James Barclay Einst herrschten Elfen

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Inhaltsangabe zu „Einst herrschten Elfen“ von James Barclay

Ein Fantasy-Epos wie J. R. R. Tolkiens Der Herr der Ringe Ein schrecklicher Bürgerkrieg droht das Volk der Elfen endgültig zu vernichten, nachdem bereits der Kampf gegen die dämonischen Feinde die Elfen beinahe aufgerieben hat. Einzig Takaar, der einst so ruhmreiche Krieger, könnte die Elfen wieder vereinen, doch seit der letzten schmachvollen Schlacht lebt er im Exil. Das Schicksal der Elfen scheint besiegelt – bis der junge Auum aufbricht, um den vertriebenen Helden zur wichtigsten Schlacht seines Lebens zu rufen...

Ein eigentlich großartiges Thema, was einmal mehr komplett zerfleddert und zerstört wurde!

— TanteGhost
TanteGhost

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    Einst herrschten Elfen
    TanteGhost

    TanteGhost

    30. May 2017 um 08:08

    Ein eigentlich großartiges Thema, was einmal mehr komplett zerfleddert und zerstört wurde!Inhalt:Die Gesellschaft der Elfen wird durch Unruhen aufgerieben. Die unteren Kasten begehren plötzlich gegen die Führungsriege auf. Sie fühlen sich ungerecht behandelt und wollen eine andere Gesellschaftsordnung. Und dann dringen auch die Menschen in die Städte der Elfen ein. Sie zerstören mit ihrer Magie die Tempel, greifen die Priester an und töten unschuldige Zivilisten. Die, die nicht gefangen werden, können nur noch in den tiefen Urwald fliehen und hoffen, dass sie nicht entdeckt werden.Aumm, ein ausgestoßener Elf, lebt schon Jahre im Urwald und erforscht die Wirkung verschiedener Gifte auf den Körper. In den Jahren der Einsamkeit hat er sich angewöhnt, mit sich selber zu reden und ist ein ziemlich verschrobener alter Sack geworden. Aber genau dieser Elf soll seinem Volk jetzt helfen. Seine Gift können vielleicht Waffen noch wirksamer machen. Nur so, glaubt ein einzelner Elf, hat man eine Chance gegen den ganzen Aufruhr.Doch es kommt anders, als man es sich zurecht gelegt hat. Das Urwaldversteck ist entdeckt, wurde attackiert und die Elfen in alle Winde zerstreut. Dem Eremiten glaubt keiner derer, die ihn sehen. Alle sehen in ihn den Versager, wegen dem viele ihr Leben lassen mussten und lehnen ihn ab.Trotzdem will man den Tempel und die darin Gefangene befreien und ist auch bereit, sein Leben dafür zu opfern.Der erste Satz:¨Auf den letzten fünf Meilen hatten sie ständig unter Beobachtung gestanden.¨Der letzte Satz:¨Wir haben Katyett und unsere Stadt verloren. Calaius gehört den Menschen.¨Fazit:Unmengen an wörtlicher Rede, die die Handlung komplett zum Erliegen gebracht hat. Dazu Namen von Protagonisten und Elfengruppen, die sich ein normalo unmöglich merken kann. Dem enstprechend verwirrend war dann auch die komplette Handlung. Ich habe null folgen können, bin ständig aus der Handlung geflogen und hatte dann nicht mal mehr den Hauch von Interesse auch wieder rein zu finden. Ich habe unmöglich lang gebraucht, für diese paar Seiten, weil Ablenkungen nur zu willkommen waren.Kurz gesagt: Auch dieses Buch war nichts! James Barcley ist für mich von nun an gestorben. Ich komme mit der Art zu schreiben einfach nicht klar. Ich meine, es kann ja sein, dass er beim Schreiben in seinem Kopf großartige und farbenfrohe Bilder sieht. Nur hat er es eben nicht drauf, das auch seinen Lesern rüber zu bringen. Ich habe da komplett nichts gesehen! Im Nachhinein glaube ich, dass die sich auf den Seiten eigentlich lediglich gegenseitig nieder gemetzelt haben. Mehr habe ich nicht in Erinnerung, was ich gelesen haben soll. Mehr war da nicht!Die Sternebewertung von gerade mal einem spricht sicher Bände. Dieses Buch, die neue Reihe, sollte ihm noch einmal eine Chance geben. Aber er hat sie versaut. Mich erreicht dieser Mensch nicht. Nicht im geringsten! Da gibt es Autoren, die würden das Elfenthema wesentlich besser umsetzen. *schwör*Ich werde mich jetzt jedenfalls so ziemlich frustiert dem nächsten Buch zuwenden. Irgendwann muss ich doch mal wieder eins erwischen, was mich komplett überzeugt.

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  • Rezension zu "Einst herrschten Elfen" von James Barclay

    Einst herrschten Elfen
    horrorbiene

    horrorbiene

    23. November 2011 um 11:55

    Lange habe ich auf dieses Buch gewartet. Nachdem ich Barclays Chroniken und Legenden des Raben regelrecht verschlungen habe und richtig begeistert von der Serie war, wollte ich natürlich auch auf die „Vorgeschichte“ nicht verzichten. Ich habe mir davon auch versprochen etwas mehr über die Garonin zu erfahren, die im siebten Teil auch Gegner des Raben waren und die ich mir beim Lesen nicht wirklich vorstellen konnte. Einst herrschten Elfen spielt nun zehn Jahren nach einer fatalen Schlacht gegen die Garonin auf Hausolis, doch von dieser wird nur sehr oberflächlich berichtet und eine Erinnerungssequenz schafft es auch nicht mehr Hintergrund in die Geschichte zu bringen. Ich spreche hier im Grunde auch bereits meinen Hauptkritikpunkt an: Einige Zusammenhänge kenne ich aus dem Raben und sogar eine Figur (Auum) habe ich dort bereits kennengelernt, doch ohne dieses Wissen wäre ich mir beim Lesen wahrscheinlich sehr verloren vorgekommen. Denn viele Kleinigkeiten und kulturelle Hintergründe werden einfach nicht erklärt. So werden z.B die männlichen Elfen ula und die weiblichen iad genannt, ohne dass verdeutlicht wurde, ob es sich dabei um eine besondere Bezeichnung handelt oder einfach nur Elf oder Elfin bedeutet. Solche Kleinigkeiten ziehen sich durch den ganzen Roman. Der zweite Kritikpunkt ist eindeutig die Überfrachtung mit Kampf- und Schlachtszenen – im Prinzip passiert kaum etwas anderes. Eine tiefgründige Rahmenhandlung oder interessantes Drumherum findet man hier vergebens. Eine Minderheit der Elfen wollen eine Revolution, schaffen einen Bürgerkrieg und haben sich auch noch die falschen Verbündeten gewählt, die es nun wieder zu beseitigen gilt. Mehr passiert nicht. So werden 560 Seiten wirklich lang. Im Raben gab es auch viele Kampf- und Schlachtszenen, doch ausreichende Rahmenhandlung und ausgearbeitete Charaktere, so dass das Lesen wirklich Spaß machte. Hier bleiben die Charaktere oberflächlich, da man sie nur kämpfend erlebt und sich die Gespräche praktisch auch nur darum drehen. Dies ist leider etwas eintönig. Dabei ist Barclays Schreibstil an sich wirklich leicht und flüssig zu lesen ohne bei Kampfszenen allzu brutal zu werden. Auch die Idee einen weiteren Handlungsstrang aus dem Rabenuniversum zu erzählen ist wirklich gelungen, denn so erlebt der Leser entscheidenden Erlebnisse, die im Raben längst Geschichte sind und zum normalen Leben der Elfen dazugehören. Doch ich finde, Barclay hätte durch plastischere Figuren und etwas mehr Rahmenhandlung mehr aus diesem Buch machen können. Ich bin gespannt, wie es weitergeht mit Barclays Elfen – ein in sich sehr zerrissenes Volk – denn Einst herrschten Elfen ist keineswegs ein Einzelroman, sondern der Auftakt einer Trilogie. Dementsprechend ist das Ende. Ich hoffe, dass die Reihe in der Fortsetzung etwas mehr an Tiefe gewinnt. Fazit: Eine wirklich gute Idee wird hier zu einseitig, sprich viel zu kampflastig, umgesetzt. Barclay verzichtet beinahe komplett auf erklärende Sequenzen. Dies zusammen macht das Lesen bei der Länge des Buches schon anstrengend. Dennoch ist es spannend zu erfahren, was vor dem Raben auf dem Nachbarkontinent Calaius geschah. Bestimmt wird das Kolleg von Triverne noch eine große Rolle in den Fortsetzungen spielen.

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