James Clear

 4.5 Sterne bei 8 Bewertungen

Lebenslauf von James Clear

James Clear ist als Autor und Speaker auf die Themen Gewohnheitsbildung, Entscheidungsfindung und Optimierung spezialisiert. Seine erfolgreiche Methode wird von Teams in der NBA, NFL und MLB sowie in zahlreichen Fortune-500-Unternehmen angewendet.

Quelle: Verlag / vlb

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Rezension zu "Die 1%-Methode – Minimale Veränderung, maximale Wirkung" von James Clear

Wichtiges Buch zur persönlichen Weiterentwicklung
Primrosevor einem Monat

James Clear beschreibt in seinem Buch „Die 1%-Methode“ die psychologischen Schleifen, die hinter einer Gewohnheitsbildung stecken. Er erklärt, warum sich schlechte Gewohnheiten so schnell etablieren und wie man sich in verschiedenen Lebensbereichen (sei es Ernährung, Sport, Bildung) Schritt für Schritt steigern kann, um letztlich große Erfolge zu erzielen. Die vier Gesetze, die James Clear als Basis einer guten Gewohnheitsbildung ansieht, sind wie folgt: Die Gewohnheit muss 1. offensichtlich, 2. attraktiv, 3. einfach und 4. befriedigend sein. Zu diesen vier Aspekten liefert Clear verschiedene Beispiele von Personen, die sich ein Repertoire an kleinen, positiven Gewohnheiten aufgebaut haben und mittlerweile auf ihrem jeweiligen Gebiet führend sind.

Das Sachbuch ist untergliedert in sechs große Kapitel. Im ersten Kapitel werden die Grundlagen der Gewohnheitspsychologie erklärt, die nächsten Kapitel befassen sich mit jeweils einem der vier Gesetze der Gewohnheit. Im letzten Kapitel liefert Clear Expertenwissen und fasst einige der wichtigsten Erkenntnisse zusammen.

Als ich anfing, das Buch zu lesen, hatte ich keine allzu großen Erwartungen. Die Gewohnheit muss offensichtlich, attraktiv, einfach und befriedigend sein? Schön und gut, aber so etwas weiß man doch auch schon vorher. Nun, dieses Buch liefert weitaus mehr. Die Geschichte von erfolgreichen Menschen sind super inspirierend zu lesen, die Theorie hinter der Gewohnheitsbildung ist spannend. Clear schafft es, den Leser mit einem kurzweiligen und lockeren Schreibstil so zu unterhalten, dass ich zeitweise gar nicht das Gefühl hatte, ein Sachbuch zu lesen, sondern eher immer einfach wissen wollte, wie es weitergeht. Die Kernthesen der Lektüre sind simpel und doch so genial, sie liefern viel Motivation und Inspiration – gerade jetzt in diesen schwierigen Zeiten -, um stärker an sich zu arbeiten und die Ziele zu erreichen, die man sich vorgenommen hat.  

Ein Beispiel aus dem Buch ist die Theorie der Identitätsbildung, die mich beeindruckt hat. Clear schreibt, dass man langfristig nicht auf Ziele, sondern auf die eigene Identität hinarbeiten sollte. Wer sich Ziele setzt, der erreicht diese oder auch nicht und verfällt früher oder später wieder in alte Gewohnheitsmuster zurück. Wer an seiner Identität arbeitet und jeden Tag ein bisschen besser werden möchte, behält sich die Gewohnheiten bei, die zu dieser Identität führen. Konkret heißt das, statt zu sagen „Ich möchte an einem Marathon teilnehmen“ lieber sagen „Ich möchte fit und ein guter Sportler sein“. Statt auf einer Party zu sagen „Ich möchte mit dem Rauchen aufhören“ lieber die Zigarette ausschlagen mit den Worten „Nein danke, ich rauche nicht“. Einfach, oder?

Die ersten Seiten der Lektüre haben mich an das Buch „Die Macht der Gewohnheit“ von Charles Duhigg erinnert. Auch Duhigg beschreibt in seinem Werk die Kette an psychologischen Begebenheiten, die hinter der Gewohnheitsschleife stehen und erläutert diese. In gewisser Weise kann man „Die 1%-Methode“ als Fortsetzung und Weiterführung von Duhiggs Lektüre ansehen. Clear selbst weist explizit darauf hin, dass Menschen wie Duhigg ihn inspiriert haben und er deren Thesen weiterentwickelt hat.

„Die 1% Methode“ ist ein Sachbuch voller interessanter Erkenntnisse aus dem Gebiet der persönlichen Weiterentwicklung. Wer ein wenig Zeit und Geld darin investieren möchte, sich Methoden anzueignen, mit denen man bessere Gewohnheiten leichter aufbauen kann, macht mit dieser Lektüre alles richtig.

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Rezension zu "Die 1%-Methode – Minimale Veränderung, maximale Wirkung" von James Clear

Lesetipp
Meinbuecherregalvor 2 Monaten

Das ist ein wirklich schönes Buch.

📎

Einfach zu lesen.

Einfach zu verstehen.

Einfach umzusetzen.

📎

In diesem Buch geht es um Gewohnheiten... die guten und die schlechten.

Hier kann man lernen, wie man gute Gewohnheiten stärkt oder überhaupt ersteinmal entwickelt und in sein Leben einbaut.

📎

Mir hat hier sehr gut gefallen, dass es viele Beispiele gibt.

Außerdem ist die 1% Methode ein Weg der wirklich funktionieren und nicht überfordert.

Zwei drei Dinge habe ich gleich umgesetzt.

📎


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B

Rezension zu "Die 1%-Methode – Minimale Veränderung, maximale Wirkung" von James Clear

Wie gelingt es, Gewohnneiten zu ändern
belanaherminevor 2 Monaten

Inhalt

In der Einführung erzählt James Clear, wie er nach einer gravierenden Verletzung zu sportlicher Höchstleistung gefunden hat. Die Erfahrungen, die er dabei gemacht hat, hat er zu vier Gesetzen zusammengefasst, wie man gute Gewohnheiten annimmt bzw. von schlechten Gewohnheiten lassen kann.

Die Grundprinzipien seiner Methode erläutert er im ersten Kapitel dieses Buches.

Die nächsten vier Kapitel widmen sich jeweils einem der vier Gesetze. Die Kapitel enden jeweils mit einer Kapitelzusammenfassung sowie dem Gewohnheitsspickzettel, der mit den zum Kapitel gehörenden Informationen ausgefüllt ist.

Im letzten Kapitel werden Hinweise für „Fortgeschrittene“ gegeben.

Der Anhang enthält neben dem Hinweis auf Zusatzkapitel im Internet 36 Seiten Anmerkungen bzw. weiterführende Literatur sowie 19 Seitenregister zur besseren Orientierung im Buch.

Subjektive Eindrücke

Der Prozess, wie man sich Gewohnheiten aneignen bzw. von ihnen lassen kann, ist durch die vier Gesetze, die der Autor aufgestellt hat, klar strukturiert. Die Erläuterungen sind gut nachvollziehbar und ausführlich und mit sehr verschiedenen Quellen belegt. An keiner Stelle des Buches hat man den Eindruck, dass sich hier der Autor einfach etwas ausgedacht hat, was er nun unter die Leute bringen will. Alles steht auf einer soliden wissenschaftlichen Grundlage. Dabei wird nie die Wissenschaft in den Vordergrund gekehrt, sondern dass praktisch Anwendbare steht im Mittelpunkt.

Ein sogenannter Gewohnheitsspickzettel kann von einer angegebenen Internetadresse heruntergeladen werden. Dort finden sich auch zwei Zusatzkapitel.

Das war für mich ein sehr inspirierendes Buch. Ich habe hier Erklärungen gefunden, warum es mir bei einigen Gewohnheiten gelungen ist, sie dauerhaft umzusetzen, und bei anderen nicht.

Fazit

Warum schaffen wir es, uns gewisse Dinge an- bzw. abzugewöhnen und andere eben nicht?

Weitere Rezensionen von mir gibt es unter https://belanahermine.wordpress.com/category/rezension/

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