Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen

von James Carol 
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Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen
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Sadistisch, grausig, überzogen, flach! Respekt für jeden der das durchhält!

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Inhaltsangabe zu "Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen"

Er ist kein gewöhnlicher Ermittler. Jefferson Winter ist Profiler. Und der Sohn eines berüchtigten amerikanischen Serienmörders. Er hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, grausame Täter wie seinen Vater zur Strecke zu bringen. Doch manchmal fragt er sich, ob er etwas von dessen dunkler Seite geerbt hat. Ob das der Grund dafür ist, dass er sich so gut in sadistische Mörder hineinversetzen kann Für einen besonders verstörenden Fall wird er nach England gerufen: Bereits vier junge Frauen sind einem perfiden Täter in die Hände gefallen, der seine Opfer nicht tötet, sondern ihnen einen Teil des Gehirns entfernt womit er ihr Leben faktisch vernichtet. Jetzt ist eine fünfte Frau verschwunden. Jefferson muss und wird alles daransetzen, den Täter zu finden, bevor auch ihre Seele zerstört wird.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423215503
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:01.11.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    fraeulein_lovingbookss avatar
    fraeulein_lovingbooksvor 3 Monaten
    Broken Dolls – Er tötet ihre Seelen

    Inhalt

    Er ist kein gewöhnlicher Ermittler. Jefferson Winter ist Profiler. Und der Sohn eines berüchtigten amerikanischen Serienmörders. Er hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, grausame Täter wie seinen Vater zur Strecke zu bringen. Doch manchmal fragt er sich, ob er etwas von dessen dunkler Seite geerbt hat. Und ob das der Grund dafür ist, dass er sich so gut in sadistische Mörder hineinversetzen kann …

    Für einen besonders verstörenden Fall wird er nach England gerufen: Bereits vier junge Frauen sind einem perfiden Täter in die Hände gefallen, der seine Opfer nicht tötet, sondern ihnen einen Teil des Gehirns entfernt – womit er ihr Leben faktisch vernichtet. Jetzt ist eine fünfte Frau verschwunden. Jefferson muss und wird alles daransetzen, den Täter zu finden, bevor auch ihre Seele zerstört wird.
    (Quelle: Amazon )

     

    Mein Meinung

    Band 1 der „Jefferson Winter“ – Reihe.

    Jefferson Winter ist einer der besten Profiler der USA und jettet von einem Auftrag zum nächsten. Er versucht nie länger als zwei Wochen an einem Ort zubleiben. Grundsätzlich steigt er immer in den Hotels ab, will einen mind. 12 Jahre alten Whisky im Zimmer stehen  haben und geht oft einen anderen Weg als seine anderen Mitstreiter. Bei Hatcher versucht er aber nahe an der Wahrheit zu bleiben, denn die beiden verstehen sich gut und schätzen einander. Ein vollkommen anderes Verhältnis hat Winter zur Polizistin Templeton, die ihm am Rockzipfel hängt. Mit ihr arbeitet er schließlich zusammen und versucht ihre Karriere mit seiner Erfahrung zu pushen…
    Ich finde Winter als Mensch furchtbar und seine Erkenntnisse waren für mich völlig aus der Luft gegriffen – ohne Sinn und Zusammenhang. Er wurde mir einfach nicht sympathisch, weil man trotz seiner Präsenz auch nichts genaues über ihn erfährt. Außer, das er jahrelang mit einem Serienmörder unter einem Dach gelebt hat. Das wiederholt er ja gefühlt in jedem zweiten Satz. Dazu kommt noch, das er anscheinend eine eierlegende Wollmilchsau ist – er kann einfach alles: anhand einer E-Mail den Täter nennen bis hin zum Knacken von Spezialschlössern. Irgendwie kaufe ich Winter das alles nicht ab.

    Die Polizistin Templeton ist bildhübsch, mehr braucht man laut dem Autor nicht über sie zu wissen. Außer, das sie gerne Märchen erzählt – Winter lügt sie eiskalt ins Gesicht und läuft ihm wie ein verliebtes Hündchen hinterher. Sie saugt jedes Wort wie ein Schwamm auf, aber sie macht nicht immer alles, was er ihr aufträgt. Höchstens widerwillig und nur mit Winter als Mittäter…doch er bringt sie (un)wissentlich in Gefahr.
    Für mich hätte es Templeton nicht geben müssen, da sie größtenteils nichts für die Geschichte tut. Erst gegen Ende hat sie ihren großen Auftritt, der für mich aber arg konstruiert gewirkt hat. Als hätte man keine bessere Auflösung finden können.

    Mark Hatcher ist ein älterer Polizist, der Winter um Hilfe bittet, da er bei diesem speziellen Fall einfach nicht weiterkommt. Der Profiler ist die Rettung für seine Anstellung, sonst muss er gehen. Er steht zwar nicht immer hinter den Aktionen von Winter, doch er lässt ihn ziehen, in der Hoffnung, dass der Täter schnell erledigt wird.
    Hatcher scheint ein netter Mann zu sein, über den ich gerne mehr erfahren hätte – für mich hätte er auch gut als Partner von Winters agieren können, aber eine Frau hat da wohl mehr Sinn gemacht.

    Rachel, Opfer Nr. 5, hat einen Mann online kennengelernt und als sie sich das erste Mal treffen entpuppt sich der charmante Unbekannte als Serientäter, der seinen Opfern die Seele entfernt. Rachel wird festgehalten, sie bekommt die Haare abgeschnitten und wird mit Befehlen zu einfachen Handlungen gezwungen. Mit der Zeit wird sie immer neurotischer und glaubt am Ende niemanden mehr…
    Rachels Geschichte und Gefangenschaft konnte mich nicht berühren und ich wurde auch nicht wirklich mit ihr warm.

    Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Winter und von Rachel.

    Netter solider Thriller von der Thematik her, aber die Charaktere können nicht überzeugen und leider steht und fällt mit ihnen die Geschichte. Hier fällt sie leider. Aber ich habe noch eine kleine Hoffnung auf Besserung – vielleicht versteht man Winters ja im zweiten Band etwas besser.

    ,5 Sterne

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    JosiNdt97s avatar
    JosiNdt97vor 6 Monaten
    Jefferson Winters erster Fall

    Das ist der 1. Band aus der Jefferson Winter - Reihe und war ein angenehmer Reihenauftakt.
    Es geht in dem Buch um einen perfiden Täter, der seine Opfer große Quälen durchlaufen lässt - aber er tötet sie nicht! Er zerstört ihr Gehirn und von ihnen bleibt nur noch eine leere Hülle übrig.. Das Buch war teilweise sehr detailliert und schockierend, aber erst gegen Mitte und Ende. Ich hätte mir gewünscht, dass man in dem Buch noch mehr an Jefferson Winter - dem Profiler - herankommen könnte. Denn die Vorgeschichte ist ziemlich schwierig: Sein Vater ist ein berüchtigter Serienmörder und wir finden uns direkt im 1. Kapitel in der Hinrichtungsszene von seinem Vater wieder - ein grandioser Einstieg, der Rest war dann etwas flacher. Man kam ziemlich schnell zur Sache und war ebenso schnell mitten im Geschehen. Häufig haben sich Dinge wiederholt, da man einerseits die eine tatsächliche Szene hatte und dann die rekonstruierte durch Jefferson Winter. Außerdem waren einige Mutmaßungen von Jefferson etwas spekulativ und manchmal auch unbegründet. Dennoch gefiel mir das Buch - das Ende war mit einer überraschenden Wendung verbunden, aber auch schnell vorbei. Viele mögen Jefferson Winter nicht.. aber ich finde ihn sehr sympathisch, gerade weil er so sarkastisch ist. 
    Ich hatte anfangs geglaubt, dass es vielleicht ähnlich zu der Shepherd-Reihe von Ethan Cross ist, weil sein Vater Serienmörder ist und wegen den Konflikten, die Jefferson deshalb durchlebt- es hat mich anfangs etwas an Marcus Williams erinnert, aber das ging schnell verloren und es ist überhaupt nicht ähnlich, vielleicht auch, weil es nur so oberflächlich angesprochen wurde. 

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    Suicidekatzis avatar
    Suicidekatzivor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Erst zum Ende hin überzeugend
    Alles in allem ein guter Auftakt für Jefferson Winter

    Inhalt

    Eine Tat, grausamer als jeder Mord.
    Die Opfer, verdammt zu einem Leben ohne Seelen.
    Ein Profiler für die brutalsten Verbreichen der Welt:
    Der erste Fall für Jefferson Winter.

    Vier Frauen sind dem perfiden Täter schon in de Hände gefallen. Er hat ihr Leben grausam vernichtet. Jetzt ist eine fünfte Frau verschwunden, und der Profiler Jefferson Winter – eigenwillig, hochintelligent, von deinen eigenen Dämonen verfolgt – wird alles daransetzen, dass sie nicht zum fünften Opfer wird.


    Meinung

    Der Prolog in des Buches hat mich zunächst absolut nicht überzeugen können. Eine Rückblende in Winters Leben. Der FBI Agent dessen Vater ein mehrfacher Mörder ist und hingerichtet wird. Der seinem Sohn die Weisheit mit auf den Weg gibt, dass auch in diesem Fall der Apfel nicht weit vom Stamm gefallen sei. Worauf Winter natürlich sofort seinen Job hinwirft um als Berater bei Fällen auf der ganzen Welt mitzuwirken. Nur um sich zu beweisen, dass er anders ist. Das waren ein paar zu viele flache Klischees auf einmal für mich als Auftakt.

    Winter kommt einem als selbstverliebter Gockel entgegen, der sich einiges auf seine Intelligenz einzubilden scheint. Er ordert Hatcher herum als wäre dieser nicht sein Auftraggeber, sondern sein Praktikant. Winter weiht jeden nur so weit ein wie absolut nötig und reitet auf einer absoluten einsamen Wolf Welle, die einem schnell zu wider wird.  Jedoch scheint er wenigstens eine gute Eigenschaft zu haben: große Empathie für die Opfer. Im Laufe der Geschichte stumpft man etwas gegen Winters recht eigensinnigen Methoden, Gedanken und Eigenschaften ab und lernt zu akzeptieren, dass eben nicht jeder ins eigene Idealbild passt.

    Das Buch ist aufgeteilt in Ermittlungskapitel, welche aus Winters Perspektive erzählt werden und Kapiteln, die aus der dritten Person über Rachels Situation berichten. Die Kapitel sind sehr kurz, was mir sehr gefällt. Der Schreibstil ist flüssig, leicht lesbar, aber teilweise zu simpel gehalten. Ob es an der Übersetzung liegt oder nicht kann ich natürlich nicht beurteilen – Im Zweifel für den Angeklagten unterstelle ich jedoch, dass es daran liegt.

    Man erlebt hautnah mit, welche Emotionen Rachel durchstehen muss, als sie entführt wird und in absoluter Isolation ihre Gefangenschaft ertragen muss, selbst bevor Adam sie misshandelt, da sie zu ihrem eigenen Leid bereits von ihm, bzw. von seinen Opfern gehört hat und somit genau weiß was auf sie zukommt. Man fiebert mit ihr mit, während sie versucht ihrem Alptraum in Form von Drogen, Hieben, Schnitten und anderem zu entfliehen.  Die Szenen um Rachel sind alle sehr Emotional und nachempfindbar geschrieben. Auch habe ich mich dazu hinreißen lassen, genau wie Rachel auf Eve hereinzufallen und beinahe Mitleid mit ihr zu haben.

    Was mich unglaublich stört ist, dass Winter nie – aber auch wirklich nie – daneben liegt. Keine falsche Spur. Keine falsche Schlussfolgerung. Stellenweise zieht er – völlig ohne zureichende Beweise – die richtigen Schlüsse.  Der einzige „Fehler“ den er begeht ist eventuell seine Kollegin zu einer Pressemitteilung zu zwingen, aufgrund dessen sie dann entführt wird – aber natürlich wird sie gerettet. Ihren Tod hätte schließlich niemand verantworten können.


    Fazit

    Während ich zunächst absolut nicht angetan von diesem Thriller war und nur meine Lesepartnerin mich ermutigt hat, ist das Buch für mich doch noch spannend, interessant und ein absoluter page-turner geworden. Jedoch erst nach etwa 2/3, was mir doch etwas spät erscheint. Nichts desto trotz freue ich mich inzwischen auf mehr von Winter und werde die anderen beiden Teile bestimmt auch bald lesen!

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    Lesebegeistertevor 8 Monaten
    ...ein Autor, den wir uns merken sollten...

    Ein Fall für Jefferson Winter
    Jefferson ist Profiler und Sohn eines Serienmörders. Sein Ziel daher: Täter wie sein Vater, hinter Gitter bringen. Er wird nach England gerufen, dort sind bereits vier Frauen Opfer eines besonders perfiden Täters geworden. Und jetzt liebe Leser halten Sie sich fest: Der Mörder macht bei den Frauen eine Lobotomie!! Die Zeit drängt und Jefferson macht sich auch die Suche ….
    Absolut Top! Dieses Buch ist Schuld, dass ich einen Tag von meinem Urlaub am Strand opferte und nur noch gelesen habe! :)
    Konnte es nicht aus der Hand legen! Nervenzerreißende Spannung. Die Ereignisse überschlagen sich! Ich bin echt begeistert! Seit langen mal wieder ein Thriller den man in einem durchlesen muss!

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    Aglayas avatar
    Aglayavor einem Jahr
    Mehr Wendungen hätten die Spannung erhöht

    Der Profiler Jefferson Winter arbeitet seit seinem Ausstieg beim FBI als freier Berater für die Polizei. Als in London ein Serientäter umgeht, der seinen Opfern eine Lobotomie verpasst, wird er von Scotland Yard engagiert. Die Zeit drängt, der Täter hat schon das nächste Opfer in seiner Gewalt…

    Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive des Protagonisten Jefferson Winter erzählt, einzelne Kapitel allerdings auch in der dritten Person aus der Sicht des aktuellen Opfers Rachel. Über Winter wird nicht allzu viel bekannt, sein Vater war ein Serienmörder und er selbst macht sich bis heute Vorwürfe, dass er dies nicht erkannt hat und befürchtet, irgendwann in seines Vaters Fussstapfen zu treten. Ansonsten bleibt Winter, genau wie die anderen Figuren, eher blass, was mich aber nicht gross gestört hat. Bei Thrillern möchte ich in erster Linie in der Handlung versinken, da brauche ich keine bis in die Tiefe ausgefeilten Figuren. Er hätte allerdings etwas weniger auf seinen Fähigkeiten herumreiten können, was ihn doch recht arrogant erscheinen lässt.

    Die Handlung ist durchaus spannend aufgebaut, für meinen Geschmack allerdings etwas zu geradelinig. Jede Vermutung Winters ist richtig, jede Spur führt in die richtige Richtung, nie geraten die Ermittler an ihre Grenzen. Ich hätte es spannender gefunden, wenn der Autor auch einige Wendungen eingebaut, die Ermittler (und damit auch den Leser) mal in eine falsche Richtung geleitet hätte. Besonders der Protagonist Jefferson Winter wirkt durch diese Fehlerlosigkeit ziemlich unglaubwürdig. Dies vor allem, da er praktisch alle seine Schlussfolgerungen aus reinem Bauchgefühl zu treffen scheint, ohne nachvollziehbare Abwägungen (und dabei natürlich immer richtig liegt). So wählt er beispielsweise aus zwei potentiellen Opfern, die beide alle gefragten Merkmale erfüllen, ohne zu zögern die richtige aus, mit der Begründung "die ist es", oder löst einen Fall ganz nebenbei nur durch die gründliche Lektüre der Anfrage-E-Mail (und weiss sogar, wo die Tatwaffe liegt)...

    Wer gerne miträtselt, wird bei "Broken Dolls" nicht auf seine Kosten kommen. Der Täter wird hier, wie leider oft bei Thrillern, aus dem Hut gezaubert und von den Ermittlern präsentiert, ohne davor auch nur einmal in den Fokus der Ermittler geraten zu sein. Auch das Motiv wirkt ziemlich an den Haaren herbeigezogen.

    Der Schreibstil des Autors James Carol lässt sich flüssig lesen und ist eher einfach gehalten, ohne dabei langweilig zu wirken. Das Thriller enthält einige recht blutige und brutale Szenen, sodass ich sensiblen Lesern von der Lektüre abraten möchte.

    Mein Fazit
    Mehr Wendungen hätten die Spannung noch erhöht.

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    NyangrisFires avatar
    NyangrisFirevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr spannend, toller Ermittler, einige Twists und ein interessanter Serienkiller!
    Spannender Thriller mit genialem Ermittler

    Der Schreibstil von James Carol gefällt mir sehr gut. Er schreibt sehr bildlich und bringt die Gefühle der einzelnen Charaktere sehr gut rüber. 
    Das Buch wird aus zwei verschiedenen Sichtweisen erzählt. Zum einen verfolgt man die Ermittlungen von dem ehemaligen FBI Profiler Jefferson Winter und zum anderen erlebt man die qualvollen Tage des neusten Opfers. 
    Dadurch, dass man beide Sichtweisen aufgezeigt bekommt, kann das Buch sehr gut Spannung aufbauen und auch halten. 
    Zudem hat der Autor einige wirklich sehr gelungenen Twists in die Geschichte eingebaut, die mich sehr überrascht haben, auch wenn ich den einen oder anderen erahnen konnte.

    Jefferson Winter ist wie schon erwähnt, ein ehemaliger FBI Profiler und zählt zu den besten auf seinem Gebiet. Nach einem privaten Vorfall kündigt er jedoch seinen Job und arbeitet seitdem selbstständig und reist über den ganzen Globus um anderen Ermittlern bei ihren Fällen zu helfen.
    Er ist ein sehr spezieller Charakter, mit trockenem Humor, genialen Sprüchen und sehr eigenwilligen Ermittlungsmethoden, die nicht immer den Vorschriften entsprechen.
    Der Serienkiller ist ebenfalls ein sehr interessanter Charakter, der durch die Ermittlungen und Winters Erkenntnissen sehr gut beleuchtet wird. Seine Beweggründe konnte ich sehr lange nicht erahnen und wurde immer wieder von seinem Charakter überrascht.

    Fazit:
    "Broken Dolls" von James Carol ist ein sehr spannender und gelungener Auftakt seiner "Jefferson Winter" Reihe. 
    Mit seinem gleichnamigen Protagonisten hat er einen sehr interessanten und eigenwilligen Charakter erschaffen, der mich zwischenzeitlich mit seinen Sprüchen und Aktionen zum lachen bringen konnte.
    Auch der Serienkiller ist sehr interessant und bietet die Grundlage für einige gelungene Twists.

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    Ashimauss avatar
    Ashimausvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Klasse Reihenauftakt! Spannend , witzig, liebenswert und absolut unvorhersehbar! Plus mehrfache Wow-Effekte inklusive!
    Wer Maarten S. Sneijder mag, wird Jefferson Winter lieben!

    Protagonisten:

    Jefferson Winter ist ein ehemaliger hochintelligenter FBI Profiler. Nachdem sein, zu  Tode verurteilter, Vater seine letzten Worte „Du bist wie ich“ an ihn richtete, kündigte er seinen Job beim FBI und machte sich als Berater in Mordfällen selbstständig. Seine Art Fälle zu lösen ist meist unkonventionell und überschreitet gewisse Grenzen.

    Sophie Templeton ist eine junge, attraktive und souveräne Polizistin der Mordkommission und weiß nicht so recht, was sie von Winter halten soll. Einerseits ist sie von seiner Intelligenz und der Art, wie er die Dinge betrachtet und einschätzt angetan, andererseits kommt sie mit seinen unkoventionellen teils illegalen Methoden nicht ganz zurecht.

    Meine Meinung:

    Das Format hat mir dieses Mal etwas zu schaffen gemacht. Die Schrift ist recht klein, der Zeilenabstand minimal und es gibt recht wenig Absätze. Jedoch haben die Kapitel eine gute Länge, sie sind nicht zu kurz und auch nicht zu lang.

    Nichtsdestotrotz lässt dich der Schreibstil flüssig lesen und das ist für mich das Wichtigste!

    Die Charaktere sind fast durchweg alle total liebenswert! Besonders Jefferson Winter hat es mir angetan <3 Er ist ein sehr spezieller Ermittler, der aufgrund seiner Vergangenheit mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Er ist hochintelligent und kann sich dadurch sehr gut in die psychopathischen Denkweisen eines Täters reinversetzen. Seine Aufklärungsrate liegt dadurch bei vollen 100%. Er erinnert mich etwas an Maarten S. Sneijder von Andreas Gruber :-D

    Die Story ist spannend und witzig. Die Ermittlungsarbeit plätschert nicht einfach vor sich hin und ist dadurch auch nicht langweilig. Es gab mehrere Wow-Effekte und ein-, zweimal ist mir wirklich der Mund offen stehen geblieben, weil ich mit dieser Wendung nicht gerechnet hatte! Lediglich eine Stelle zum Schluss fand ich etwas übertrieben, aber das kann man bei einem so tollen Buch auch einfach mal verbuchen :-D

    Durch die Ich-Perspektive von Winter kann man sich natürlich super hineinversetzen. Der Rest wird dann von einem allwissenden Erzähler erzählt, was diesen Effekt noch verstärkt.

    Wenn man sich versucht in die Lage der Opfer hinzuversetzen, bekommt man ganz schnell Beklemmungen. Dieses Martyrium erleiden zu müssen, wünscht man niemandem! Oftmals habe ich versucht, herauszufinden, wie ich mich in der Situation verhalten hätte… aber an die Folgen, die dieses Verhalten gehabt hätte, wollte ich dann doch nicht mehr denken :-D

    Generell, finde ich, fügt sich die Geschichte gut zu einem Ganzen zusammen und es bleiben eine keine Fragen offen. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil! Wenn diese Reihe so weitergeht, könnte es wirklich eine meiner Liebsten werden <3

    Einen halben Punkt Abzug gibts für das Format, daher 4,5/5 Sterne! Und eine absolute Kaufempfehlung!

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    chipie2909s avatar
    chipie2909vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Der erste Fall von Jefferson Winter! Gelungener Auftakt!
    Meine erste Begegnung mit Jefferson Winter

    Meine erste Begegnung mit Profiler Jefferson Winter

    Bei diesem Buch hat mich das Cover als erstes total angesprochen, so, wie es eben sein sollte :-) Für einen Thriller kann ich mir kaum bessere Cover vorstellen als wie bei den Werken von James Carol. Und nachdem auch der Klappentext vielversprechend klang, war klar, dass ich die Reihe um Jefferson Winter, einem Profiler aus Kalifornien beginnen werde. Und ich wurde nicht enttäuscht.

    Aber worum geht es in diesem ersten Band eigentlich? Vier Frauen wurden in London entführt, monatelang festgehalten und gefoltert. Und wäre dies nicht schon grausam genug, wurde an ihnen eine Lobotomie durchgeführt, was heißt, dass Teile des Gehirns zerstört und somit ihre Persönlichkeit im wahrsten Sinne des Wortes „gelöscht“ wurde. Ihre Seelen gab es nach dem Eingriff nicht mehr. Nachdem die Londoner Polizei keine Fortschritte bei der Jagd auf den Täter erzielt, fordert sie Jefferson Winter an, ein Profiler, der bis vor anderthalb Jahren beim FBI gearbeitet hat. Er soll einer der besten sein und Winter macht sich auch gleich auf die Fährte des Folterers, denn er hat bereits ein neues Opfer in seinen Händen…

    Meiner Meinung nach ist Jefferson Winter ein sehr interessanter Charakter. Sein Vater war ein Serienmörder und es hat Jefferson härter getroffen, als es eine Kugel jemals geschafft hätte, als sein Erzeuger kurz vor seiner Hinrichtung „Du bist wie ich“ mit den Lippen formt. Die Geschichte ist in den meisten Kapiteln in der Ich-Form geschrieben, dennoch konnte ich mich nicht wirklich in Jefferson einfühlen und er blieb mir fremd. So sehr ich mich auch bemühte, ich kam nicht hinter seiner Fassade. Nichtsdestotrotz fand ich die Story sehr spannend, auch wenn ich teilweise das Gefühl hatte, der Plot wäre schon desöfteren da gewesen und nicht wirklich was neues. Der Schreibstil ist flüssig, lässt sich gut lesen und fesselt, von daher werde ich auch definitiv die Nachfolger lesen und bin gespannt, ob sich die Handlungen noch steigern lassen, so dass man das Gefühl hat, hier würde man wirklich mal was komplett neues lesen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Figuren Hatcher und Templeton noch genauer gezeichnet worden wären. Wirklich viel hat man von den beiden leider nicht erfahren, aber vielleicht kommt das ja im nächsten Band, denn ich habe irgendwie das Gefühl, Winter wird wieder auf Templeton treffen. Jedenfalls hoffe ich das :-)

    Mein Fazit: Für jeden Fan von Ethan Cross, Cody McFadyen und Karin Slaughter absolut lesenswert!

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    Ay73s avatar
    Ay73vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: spannender Thriller
    Broken Dolls

    Ein Serientäter in London hat es auf junge, hübsche, brünette und erfolgreiche Frauen  abgesehen. Einiges haben die Frauen gemeinsam: sie sind unglücklich in ihrer Beziehung bzw. suchen einen Kick und nachdem sie monatelang verschwunden waren, tauchen sie wieder auf... doch etwas stimmt nicht mehr mit ihnen. Drei Frauen waren verschwunden und als sie wieder da waren, wurde festgestellt das abgesehen von Wunden und Narben die von der Folter herführen dass bei allen Frauen eine Lobotomie durchgeführt wurde.

    Dies bringt dazu, den besten Profiler Jefferson Winter nach England zu bitten. Dieser ist selber Sohn eines Serienmörders und nach ein paar Jahren beim FBI hat er sich selbständig gemacht. Ihm schwirrt der letzte Satz seines Vaters immer wieder durch den Kopf: Als er bei seiner Hinrichtung zugesehen hat, sagte sein Vater zum ihm "du bist wie ich".. und das macht ihm schon zu schaffen.

     

    Die Geschichte wird aus zwei Sichten dargestellt, die von Jefferson und die des Opfers.. Interessanter Schreibstil, ist auch eine Reihe... gute Thriller-Unterhaltung..

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    Evis_Seitenzaubers avatar
    Evis_Seitenzaubervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein perfider Täter und ein hochintelligenter Profiler, welche sich einen Kampf auf Leben und Tod liefern. Empfehlenswert!
    Spannung pur!

    Handlung:

    Der Thriller handelt von einem perfiden Täter, dem bereites vier Frauen in die Hände gefallen sind. Diese wurden nicht getötet, jedoch auf eine grausame Art und Weise vernichtet, die schlimmer sein kann als der Tod und anschließend auf öffentlichen Plätzen ausgetzt. Nun verschwindet eine fünfte Frau und sie ziehen den amerikanischen Profiler Jefferson Winter dazu, welcher für seinen Eigenwillen und Intelligenz bekannt ist. Dieser gibt nicht eher auf, bis er jeden Fall löst und schreckt vor nichts zurück, solange er dadurch sein Ziel erreicht.


    Meine Meinung:

    Dieses Buch hat mir sehr gefallen.

    Es fehlte nicht an Spannung und als Leser fühlte man sich auch nicht unterfordert, indem die Ermittler zum Beispiel ihre Erkenntnisse mehrmals wiederholten, als sei man schwer von Begriff. In diesem Buch war dies nicht der Fall.

    Jefferson Winter war ein Profiler, vor dem man Respekt haben sollte und wenn es diese Menschen tatsächlich gibt, welche durch wenig Indizien solch aufschlussreiche Schlüsse ziehen können, verdienen sie meine größte Anerkennung! Leider kann ich nicht beurteilen, ob dies auf der Wahrheit beruht, doch ich bin mir ziemlich sicher, dass solche Naturtalente tatsächlich existieren, auch wenn sie häufig eher nach Gefühl als nach Kenntnis vorgehen. So war es auch bei Jefferson Winter.

    Am Anfang der Handlung hat es mich neugierig gemacht, mit welcher Methode der Täter das Leben seiner Opfer vernichtet und ich recherchierte ein wenig im Internet. Es ist unfassbar, dass es solche Operationen früher einmal tatsächlich gab und sie die Patienten angeblich vor Depressionen, Angstzuständen und sonstigen "Krankheiten" heilen sollten...

    Hundert Tausende wurden dieser Operation unterzogen, die nicht einmal zehn Minuten dauerte und auch ohne Handschuhe oder einen sterilen Raum durchgeführt werden konnte. Die Folgen davon kann man auch in dem Buch Er töten ihre Seelen ganz gut nachlesen oder man recherchiert vorher ein bisschen im Internet, um weitere Beispiele zu finden.

    Jedenfalls war alleine der Hintergrund nicht ganz einfach zu verkraften und wert, es zu erwähnen.

    Was mir leider weniger gut gefallen, war der Täter.

    Er erschien einem hochintelligent und vorausschauend zu sein. Jemand, der genau weiß, was er will und wie er es erreichen kann. Eine Art Gegenspieler zu Jefferson Winter, welcher ebenfalls für seine Sturheit und Intelligenz bekannt ist. Während Jefferson dem Täter dicht auf den Fersen ist, lernt man auch andere Seiten von dem Täter kennen, unter anderem seine Fähigkeiten zur Manipulation und vollkommen durchdachten Planung. Man denkt, die Gegner wären einander ebenbürtig.

    Doch leider musste ich mir eingestehen, dass ich den Täter überschätzte. Dies war dann leider etwas enttäuschend und kostete ein paar Abzüge (in dem Fall einen Stern), obwohl das Buch mir bis dahin sehr gut gefiel.

     

    Fazit:

    Dieses Buch kann ich nur weiter empfehlen, denn es ist spannend und unterhaltsam bis zur letzten Seite!

    Man wird es nicht bereuen, dieses Buch gelesen zu haben und eine schöne Zeit damit verbringen, egal zu welcher Jahreszeit ;)

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    DieSchwarzeKathatzes avatar

    "Die Frau in dem Krankenhausbett hätte tot sein können. Es wäre besser für sie gewesen."

    So kalt und seelenlos wie Gegenstände und so gruselig wie kaputte Puppen - James Carol entfaltet in seinem Auftakt zur Jefferson Winter-Reihe "Broken Dolls - Er tötet ihr Seelen" ein Szenario voller Grauen und menschlicher Abgründe: ein Thriller der Güteklasse "Hannibal Lecter"!

    Das Buch

    Er ist kein gewöhnlicher Ermittler. Jefferson Winter ist Profiler. Und der Sohn eines berüchtigten amerikanischen Serienmörders. Er hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, grausame Täter wie seinen Vater zur Strecke zu bringen. Doch manchmal fragt er sich, ob er etwas von dessen dunkler Seite geerbt hat. Und ob das der Grund dafür ist, dass er sich so gut in sadistische Mörder hineinversetzen kann…
    Für einen besonders verstörenden Fall wird er nach England gerufen: Bereits vier junge Frauen sind einem perfiden Täter in die Hände gefallen, der seine Opfer nicht tötet, sondern ihnen einen Teil des Gehirns entfernt - womit er ihr Leben faktisch vernichtet. Jetzt ist eine fünfte Frau verschwunden. Jefferson muss und wird alles daransetzen, den Täter zu finden, bevor auch ihre Seele zerstört wird.


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    Glaubt ihr, dass der Mensch so etwas wie eine Seele hat und falls ja, was würde deren Zerstörung für ihn bedeuten?

    Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Gibt es hier keine Leserunde? Würde mich sehr interessieren.
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    Julia_x3s avatar
    Hab schon vor ein paar Wochen die Leseprobe dazu lesen können und mich hat sie so dermaßen umgehauen. Wenn ich dieses Buch sehe, kribbeln meine Finger und ich möchte es sofort weiter lesen! *-*
    Es ist einfach super geschrieben, man kann sich richtig hineinfühlen. Ein Buch, wo man mit Herz, Seele und Herzklopfen dabei sein kann.
    Steht auf meiner Wunschliste ;)
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