James Blish

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Rezension zu "James Blish: Raumschiff Enterprise 4: Das Silikonmonster" von James Blish

Rezension zu "James Blish: Raumschiff Enterprise 4: Das Silikonmonster" von James Blish
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

In der ersten Episode des Bandes, „Alle unsere Gestern“ (All our Yesterdays) soll die Enterprise die Bewohner des Planeten Sarpeidon vor einer Supernova retten. Doch der Landetrupp findet nur noch den Bibliothekar Atoz vor. Alle anderen sind durch ein Zeitportal geflohen und auch Kirk gerät versehentlich in die Vergangenheit.

„Der Teufel im Dunkel“ (The Devil in the Dark) sucht den Planeten Janus heim. Dort werden von der Föderation Rohstoffe abgebaut und seit einiger Zeit tötet ein unbekanntes Monster einen Arbeiter nach dem anderen. Kirk und seine Leute machen sich auf die Suche in die unterirdischen Stollen.

„Die Reise nach Babel“ (Journey to Babel) wird für Captain Kirk zum Alptraum. Die Enterprise transportiert wichtige Botschafter zu einer Konferenz. Unter ihnen sind auch Spocks Eltern Sarek und Amanda, doch das Verhältnis zwischen Vater und Sohn ist gespannt. Am ersten Abend wird der Tellarit-Botschafter Gav ermordet und Sarek, der kurz vorher mit ihm gestritten hatte, gerät unter Verdacht.

Es folgt die Episode „Die Menagerie“ (The Menagerie), deren TV-Fassung mit dem HUGO-Award ausgezeichnet wurde. Die Enterprise, hier noch unter dem Kommando von Captain Pike, fängt ein altes Notsignal von einem verschollenen Raumschiff auf. Auf dem Planeten Talos IV suchen sie nach Überlebenden. Plötzlich wird Pike entführt und findet sich im Käfig eines Zoos wieder.

In „Der Enterprise-Zwischenfall“ (The Enterprise Incident) gibt es ein Wiedersehen mit den Romulanern. Kirk bekommt einen Auftrag unter versiegelter Order, der die Enterprise in die Neutrale Zone führt. Dort tauchen drei romulanische Schiffe auf, die die Enterprise übernehmen wollen.

„Ein Stück vom Kuchen“ (A Piece of the Action) bildet den krönenden Abschluss dieses Bandes. Kirk, McCoy und Spock besuchen Dana Iota Zwei, wo hundert Jahre zuvor ein Föderationsraumschiff gestrandet war. Dort stellen sie fest, das sich der Planet wie das Chicago der 20er Jahre entwickelt hat und verfeindete Gangsterbosse mit Waffengewalt um ihre Territorien streiten.

Der vierte Band der Original-Abenteuer von Raumschiff Enterprise beinhaltet Adaptionen von sechs TV-Folgen. Der Höhepunkt ist die preisgekrönte Episode „Die Menagerie“, die auf dem Pilotfilm „Der Käfig“ und der Doppelfolge „Talos IV – Tabu“ basiert. Hier unterscheidet sich die Crew noch erheblich von der späteren Serie. Beispielsweise heißt der Captain Pike und Spock ist noch kein Erster Offizier.

James Blish verfasste die Adaptionen nach den Original-Drehbüchern. Die Episoden sind spannend erzählt, aber leider nicht sehr ausführlich. Den Abschluss bildet wieder das Nachwort von Hermann Urbanek aus dem ersten Band, zudem gibt es ein Nachwort von James Blish über die Episode „Die Menagerie“ und deren Unterschiede zur TV-Fassung.

Dieses Buch bietet spannende und gut ausgewählte Episoden. Es ist für alle Star Trek-Fans, die gern die Abenteuer nachlesen wollen.

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Rezension zu "Die Original-Abenteuer von Raumschiff Enterprice 3...Spock läuft Amok" von James Blish

Rezension zu "Die Original-Abenteuer von Raumschiff Enterprice 3...Spock läuft Amok" von James Blish
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Am Anfang des dritten Bandes macht der Crew der Enterprise „Die Sache mit den Tribbles“ (The Trouble with Tribbles) zu schaffen. Die Enterprise erhält einen Notruf der Raumstation K-7. Sie sollen eine Ladung Getreide vor den Klingonen schützen. In einem Laden entdeckt Uhura einen Tribble, der wie ein flauschiges Pelzknäuel aussieht. Doch schon bald gibt es ein großes Problem mit diesem harmlos wirkenden Tierchen.

„Die letzte Schießerei“ (The Last Gunfight / The OK Corral / Spectre of the Gun) findet diesmal im Weltraum statt. Kirk soll mit den Melkotianern in Kontakt treten, bekommt aber von ihnen die Warnung, sich dem Planeten nicht zu nähern. Als er diese ignoriert, wird er mit vier Crewmitgliedern in den Wilden Westen versetzt und muss als Clanton-Bande die Schießerei am OK Corral nachstellen.

Die Enterprise kommt ihrem Schwesternschiff Constellation zu Hilfe, auf dem nur noch der Captain lebt. Er ist zunächst verwirrt und berichtet von einem riesigen Roboter-Raumschiff, das die Galaxie bedroht „Die Maschine des Jüngsten Gerichts“ (The Dooms Day Machine) kann ganze Planeten zerstören.

Ein „Auftrag: Erde“ (Assignment: Earth) sendet die Enterprise ins Jahr 1969 zurück, um die Wahrheit über einige historische Ereignisse herauszufinden. Plötzlich materialisiert im Transporter ein Mann, der sich Felix Sevenrock nennt und einen wichtigen Auftrag zu erfüllen hat.

Es folgt die Episode „Spieglein, Spieglein...“ (Mirror, Mirror). Durch einen Ionensturm werden Kirk, McCoy, Uhura und Scott in ein Paralleluniversum versetzt. Sie landen in einer völlig veränderten Enterprise, deren Mannschaft brutal und hinterhältig ist.

In „Das Unglückskind“ (Friday's Child) soll Kirk auf dem Planeten Ceres über die Ausbeutungsrechte des Minerals Topalin verhandeln. Doch durch eine Intrige wird der oberste Häuptling ermordet und der Landetrupp ist in tödlicher Gefahr.

In der Titelepisode „Spock läuft Amok“ (Amok Time) erlebt die Crew der Enterprise eine ganz neue Seite an ihrem vulkanischen Mitglied. Spock ist seit einiger Zeit sehr reizbar und nimmt keine Nahrung mehr zu sich. Außerdem äußert er den dringenden Wunsch, nach Vulkan zurückzukehren. Als Kirk seine Bitte ablehnt, ändert er kurzerhand selbst den Kurs.

Sieben Adaptionen nach den Original-Drehbüchern der TV-Folgen enthält der dritte Band der Original-Abenteuer von Raumschiff Enterprise. Die Episoden sind spannend erzählt, aber leider nicht sehr ausführlich. Den Abschluss bildet wieder das Nachwort von Hermann Urbanek aus dem ersten Band mit interessanten Hintergrundinformationen.

Diesmal kämpft die Crew der Enterprise gegen einen Planetenkiller, strandet in einem Paralleluniversum und im Wilden Westen, und Spock kämpft gegen sein vulkanisches Erbe. Außerdem reist die Enterprise mal wieder in die Vergangenheit und entdeckt niedliche Pelzknäule, die nicht so harmlos sind wie sie aussehen.

Dieses Buch bietet spannende und gut ausgewählte Episoden. Es ist für alle Star Trek-Fans, die gern die Abenteuer nachlesen wollen.

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Rezension zu "Raumschiff Enterprise 1. Der unwirkliche MacCoy. (1985)" von James Blish

Rezension zu "Raumschiff Enterprise 1. Der unwirkliche MacCoy. (1985)" von James Blish
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Der erste Band beginnt mit der Adaption der Episode 2, „Charlie“ (Charlie's Law / Charlie X). Das Transportschiff Antares übergibt der Enterprise den 17jährigen Charles Evans. Obwohl dieser fast sein ganzes Leben auf dem unbewohnten Planeten Thasus verbracht hat, ist er bei ausgezeichneter Gesundheit. Allerdings hat er große Probleme, sich in die Gemeinschaft einzufügen. Bald stellt sich heraus, dass ihn ein schreckliches Geheimnis umgibt.

Es folgt „Tantalus“ (Dagger of the Mind). Nach einem Frachtaustausch mit der Strafkolonie Tantalus wird ein Ausbrecher auf der Enterprise entdeckt. Allerdings handelt es sich nicht um einen Häftling, sondern um Doktor Simon van Gelder, der verwirrt ist und unter großen Schmerzen leidet. Captain Kirk und Doktor Helen Noel besichtigen die Einrichtung um herauszufinden, was mit den Therapeuten geschehen ist.

In der Titelepisode „Der unwirkliche McCoy“ (The Unreal McCoy / The Man Trap) besuchen Captain Kirk, Doktor McCoy und Crewmitglied Darnell den Planeten Regulus VIII, um die jährliche ärztliche Untersuchung bei dem Archäologen-Ehepaar Bierce vorzunehmen. Dabei stirbt Darnell unter mysteriösen Umständen. Kirk will den Fall aufklären, doch die zwei Bierces zeigen sich nicht so kooperativ wie gedacht.

Das erste Zusammentreffen mit den Romulanern geschieht in „Das Gleichgewicht des Schreckens“ (Balance of Terror). Während der Trauung zweier Crewmitglieder wird Captain Kirk auf die Brücke gerufen. Mehrere Außenposten der Föderation am Rande der Neutralen Zone wurden von einem unbekannten Gegner zerstört. Schnell wird klar, dass es sich bei den Angreifern um Romulaner handelt. Trotz deren Tarnschirm kann die Enterprise die Verfolgung aufnehmen.

In „Wettlauf mit der Zeit“ (The Naked Time) erhält die Enterprise den Auftrag, den kurz vor der Explosion stehenden Planeten „La Pig“ zu evakuieren. Doch dort ist niemand mehr am Leben und die Todesumstände sind rätselhaft. Als sich schließlich auch Besatzungsmitglieder der Enterprise merkwürdig verhalten, gerät das ganze Schiff in Gefahr.

Die Enterprise empfängt einen Notruf, der sonderbarerweise nicht von einem Raumschiff sondern einem Planeten stammt. Dieser ähnelt der Erde des 21. Jahrhunderts, doch die erwarteten Kolonisten sind verschwunden. Stattdessen findet der Landetrupp nur einen verwirrten alten Mann und einige Kinder vor, unter ihnen „Miri“ (Miri).

Auch Kriminalfälle kommen nicht zu kurz. So muss Kirk in „Das Gewissen des Königs“ (The Conscience of the King) einen totgeglaubten Massenmörder überführen. Kirk sieht sich mit seinem alten Freund Dr. Thomas Leighton das Theaterstück „MacBeth“ an. Leighton glaubt, im Leiter der Theatergruppe Kodos, den Henker, wiederzuerkennen. Dieser hatte zwanzig Jahre zuvor auf Tarsus IV die Hälfte der Bevölkerung hinrichten lassen. Kurze Zeit später wird Leighton ermordet.

Der erste Band der Original-Abenteuer von Raumschiff Enterprise beinhaltet Adaptionen von sieben TV-Folgen, die leider aus rechtlichen Gründen nicht chronologisch angeordnet sind. Den Abschluss bildet ein Nachwort von Hermann Urbanek, in dem er sowohl auf die Fernseh- als auch die Buchserie eingeht und einige interessante Hintergrundinformationen liefert.

Die Adaptionen wurden von James Blish nach den Original-Drehbüchern verfasst. Sie sind in der Erzählperspektive geschrieben und die Handlung verläuft zumeist chronologisch. Die Hauptpersonen sind dieselben wie in der TV-Serie, allen voran Captain James T. Kirk, Mr. Spock und Dr. Leonard McCoy. Kirk und McCoy sind charakterlich gut getroffen, während Spock in einigen Situationen etwas zu viel Gefühl zeigt.

Die Episoden sind spannend erzählt, aber leider nicht sehr ausführlich. Der Lesefluss wird manchmal durch schwierige Fremdworte und etwas zu komplizierte technische Details unterbrochen. Es gibt viel wörtliche Rede, wobei die Absätze teilweise sehr ungünstig angelegt sind und man leicht den Überblick über den jeweiligen Sprecher verliert.

Das Buch ist für alle Star Trek-Fans, die gern die Abenteuer nachlesen wollen, kommt aber nicht an den Charme der TV-Serie heran.

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