James Ellroy L.A. Confidential

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Inhaltsangabe zu „L.A. Confidential“ von James Ellroy

Los Angeles, 1951: Ausgerechnet am Weihnachtsabend überfallen Unbekannte das Nachtcafé »The Nite Owl« und töten sämtliche Gäste und das Personal. Ed Exley, Jack Vincennes und Bud White vom Los Angeles Police Department sollen den Fall klären – doch als sich ihre Wege kreuzen, bahnt sich eine Katastrophe an: Jeder von ihnen hat seine eigene Rechnung zu begleichen ...

Typischer Ellroy: Zu viele Namen, zu viel Behauptung, zu viel Gewalt. Der Film ist besser.

— Beust
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  • Rezension zu "L. A. Confidential" von James Ellroy

    L.A. Confidential
    Rheinzwitter

    Rheinzwitter

    20. November 2009 um 12:49

    Los Angeles, 1951: Am Weihnachtsabend überfallen unbekannte Täter ein Nachtcafé. Gäste und Personal werden regelrecht abgeschlachtet. Drei Polizisten sollen den Fall klären. Drei Persönlichkeiten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Drei Charakterschweine - und darin liegt ihre einzige Gemeinsamkeit. Knallhart realistisch. Oder zumindest so erzählt. Von Beginn an packt Ellroy den Leser und schmettert ihn in eine Action-Szenerie, die nur der neugierigmachende Auftakt ist und hineinführt in den Sumpf einer durch und durch korrumpierten Gesellschaft. Ellroy verweigert dem Leser jede Identifikationsfigur, moralische Integrität bedeutet nichts, Opportunismus alles, jeder verfolgt eigene Interessen und geht dafür über Leichen. Und da liegt für mich ein Problem. Ich brauche Identifikationsfiguren. Ein Charakter kann noch so verdorben, einfältig oder sonstwelche Defizite haben: aber ich muss wenigstens mit ihm fühlen können. Die Schicksale der Figuren von Ellroy aber berühren mich nicht besonders. Und es kommt noch ein Manko ins Spiel: es fehlt jeder Humor. Man könnte einwenden, dass Humor in dieser Geschichte nichts zu suchen hat, aber mich hätte ein wenig lakonischer Witz oder Ironie die abweisenden Figuren etwas vergessen lassen. So bleibt für mich ein harter Kriminalroman mit klarer Sprache, Hardboiled, ohne Mätzchen, aber gefühlsarm. In dieser Hinsicht sind zum Beispiel Dennis Lehane oder John Connolly um Einiges voraus. Und mir lieber. Trotzdem: L. A. Confidential ist stilistisch ganz klar oberste Liga.

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