James Delargy

 3.7 Sterne bei 20 Bewertungen

Lebenslauf von James Delargy

James Delargy, geboren in Irland, verbrachte viele abenteuerliche Jahre in Südafrika, Australien und Schottland, bevor es ihn ins ländliche England verschlug. Die Erfahrungen, die er mit den unterschiedlichsten Menschen und Lebensweisen gemacht hat, sind seine wichtigste Inspirationsquelle. »55 - Jedes Opfer zählt« ist das Romandebüt von James Delargy.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von James Delargy

Cover des Buches 55 – Jedes Opfer zählt (ISBN: 9783453272187)

55 – Jedes Opfer zählt

 (20)
Erschienen am 12.10.2020
Cover des Buches 55 – Jedes Opfer zählt: Thriller (ISBN: B07ZTG3TLV)

55 – Jedes Opfer zählt: Thriller

 (0)
Erschienen am 01.10.2020

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Rezension zu "55 – Jedes Opfer zählt" von James Delargy

Ich hatte nach dem Lesen des Klappentextes mehr erwartet...
Brina_10vor 6 Tagen

Die Stadt Wilbrook ist ein kleiner Ort in Australien. Sergeant Chandler und sein Polizeiteam verfolgen meist eine überschaubare Anzahl an Verbrechen, die meisten davon sind keine schwerwiegenden Delikte. Bis Gabriel im Polizeirevier auftaucht. Er ist blutüberströmt und erzählt eine unfassbare Geschichte von dem Sereienmörder Heath, welchem er entkommen konnte. Die Polizei hat die Ermittlungen noch nicht richtig begonnen - als ein zweiter Mann blutüberströmt im Polizeirevier auftaucht. Er nent sich Heath und erzählt exakt die gleiche Geschichte wie Gabriel - nur das der Serienkiller in seiner Geschichte Gabriel heißt und er vor ihm fliehen konnte...

Zur Unterstützung des kleinen Polizeiteams wird Mitch mit seinen Einsatzkräften abgestellt. Chandler und Mitch kennen sich aus Jugendzeiten. Können sie den Fall gemeinsam lösen?

Der Plot des Buches klingt unglaublich spannend, sodass ich einen temporeichen und spannenden Thriller mit Wendungen und Irrungen erwartete. Leider erfüllte sich diese Hoffnung nicht.

Das Buch beginnt durchaus spannend als es in die Handlung einführt, danach ist die Story jedoch geprägt von den Spannungen der Ermittler Chandler und Mitch. Diese ziehen sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch.

Die eigentliche Handlung wird dadurch sehr in den Hintergrund gedrängt und wirkte teilweise wie ein Nebenschauplatz. Es machte den Eindruck als würde die Polizei auf der Stelle treten, erst auf den letzten 70 Seiten wurde es dann doch noch richtig spannend.

Die Charaktere blieben sehr oberflächlich, lediglich zu Mitch und Chandler erhält man kleine Einblicke ins Familienleben und ihre Charaktere.  Für meinen Geschmack verhielten sich beide sehr unprofessionell und kindisch, sodass ich mit beiden ncht richtig warm wurde.

Das Buch erzählt seine Geschichte hintereinander weg, ab und zu erhält der Leser noch einen Rückblick ins Jahr 2002- die gemeinsame Vergangenheit von Mitch und Chandler. Aber auch diese Nebengeschichte wirkte auf mich lange Zeit eher nebensächlich und konnte nicht für Spannung sorgen.

Für einen wirklich spannenden Thriller fehlte es mir einfach an Abwechslung und Tempo. Ich vermisste Wendungen und Irreführungen, Perspektivenwechsel, das Gefühl miträtseln zu können, die Gänsehaut und das Bedürfnis, am Kapitelende unbedingt weiterlesen zu wollen. 

Die Auflösung fand ich dann jedoch gelungen und den Schluss des Buches spannend. Am Ende des Buches wird man mit einem Cliffhanger zurückgelassen, der zum Weiterdenken anregt.

Insgesamt hat das Buch einen interessanten Plot, dessen Umsetzung mich jedoch nicht überzeugen konnte, da es mir einfach an Spannung gefehlt hat.

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Rezension zu "55 – Jedes Opfer zählt" von James Delargy

55
thenightvor 13 Tagen

Police Sergeant Chandler steht vor dem schwierigsten Fall seines Lebens, zwei Männer tauchen nacheinander in der Stadt auf und beide behaupten einem Mörder entkommen zu sein und beide erzählen die gleiche Geschichte.

Wer sagt die Wahrheit, wer lügt?

Gabriel, der auf freien Stücken auf das Revier kam, vollkommen verängstigt und eingeschüchtert? Oder Heath, der bei dem Versuch ein Auto zu stehlen vom Eigentümer des Wagens überrascht und zur Wache gebracht wurde und aufbrausend und scheinbar auch zu Gewalttätigkeit neigt. 

Ich verdächtigte immer mal wieder den einen und kurz darauf wieder den anderen.

Das klingt nicht nur ungewöhnlich und spannend das ist es auch.

James Delargys Erzählstil ist allerdings eher ruhig, manchmal für meinen Geschmack etwas zu ruhig, etwas mehr Tempo hätte dem Buch gutgetan. Der Autor verwendet viel Zeit darauf den Hauptprotagonisten Chandler vorzustellen, seine Lebensumstände, die er mit der Polizeiarbeit in Einklang bringen will, was ihm allerdings nicht wirklich gelingt, wie sich schnell herausstellt.

Ich weiß nicht was ich von Chandler halten soll, als Mensch ist er außerordentlich sympathisch, er kümmert sich als alleinerziehender Vater so gut es geht um seine Kinder und unterstützt seine Eltern, seine Mitarbeiter liegen ihm sehr am Herzen.

Und hier liegt auch sein Problem, Chandler ist zu nett, als er sich endlich dazu durchringt den Fall an übergeordnete Behörden zu melden und sein Vorgesetzter Mitch mit seiner Crew das Kommando übernimmt, lässt er sich von seinem früheren Freund herumschubsen als wäre er 12. Chandler und Mitch haben eine gemeinsame Geschichte, als Kinder und Teenager waren sie unzertrennlich, sie gingen gemeinsam zur Polizei und erst als Mich Karriere machen wollte und Chandler eine Familie gründet, trennen sich nach einem Vermisstenfall, der in Rückblenden erzählt wird, ihre Wege.


Mitch ist kalt und nur auf seine Karriere bedacht, dazu kommt seine unverhohlene Abneigung Chandler gegenüber, er lässt keine Gelegenheit aus Chandler mehr oder weniger subtil zu demütigen, auch sein Verhalten seinen Mitarbeitern gegenüber unterscheidet sich vom eher familiären Umgang Chandlers mit seinen Leuten sehr. Mitch ist der Alpha im Team und das spielt er auch ohne Rücksicht aus.


Die in Rückblenden erzählte Suche nach einem Vermissten, vermittelt die besondere Atmosphäre im australischen Outback, diese Rückblenden vermitteln dem Leser zwei Dinge, die ich euch aber nicht verraten kann, nur soviel meine ersten Gedanken dazu, das sie die Handlung nicht wirklich voranbringen haben sich nicht bestätigt.


Ich mochte das Buch und es bekommt eine absolute Leseempfehlung.

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Rezension zu "55 – Jedes Opfer zählt" von James Delargy

Enttäuscht
Happymountainvor 14 Tagen

Du arbeitest als Polizist in einer Kleinstadt am Ende der Welt, nahe des australischen Outbacks. Es ist ein Tag wie jeder andere bis ein Mann namens Gabriel auf dem Revier auftaucht, der blutüberströmt und verängstigt davon berichtet, dass er gerade einem Serienkiller entkommen sei, der sich Heath nennt. Du hast diese Information noch gar nicht richtig verarbeitet, da taucht ein weiterer Mann auf dem Revier auf. Er heißt Heath und erzählt dir genau diese Geschichte erneut. Der Serienkiller, dem er entkommen ist, heißt laut ihm allerdings Gabriel. 😱

 Verzeiht mir den Ausdruck, aber: Was für ein krasser Scheiß, oder? 😆😱

 Diese Plotidee hatte mich in einer Nanosekunde überzeugt: Das Buch muss ich lesen! Sicher wird es ein spannender, tempo- und wendungsreicher Thriller, bei dem man miträtseln kann. Ähm… näää. Schon mal vorweg: Ich habe nicht das bekommen, was ich erhofft hatte. Aber der Reihe nach.

 Nicht du bist natürlich der Kleinstadtsheriff, dem dieser abstruse Tag widerfährt. Die Hauptfigur in der Geschichte ist Police Sergeant Chandler. Chandler ist ein ruhiger, sympathischer Charakter, der mir für einen Polizisten fast schon zu "nett und weich" vorkam. Er ist eine wahre Seele von Mensch. Außer es geht um seinen alten Freund Mitch. Da kann er dann auch richtig schlechte Laune bekommen. Leider ist Mitch der zuständige Inspector und damit Chandlers direkter Vorgesetzter, den er wohl oder übel zu einem solchen Fall hinzuziehen muss. 💩🙈

 Und da sind wir schon bei einem der Probleme, die ich mit dem Buch hatte. Stellenweise entwickelt sich die Story zu einem wahren "Beziehungsdrama" zwischen Chandler und Mitch. Man weiß nicht, was in der Vergangenheit zwischen den beiden Männern vorgefallen ist, aber es wird oft genug betont, wie wenig grün sich die beiden sind. Ich habe es allerdings direkt verstanden, man hätte es nicht auf jeder Seite widerholen müssen. 😉
 Allein dadurch, dass sich die beiden Männer so extrem in ihrem Wesen und ihren Handlungen unterscheiden, ergeben sich Differenzen. Mitch ist extrem ehrgeizig und machtbesessen. Durch seine überhebliche Art war er mir auch schnell unsympathisch. Der Autor spielt hier also ein richtig klischeehaftes „Good Cop – Bad Cop“-Spiel mit dem Leser (und den beiden Verdächtigen). Und was soll ich sagen? Ich mag keine Klischees. 🙊🤷‍♀️

 Die Nebenfiguren hatten nahezu keinen Raum neben den beiden Verdächtigen und den zwei Polizisten. Notgedrungen gab es sie aber, da eine Polizeistation selten nur mit einem Sergeant besetzt ist. ;-) Sie sind aber weder durch ihre Handlungen noch durch ihre Wesenszüge besonders aufgefallen.

 Die Handlung kehrt immer wieder durch Rückblenden ins Jahr 2002 in die gemeinsame Vergangenheit der beiden Polizisten zurück. Mir war sehr lange überhaupt nicht klar, wie dieser Rückblick in die Geschichte passt. Das hat leider immer wieder meinen Lesefluss gestört. 😐

 Das Gute: Während des gesamten Lesens hatte ich keinen blassen Schimmer, ob ich nun Heath oder Gabriel verdächtigen sollte. Beide haben sich fast gleichermaßen verdächtig verhalten. Zwischendurch hatte ich auch eine komplett andere Theorie, die sich jedoch (zum Glück) nicht bewahrheitet hat.

 James Delargys Schreibstil hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Auf der einen Seite gefielen mir seine sehr bildhaften Beschreibungen wirklich gut. Ich habe mir alles sehr gut vorstellen können: Das Outback, die Hitze, das Revier, die Stadt. (Lediglich Chandler ist für mich nicht optisch greifbar gewesen.) Auf der anderen Seite fehlte mir die Spannung und das Tempo. Es gibt Autoren, die diesen Aspekt beim Schreiben wesentlich stärker vorantreiben als Delargy es hier getan hat.

 Auf den letzten 100 Seiten hat der Autor jedoch endlich das Tempo angezogen und ich habe sie in einem Rutsch bis nachts halb zwei durchgelesen. Vom Ende war ich dann aber leider enttäuscht. Die Auflösung als solches gefiel mir, auch wenn es etwas viel gewollt war. Der Fall ist abgeschlossen. Aber ans Ende einen solchen Cliffhanger zu setzen? Puh! Einige Leser/innen denken, es gäbe einen zweiten Teil. Ich jedoch bin mir ehrlich gesagt nicht sicher und befürchte eher, dass das Ende vom Autor so gewollt ist und das ist absolut nicht mein Fall. Cliffhanger und lose Enden schön und gut… aber nicht in diesem Ausmaß. 😮

 Abschließend kann ich – so leid es mir auch tut – keine Leseempfehlung aussprechen. Für mich hatte das Buch unheimlich viel ungenutztes Potenzial, was leider auch ein bildhafter Schreibstil und eine tolle Grundidee nicht wettmacht. Das Tempo und die Spannung fehlten mir. Das Ende empfinde ich als unbefriedigend. Also sorry an alle, die ich angefixt habe, für mich leider kein Must Read. Sollte ein zweiter Teil wirklich kommen, werde ich ihn nun natürlich lesen „müssen“ – aber nur wegen des fiesen Cliffhangers am Ende.

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