch die komplette Handlung. Ich habe null folgen können, bin ständig aus der Handlung geflogen und hatte dann nicht mal mehr den Hauch von Interesse auch wieder rein zu finden. Ich habe unmöglich lang gebraucht, für diese paar Seiten, weil Ablenkungen nur zu willkommen waren.
Kurz gesagt: Auch dieses Buch war nichts! James Barcley ist für mich von nun an gestorben. Ich komme mit der Art zu schreiben einfach nicht klar. Ich meine, es kann ja sein, dass er beim Schreiben in seinem Kopf großartige und farbenfrohe Bilder sieht. Nur hat er es eben nicht drauf, das auch seinen Lesern rüber zu bringen. Ich habe da komplett nichts gesehen! Im Nachhinein glaube ich, dass die sich auf den Seiten eigentlich lediglich gegenseitig nieder gemetzelt haben. Mehr habe ich nicht in Erinnerung, was ich gelesen haben soll. Mehr war da nicht!

Die Sternebewertung von gerade mal einem spricht sicher Bände. Dieses Buch, die neue Reihe, sollte ihm noch einmal eine Chance geben. Aber er hat sie versaut. Mich erreicht dieser Mensch nicht. Nicht im geringsten! Da gibt es Autoren, die würden das Elfenthema wesentlich besser umsetzen. *schwör*

Ich werde mich jetzt jedenfalls so ziemlich frustiert dem nächsten Buch zuwenden. Irgendwann muss ich doch mal wieder eins erwischen, was mich komplett überzeugt.

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Zusätzliche Informationen

James Barclay wurde am 14. März 1965 in Felixstone, England (Vereinigtes Königreich) geboren.

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