James Corey

 4.5 Sterne bei 193 Bewertungen
Autor von Leviathan erwacht, Calibans Krieg und weiteren Büchern.

Lebenslauf von James Corey

Interplanetarische Abenteuer: James Corey ist das Pseudonym der beiden Autoren Daniel James Abraham und Ty Corey Franck. Ihre "The Expanse"-Reihe ist für eine erfolgreiche Fernsehserie adaptiert worden, die auf Netflix gestreamt werden kann. Für "Leviathan Wakes", das erste Buch der Reihe, wurden sie für den Hugo Award for Best Novel 2012 und den Locus Award for Best Science Fiction Novel 2012 nominiert. Der dritte Roman "Abaddon’s Gate" wurde mit dem Locus Award for Best Science Fiction Novel 2014 ausgezeichnet. Beide Autoren publizieren auch Romane unter eigenem Namen, vor allem im Science Fiction-Bereich. Sie leben in Albuquerque, New Mexiko.

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Babylons Asche

Neu erschienen am 15.06.2020 als Hörbuch bei Der Hörverlag.

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Cover des Buches Leviathan erwacht (ISBN: 9783453317819)

Leviathan erwacht

 (52)
Erschienen am 13.02.2017
Cover des Buches Calibans Krieg (ISBN: 9783453318021)

Calibans Krieg

 (29)
Erschienen am 13.02.2017
Cover des Buches Cibola brennt (ISBN: 9783453318045)

Cibola brennt

 (19)
Erschienen am 10.04.2018
Cover des Buches Abaddons Tor (ISBN: 9783453318038)

Abaddons Tor

 (16)
Erschienen am 13.02.2017
Cover des Buches Babylons Asche (ISBN: 9783453320451)

Babylons Asche

 (13)
Erschienen am 11.11.2019
Cover des Buches Nemesis-Spiele (ISBN: 9783453319400)

Nemesis-Spiele

 (10)
Erschienen am 13.08.2018
Cover des Buches Persepolis erhebt sich (ISBN: 9783453319424)

Persepolis erhebt sich

 (7)
Erschienen am 11.02.2019
Cover des Buches Der Schlächter der Anderson-Station (ISBN: 9783641223588)

Der Schlächter der Anderson-Station

 (4)
Erschienen am 09.10.2017

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Neue Rezensionen zu James Corey

Neu

Rezension zu "Nemesis-Spiele" von James Corey

Zurück in die Zukunft
MichaelSterzikvor einem Monat

Der vorliegende Band – „Nemesis-Spiele“ in der Reihe „The Expanse“  von dem Autorenduro James Corey verfasst, ist der fünfte Band und ein Ende dieses hervorragenden Epos ist noch nicht abzusehen. 

Die Spannung und die Charaktere über fünf Bände hinweg, geradezu konstant interessant und vielseitig aufzustellen, ist sicherlich eine der größten Herausforderungen für jeden Autoren. Die beiden Autoren, die sich hinter dem Pseudonym „James Corey“ verbergen – haben dies meisterlich geschafft. Ihre Schöpfung einer Science Fiction überzeugt durch eine Authentizität, bei der wirklich meint – ja- so in etwa könnte die Zukunft der Menschheit in wenigen Jahrhunderten  sein. Doch diese ist auch in dieser Buchreihe weniger hoffnungsvoll und optimistisch als man es vielleicht erwartet. Die Erde – unter UN-Resolution ist weniger ein blauer Planet – eine Kugel im All, auf der die Bevölkerung schon längst das Limit erreicht hat, die Meere verschmutzt und alle anderen Probleme, die sich jetzt in unserem wirklichen Realismus begegnen, scheinen nicht abschließend gelöst worden zu sein. Ja – die Menschheit hat den Weltall „erobert“ – der Mars ist unabhängig und bildet auch mit seiner militärischen Macht eine politische Größe und einen Einfluss, den mal als „Patt“ gleichzusetzen vermag. Und die dritte Fraktion – dass wäre dann die Gürtler – die Menschen, die auch Raumstationen leben, auf Asteroiden beheimatet und sich keiner wirklichen Nation unterordnen. Fassen wir es zusammen – Die Menschheit ist nicht geeint und ist auch nicht „schlauer“ geworden im Umgang miteinander. 

Dutzende interstellare Portale haben sich geöffnet, und in Strömen machen sich Glücksritter auf, um neue Sonnensysteme zu entdecken und zu bevölkern. Gleichzeitig steht das alte Sonnensystem kurz vor dem Zusammenbruch: Schiffe verschwinden spurlos, im Geheimen schließen sich Armeeverbünde zusammen, und Terroranschläge zwingen die inneren Planeten des Sonnensystems in die Knie. Für Kapitän James Holden und seine Crew beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, wenn sie das, was von unserem Sonnensystem noch übrig geblieben ist, retten wollen ...(Verlagsinfo)

„Nemesis-Spiele“ ist ein Break in der Handlung, die wir ggf. aus den letzten vier Bänden kennengelernt haben. Die Story setzt sich zwar fort – aber es offenbaren sich durch die Ereignisse in diesem Roman eine ganze Reihe von neuen, teils überraschenden Wendungen und Entwicklungen für die nächsten Bände. Die Crew um James Holden ist noch immer präsent – ein Team, dass darauf wartet, dass ihr Schiff, die Rosinante die langfristigen Reparaturarbeiten endlich abschließt. Damit geht das Autorenduo auch einen neuen Weg – das Quartett teil sich in den persönlichen, erzählerischen Perspektiven auf und der Leser erfährt endlich mehr von Naomis, Alex und Amos Vergangenheit. Nach vier Bänden wird es dann ja auch endlich mal an der Zeit. Gerade Amos Charakter ist wohl der geheimnisvollste und interessanteste und mitunter auch der humorvollste. Aber auch die beiden anderen – haben eine Vergangenheit, die überrascht – besonders Naomi könnte sich zu einer emotionalen Schlüsselfigur für den kommenden Band erklären. Das Trio – ohne Holden reflektiert sich einmal selbst und zementiert sich dabei als unauslöschliche Figuren in diesem Universum. Überraschend – aber auch willkommen wird man beobachten können, dass die „Mannschaft“ der Rosinante sich verstärken wird. Neue – alte – Freund/Feinde-Kompositionen stellen sich ein – damit sind die zwischenmenschlichen Freundschaften dieses Quartetts auf dem Prüfstand – es wird interessant werden und dieser Einfall der beiden Autoren Abraham und Franck bringt dann ganze neue Chancen mit.

Die Ereignisse – die sich nun später entwickeln, sind dem brutalen und dramatischen Terroranschlag geschuldet. Es ist nun alles anders – nicht nur durch die Schäden, sondern auch das „Machtgefüge“ des Sonnensystems verlagert sich. Eine neue Fraktion eröffnet eine völlige Handlungsebene und nein, es sind keine Aliens. Die gute, alte Menschheit spaltet sich mal wieder in weitere Interessengruppen auf. Der Schrei nach Freiheit – den die „Gürtler“ ins Universum brüllen, wird als militärisches Echo zurückkehren. 

Die Weichen sind gestellt für eine völlig neuen Handlungsverlauf – die Menschheit ist vereint und auch nicht vereint – kann eine „neue“ Macht, vielleicht „Aliens“ eine Zusammenführung alle Interessengruppen herbeiführen!? Logisch wäre es – aber inzwischen ist das „Universum“ von „The Expanse“ so offen und vielseitig, dass mal alles in Frage stellen kann, oder auch nicht. 

Der muntere Humor in den Dialogen ist übrigens toll – Vergleiche, Anspielungen, alte Marotten der Charaktere und spitzzüngige Wortgefechte bieten perfekte Unterhaltung. 

Fazit

„The Expanse – Nemesis Spiele“ ist ein bisschen „Zurück in die Zukunft“ für die Charaktere. Unterhaltsam – spannende und eine neue Handlung, die Buchstäblich alles über den Haufen wirft. Intelligente Unterhaltung mit viel Humor, tollen Figuren. Eine neue Offensive! Lesen. 

Michael Sterzik 

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Rezension zu "Cibola brennt" von James Corey

Brennpunkt - Interessen
MichaelSterzikvor 2 Monaten

Das Autorenduo hat schon längst mit seiner Reihe: „The Expanse“ bewiesen, dass Science Fiction auch andere Möglichkeiten bereithält, wie märchenhafte Weltraumschlachten und exotische Aliens, die unsere Ressourcen verwenden möchten. „The Expanse“ ist ein eigenes kleines Universum und die wahrscheinliche „Realität“ der bisherigen drei Titel wirkt absolut überzeugend. 

 Aufeinander aufbauend stellt sich die Zukunft der Menschheit, die den Weltraum und andere Planten kolonisieren möchte, als wie immer uneinig dar. Aber neben der Erde, dem Mars und der Fraktion der Gürtler bringen die beiden Autoren unter dem Pseudonym James Corey nun auch Industrieunternehmen mit ins Spiel, die nach den Ressourcen der Planeten hinter dem Ring trachten. Eine Eskalation steht also in den Startlöchern, denn auch die Kolonisten, die eine neue Siedlung aufbauen wollen und natürlich die Wissenschaftler, die die sehr alten Ruinen der Aliens erforschen wollen haben eigene Pläne. 

 Ein interstellares Portal hat sich geöffnet. Angespornt von den ungeahnten Möglichkeiten, die sich damit bieten, bricht die Menschheit zu den Sternen auf und besiedelt fremde Welten. Inmitten der blutigen Raumschlachten um die Ressourcen der neuen Planeten stoßen die Siedler auf die Überreste einer uralten Zivilisation. Für Captain James Holden und seine Crew beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn das, was die außerirdische Zivilisation ausgelöscht hat, ist immer noch dort draußen…(Verlagsinfo)

Captain James Holdens Charakter ist auch im vierten Band interessant gezeichnet. Er mag sich noch immer in seiner Gedankenwelt als „neutral“ bezeichnen, doch ist er davon weit entfernt, eigene Entscheidungen zu treffen. Immer wieder lässt er sich instrumentalisieren – jetzt soll er auf der neuen Kolonie als neutraler Botschafter vermitteln. Dabei begegnet ihn ein Konzern, der sich der Rohstoffe bemächtigen könnte und dessen Vertreter auf dieser neuen Welt buchstäblich mit Waffengewalt sich durchsetzen möchte, hinzu befindet er sich noch auf einem fremden Planeten, auf dem nicht nur viel neues zu erforschen gibt, sondern auch tödliche Gefahren von jeder Seite alle Neubewohner bedrohen. 

Die Autoren zeichnen somit ein nicht fremdes Bild einer egoistischen Menschheit, die visionär einfach versagen. Die Motivation nach „Das-gehört-jetzt-mir-und-niemanden-anders“ – durchdringt die ganze Geschichte. Wer also annimmt, dass sich die Menschheit im Zug der Eroberung in Bezug auf Ethik und Moral weiterentwickelt hat, liegt vollkommen daneben. Die Spannung im vorliegenden Roman ist eher durchschnittlich gemessen. Zwischen den Rivalitäten der Interessengruppen liegt der Fokus einzig und allein auf die Gefahren, die von diesem Planten ausgehen. Leider gibt es dann aber auch viel zu wenig neue Erkenntnisse über die Aliens, die auf diesen Planeten einst gelebt haben müssen. Ruinen, Abwehrmaßnahmen, Kraftwerke – aber wer und was waren die Erbauer. Nach dem vierten Band sollten die beiden Autoren jetzt einmal etwas Licht in diese hervorragende Space-Opera bringen. 

Die üblichen Besatzungsmitglieder von James Holden spielen nicht unbedingt tragende Rollen. Auch hier wäre es vorteilhafter gewesen, diesen drei Crewmitgliedern mehr erzählerischen Raum zu geben. 

Besonders gefallen hat mir der gute Geist dieser Geschichte – also die Figur „Millers“. Eine inzwischen unmenschliche „Kreatur“, mit menschlichen Zügen, einer bitteren und humoristischen Natur, deren Präsenz sich hoffentlich auch in den nachfolgenden Bänden einfindet. 

Fazit

„The Expanse – Cibola brennt“ schafft den neuen Balanceakt zwischen Expansion und Wissenschaft so gerade eben. Die Möglichkeit die Story weiterzuentwickeln ist offener denn je! Werden andere Planeten erforscht? Wie verhalten sich die drei Fraktionen in Zukunft – und die alles entscheidende Frage – wer und was sind die Aliens und die Mächte, die sie anscheinend vertrieben, vielleicht getötet haben?! 

Insgesamt ist „Cibola brennt“ ein sehr spannender und unterhaltsamer Roman mit leichten Schwächen. Die Neugier entwickelt sich dennoch und nimmt an Fahrt auf. Seien wir also gespannt in welcher Richtung sich dieses umfassende Universum bewegt. 

Michael Sterzik

 

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Rezension zu "Abaddons Tor" von James Corey

Spiel mir das Lied der Rache
MichaelSterzikvor 3 Monaten

Der dritte Band dieser phänomenal guten Science Fiction Serie „The Expanse“ – Abaddons Tor bringt neben vielen neuen Figuren auch eine neue Handlung, die sich ganz bestimmt in den weiteren Romanen fortsetzt. 

James Holden und seine Crew sind inzwischen eine feste, bekannte Größe im bekannten Universum geworden. Die Erde, der Mars und auch die Fraktion der Gürtler bedienen sich ihrer Dienste – vorsichtig und skeptisch gegenüber diesem Quartett, gibt es ebenfalls stabile Spannungen und Vorbehalte, die sich nicht einfach so aus dem Weg räumen lassen. 

Das Autorenduo „James Corey“ eröffnet mit dem Titel „Abaddons Tor“ neue Möglichkeiten. Die Außerirdischen sind noch immer nicht präsent – ihre fortschrittliche Technologie – die sich nun als ein „interstellares“ Tor präsentiert, bringt allen Parteien – neue Möglichkeiten und Chancen – aber auch unbekannte Gefahren. Und natürlich möchte jeder der erste sein, der die Schritte in eine „neue“ Welt macht. 

Doch auch alte Bekannte zeigen sich -  und das nicht nur mit den besten Absichten. Eine Person aus der Familie „Mao“ geht über Leichen um James Holden zu zerstören. Die Rache fordert das Leben unschuldiger und wieder einmal muss die Crew alles geben, um nicht nur sich zu retten. 

Überall im Sonnensystem haben die Menschen Raumstationen errichtet. Die friedliche Zukunft ist jedoch in Gefahr, denn ein fremdartiges Protomolekül hat die Bevölkerung der Venus ausgelöscht und entwickelt sich nun rasant fort – mit katastrophalen Folgen. Uranus wird als Nächstes angegriffen, und dort entdecken die Menschen schließlich ein unheimliches Portal. Und niemand weiß, was jenseits des Portals lauert …(Verlagsinfo)

Es dauert ein wenig bis sich die Story und die neuen Figuren aufstellen und so zieht sich die Story etwas zäh dahin. Zwar überlebt eine spannende Atmosphäre – doch es geht viel ruhiger zu – allerdings erweist sich das Ende als dramatischer Showdown – actionreich, packend, mitreißend. 

Die Zukunft – die uns James Corey zeigt, erweist sich nicht unbedingt als eine furchterregende Dystopie – im Gegenteil – Die Zukunft erweist sich als moralische Gegenwart – die Menschheit hat sich zwar weiterentwickelt, aber ethisch, moralisch reagiert der Kompass auch nicht anders als knappe vierhundert Jahre früher. Zwischenmenschliche und planetarische Konflikte gibt noch immer. Die Zukunftsmusik spielt also noch immer die alte Melodie von „Spiel mir das Lied vom Tod“ 

Kommen wir zu  den Charakteren – diese sind vortrefflich eingesteuert. Vielseitige Nuancen – tolle Entwicklung  und nein sie driften nicht ab in klassische Klischees. Die Dialoge sind charmant und ebenso einfallsreich und mitunter erfrischend witzig. 

„Abaddons Tor“ ist der Start in ein neues Handlungsuniversum und verspricht für die nächsten Bände eine steigende Spannung. Die alles entscheidende Frage ob sich endlich nur die Aliens zeigen, wird sich wohl noch zeigen – irgendwas ist da draußen – nur wo und wie oder wann tauchen sie auf!? Freund oder Feind?  Ich bin gespannt wo die Reise sprichwörtlich hingeht. 

Fazit

„The Expanse – Abaddons Tor“ von James Corey verspricht eine grandiose Unterhaltung. Der vorliegende dritte Band ist nicht der stärkste – aber bietet die Basis für die nächsten Bände, die kommen mögen.

Für mich gehört diese Reihe mit zu eine der besten im Genre Science Fiction. Abzuwarten ob „The Expanse“ die hohe Erwartungshaltung in weiteren Bänden bedienen wird.   Qualitativ hochklassig. Unbedingt diese Reihe lesen – auch wenn man ggf. andere Genres den Vorrang gibt – es gilt auch hier – seien sie ruhig mal bereit etwas Neues auszuprobieren. Sie werden nicht enttäuscht sein. 

Michael Sterzik 

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