James Delargy

 3,8 Sterne bei 29 Bewertungen

Lebenslauf von James Delargy

James Delargy, geboren in Irland, verbrachte viele abenteuerliche Jahre in Südafrika, Australien und Schottland, bevor es ihn ins ländliche England verschlug. Die Erfahrungen, die er mit den unterschiedlichsten Menschen und Lebensweisen gemacht hat, sind seine wichtigste Inspirationsquelle. »55 - Jedes Opfer zählt« ist das Romandebüt von James Delargy.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von James Delargy

Cover des Buches 55 – Jedes Opfer zählt (ISBN: 9783453272187)

55 – Jedes Opfer zählt

 (29)
Erschienen am 12.10.2020
Cover des Buches 55 – Jedes Opfer zählt: Thriller (ISBN: B07ZTG3TLV)

55 – Jedes Opfer zählt: Thriller

 (0)
Erschienen am 01.10.2020

Neue Rezensionen zu James Delargy

Cover des Buches 55 – Jedes Opfer zählt (ISBN: 9783453272187)PettiPs avatar

Rezension zu "55 – Jedes Opfer zählt" von James Delargy

Katz und Maus!
PettiPvor 8 Monaten

Sergeant Chandler Jenkins ist Leiter der Polizeistation Wilbrook, im australischen Outback. Eines Tages kommt ein verletzter Mann in die Wache, sagt sein Name wäre Gabriel Johnson und ein Mann namens Heath hätte ihn entführt und wolle ihn ermorden. Er konnte fliehen und ist so in Wilbrook gelandet. Chandler nimmt sich seiner an und bringt ihn in einem Hotel der Stadt unter. Kurz darauf wird Heath Barwell beim Autodiebstahl ertappt und landet ebenfalls in Wilbrook. Doch damit ist der Täter noch nicht ermittelt, denn Heath erzählt genau die gleiche Geschichte wie Gabriel, nur das er das Opfer sei. 

Sofort von Anfang an wurde ich in die Geschichte hineingezogen. Die Spannung war zu jeder Zeit hoch. Immer wieder kamen neue Aspekte auf, in denen man dachte zu wissen wer von den Beiden nun Opfer und wer Täter ist. Aber dann wendete sich wieder das Blatt und man wusste nicht mehr wer wer ist. Erst ca. im letzten Drittel steht der Täter fest, aber damit nimmt die Spannung trotzdem kein Ende. Diese wird bis zum Schluss erzeugt. Nur das Ende ist dann, meiner Meinung nach unbefriedigend. Ich hatte das Gefühl, es fehlen ein zwei Sätze, oder es gibt eine Fortsetzung. 

Die einzelnen Charaktere fand ich sehr gut beschrieben. Gabriel und Heath, der Eine still, der Andere leicht aggressiv. Somit wusste man nie wer ein falsches Spiel spielt.

Chandler und Mitch sind eigentlich mal Freunde gewesen, aber der eine macht Karriere und glänzt durch Arroganz. Wogegen der Andere mit seinem Leben zufrieden ist. Diese Gegensätze treffen hart aufeinander. 

Fazit: Ein durch und durch spannender Thriller, den ich gerne weiterempfehle. Aber da mich das Ende nicht befriedigt hat kann ich keine 5 Sterne geben. 

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Cover des Buches 55 – Jedes Opfer zählt (ISBN: 9783453272187)Buecherkaetzchens avatar

Rezension zu "55 – Jedes Opfer zählt" von James Delargy

Tolle Idee mit Luft nach oben
Buecherkaetzchenvor einem Jahr

Der Klappentext klang super und auch das Cover hat mich sofort angesprochen. Der Inhalt klingt nach der perfekten Voraussetzung für einen spannenden Thriller und so habe ich mich sehr darauf gefreut, dieses Buch endlich zu lesen.

Der Leser stürzt direkt in die Handlung – ohne langes Vorgeplänkel ist man sofort mitten drin. Das Verwirrspiel, wer Täter und wer Opfer ist, gelingt dem Autoren meisterhaft, was mir auch sehr gefallen hat. Auch die Atmosphäre hat der Autor toll ausgewählt: Ein kleines Dorf im Hinterland Australiens. 

Leider konnte mich “55 – Jedes Opfer zählt” dennoch nicht überzeugen. Mit dem Stil des Autoren bin ich einfach nicht warm geworden und auch Spannungspotential wurde hier durch viele Abschweifungen unnötig verschenkt. Die Handlung plätscherte mehr vor sich hin, als dass Spannung aufgekommen ist. Das Buch ist okay, man kann es lesen – aber man muss nicht.


“55 – Jedes Opfer zählt” hat eine tolle Idee, aber Spannung kam keine auf. Von mir gibt es 2 von 5 Sternen.

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Cover des Buches 55 – Jedes Opfer zählt (ISBN: 9783453272187)Scarbookss avatar

Rezension zu "55 – Jedes Opfer zählt" von James Delargy

Nicht ganz leicht gemacht
Scarbooksvor einem Jahr

"55" hat es mir nicht ganz leicht gemacht! Es könnte aber auch sein, dass ich es mir selbst nicht leicht gemacht habe, denn aufgrund der Meinungen, die ich vorher gelesen hatte, konnte ich es kaum abwarten, endlich zum Ende des Buches zu kommen und das ... jawoll, das hat mich echt umgehauen. Und ich meine richtig umgehauen. Im Sinne von gefallen und in etwa sowas wie "Whaaaaat?" "Halloooo, da fehlen glaub ich ein paar Seiten!" und "Scheiße, man!". Das trifft meine Gedankengänge ganz gut.

Aber von vorn. Worum geht's denn eigentlich?

Im Grunde genommen beschreibt es ein "Katz-und-Maus-Spiel" ganz gut, denke ich.
Eine Story, die in einer bisher eher ruhigen, um nicht zu sagen, fast schon öden Gegend spielt, in der die Bewohner einfach vor sich her leben. Keine besonderen aufregenden Erlebnisse, keine wirklichen Highlights und auch Action sucht man eher vergebens. Aber sie haben sich ganz gut damit arrangiert, da ist es schon etwas ganz Besonderes, wenn auf einmal ein blutüberströmter, verwirrt wirkendender Fremder im Revier auftaucht und Sergeant Chandler & sein Team vor ein Rätsel stellt. Denn die Behauptungen, die er von sich gibt, scheinen unglaublich und zu verrückt.

Noch verrückter wird es allerdings, als ein zweiter Fremder ins Spiel kommt und für ordentlich zusätzliche Verwirrung und Rätselraten sorgt. Denn was macht man, wenn zwei Personen jeweils die selbe Story erzählen? Nur anders? Wem kann man glauben, wen sollte man besser nicht aus den Augen lassen?
Zu dieser schon nicht ganz einfachen Situation gesellen sich noch weitere Blicke in die Geschichten und Hintergründe der einzelnen Hauptprotagonisten und auch hier ist man wieder versucht, sich auf falsche Fährten locken zu lassen oder gar falsche Schlüsse zu ziehen. Oder eben auch nicht?!

Jap, stellenweise hatte ich das Gefühl, das Buch bzw. die Story zieht sich einfach unnötig in die Länge und ich musste ein wenig mit mir kämpfen. Aber wie bereits erwähnt schätze ich, dass ich oft einfach ZU ungeduldig war, was schlussendlich passiert, wie alles endet. Das hat mir teilweise ein bisschen die Spannung genommen, obwohl die durch den Schreibstil, Charakterzeichnungen & Entwicklungen durchaus vorhanden war.

Natürlich gab es auch wieder Figuren, die mir sehr sympathisch waren, wie Chandler zum Beispiel, auch wenn ich nicht immer alles komplett nachvollziehen konnte, was er tat oder dachte. Aber auch sehr oft genau eben auch das Gegenteil. Auch gibt es wieder den einen oder anderen, den man gern mal ein bisschen hätte würgen - oder Schlimmeres - wollen. Hat mir gefallen. Das wäre dann der liebe Mitch gewesen, ehemals bester Freund von Chandler. Deren Verhältnis zueinander fand ich interessant zu lesen und ich habe mich öfter gefragt, was denn da bloß passiert sein könnte, dass die beiden sich so spinnefeind sind mittlerweile. Ist da wirklich nichts mehr zu kitten?
Müsst ihr selbst herausfinden! Wie auch die letztliche Auflösung, die ich echt gelungen finde.

Für mich ist dieser Thriller, auch wenn er seine etwas schwächeren Momente hat, durchaus empfehlenswert, vielleicht muss man ein klein wenig Geduld mitbringen Und auch wenn ich das Ende im ersten Moment, ein paar Sekunden lang, richtig hart verflucht habe, hab ich es schließlich doch unglaublich gefeiert. Toll hinbekommen! Gibt's, kommt da noch mehr? Nein? Ja?! Darüber hab ich noch eine Weile gegrübelt.

Für mich also trotz kleiner Makel eine Kauf- und Leseempfehlung wert.

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