James Carol Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen

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Inhaltsangabe zu „Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen“ von James Carol

Er ist kein gewöhnlicher Ermittler. Jefferson Winter ist Profiler. Und der Sohn eines berüchtigten amerikanischen Serienmörders. Er hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, grausame Täter wie seinen Vater zur Strecke zu bringen. Doch manchmal fragt er sich, ob er etwas von dessen dunkler Seite geerbt hat. Ob das der Grund dafür ist, dass er sich so gut in sadistische Mörder hineinversetzen kann Für einen besonders verstörenden Fall wird er nach England gerufen: Bereits vier junge Frauen sind einem perfiden Täter in die Hände gefallen, der seine Opfer nicht tötet, sondern ihnen einen Teil des Gehirns entfernt womit er ihr Leben faktisch vernichtet. Jetzt ist eine fünfte Frau verschwunden. Jefferson muss und wird alles daransetzen, den Täter zu finden, bevor auch ihre Seele zerstört wird.

Sehr spannend, toller Ermittler, einige Twists und ein interessanter Serienkiller!

— NyangrisFire

Spannung pur!

— Nicole1989

Klasse Reihenauftakt! Spannend , witzig, liebenswert und absolut unvorhersehbar! Plus mehrfache Wow-Effekte inklusive!

— Ashimaus

Der erste Fall von Jefferson Winter! Gelungener Auftakt!

— chipie2909

Spannend bis zum schluss

— Melkas40

spannender Thriller

— Ay73

Ein perfider Täter und ein hochintelligenter Profiler, welche sich einen Kampf auf Leben und Tod liefern. Empfehlenswert!

— Evis_Seitenzauber

Super tolles Buch! Spannend-Brutal-Ekelig: die perfekte Mischung

— seiten_gefluester

Spannender Thriller mit vielen unerwarteten Wendungen. Unbedingt lesen!

— Ninni89

Fesselnd, spannend & krank - genau wie ein guter Thriller sein sollte!

— Prinzesschn

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  • Mehr Wendungen hätten die Spannung erhöht

    Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen

    Aglaya

    09. August 2017 um 19:34

    Der Profiler Jefferson Winter arbeitet seit seinem Ausstieg beim FBI als freier Berater für die Polizei. Als in London ein Serientäter umgeht, der seinen Opfern eine Lobotomie verpasst, wird er von Scotland Yard engagiert. Die Zeit drängt, der Täter hat schon das nächste Opfer in seiner Gewalt…Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive des Protagonisten Jefferson Winter erzählt, einzelne Kapitel allerdings auch in der dritten Person aus der Sicht des aktuellen Opfers Rachel. Über Winter wird nicht allzu viel bekannt, sein Vater war ein Serienmörder und er selbst macht sich bis heute Vorwürfe, dass er dies nicht erkannt hat und befürchtet, irgendwann in seines Vaters Fussstapfen zu treten. Ansonsten bleibt Winter, genau wie die anderen Figuren, eher blass, was mich aber nicht gross gestört hat. Bei Thrillern möchte ich in erster Linie in der Handlung versinken, da brauche ich keine bis in die Tiefe ausgefeilten Figuren. Er hätte allerdings etwas weniger auf seinen Fähigkeiten herumreiten können, was ihn doch recht arrogant erscheinen lässt.Die Handlung ist durchaus spannend aufgebaut, für meinen Geschmack allerdings etwas zu geradelinig. Jede Vermutung Winters ist richtig, jede Spur führt in die richtige Richtung, nie geraten die Ermittler an ihre Grenzen. Ich hätte es spannender gefunden, wenn der Autor auch einige Wendungen eingebaut, die Ermittler (und damit auch den Leser) mal in eine falsche Richtung geleitet hätte. Besonders der Protagonist Jefferson Winter wirkt durch diese Fehlerlosigkeit ziemlich unglaubwürdig. Dies vor allem, da er praktisch alle seine Schlussfolgerungen aus reinem Bauchgefühl zu treffen scheint, ohne nachvollziehbare Abwägungen (und dabei natürlich immer richtig liegt). So wählt er beispielsweise aus zwei potentiellen Opfern, die beide alle gefragten Merkmale erfüllen, ohne zu zögern die richtige aus, mit der Begründung "die ist es", oder löst einen Fall ganz nebenbei nur durch die gründliche Lektüre der Anfrage-E-Mail (und weiss sogar, wo die Tatwaffe liegt)...Wer gerne miträtselt, wird bei "Broken Dolls" nicht auf seine Kosten kommen. Der Täter wird hier, wie leider oft bei Thrillern, aus dem Hut gezaubert und von den Ermittlern präsentiert, ohne davor auch nur einmal in den Fokus der Ermittler geraten zu sein. Auch das Motiv wirkt ziemlich an den Haaren herbeigezogen.Der Schreibstil des Autors James Carol lässt sich flüssig lesen und ist eher einfach gehalten, ohne dabei langweilig zu wirken. Das Thriller enthält einige recht blutige und brutale Szenen, sodass ich sensiblen Lesern von der Lektüre abraten möchte.Mein FazitMehr Wendungen hätten die Spannung noch erhöht.

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  • Spannender Thriller mit genialem Ermittler

    Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen

    NyangrisFire

    26. May 2017 um 09:37

    Der Schreibstil von James Carol gefällt mir sehr gut. Er schreibt sehr bildlich und bringt die Gefühle der einzelnen Charaktere sehr gut rüber. Das Buch wird aus zwei verschiedenen Sichtweisen erzählt. Zum einen verfolgt man die Ermittlungen von dem ehemaligen FBI Profiler Jefferson Winter und zum anderen erlebt man die qualvollen Tage des neusten Opfers. Dadurch, dass man beide Sichtweisen aufgezeigt bekommt, kann das Buch sehr gut Spannung aufbauen und auch halten. Zudem hat der Autor einige wirklich sehr gelungenen Twists in die Geschichte eingebaut, die mich sehr überrascht haben, auch wenn ich den einen oder anderen erahnen konnte. Jefferson Winter ist wie schon erwähnt, ein ehemaliger FBI Profiler und zählt zu den besten auf seinem Gebiet. Nach einem privaten Vorfall kündigt er jedoch seinen Job und arbeitet seitdem selbstständig und reist über den ganzen Globus um anderen Ermittlern bei ihren Fällen zu helfen.Er ist ein sehr spezieller Charakter, mit trockenem Humor, genialen Sprüchen und sehr eigenwilligen Ermittlungsmethoden, die nicht immer den Vorschriften entsprechen.Der Serienkiller ist ebenfalls ein sehr interessanter Charakter, der durch die Ermittlungen und Winters Erkenntnissen sehr gut beleuchtet wird. Seine Beweggründe konnte ich sehr lange nicht erahnen und wurde immer wieder von seinem Charakter überrascht. Fazit:"Broken Dolls" von James Carol ist ein sehr spannender und gelungener Auftakt seiner "Jefferson Winter" Reihe. Mit seinem gleichnamigen Protagonisten hat er einen sehr interessanten und eigenwilligen Charakter erschaffen, der mich zwischenzeitlich mit seinen Sprüchen und Aktionen zum lachen bringen konnte.Auch der Serienkiller ist sehr interessant und bietet die Grundlage für einige gelungene Twists.

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  • Wer Maarten S. Sneijder mag, wird Jefferson Winter lieben!

    Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen

    Ashimaus

    13. January 2017 um 09:45

    Protagonisten: Jefferson Winter ist ein ehemaliger hochintelligenter FBI Profiler. Nachdem sein, zu  Tode verurteilter, Vater seine letzten Worte „Du bist wie ich“ an ihn richtete, kündigte er seinen Job beim FBI und machte sich als Berater in Mordfällen selbstständig. Seine Art Fälle zu lösen ist meist unkonventionell und überschreitet gewisse Grenzen. Sophie Templeton ist eine junge, attraktive und souveräne Polizistin der Mordkommission und weiß nicht so recht, was sie von Winter halten soll. Einerseits ist sie von seiner Intelligenz und der Art, wie er die Dinge betrachtet und einschätzt angetan, andererseits kommt sie mit seinen unkoventionellen teils illegalen Methoden nicht ganz zurecht. Meine Meinung: Das Format hat mir dieses Mal etwas zu schaffen gemacht. Die Schrift ist recht klein, der Zeilenabstand minimal und es gibt recht wenig Absätze. Jedoch haben die Kapitel eine gute Länge, sie sind nicht zu kurz und auch nicht zu lang. Nichtsdestotrotz lässt dich der Schreibstil flüssig lesen und das ist für mich das Wichtigste! Die Charaktere sind fast durchweg alle total liebenswert! Besonders Jefferson Winter hat es mir angetan <3 Er ist ein sehr spezieller Ermittler, der aufgrund seiner Vergangenheit mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Er ist hochintelligent und kann sich dadurch sehr gut in die psychopathischen Denkweisen eines Täters reinversetzen. Seine Aufklärungsrate liegt dadurch bei vollen 100%. Er erinnert mich etwas an Maarten S. Sneijder von Andreas Gruber :-D Die Story ist spannend und witzig. Die Ermittlungsarbeit plätschert nicht einfach vor sich hin und ist dadurch auch nicht langweilig. Es gab mehrere Wow-Effekte und ein-, zweimal ist mir wirklich der Mund offen stehen geblieben, weil ich mit dieser Wendung nicht gerechnet hatte! Lediglich eine Stelle zum Schluss fand ich etwas übertrieben, aber das kann man bei einem so tollen Buch auch einfach mal verbuchen :-D Durch die Ich-Perspektive von Winter kann man sich natürlich super hineinversetzen. Der Rest wird dann von einem allwissenden Erzähler erzählt, was diesen Effekt noch verstärkt. Wenn man sich versucht in die Lage der Opfer hinzuversetzen, bekommt man ganz schnell Beklemmungen. Dieses Martyrium erleiden zu müssen, wünscht man niemandem! Oftmals habe ich versucht, herauszufinden, wie ich mich in der Situation verhalten hätte… aber an die Folgen, die dieses Verhalten gehabt hätte, wollte ich dann doch nicht mehr denken :-D Generell, finde ich, fügt sich die Geschichte gut zu einem Ganzen zusammen und es bleiben eine keine Fragen offen. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil! Wenn diese Reihe so weitergeht, könnte es wirklich eine meiner Liebsten werden <3 Einen halben Punkt Abzug gibts für das Format, daher 4,5/5 Sterne! Und eine absolute Kaufempfehlung!

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  • Meine erste Begegnung mit Jefferson Winter

    Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen

    chipie2909

    10. January 2017 um 09:57

    Meine erste Begegnung mit Profiler Jefferson Winter Bei diesem Buch hat mich das Cover als erstes total angesprochen, so, wie es eben sein sollte :-) Für einen Thriller kann ich mir kaum bessere Cover vorstellen als wie bei den Werken von James Carol. Und nachdem auch der Klappentext vielversprechend klang, war klar, dass ich die Reihe um Jefferson Winter, einem Profiler aus Kalifornien beginnen werde. Und ich wurde nicht enttäuscht. Aber worum geht es in diesem ersten Band eigentlich? Vier Frauen wurden in London entführt, monatelang festgehalten und gefoltert. Und wäre dies nicht schon grausam genug, wurde an ihnen eine Lobotomie durchgeführt, was heißt, dass Teile des Gehirns zerstört und somit ihre Persönlichkeit im wahrsten Sinne des Wortes „gelöscht“ wurde. Ihre Seelen gab es nach dem Eingriff nicht mehr. Nachdem die Londoner Polizei keine Fortschritte bei der Jagd auf den Täter erzielt, fordert sie Jefferson Winter an, ein Profiler, der bis vor anderthalb Jahren beim FBI gearbeitet hat. Er soll einer der besten sein und Winter macht sich auch gleich auf die Fährte des Folterers, denn er hat bereits ein neues Opfer in seinen Händen… Meiner Meinung nach ist Jefferson Winter ein sehr interessanter Charakter. Sein Vater war ein Serienmörder und es hat Jefferson härter getroffen, als es eine Kugel jemals geschafft hätte, als sein Erzeuger kurz vor seiner Hinrichtung „Du bist wie ich“ mit den Lippen formt. Die Geschichte ist in den meisten Kapiteln in der Ich-Form geschrieben, dennoch konnte ich mich nicht wirklich in Jefferson einfühlen und er blieb mir fremd. So sehr ich mich auch bemühte, ich kam nicht hinter seiner Fassade. Nichtsdestotrotz fand ich die Story sehr spannend, auch wenn ich teilweise das Gefühl hatte, der Plot wäre schon desöfteren da gewesen und nicht wirklich was neues. Der Schreibstil ist flüssig, lässt sich gut lesen und fesselt, von daher werde ich auch definitiv die Nachfolger lesen und bin gespannt, ob sich die Handlungen noch steigern lassen, so dass man das Gefühl hat, hier würde man wirklich mal was komplett neues lesen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Figuren Hatcher und Templeton noch genauer gezeichnet worden wären. Wirklich viel hat man von den beiden leider nicht erfahren, aber vielleicht kommt das ja im nächsten Band, denn ich habe irgendwie das Gefühl, Winter wird wieder auf Templeton treffen. Jedenfalls hoffe ich das :-) Mein Fazit: Für jeden Fan von Ethan Cross, Cody McFadyen und Karin Slaughter absolut lesenswert!

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  • Broken Dolls

    Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen

    Ay73

    13. December 2016 um 16:54

    Ein Serientäter in London hat es auf junge, hübsche, brünette und erfolgreiche Frauen  abgesehen. Einiges haben die Frauen gemeinsam: sie sind unglücklich in ihrer Beziehung bzw. suchen einen Kick und nachdem sie monatelang verschwunden waren, tauchen sie wieder auf... doch etwas stimmt nicht mehr mit ihnen. Drei Frauen waren verschwunden und als sie wieder da waren, wurde festgestellt das abgesehen von Wunden und Narben die von der Folter herführen dass bei allen Frauen eine Lobotomie durchgeführt wurde. Dies bringt dazu, den besten Profiler Jefferson Winter nach England zu bitten. Dieser ist selber Sohn eines Serienmörders und nach ein paar Jahren beim FBI hat er sich selbständig gemacht. Ihm schwirrt der letzte Satz seines Vaters immer wieder durch den Kopf: Als er bei seiner Hinrichtung zugesehen hat, sagte sein Vater zum ihm "du bist wie ich".. und das macht ihm schon zu schaffen.   Die Geschichte wird aus zwei Sichten dargestellt, die von Jefferson und die des Opfers.. Interessanter Schreibstil, ist auch eine Reihe... gute Thriller-Unterhaltung..

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  • Spannung pur!

    Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen

    Evis_Seitenzauber

    28. November 2016 um 23:32

    Handlung: Der Thriller handelt von einem perfiden Täter, dem bereites vier Frauen in die Hände gefallen sind. Diese wurden nicht getötet, jedoch auf eine grausame Art und Weise vernichtet, die schlimmer sein kann als der Tod und anschließend auf öffentlichen Plätzen ausgetzt. Nun verschwindet eine fünfte Frau und sie ziehen den amerikanischen Profiler Jefferson Winter dazu, welcher für seinen Eigenwillen und Intelligenz bekannt ist. Dieser gibt nicht eher auf, bis er jeden Fall löst und schreckt vor nichts zurück, solange er dadurch sein Ziel erreicht. Meine Meinung: Dieses Buch hat mir sehr gefallen. Es fehlte nicht an Spannung und als Leser fühlte man sich auch nicht unterfordert, indem die Ermittler zum Beispiel ihre Erkenntnisse mehrmals wiederholten, als sei man schwer von Begriff. In diesem Buch war dies nicht der Fall. Jefferson Winter war ein Profiler, vor dem man Respekt haben sollte und wenn es diese Menschen tatsächlich gibt, welche durch wenig Indizien solch aufschlussreiche Schlüsse ziehen können, verdienen sie meine größte Anerkennung! Leider kann ich nicht beurteilen, ob dies auf der Wahrheit beruht, doch ich bin mir ziemlich sicher, dass solche Naturtalente tatsächlich existieren, auch wenn sie häufig eher nach Gefühl als nach Kenntnis vorgehen. So war es auch bei Jefferson Winter. Am Anfang der Handlung hat es mich neugierig gemacht, mit welcher Methode der Täter das Leben seiner Opfer vernichtet und ich recherchierte ein wenig im Internet. Es ist unfassbar, dass es solche Operationen früher einmal tatsächlich gab und sie die Patienten angeblich vor Depressionen, Angstzuständen und sonstigen "Krankheiten" heilen sollten... Hundert Tausende wurden dieser Operation unterzogen, die nicht einmal zehn Minuten dauerte und auch ohne Handschuhe oder einen sterilen Raum durchgeführt werden konnte. Die Folgen davon kann man auch in dem Buch Er töten ihre Seelen ganz gut nachlesen oder man recherchiert vorher ein bisschen im Internet, um weitere Beispiele zu finden. Jedenfalls war alleine der Hintergrund nicht ganz einfach zu verkraften und wert, es zu erwähnen. Was mir leider weniger gut gefallen, war der Täter. Er erschien einem hochintelligent und vorausschauend zu sein. Jemand, der genau weiß, was er will und wie er es erreichen kann. Eine Art Gegenspieler zu Jefferson Winter, welcher ebenfalls für seine Sturheit und Intelligenz bekannt ist. Während Jefferson dem Täter dicht auf den Fersen ist, lernt man auch andere Seiten von dem Täter kennen, unter anderem seine Fähigkeiten zur Manipulation und vollkommen durchdachten Planung. Man denkt, die Gegner wären einander ebenbürtig. Doch leider musste ich mir eingestehen, dass ich den Täter überschätzte. Dies war dann leider etwas enttäuschend und kostete ein paar Abzüge (in dem Fall einen Stern), obwohl das Buch mir bis dahin sehr gut gefiel.   Fazit: Dieses Buch kann ich nur weiter empfehlen, denn es ist spannend und unterhaltsam bis zur letzten Seite! Man wird es nicht bereuen, dieses Buch gelesen zu haben und eine schöne Zeit damit verbringen, egal zu welcher Jahreszeit ;)

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  • Nichts wirklich neues, aber lesenswert

    Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen

    Steffi1611

    04. November 2016 um 08:04

    Ein Serienmörder der seine Opfer nicht tötet, aber eine Lobotomie an ihnen durchführt. Sie bleiben physisch am Leben, aber geistig sind sie nicht mehr da. Du kannst sie sehen und dich „freuen“, dass sie lebendig gefunden wurden, aber was ist das für ein Leben, wenn der Mensch den du kanntest nicht mehr in der menschlichen Hülle ist… Wer tut Frauen so etwas an? Um das zu erfahren wird Profiler Jefferson Winter zu dem Fall hinzugezogen. Winter ist ein ganz besonderer Profiler mit einer interessanten Vergangenheit und einem Gespür für Mörder wie es die wenigsten haben. Jefferson Winter war jahrelang beim FBI und hat sich selbstständig gemacht. Wenn die Behörden ihn anfordern und der Fall interessant genug für ihn ist, wird er bei den Ermittlungen helfen. Die Hauptperson des Thrillers trägt diese Geschichte. Jefferson Winters Vater war ein Serienmörder und sein Sohn versucht so etwas wie Buße zu tun oder möchte sich selber beweisen, dass er nicht wie sein Vater ist und hat sich deswegen den ganz brutalen und gefährlichen Mördern der Welt verschrieben. Finde ich als Leser sehr interessant und hat der Geschichte einen Pluspunkt eingebracht. Außerdem ist der Profiler vom Typ so ganz anders. Schon weiße Haare obwohl er noch in den besten Jahren ist und dann sein doch eher sehr lässiges Erscheinungsbild. Sehr gewöhnungsbedürftig, aber auffallen und im Gedächtnis ist er mir damit geblieben. Da auch in so einer Story nie eine weibliche Nebenrolle fehlen darf bekommt Winter die Polizistin Sophie Templeton zur Seite gestellt. Und es knistert zwischen den beiden und beim Lesen hatte ich wirklich die Befürchtung, dass es jetzt noch eine Liebesgeschichte gibt. Aber zum Glück wurde da nicht so viel drauf eingegangen. Die hätte für mich das ganze Buch zerstört. Dem Autor James Carol ist mit „Broken Dolls“ ein guter Auftakt Thriller seiner Reihe gelungen. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Durch die unterschiedlichen Sichtweisen während der Geschichte konnte eine gewisse Spannung beibehalten werden. Ebenfalls positiv fand ich die vom Autor recherchierten Details. Die Beschreibung der Lobotomie war sehr gut und hat beim Lesen schon wehgetan. Cover sowie Titel finde ich sehr passend gewählt. Auch wenn im ersten Moment nicht ganz klar ist, was dort auf dem Cover für ein Werkzeug abgebildet ist, wird dies dem Leser beim Lesen nach und nach klar. Rund um ein lesenswertes Buch mit der Aussicht auf weitere dieser Art. 4 Sterne und eine Weiterempfehlung an Thrillerfans.

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  • Der erste Fall für Jefferson Winter

    Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen

    Violet Baudelaire

    26. October 2016 um 12:47

    Jefferson Winter ist selbständiger Profiler, ehemaliger FBI-Agent und Sohn eines Serienkillers. Er wird für einen sehr brisanten Fall nach London berufen: 4 Frauen werden entführt, gefoltert und einer Lobotomie unterzogen. Jetzt ist eine fünfte Frau verschwunden und Jefferson arbeitet zusammen mit der Londoner Polizei an dem Fall. Ein eigenwilliger und hochintelligenter Ermittler in einem brutalen und brillianten Rennen gegen die Zeit. Ich freue mich auf die weiteren Fälle von Jefferson Winter.

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  • Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen // James Carol

    Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen

    Nelly87

    24. October 2016 um 21:25

    Broken Dolls ist eines der Bücher, die in meinem Regal gelandet sind, weil mich das Cover einfach total angemacht hat. Und dann auch noch ein Reihenauftakt. Für mich als Reihen-Junkie eigentlich ein Hauptgewinn. Und dann liest man (auch mal) den Klappentext und was bekommt man? Einen Ermittler, der selbst einen Serienmörder zum Vater hatte. Als dieser dann geschnappt wird, sitzt Jeffrey Winter im Zuschauerraum, als sein Vater seiner rechtmäßigen Strafe zugeführt wird und die Todesstrafe bekommt. Nach einer kurzen, wenn auch erfolgreichen Karriere beim FBI macht sich Jeffrey Winter selbständig, um auf eigene Faust Mörder zu überführen. Er hat ein ganz besonderes Händchen für diese Sache und seine Erfolgsquote ist makellos. Wenn er gerufen wird, dann sind es meist brutale und scheinbar aussichtslose Fälle. Einer dieser Fälle führt ihn nach London, wo ein perfider Täter bereits vier Frauen entführt hat. Nur getötet hat er sie nicht. Er tut ihnen etwas an, was vielleicht noch schlimmer ist als der Tod. Die Frauen werden gefangen gehalten, über Wochen hinweg gefoltert und wenn ihr Wille gebrochen ist, müssen sie eine Lobotomie bei vollem Bewusstsein ertragen. Nur haben sie eben dieses Bewusstsein zum Schluss nicht mehr. Der Täter schneidet den Frauen ins Gehirn und diese vegetieren fortan nur noch vor sich hin. Eigentlich heißt es ja immer „Sex sells“. Im Thriller-Genre scheint es eine entsprechendes Äquivalent zu geben, wonach Blut und Brutalität eben auch immer zieht. Diesen kleinen Grundsatz hat sich auch James Carol zu eigen gemacht, denn Broken Dolls ist wahrlich nichts für schwache Nerven. Das Blut spritzt, Körperteile gehen verlustig und Haut wird zerschnitten und verstümmelt. Wer sowas nicht mag, der wird mit diesem Buch nicht viel Freude haben. Doch die Geschichte an sich hat wirklich Potenzial. Und zwar in zweierlei Hinsicht. Zum einen hat James Carol einen ganz eigenen Tätertyp geschaffen. Der Killer ist eigentlich gar kein Killer, wobei die Sache mit der Lobotomie nicht ganz neu ist. Ich meine mich erinnern zu können, dass Fitzek sowas auch schon einmal gemacht hat. Aber spannend ist es trotzdem immer wieder. Auch der Hintergrund des ganzen Falles konnte mich eigentlich überzeugen. James Carol streut immer mal wieder kleine Brotkrumen auf dem Weg zur Lösung des Falles und lenkt den Leser auch ab und an auf eine falsche Fährte. Dabei geht er wirklich geschickt vor. James Carol beweist damit wirklich, dass er etwas auf dem Kasten hat. Zum anderen schaffte Carol einen ganz eigenen Ermittler. Winter ist mir vor allem durch seine exzentrische Art in Erinnerung geblieben. Das finde ich allerdings erst einmal überraschend. Denn eigentlich hätte Winters prägnanteste Eigenschaft sein müssen, dass er der Sohn eines Serienmörders ist. Doch dieser Punkt ging sowas von Baden, dass ich mich gefragt habe, warum Carol sich die Mühe überhaupt gemacht hat. Zum Anfang hin hört man immer wieder, wie sehr den Ermittler der letzte Satz seines Vaters beschäftigt. Vor dessen Hinrichtung offenbarte er seinem Sohn nämlich, dass dieser so sei wie er. Da erwarte ich als Leser natürlich, dass auch Jeffrey Winter irgendwelche bösen Charakterzüge aufweist oder mit sich selbst hadert. Aber Pustekuchen… Davon merkt man überhaupt nichts. Obwohl James Carol an sich eine stimmige Storyline einhält, so stellt er seinen Protagonisten doch manchmal sehr auf ein Treppchen. Fälle, in denen ganze Teams seit Monaten arbeiten, löst Winter morgens zwischen Kaffee und Toilettengang. Die Welt ist ja auch so doof. Das einzige Hirn, das auf diesem Boden wandelt, ist das vom Ermittler Jeffrey Winter. Den Oberhammer brachte Carol aber, als Winter dann von einem anderen Kontinent aus, nur mit einer Mail (ganz ohne Akteninhalt) einen Fall löst. Ja ne, is klar… Also da ist die Fantasie schon arg mit dem Autoren durchgegangen. Die hätte er doch lieber mal in die Sache mit dem Serienmörder-Vater gelegt. Broken Dolls – Er tötet ihre Seelen hat große Erwartungen in mir ausgelöst, die leider nicht so ganz erfüllt werden konnten. James Carol hatte die Möglichkeit, sich mit einer ganz neuen Ermittlerfigur von seinen zahlreichen Konkurrenten abzuheben und hat diese Chance einfach ungenutzt verstreichen lassen. Dem muss man auf der anderen Seite dafür halten, dass Carol seine Story gut durchdacht hat und den Spannungsbogen auf einem recht hohen Niveau halten konnte. Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob Jeffrey Winter auch in den Folgebänden ein intellektueller Überflieger bleibt, der mit seiner arroganten Art nicht immer Pluspunkte sammeln kann. Oder ob ihn endlich seine Vergangenheit einholen wird…© Nellys Leseecke - Lesen bedeutet durch fremde Hand träumen

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  • Broken Dolls

    Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen

    Prinzesschn

    15. September 2016 um 13:03

    Ein Mann, der Frauen foltert und sie ihrer Seelen beraubt.Bereits der Anfang hat mir richtig gut gefallen und mich sofort an das Buch gefesselt. Gespickt mit einem sympathischen Ermittler, ließ mich das Buch dann auch nicht ganz so leicht los. Die Geschichte an sich hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Ich liebe psychopathische Täter! Es fiel mir nicht schwer, das Buch in fast einem Rutsch durchzulesen. Ich musste bei den letzten 30 Seiten Pause machen & wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht. Gegen Ende war mir alles ein wenig zu flach, wobei die Geschichte an sich noch mehr hergegeben hätte. Ein paar Zufälle, die alles ein wenig zu einfach erschienen ließen. Aber dennoch hat es mir gefallen und ich habe mir sofort den zweiten Teil bestellt.

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  • Ein spannender Thriller mit guten Charakteren. Erinnert an "Criminal Minds" :)

    Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen

    tuesdayblind

    11. September 2016 um 20:19

    Als ich das erste Mal von Broken Dolls gelesen habe, musste ich sofort an die Serie Criminal Minds denken, die ich eine Zeit lang sehr obsessiv geguckt habe. Ich muss zugeben, dass mir bisher kaum bis gar keine Romane über den Weg gelaufen sind, in denen es um Profiler geht. Kann es sein, dass es da nicht soo viele gibt? Oder verpasse ich die einfach? ;) Wenn ihr welche kennt, sagt mir gerne Bescheid, ich erweitere äußerst gerne meinen Horizont.Jedenfalls sprach mich die Inhaltsangabe demnach auf den ersten Blick an und bekam es dann tollerweise geschenkt.Protagonist des Thrillers - und der ganzen Reihe - ist Jefferson Winter, seines Zeichens einer der besten Profiler, die derzeit verfügbar sind. Früher beim FBI tätig, hat er sich vor ca. eineinhalb Jahren von diesen Fesseln befreit und arbeitet nun freiberuflich. Wenn also ein Police Department Hilfe beim Schnappen eines Serienmörders benötigt, wird Winter angefordert. In diesem Fall von Scotland Yard im kalten, verschneiten London. Was alleine schon eine echte Herausforderung für den gebürtigen Kalifornier ist... doch auch die Suche nach dem Täter gestaltet sich weniger einfach als gedacht.In der britischen Hauptstadt sind im letzten halben Jahr insgesamt drei junge Frauen verschwunden - scheinbar spurlos. Alle waren erfolgreich, ehrgeizig, brünett und hatten braune Augen. Und alle tauchten sie wenige Monate später wieder auf - lebendig, wenn auch nicht unversehrt. Denn neben Narben und Wunden, die auf sadistische Folter schließen lassen, gibt dem Ermittlern vor allem eine Tatsache Rätsel auf: an den Opfern wurde eine Lobotomie durchgeführt. Durch den operativen Eingriff, bei dem Nervenbahnen im Gehirn durchtrennt werden, verlieren die Frauen jegliche Fähigkeit, Emotionen zu empfinden und auch die Kommunikation mit anderen Menschen ist nicht mehr möglich. Das beste Beispiel dafür ist Sarah Flight, das erste Opfer, die seit ihrem Auffinden in einem Heim lebt und den ganzen Tag am Fenster sitzt und ins Nichts starrt. Winter besucht sie mehrmals und versucht auf diesem Wege, dem Täter ein wenig näher zu kommen.Natürlich muss er die Arbeit nicht alleine machen... ihm steht eine ganze Sonderkommision Scotland Yards zur Seite, wobei er jedoch am engsten mit Mark Hatcher, der ihn auch gerufen hat, und Sophie Templeton zusammen arbeitet. Templeton hat sich freiwillig für den Job gemeldet, weil sie - was man sehr schnell merkt - von dem Profiler fasziniert ist. So verbringen die beiden sehr viel Zeit miteinander und, ja, man rechnet fest damit, dass zwischen ihnen mehr passiert als professionelle Unterhaltungen ;) Die drei Protagonisten fand ich gut gezeichnet. Bei Hatcher merkt man sehr deutlich, dass ihn sein Beruf auslaugt, während Templeton noch voller Energie ist. Sie ist nach außen sehr strikt und hart, was sie als nötig empfindet, um in dieser Männerdomäne ernst genommen zu werden. Winter merkt mit der Zeit jedoch, dass sie auch eine sanftere Seite hat, sich nur nicht erlaubt, diese zu zeigen. Aber der Profiler ist da nicht viel besser... er spricht weder über seine Gefühle noch über seine Vergangenheit, den Part seines Lebens, der die Menschen am meisten interessiert. Denn er ist nicht nur einer der besten seines Metiers, nein, er ist zudem der Sohn eines Serienmörder, der im Laufe von zwölf Jahren fünfzehn Frauen in einem sadistischen Jagdritual getötet hat. Dieser Fakt ist sicherlich nicht ganz unschuldig daran, dass Winter diesen Lebensweg eingeschlagen hat. Er trennt seine Gedanken und Gefühle jedoch konsequent von seiner Arbeit; wenn er mit einem Fall betraut ist, dann zählt nur das Auffinden des Täters. Der Profiler verschwindet meist sogar, bevor die Tinte auf dem Haftbefehl richtig trocken ist. Für ihn ist die Arbeit mit Fassen des Täters erledigt und er verliert keine Zeit, sich dem nächsten Hilferuf anzunehmen. Dadurch führt er ein sehr einsames Leben, aber das hat er sich auch bewusst so ausgesucht.Der Leser ist jedoch nicht nur bei den Ermittlungen dabei, zwischendurch gibt es immer wieder Kapitel aus Sicht von Rachel Morris, dem aktuellen Opfer. Man weiß also von Anfang an, wie der Täter vorgeht und was er den Frauen antut. Rachel ist eine unheimlich starke Frau, die trotz der Folter nicht zu brechen ist. Was den Täter, der sich als Adam vorstellt, natürlich sehr animiert, denn er lebt von den Leiden der Opfer. Durch diese Einblicke weiß man natürlich immer mehr als die Ermittler und möchte sie nicht selten anschreien, ein bisschen stärker nachzudenken oder offensichtliche Sachen zu begreifen ;) Letztendlich schaffen die drei es natürlich, Adam und seine Folterkammer ausfindig zu machen, aber dazu möchte ich eigentlich gar nichts sagen, um niemanden zu spoilern. Nur so viel: ich fand die Ansätze und Ideen des Teams allesamt nachvollziehbar und realistisch. Manchmal hatte Winter zwar so Geistesblitze, die mich überraschten bzw. wo ich nicht erklären konnte, woher sie kamen, aber deshalb ist eben er einer der besten Profiler der Welt und nicht ich ;) // Schlusswort // Mit Broken Dolls hat James Carol einen spannenden Thriller geschaffen, der mich wirklich fesseln konnte. Jefferson Winter ist ein sehr eigenwilliger Protagonist, der mir jedoch auf Anhieb gefallen hat und auch die Nebencharaktere fand ich überzeugend. Fans der Tv-Serie Criminal Minds sollten sich die Reihe, die derzeit aus drei Romanen besteht, unbedingt genauer ansehen, ich kann es nur empfehlen! :)

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  • Broken Dolls / James Carol

    Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen

    Lenny

    29. July 2016 um 09:36

    Die Tat, grausamer als jeder Mord. Die Opfer, verdammt zu einem Leben ohne Seelen. Das war alles wirklich sehr, sehr grausam, ist eigentlich nicht so meins, doch ich liebe diesen Profiler, der die brutalsten Verbrechen der Welt aufdeckt! Wie der die einzelnen Puzzelstücke zusammensetzt, das gefällt mir richtig gut und erinnert auch ein wenig an Sherlock Holmes. Tempelton, die Ermittlerin in diesem grauenvollen Fall hat auch gut mit dem Profiler harmoniert, ein super Team.

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  • Die Abgründe der menschlichen Psyche

    Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen

    Kendall

    11. June 2016 um 17:24

    Jefferson Winter hat kein einfaches Leben: als Sohn eines Serienmörders widmet er sein Leben der Aufklärung der denkbar schlimmsten Verbrechen. Dabei hält ihn nichts lange an einem Ort, wo er gebraucht wird, dort reist er hin. So auch nun in das winterliche London. Hier verschwinden Frauen und werden zwar lebend, dennoch gebrochen zurück. Zusammen mit den neuen Kollegen Hatcher und Templeton begibt er sich auf eine Reise in die dunkelsten Abgründe der menschlichen Psyche. Das Cover ist in meinen Augen nichts besonderes, aber weckt dennoch Neugier - eben ein typisches Cover für einen Thriller. Das blutige Werkzeug gibt dem ein oder anderen einen Hinweis, was ihn erwartet, verrät dennoch nicht zu viel. Meine ehemalige Chefin hat mir dieses Buch empfohlen und als einen der besten Thriller überhaupt gelobt. Dem kann ich zwar nicht hundertprozentig zustimmen, ein tolles Buch ist es trotzdem. Das ist mein erster James Carol, daher war ich gespannt auf den Schreibstil, denn damit steht und fällt für mich bei einem guten Thriller alles. Glücklicherweise wurde ich nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil: er ist sehr flüssig und angenehm zu lesen und hat mich von Anfang bis Ende gepackt.Auch die Story fand ich sehr gut durchdacht, vor Allem die Tatsache, dass die Opfer ihren Peiniger überleben, das hat man ja auch nicht so oft. Die Perspektivwechsel zwischen Winter und Rachel, einem der Opfer, sind auch sehr gut gelungen und halten die Spannung konstant aufrecht. Man möchte immerzu wissen, was als nächstes passiert, welchen Schritt der Täter als nächstes geht und wie die Polizei darauf reagiert. Die düstere Stimmung zieht sich durch das ganze Buch und vermittelt Gänsehautstimmung. Auch mit den Charakteren habe ich mich gut zurechtgefunden. Zwar sind es einige, aber ich finde es sehr gut, dass "unwichtige" nur mit einer groben Personenbeschreibung bedacht werden, statt, wie leider in vielen Büchern, mit Namen, sodass man hier nicht durcheinander kommt und alles überschaubar bleibt. Und natürlich Jefferson Winter als erklärter Antiheld ist sehr gelungen.Trotz all dieser Positiven Punkte kann ich leider keine fünf Sterne vergeben, denn etwas hat gefehlt. Nicht unbedingt etwas Essentielles, sondern ein paar kleinere Dinge, die die Sache nicht ganz Rund machen. So zieht sich das Buch an manchen Stellen ein wenig, und die Beziehung zwischen Templeton und Winter hat mich ein wenig enttäuscht im Bezug auf Darstellung und Ausgang. Fazit: Auch wenn es nicht der beste Thriller ist, den ich bisher gelesen habe, ist er trotzdem sehr stark mit tollen Charakteren und sprachlich auf jeden Fall überzeugend. Ganz klare Empfehlung!

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  • Spannender Reihenauftakt

    Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen

    Rilana

    17. May 2016 um 22:50

    Die HandlungAls Jefferson Winter ein Kind war, wurde sein Vater gefasst. Der Serienmörder hatte 15 Frauen grausam ermordet. Als Erwachsener hat Winter den Beruf des Profilers ergriffen. Nach einer jahrelangen, erfolgreichen Karriere beim FBI, arbeitet er nun freiberuflich und wird zu Fällen auf der ganzen Welt hinzugezogen.Sein aktueller Fall verschlägt Winter in das kalte, verschneite London. Bereits 4 Frauen sind entführt worden. Zwar sind sie nach Monaten wieder aufgetaucht, doch wurde an ihnen eine Lobotomie durchgeführt.Da die Polizei ratlos ist, soll Jefferson Winter nun ein Profil erstellen. Dabei gerät er allerdings unter Zeitdruck, denn der Täter hat bereits die fünfte Frau in seiner Gewalt.Mein EindruckIm Prolog lernt der Leser direkt etwas über Jefferson Winters Vergangenheit,  denn der Protagonist berichtet von der Hinrichtung seines Vaters. Auf dieser Basis erfährt man im Laufe des Romans viel über Winter.Die meisten der Kapitel werden aus Winters Perspektive erzählt, zwischendurch fokussieren sich aber auch einige Kapitel auf die junge Frau, die das aktuelle Opfer des Serientäters in London ist.So kann man sich beim Lesen einerseits immer besser in Winter hineinversetzen, gleichzeitig steigt aber auch stetig die Spannung, da immer im Hinterkopf bleibt, was der Profiler bisher schon alles nicht verhindern konnte.Winter an sich ist ein sehr interessanter Protagonist. Er arbeitet zwar für die Polizei, bringt seine aktuellen Kollegen aber immer wieder mit seiner unkonventionellen Arbeitsweise in Bedrängnis. Dabei wird er aber nicht übermütig, sondern setzt seinen Verstand und vor allem seine Fähigkeit ein, sich in Täter in Opfer hineinzuversetzen.Dennoch bleibt der Fall bis zum Ende spannend und auch für Winter gibt es bis zum Schluss einige Überraschungen.Mein FazitEin sehr spannender Auftakt der Reihe um den charismatischen Profiler Jefferson Winter.

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  • Klasse Story, arroganter Ermittler

    Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen

    DieLustamLesen

    13. April 2016 um 09:55

    James Carol schreibt flüssig, die Wörter sind einfach gehalten und somit kommt man leicht voran beim Lesen. Die Story ist sehr spannend, teilweise jedoch vorhersehbar. Wer keine grausamen Geschichten mag, der sollte die Finger davon lassen (es sei denn, man möchte zum Beispiel genau wissen, wie man eine Lobotomie durchführt). Mir hat gefehlt, dass es keine Aha-Momente oder unerwartete Wendungen gab. Auch ist der Hauptdarsteller offenbar ein Übermensch. Er weiß alles, kann alles und hat alles schon erlebt. Trotzdem konnte ich meistens darüber hinwegsehen, weil die Geschichte so gut geschrieben wurde, dass ich nicht erwarten konnte, weiterzulesen. Als Thrillerliebhaber ist man mit Broken Dolls gut bedient. I like. Da mich der Hauptcharakter als Übersuperdupermensch etwas nervte, vergebe ich nur 4 Sterne an dieses Buch. Trotzdem ist es auf jeden Fall wert, gelesen zu werden!

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