James Dickey

 4.2 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor von Flussfahrt, Flußfahrt und weiteren Büchern.

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Flussfahrt

Flussfahrt

 (11)
Erschienen am 15.04.2011
Flußfahrt

Flußfahrt

 (4)
Erschienen am 01.12.1989
Deliverance

Deliverance

 (1)
Erschienen am 01.01.1970
Alnilam

Alnilam

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Erschienen am 01.08.1988
James Dickey

James Dickey

 (0)
Erschienen am 01.09.1998
Falling May Day Sermon and Other Poems

Falling May Day Sermon and Other Poems

 (0)
Erschienen am 01.03.1982
The Whole Motion

The Whole Motion

 (0)
Erschienen am 01.03.1994

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Schluffs avatar

Rezension zu "Flussfahrt" von James Dickey

Flussfahrt
Schluffvor 6 Monaten

Als ein Männerabenteuer mit Freunden gedacht entwickelt sich eine Flußfahrt zum Albtraum. Gewaltbereite HilliBillies sorgen dafür und die Angst folgt der Escalation auf dem Fuße. Die Geschichte hat Tempo und die Personen sind authentisch. True Colors würde ich sagen. Mich hat die Geschichte mit einem gesteigerten Adrenalinspiegel zurückgelassen. Auch für dieses Buch gibt es einen Film der sehr gut gemacht ist, besonders weil die Banjo-Musik der Hillis nur hörbar ist.

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Gulans avatar

Rezension zu "Flussfahrt" von James Dickey

Survival of the fittest.
Gulanvor 4 Jahren

Lewis, Ed, Drew und Bobby, vier Großstädter, beschließen eine Wochenend-Kanutour in den Wälden Georgias. In männlich-romantischer Atmosphäre beginnt der Trip auf dem wilden Cahulawassee. Doch am nächsten Tag begegnen die vorausgefahrenen Ed und Bobby plötzlich im Wald zwei Hinterwäldlern mit Gewehr. Der harmlose Ausflug schlägt um in einen mörderischen Alptraum.

James Dickeys Romandebüt aus dem Jahr 1970 zählt inzwischen zu den Klassikern der amerikanischen Literatur. Bekannt ist der Roman unter anderem auch durch seine erfolgreiche Verfilmung unter dem Titel „Beim Sterben ist jeder der Erste“.

Der Roman beginnt völlig harmlos. Die vier gutsituierten Männer planen einen Wochenend-Ausflug. Lewis ist dabei in der Anführerrolle, er ist ein durchtrainierter Privatier, immer auf der Suche nach einer körperlichen Herausforderung. Er schlägt den anderen die Kanutour vor, um noch einmal die Wildheit des Cahulawassee River zu erleben, bevor dieser in einem Stausee untergeht. Die anderen, auch der Ich-Erzähler Ed, ein Grafikdesigner und Mitinhaber einer Werbeagentur, akzeptieren seine Führungsrolle. Auch sie wollen bei diesem Trip den ermüdenden Alltag hinter sich lassen.

Mit Kanu, Pfeil und Bogen, Jagdmesser, Gitarre, Zelt und Proviant ziehen die Vier los und schon auf der Fahrt und beim Eintreffen in der hinterwäldlerischen Einöde erzeugt der Autor eine unheimliche Stimmung, die nichts Gutes verheißt. Schon zu Beginn kommen Zweifel auf, ob man sich hierauf besser nicht eingelassen hätte, aber dennoch lassen sich die Männer dann doch von der Schönheit der Natur und der Abenteuerstimmung euphorisieren. Am zweiten Tag folgt dann aber die Katastrophe: Ed und Bobby werden von zwei Rednecks überrascht und Opfer einer brutalen Gewalttat. Doch diese ist nur der Anfang, es entbrennt ein Kampf ums nackte Überleben. Die Männer werden auf ihre Ursprünge und Instinkte reduziert. Weitere Gewalttaten und eine mörderische Flucht über den reißenden Fluss werden folgen.

Dickey schafft es von Beginn an, eine latente Spannung aufzubauen, die dann förmlich explodiert und dann bis zum Schluss auf hohem Niveau verbleibt. Der Autor schildert die Abläufe minutiös, mit einem großartigen Gespür für Dramatik. Auch die Figuren werden eindrucksvoll charakterisiert. Vor allem Ich-Erzähler Ed mit seinen Zweifeln und Ängsten, aber auch seiner zunehmenden Entschlossenheit.

Ich bin wirklich beeindruckt von diesem packenden Roman mit einer unglaublich dichten Atmosphäre und einer mit einfachen Mitteln erzeugten Spannung. Da gebe ich gerne die volle Punktzahl.

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Holdens avatar

Rezension zu "Flußfahrt" von James Dickey

Gut gemacht, Dicki!
Holdenvor 4 Jahren

Vier recht unterschiedliche Männer, die miteinander befreundet sind, unternehmen eine Kanutour in ein unberührtes Waldgebiet in den Südstaaten der USA, um mal wieder den Kopf vom öden Büroalltag freizubekommen. Kaum haben die vier ihre erste Übernachtung in freier Wildbahn überstanden, erwartet sie ein Alptraum aus Perversion und Lebensgefahr, als sie auf 2 mörderische Hinterwäldler treffen....Der Unterschied Stadt (Highways, Einkaufszentren)- Land (Einöde, Hinterwäldlern, denen man hochnäsig begegnet), wird sehr schön deutlich, und psychologisch genau in der Beobachtungsgabe hinsichtlich der Männerfreundschaft ist das Buch auch. Ein leider in Vergessenheit geratener Abenteuerroman, mit Burt Reynolds verfilmt.

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