James Frey Das letzte Testament der Heiligen Schrift

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Inhaltsangabe zu „Das letzte Testament der Heiligen Schrift“ von James Frey

Die Bibel - jetzt erst recht! Mehr als 2000 Jahre hat das Christentum auf die Rückkehr des Erlösers gewartet, jetzt ist er wieder da. Heute. In New York. Er begibt sich zu den Ärmsten der Armen. Er schläft mit Männern und Frauen. Er mengt sich unter Penner und Junkies. Er verachtet die Kirche und wird vom Staat verfolgt. Er heilt die Kranken. Er gibt Liebe und wird gehasst. Lest das letzte Testament – und vergesst es nie!

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  • "Angst ist die zerstörerischste Kraft in der Welt, gleich nach der Religion." Betroffenheitslektüre

    Das letzte Testament der Heiligen Schrift

    thursdaynext

    05. February 2015 um 19:43

    Im "letzten Testament der heiligen Schrift" schreibt Autor James Frey über das eigentlich Offensichtliche. Es ist gut, dass Fragen zum Sinn und Zweck der Religionen gestellt und teils, wenn auch sehr flach und emotional, beantwortet werden. Nicht gut und wenig gefällig ist sein Drang diese/seine Wahrheiten loszuwerden. Man hat das Gefühl, hier schreibt ein getriebener Betroffener, so emotional und langatmig und leider auch platt wird erzählt, worunter Textqualität und Lesegenuss stark leiden. Betroffenheitslektüre eben. Nah dran an der Bibel ist Frey, verquickt sie in seinem Roman mit anderen Religionen, lässt folgerichtig Ben Zion als Jude geboren werden. Gibt ihm eine Familie zur Seite, die ihn teils liebt (Mutter, Schwester), aber zu schwach ist, ihn zu verteidigen gegen jene Familienmitglieder, die ihn ablehnen, ja hassen. Die Bibel sollte den Lesern ein wenig geläufig sein, um diesen Roman zumindest stilistisch zu goutieren und Bezüge herzustellen. So wird über Ben Zions Geschichte und Leben in verschiedenen Kapiteln von Markus, Lukas, Maria Magdalena, Esther, Lukas Matthäus, Johannes, Adam, Judith und Ruth berichtet, welche mit ihrer Namensgebung wiederum an die Schriften des neuen Testaments angelehnt sind. In der deutschen Übersetzung gibt es noch das Schmankerl, dass jeder Charakter von einem anderen Übersetzer, unter anderem Juli Zeh, Harry Rowohlt, Sven Böttcher, Gerd Haffmans übersetzt und so sehr eigen geschildert wird. Wunder gibt es auch im letzten Testament. Weshalb eigentlich? Um das Göttliche an Ben zu erläutern? So wird Bens Beziehung zu Gott beschrieben als Beziehung zum Universum. Der Gott Bens ist nicht manifest, er ist überall zu finden und gleichzeitig nicht da. Wir sind es, die ihn in uns finden müssen. Da braucht es keine Wunder, oder falls doch sichtbare, nachvollziehbare. Trotz dieser Kritik baut der Autor sie in die Geschichte wiederholt ein. Unlogisch und penetrant umgibt er Ben Zion, den neuen "Messias", mit ihnen. Bedient sich des "Wasser zu Wein" Gedöns, der Wundmale um das Leiden und die Qualen des Gottesspürers irgendwie zu illustrieren. Das ist so öde, da kann man gleich die vorhandenen religiösen Manifeste durchforsten. Irgendwelche wahren Worte finden sich in derlei Traktaten immer. Das Ende ist vorhersehbar, von Beginn an. Ben Zion, der messianische Unruhestifter, findet dasselbe Ende wie sein Alter Ego vor etwas mehr als zweitausend Jahren. Unruhe stiften ist Sinn und Zweck dieses Romans, wie er sich mir darstellte. Gelungen ist es dem Autor nicht. Nicht bei mir. „So etwas wie Gottes Wort gibt es auf Erden nicht. Oder wenn doch, dann ist es nicht in Büchern zu finden. Wo ist es dann zu finden? In der Liebe, im Lachen von Kindern. In einem Geschenk. In einem Leben, das gerettet wird. In der Stille des Morgens. In der Tiefe der Nacht. Im Rauschen des Meeres, oder dem Geräusch eines Autos (hier stutzte die Leserin, aber beim Gedanken an Oldies mit mehr als acht Zylindern musste ich zustimmend nicken) Man kann es in allem finden, überall. Es ist die Substanz unserer Gefühle, der Menschen mit denen wir zusammenleben, der Dinge von denen wir wissen, dass sie existieren." Ben, selbst ein Gequälter, der ganz im „ZEN“ an nur dieses eine Leben glaubt, welches mit Lieben, Lachen, Sex, Spaß und der Suche nach Schönheit am besten zu verbringen ist. Yepp, da hat er recht, sehe ich auch so. Leider vermisse ich das Lachen im Roman. Tragisch, wahr und traurig, wie Frey die Welt realistisch und gefühlig schildert. Erreicht hat er mich damit nicht. Humor fehlt zur Gänze! Das meiner Ansicht nach Einzige, mit dem man dieses Leben gut leben kann. Frey beschränkt sich auf seine Schilderungen des Systems, der Klassen, der Ungleichheit, der widrigen Lebensumstände der Armen und gesellschaftlich Verstoßenen, die Ben natürlich folgen und die er bewusst aufsucht. Es steckt durchaus Wahrheit, einige Quäntchen Lebensweisheit, Wissen und viel Jammer und Schmerz um die gesellschaftlichen Zustände in diesem Buch. Auch Liebe, die Suche nach einem besseren Leben, Religions-, Kirchen-, Systemkritik. All dies macht den fehlenden Humor und die wohlfeilen Ratschläge gegen diese Zustände nicht wett. Der marode Zustand der Welt ist bereits bekannt. Literarisch trotz aller Kunstgriffe nicht sonderlich hochklassig, ist das „Testament“ kein Buch für Atheisten. Es ist ein Buch für Gläubige aller Religionen (die es zutiefst hassen werden), eine Mahnschrift gegen Fanatismus und Sektierertum, für Agnostiker und solche, die es werden wollen. Ein Buch, welches zu lesen sich im Endeffekt wegen seiner Längen - in denen der Autor seine gesamte Betroffenheit und seinen Schmerz an der Welt schildert - nicht gelohnt hat. "Die Bibel ist ein Buch. Bücher sind dazu da, Geschichten zu erzählen. Sie sind nicht dazu da, um Menschen das Recht zu nehmen, so zu leben wie sie wollen. Lebe so wie du dich fühlst und wie es für dich richtig ist, nicht so wie es in irgendeinem Buch geschrieben steht." Wer folgendem Satz des 14th Dalai Lama: "Love and compassion are the true religions to me. But to develop this we do not need to believe in any religion." zustimmen wird, braucht „Das letzte Testament der heiligen Schrift“ nicht zu lesen. Meiner Ansicht nach darf Satire alles und hier hätte ein wenig Satire gedurft! John Niven nahm sich des Themas in „Gott bewahre“ erheblich kurzweiliger, humorvoller und straighter an und brachte es mit „Seid lieb zueinander“ korrekt und prägnant auf den Punkt. "Das letzte Testament der heiligen Schrift" bietet in seiner Welt- und Religionskritik keinerlei neue Erkenntnisse oder Gedanken. Es ist verzichtbar.

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  • Das Leben, nicht der Tod ist das große Mysterium

    Das letzte Testament der Heiligen Schrift

    rallus

    05. February 2015 um 15:42

    Am Anfang war das Wort. Mit dem Wort kam die Angst und gleich danach der Glaube. Dass dies die Religionen nun jahrtausendelang ausnutzen, ist bekannt. "Glaube ist die Ausrede des Narren. Glaube ist das, was man dazu benutzt, um andere im Namen Gottes zu unterdrücken, um zu leugnen, zu rechtfertigen und zu richten. Glaube ist das, was in der Geschichte dazu benutzt wurde, mehr Übel anzurichten als alles andere. [...], und es wird mit der Welt tatsächlich zu Ende gehen, aufgrund des Glaubens." Im letzten Testament der heiligen Schrift schreibt Autor James Frey über dies Bekannte. Es ist gut, und immer wieder wichtig, dass er oder jemand das tut, es ist auch stilistisch gut, wie er davon erzählt, auch wenn er des öfteren auf einem Thema herumreitet. Was geschieht, als der langerwartete Messias namens Ben Zion Avrohom sich auf der Welt blicken lässt? Dabei überfällt ihn Gott erst, als er nach einem grauenhaften unerklärlichem Unfall und daraus resultierenden epiliptisch erscheinenden Anfällen Zugang zu höherem unerklärlichem Wissen erhält. Dieses Wunder wird medizinisch erklärt, überhaupt hat die Medizin viele solcher Persönlichkeitsveränderungen, nach traumatischen Erlebnissen, in der Geschichte erlebt. Ben wird mit 14 von seiner Familie verstoßen, er hat bei seiner Geburt Anzeichen des Messias (wird beschnitten geboren), auch erleben ihn andere beim Vorlesen der heiligen Schrift als mit einer gewissen Macht beseelt. Doch sein Vater und sein Bruder sind misstrauisch, und so landet er auf der Strasse. Seine Geschichte und sein Leben wird in verschiedenen Kapiteln von den ihn begleitenden Menschen erzählt. Diese an die Bibel angelehnten Kapitel werden aus verschiedenen Perspektiven der Menschen und auch verschiedenen Sprachstilen erzählt. Zusätzlich ist jede Perspektive von einem anderen Schriftsteller ins Deutsche übersetzt, was dem Kapitel noch einmal eine andere, eigene Note gibt. In der Ausführung ist dies wirklich sehr gut gelungen, die einzelnen Charaktere erscheinen viel schärfer und sind klar umrissen, nicht zuletzt dank ihrer ureigenen Sprache. Frey bringt dadurch lebendige Spannung in die Geschichte. All diesen Menschen ist ein Grundwesenszug gemein, sie sehnen sich nach Liebe, Verständnis und Geborgenheit in dieser so kalt empfundenen Welt: "... Ich wollte nicht loslassen. Ich wollte nicht, dass mich dieses Gefühl je wieder verlässt. Aber alle Dinge verlassen uns, alle Menschen alle Gefühle, egal, wie sehr wir sie halten wollen. Wir verlieren alles im Leben irgendwann. Ich verlor diesen Moment, als ich seine Hand losließ. ..." Ben zieht als Messias nicht durch die Straßen, nein, er bleibt im Untergrund und schließt sich den Gesetzlosen, den Outsidern der Gesellschaft an. Diese leben in Tunneln, von der Außenwelt haben sie genug: "Die ganze Zeit ist er nur an einem Tag im Jahr rausgekommen. Er ist rausgekommen und er hat eine Zeitung gelesen und sich die Scheiße angesehen, die allgemein abging, und die war noch nie gut und wurde mit jedem verdammten Jahr schlimmer." Das Leid, dass er und die Menschen erleben, in der Welt, ist der Hass und das Unverständnis: " Wenn er nicht wäre, was er ist (Moslem), und wenn ich nicht wäre, was ich bin (Christin), dann wären wir vielleicht Freunde. Aber wir sind, was wir sind, und die Menschen werden immer Hass empfinden. Und das ist unser Verhängnis." Die Religion gibt einem Halt und beschwört den Gehorsam für das Leben nach dem Tod, doch "Das Leben, nicht der Tod, ist das große Mysterium, mit dem man sich auseinandersetzen muss." Frey schildert eindringlich das System, die Klassen, der Ungleichheit, die widrigen Lebensumständen der Armen die Ben natürlich folgen und die er bewusst aufsucht. Wunder sind für ihn keine verdorrten Feigenbäume, sondern: "Ich weiß, in der Bibel steht, ein Wunder ist, wenn ein verkackter Feigenbaum verdörrt oder so'n Scheiß, aber in meiner Welt, in der echten Scheißwelt, ist ein Wunder ein Röhrchen Crack, das in einer amerikanischen Sozialbausiedlung für länger als drei verschissene Minuten auf dem Gehweg rumliegt." Es steckt natürlich sehr viel Wahrheit und Weisheit und Wissen um die gesellschaftlichen Zustände in diesem Buch. Auch Liebe, die Suche nach einem besseren Leben, Religions-, Kirchenkritik,  Systemkritik, ist wichtig, aber hier übertreibt Frey ein wenig. Die Liebe, bzw. der freie Sex wird im Mittelteil des Buches überbetont, es macht sich eine leichte Übersättigung der immer wiederkehrenden Szenen breit. Was bleibt, ist ein sehr emotionales Buch, das sich kritisch mit den Missständen auseinandersetzt, gerade das Festhalten an Traditionen und alten Büchern wird zu einem Hauptkritikpunkt. "Die Bibel ist ein Buch. Bücher sind dazu da, Geschichten zu erzählen. Sie sind nicht dazu da, um Menschen das Recht zu nehmen, so zu leben wie sie wollen. Lebe so wie du dich fühlst und wie es für dich richtig ist, nicht so wie es in irgendeinem Buch geschrieben steht." Einziger Kritikpunkt an Frey ist, dass man sich fragt, für wen er das denn jetzt schreibt. Es gibt einen Begriff im Englischen, "Prayers for the believers", der hier sehr gut passt. Alle die schon vorher so dachten, werden sich wiederfinden, alle anderen sind wohl schwer zu bekehren, zu extrem sind seine Schilderungen, Sexszenen und zu blasphemisch wird ein Gottesgläubiger dieses Buch empfinden. Hier fehlt ein wenig die innovative Kraft, beide Seiten zu verbinden, Frey bleibt im Ausdruck und Stil zu nah an der Bibel. Für mich ein hochemotionales, brachiales Werk, das ich immer weiterempfehlen würde.  

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  • Geniestreich, Provokation oder beides?

    Das letzte Testament der Heiligen Schrift

    Babscha

    Klappentext: Mehr als 2000 Jahre hat das Christentum auf die Rückkehr des Erlösers gewartet, jetzt ist er wieder da. Heute. In New York. Er begibt sich zu den Ärmsten der Armen. Er schläft mit Männern und Frauen. Er mengt sich unter Penner und Junkies. Er verachtet die Kirche und wird vom Staat verfolgt. Er heilt die Kranken. Er gibt Liebe und wird gehasst. Lest das letzte Testament – und vergesst es nie!     Ein Buch, das sich auch nach langem Überlegen einer klassischen Rezension entzieht. Es ist einfach zu außergewöhnlich, durchgeknallt, empathisch, morbide, düster, eindeutig, grotesk, radikal, bedrückend, mutig, faszinierend, verstörend, anklagend, ehrlich, herausfordernd, beeindruckend, kritisch. Im Grunde: genial.   Also: selbst lesen.

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    • 14

    Arun

    06. November 2014 um 12:28
  • Jesus heißt in New York Ben

    Das letzte Testament der Heiligen Schrift

    Gargoyle

    13. May 2013 um 15:59

      Diese Buch ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert.  Erwirbt man die Printausgabe im Buchhandel bekommt man gleich den Zugangscode für das E-Book dazu. Mir hat das gefallen. Bin ich zu Hause bevorzuge ich die papierne Variante. Unterwegs allerdings ist die elektronische Version einfach praktischer. In meiner Handtasche, vom Liebsten eh gern als Mary-Poppins-Tasche bezeichnet, gibt es schnell Eselsohren oder Schlieren. Nicht schön.   Auf Seite 7 gibt es die nächste Überraschung. Die deutsche Übersetzung stammt nicht von einem Autor sondern gleich von 13 Schriftstellern. So unterschiedliche Stimmen, wie die von Juli Zeh, Harry Rowohlt, Gerd Haffmans, Alexa Henning von Lange, Tina Uebel oder Clemens J.Setz finden sich darunter.   James Frey hat jedem Kapitel im Buch eine Person zugeordnet. Jede von ihnen erzählt eine Episode aus dem Leben der Hauptperson Ben. Was im Orginal James Frey allein meistern musste, jedem Abschnitt einen eigenen Ton zu geben, übernehmen in der Übersetzung die 13 deutschen Autoren. Das funktioniert.   Weniger funktioniert für mich die Geschichte. Wir befinden uns im New York unserer Zeit, und zwar nicht in dem von Nick McDonnells Elite, sondern in dem der Penner und Junkies, der Huren und Obdachlosen. Ben lebt unter ihnen. Aus den Berichten der 13 Zeugen erfahren wir, was ihm passiert ist, was er getan hat. Darunter sind, wie es sich für einen richtigen Messias gehört ziemlich unglaubliche Sachen, so überlebt er einen schweren Unfall, heilt selber Menschen. Er gibt Liebe und nimmt sich welche. Er redet gegen die Kirche und wird dafür verachtet.   Eigentlich nicht uninteressant und am Anfang nimmt mich Frey auf seine erbarmungslose Reise durch das New York der Armen auch noch mit. Er schildert glaubhaft. Dabei kommt es mir, im Gegensatz zu manchem Kritiker auch nicht darauf an, ob er Drogen, Sex und Gewalt selbst erlebt hat. Bis zur Hälfte des Buches entsteht ein schöner Spannungsbogen, man fiebert der Auflösung entgegen. An der allerdings scheitert Frey, denn das was er uns anbietet, ist eine esoterische Hippiekommune, in der jeder jeden liebt: Love is the answer...   Das hat mich sehr enttäuscht. Denn wenn ich als Autor ein solch gewagtes Thema, in der heutigen Zeit anpacke, dann muss ich doch auch eine glaubwürdige Pointe parat haben. James Frey, will mir scheinen, glaubt selbst nicht an seinen Helden und sein Ende. Schade.   Der Verlag "Haffmans & Tolkemitt" hat einen Autor verlegt, der als einer die interessantesten Stimmen in den USA gilt. Sicher auch wegen seiner bewegten Vergangenheit. Er war drogensüchtig und hat dies in seinem Debüt verarbeitet. Allerdings wurde ihm später unterstellt, er habe nicht alles selbst erlebt. Ich für meinen Teil bin mit dem Buch zwar nicht ganz glücklich, spreche Frey aber nicht ab, dass er die brutale Realität in den USA treffend beschreiben kann. Mit einer fesselnden und pulsierenden Stimme.   Fazit: Für alle, die "Rohypnol", "Zwölf" oder "Fight Club" mögen.

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  • Rezension zu "Das Letzte Testament der Heiligen Schrift" von James Frey

    Das letzte Testament der Heiligen Schrift

    miss_marpel

    23. April 2012 um 00:03

    Er ist zurück! 13 Zeugen erzählen seine Wiederkehr. Meinung: das Buch hat meine Freundin für mich ausgesucht, ich hätte es sonst übersehen. In 13 kurzen Geschichten/Kapiteln wird jeweils aus einer anderen Sicht die Begegnung mit ihm erzählt, wobei die Geschichten jeweils von den Personen erzählt werden, die grade mit ihm zu tun haben. Das finde ich ganz gut gelungen, ist mir so in dieser Form noch nicht begegnet. Das Buch find ich ganz gut, habe es an einem Morgen gelesen. Was mich gestört hat, ich selbst bin sehr gläubig, und an einigen Stellen standen so Aussagen wie die Bibel ist nur von Menschen erfunden o.ä., was mich etwas schockiert hat, deswegen ziehe ich auch 1 Stern ab. Ansonsten ein gelungenes Buch, regt an zum nachdenken wie es wohl sein würde wenn Jesus wieder kommt bzw wenn er heute erst leben würde.

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