James Blish Raumschiff Enterprise 1. Der unwirkliche MacCoy. (1985)

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Inhaltsangabe zu „Raumschiff Enterprise 1. Der unwirkliche MacCoy. (1985)“ von James Blish

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  • Rezension zu "Raumschiff Enterprise 1. Der unwirkliche MacCoy. (1985)" von James Blish

    Raumschiff Enterprise 1. Der unwirkliche MacCoy. (1985)
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. October 2012 um 14:06

    Der erste Band beginnt mit der Adaption der Episode 2, „Charlie“ (Charlie's Law / Charlie X). Das Transportschiff Antares übergibt der Enterprise den 17jährigen Charles Evans. Obwohl dieser fast sein ganzes Leben auf dem unbewohnten Planeten Thasus verbracht hat, ist er bei ausgezeichneter Gesundheit. Allerdings hat er große Probleme, sich in die Gemeinschaft einzufügen. Bald stellt sich heraus, dass ihn ein schreckliches Geheimnis umgibt. Es folgt „Tantalus“ (Dagger of the Mind). Nach einem Frachtaustausch mit der Strafkolonie Tantalus wird ein Ausbrecher auf der Enterprise entdeckt. Allerdings handelt es sich nicht um einen Häftling, sondern um Doktor Simon van Gelder, der verwirrt ist und unter großen Schmerzen leidet. Captain Kirk und Doktor Helen Noel besichtigen die Einrichtung um herauszufinden, was mit den Therapeuten geschehen ist. In der Titelepisode „Der unwirkliche McCoy“ (The Unreal McCoy / The Man Trap) besuchen Captain Kirk, Doktor McCoy und Crewmitglied Darnell den Planeten Regulus VIII, um die jährliche ärztliche Untersuchung bei dem Archäologen-Ehepaar Bierce vorzunehmen. Dabei stirbt Darnell unter mysteriösen Umständen. Kirk will den Fall aufklären, doch die zwei Bierces zeigen sich nicht so kooperativ wie gedacht. Das erste Zusammentreffen mit den Romulanern geschieht in „Das Gleichgewicht des Schreckens“ (Balance of Terror). Während der Trauung zweier Crewmitglieder wird Captain Kirk auf die Brücke gerufen. Mehrere Außenposten der Föderation am Rande der Neutralen Zone wurden von einem unbekannten Gegner zerstört. Schnell wird klar, dass es sich bei den Angreifern um Romulaner handelt. Trotz deren Tarnschirm kann die Enterprise die Verfolgung aufnehmen. In „Wettlauf mit der Zeit“ (The Naked Time) erhält die Enterprise den Auftrag, den kurz vor der Explosion stehenden Planeten „La Pig“ zu evakuieren. Doch dort ist niemand mehr am Leben und die Todesumstände sind rätselhaft. Als sich schließlich auch Besatzungsmitglieder der Enterprise merkwürdig verhalten, gerät das ganze Schiff in Gefahr. Die Enterprise empfängt einen Notruf, der sonderbarerweise nicht von einem Raumschiff sondern einem Planeten stammt. Dieser ähnelt der Erde des 21. Jahrhunderts, doch die erwarteten Kolonisten sind verschwunden. Stattdessen findet der Landetrupp nur einen verwirrten alten Mann und einige Kinder vor, unter ihnen „Miri“ (Miri). Auch Kriminalfälle kommen nicht zu kurz. So muss Kirk in „Das Gewissen des Königs“ (The Conscience of the King) einen totgeglaubten Massenmörder überführen. Kirk sieht sich mit seinem alten Freund Dr. Thomas Leighton das Theaterstück „MacBeth“ an. Leighton glaubt, im Leiter der Theatergruppe Kodos, den Henker, wiederzuerkennen. Dieser hatte zwanzig Jahre zuvor auf Tarsus IV die Hälfte der Bevölkerung hinrichten lassen. Kurze Zeit später wird Leighton ermordet. Der erste Band der Original-Abenteuer von Raumschiff Enterprise beinhaltet Adaptionen von sieben TV-Folgen, die leider aus rechtlichen Gründen nicht chronologisch angeordnet sind. Den Abschluss bildet ein Nachwort von Hermann Urbanek, in dem er sowohl auf die Fernseh- als auch die Buchserie eingeht und einige interessante Hintergrundinformationen liefert. Die Adaptionen wurden von James Blish nach den Original-Drehbüchern verfasst. Sie sind in der Erzählperspektive geschrieben und die Handlung verläuft zumeist chronologisch. Die Hauptpersonen sind dieselben wie in der TV-Serie, allen voran Captain James T. Kirk, Mr. Spock und Dr. Leonard McCoy. Kirk und McCoy sind charakterlich gut getroffen, während Spock in einigen Situationen etwas zu viel Gefühl zeigt. Die Episoden sind spannend erzählt, aber leider nicht sehr ausführlich. Der Lesefluss wird manchmal durch schwierige Fremdworte und etwas zu komplizierte technische Details unterbrochen. Es gibt viel wörtliche Rede, wobei die Absätze teilweise sehr ungünstig angelegt sind und man leicht den Überblick über den jeweiligen Sprecher verliert. Das Buch ist für alle Star Trek-Fans, die gern die Abenteuer nachlesen wollen, kommt aber nicht an den Charme der TV-Serie heran.

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