Endgame. Die Auserwählten

von James Frey und Katrin Steigenberger
3,8 Sterne bei730 Bewertungen
Endgame. Die Auserwählten
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Positiv (465):
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Spannend, mysteriös und anders als erwartet. Aber auch ziemlich brutal

Kritisch (93):
L

An sich keine schlechte Story, jedoch nicht gut umgesetzt. Fesselt absolut null.

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Inhaltsangabe zu "Endgame. Die Auserwählten"

ENDGAME. Zwölf Meteoriten. Zwölf Spieler. Nur einer kommt durch.Als zwölf Meteoriten nahezu gleichzeitig an unterschiedlichen Orten der Erde einschlagen, gibt es keinen Zweifel mehr: Die Zeit ist gekommen. ENDGAME hat begonnen! Jeder der Meteoriten überbringt eine Nachricht, die die zwölf Auserwählten entschlüsseln müssen und die sie schließlich an einem geheimnisvollen Ort zusammenführt. Dort stehen sie ihren Gegnern zum ersten Mal gegenüber. Ein Wettkampf auf Leben und Tod beginnt und eine rücksichtslose Jagd um den gesamten Globus. Die Spieler müssen zu allem bereit sein. Wird Arroganz Bescheidenheit schlagen? Klugheit Stärke übertreffen? Wird Gnadenlosigkeit am Ende siegen? Schönheit von Nutzen sein? Muss man ein guter Mensch sein, um zu überleben? ENDGAME wird es zeigen. Aber nur wer die Hinweise richtig deutet und die drei Schlüssel findet, geht als Gewinner hervor. Und nur seine Linie wird überleben, wenn die gesamte Menschheit vernichtet wird. Mehr als ein Buch - Geheime Botschaften im Text und Links im Buch führen zu einem gigantischen Krypto-Rätsel im Netz. Der SPIEGEL-Bestseller ENDGAME von James Frey ist ein einzigartiges, crossmediales Konzept, das neben Buch und Krypto-Rätsel auch ein aufwendiges Handy-Spiel sowie einen Kinofilm umfasst.Alles Infos zu ENDGAME auf: www.endgame.deENDGAME bei Facebook

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783841504531
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:592 Seiten
Verlag:Oetinger Taschenbuch
Erscheinungsdatum:14.10.2016
Teil 1 der Reihe "Endgame"

Rezensionen und Bewertungen

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    rainbowlys avatar
    rainbowlyvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Anstrengend und unlogisch...
    Ich weiß überhaupt nicht mehr über Endgame als am Anfang...

    Fakten

    Autor: James Frey

    Verlag: oetinger

    Erscheinungsdatum: 14.10.2016

    Genre: Jugendbuch

    Seiten: 592

     

    Inhalt

    12 Teenager wurden im Geheimen ihr Leben lang dazu ausgebildet für ihr Geschlecht zu kämpfen und es im Endgame vor der Vernichtung zu bewahren. Allerdings weiß niemand wann Endgame beginnt. Doch jetzt ist es soweit.

     

    Gestaltung

    Das Cover sieht sehr geheimnisvoll aus. Mit den geprägten Schriften über dam kompletten Cover und dem Symbol in der Mitte verspricht es eine rätselhafte und spannende Geschichte.

     

    Sprache

    Der Schreibstil von James Frey ist sehr speziell. Er nutzt viele sehr kurze, abgehackte Sätze. Inflektive, meist die Ausdrücke "blinzel" und "zuck", nutzt er bei einem Charakter so gehäuft, dass man diese Abschnitte kaum flüssig lesen kann. Auch die Perspektive aus der erzählt wird ist sehr gewöhnungsbedürftig und ließ mich immer wieder im Lesefluss stolpern. Kryptische Hinweise und sehr offene und undefinierte Überlegungen der Charaktere machten ein Miträtseln für mich leider unmöglich.

     

    Charaktere

    Von den 12 Spielern lernt man viele nur sehr oberflächlich kennen. Eigentlich begleitet man hauptsächlich fünf der Charaktere die meist in zwei Gruppen unterwegs sind. Aber auch bei diesen Hauptfiguren konnte ich nicht mit fiebern. Es kommen keine Gefühle auf. Alles ist sehr brutal und unlogisch. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl mir fehlen Informationen. Die Hinweise, die die Spieler erhalten, werden leider nicht wirklich gut beschrieben. Daher konnte ich die Überlegungen und Reaktionen der Protas meist nicht nachvollziehen.

     

    Fazit

    Es klang ein wenig nach Panem, es klang nach Abenteuern und Rätseln, es klang nach Spannung. Leider passiert allerdings recht wenig Spannendes. Die Handlung ist unnötig brutal und leider hat die Geschichte für mich einfach keinen logischen, roten Faden.

    Endgame konnte leider nicht halten, was es versprach.


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    zuendegelesens avatar
    zuendegelesenvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Gegensätzlich, verwirrend und vielleicht sehr Brutal. Eine Dystopie die einem durch Mark und Bein geht!
    Gegensätzlich, verwirrend und vielleicht sehr Brutal. Eine Dystopie die einem durch Mark und Bein ge

    Meinung

    Selten war ich in ein Buch so verliebt, wie in dieses. Und das nur vom äußerlichen her, ob das nicht ziemlich oberflächlich gedacht war? Nun ja, das Auge isst mit! Und ich gestehe offen: Ich bin sowas von schrecklich verliebt in dieses Cover, ich kann es nicht sagen. Auf der Buchmesse habe ich mich kaum getraut es auch nur anzurühren, aber als es endlich MEIN war, dann, dann! Dieses Cover ist wohl wirklich sehr sehr sehr sehr gelungen und ich spreche glaube ich für alle, wenn ich sage, dass es wohl eines der Besten des Jahres ist, oder? Auf dem Bild wirkt es zwar nicht ganz so, aber in der Hand.. wirklich, jeder sollte es zumindest mal berührt haben!

    Um nicht weiter schwärmen zu müssen, schreibe ich mal ein wenig mehr zum Buch. Ich glaube, man hat die Welt mehr als dreißigmal umrundet, wenn das in etwa hinkommt. Wirklich, man fliegt von A nach Z und wieder zu G und dann zu C und nach Y. Es ist, wenn man nicht aufpasst, ziemlich irreführend, wo man sich befindet. Besonders, weil man ständig die Sichtweisen der Spieler wechselt, das kann so unglaublich durcheinander bringen, das ist echt fies gemacht und für meinen Geschmack ziemlich überladen, aber wir wollten ja nicht meckern, wir wollten anmerken und weiterlesen. Und man lernt viele neue Orte in diesem Buch kennen, die man so vielleicht auch vorher noch nicht kannte. Diese existieren wirklich in unserer Welt, eigene Nachforschungen haben ergeben, dass unsere Welt manchmal im Verborgenen ganz schön sein kann.

    Die Charaktere waren wirklich nicht tiefgründiger als nötig. Klar hat der Schreibstil deutlich dazu beigetragen, aber irgendwie wirkten sie allgemein sehr blass und unnahbar, man hatte keine Bindung und irgendwie sprach das Buch auch für sich, man hat zu den einzelnen Spielern und Nicht-Spielern absolut keinen Draht, man bekommt gesagt, wen man mögen muss und wen nicht. Und das ist natürlich nicht jedermanns Sache, auch ich musste mich erst einmal daran gewöhnen, doch ich sagte mir: Das ist Endgame und Endgame erfordert einen anderen Fokus, nicht die Charaktere sind wichtig, viel mehr das außen rum – die Welt, das Geschehen. Dennoch hatten viele der Charaktere schwierige Namen und man hatte echt Probleme sie auseinander zu Halten, trotz eigenem Symbol. Aber wer schlägt schon gerne hinten im Buch nach, nur weil er schon wieder den Namen vergessen hat?
    Allerdings möchte ich noch hinzufügen, wer zur Hölle mag denn bitte noch Dreiecksbeziehungen oder wer ist nicht langsam genervt davon? Es ist manchmal echt zum Verzweifeln. Eine Verwirrung aus sieben oder acht Leuten wär doch mal spannend, oder? 😀

    Wie schon erwähnt, der Schreibstil trägt dazu bei, dass sie Charaktere ziemlich farblos und undurchsichtig wirken, man kann nicht wirklich in sie hineinsehen, doch ihre Schritte kann man manchmal ziemlich genau vorausschauen. Total gegensätzlich, ich weiß, aber es war so. Knappe Sätze, kurze Kapitel, schnelle Sprünge. Von A nach Y und wieder zu S und B. Verwirrend hoch zehn. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass James Frey ein Spannungs-Talent ist, trotz manchmal ziemlich lascher Handlung konnte er die Spannung aufrechterhalten, durch die Sprünge sich ein Themenwechsel einspinnen und auch die ein oder andere Liebelei ganz beiläufig, fast in Nebensatz versteckt, unterbringen.

    Ich fand es zur Abwechslung mal toll, sich mal etwas berieseln zu lassen, keine eigene Entscheidung treffen zu müssen. 100 Seiten am Tag waren nichts, deswegen reichte auch eine Woche völlig aus um dieses Buch zu lesen. Viele Bilder und Koordinaten und Fußnoten sorgen für genügend Beschäftigung, wenn man das Rätsel so am Rande mitverfolgt. Für mich war es nichts, da ich keine Lust hatte, schon im Voraus alle möglichen Angaben zur Person machen zu müssen ohne überhaupt das Rätsel ansatzweise geschafft zu haben. Das hat mir sofort nicht mehr zugesagt. Egal – ich wollte lesen und nicht Rätseln und das ging auch super. Das Rätsel läuft nur nebenher und nimmt nur geringen Einfluss auf die Geschichte. Aber ich rate jedem, sich zumindest mal ein paar verlinkte Fußnoten anzuschauen, dass man auch mal ein paar Eindrücke von den Ortschaften bekommt, die meisten Links führen zu Google Maps.

    Trotz der Größe, des Rätsels, des schnellen Leseflusses und der Spannung fehlte mir bei Endgame eindeutig etwas. Die Geschichte zwar echt super, die Vorgeschichte und das Jetzt haben sehr gut harmoniert und ich bin fasziniert, wie Endgame die Welt auf den Kopf stellt, wie sie das Universum in Frage stellen – diese Ansätze waren wirklich das Beste an der ganzen Geschichte, weil es einfach anders und neu war, spannend und faszinierend. Man erfährt von einer noch nie dagewesenen Welt und genau das will man als Leser, eine Welt in der man sich verlieren kann!

    Am meisten ‘gestört’ hat mich einiges in der Handlung, vieles passiert einfach nur nebenher oder zu schnell oder zu spät – oder gar nicht.
    Anfänglich hat man keinen guten Überblick, man hat ewig ‘das selbe’ zu lesen, bis sich der Autor mal umentschieden hat und was anderes schrieb. Jeder Perspektivenwechsel war nicht einfach, aber es wäre gerade für den Anfang mal ganz gut gewesen. Was mich auch absolut gestört hat, war dass man seine Lieblinge aufgeschwatzt bekommt und manche der zwölf Spieler nur im Schatten stehen bleiben und man an sie gar nicht herankommt, sehr schade. Ich erhoffe mir von Band zwei auf jeden Fall mehr!

    Bewertung

    Aufgrund meiner oben genannten Kritik und meiner allgemeinen Meinung bin ich nicht wirklich überzeugt von Endgame. Endgame wird dennoch eine weitere Chance im zweiten Band von mir erhalten und somit denke ich, müssen zwei von fünf möglichen Schreibfedern ausreichen.

    Fazit

    Ich rate auf jeden Fall dazu, es nicht nur bei einer Rezension zu belassen, wenn man sich unschlüssig über Endgame ist, lieber ein paar und am Besten verschiedene Rezensionen lesen, dass man sich selbst sicher gehen kann, ob man es auch wirklich lesen möchte. Endgame ist kein Wälzer, der unschaffbar ist, das kann man höchstens von Stephen King Büchern behaupten, dennoch sollte man sich vergewissern, ob man es wirklich lesen möchte.
    Ich las schon einige Rezensionen, in denen Parallelen zu Die Tribute von Panem gezogen wurde, meiner Meinung nach nicht ganz nachvollziehbar, da ich bei Die Tribute von Panem ganz andere Erinnerungen im Kopf habe.

    Ich danke dem Oetinger Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

     

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    weltentzueckts avatar
    weltentzuecktvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungener Auftakt!
    TEAM SHARI!

    Klappentext:

    Als zwölf Meteoriten nahezu gleichzeitig an unterschiedlichen Orten der Erde einschlagen, gibt es keinen Zweifel mehr: Die Zeit ist gekommen! Jeder der Meteoriten überbringt eine Nachricht, die die zwölf Auserwählten entschlüsseln müssen und die sie schließlich an einem geheimnisvollen Ort zusammenführt. Dort stehen sie ihren Gegnern zum ersten Mal gegenüber. Ein Wettkampf auf Leben und Tod beginnt und eine rücksichtslose Jagd um den gesamten Globus. Die Spieler müssen zu allem bereit sein. Wird Arroganz Bescheidenheit schlagen? Klugheit Stärke übertreffen? Wird Gnadenlosigkeit am Ende siegen? Schönheit von Nutzen sein? Muss man ein guter Mensch sein, um zu überleben? Endgame wird es zeigen. Aber nur wer die Hinweise richtig deutet und die drei Schlüssel findet, geht als Gewinner hervor und wird die eigene Linie retten können, wenn die gesamte Menschheit vernichtet wird.

     

    Über den Autor:

    James Frey, geboren am 12. September 1969, wuchs in Ohio und Michigan auf bevor es ihn in die größeren Städte Chicago und Los Angeles zog. In L.A. verschaffte er sich einen Namen als Drehbuchautor, 2003 katapultierte das als Autobiographie veröffentlichte Werk A Million Little Pieces ihn in die amerikanischen Bestseller-Listen. Das Buch handelt von seinen Jahren als Krimineller, Alkohol- und Drogensüchtiger. Später stellte sich die Autobiographie als ein Roman mit autobiographischen Zügen heraus, weshalb man den Lesern auf Wunsch ihr Geld zurückerstattete. Wenn ihr zu dem größten Skandal in der Literaturgeschichte ein wenig mehr erfahren wollt, schaut euch doch mal den entsprechenden Artikel in der Welt an.
    Mit Endgame erlebt Frey nun das Bestseller-Comeback.

     

    Charaktere:

    kepler 22b ist Teil des Himmelsvolks, der Annunaki, ob Gott oder Alien bleibt zunächst unklar, doch definitiv ein übermenschliches Wesen, das alle Fäden in der Hand hält und die Auserwählten tanzen lässt, wie Marionetten in seinem heftigen Spiel um das Schicksal der Weltbevölkerung. Die Regeln zu diesem Spiel sind einfach: Finde die drei Schlüssel, gewinne und sichere deinem Geschlecht so das Überleben auf der Erde. Die Verlierer und alle Menschen der selben Abstammung werden sterben.

    Grund genug für die 12 Auserwählten sich voll in das Spiel zu hängen: den meisten geht es um das eigene Überleben, einige kämpfen für ihre Freunde und Familien.

    Sarah Alopay zum Beispiel ist ein Mädchen aus den USA und die cahokanische Spielerin des 233. Geschlechts. Vor Endgame war sie ein fast normales Highschool-Mädchen, das beliebt war und von ihrem Freund, Christopher, verehrt wurde. Fast normal, abgesehen von den harten Endgame-Trainings an den Wochenenden und in den Ferien. Training, das alle Spieler seit ihrer Geburt unabhängig voneinander durchlaufen haben. Sarah Alopay kämpft für Christopher, für ihre Eltern, für ihre Freunde.

    Jago Tlaloc stammt aus Südamerika. Seine Eltern, die zu seiner Zeit für Endgame trainiert wurden, sind heute die Köpfe einer ausgewachsenen Verbrecherbande, die der Mafia ähnelt. Er verbündet sich gleich zu Beginn mit Sarah Alopay, weil sie ihm weniger falsch vorkommt als die anderen Spieler und weil sie atemberaubend hübsch ist. Er weiß, er darf sich nicht verlieben, weil nur einer das Spiel gewinnen kann, doch Sarah zieht ihn in ihren Bann…

    An Liu ist ein Computer-Nerd aus dem Bilderbuch: Er kann sich einfach überall hineinhacken, jede Firewall knacken. Er hat Spaß am Töten; Chaos und Verzweiflung bringen ihn zum Lächeln. Es lenkt ihn von seinen Ticks ab, seinem Stottern und seinen epileptischen Anfällen, die er hat seit er Denken kann. Bis er Chiyoko begegnet.

    Chiyoko Takeda, die chinesische Spielerin, ist eine Mu, in direkter Abstammung des allerersten Geschlechts. Sie ist stumm, stolz und zieht ein Leben in Einsamkeit vor, was ihr viel Zeit zum trainieren lies. Bis sie von An Liu entführt wird, der sich von ihr ein Heilmittel gegen seine Ticks verspricht…

    Baitsakhan ist ein Junge von nur 13 Jahren und der vermutlich gefährlichste von allen. Nicht weil er besonders schlau oder gut trainiert wäre, sondern weil er von Grund auf bösartig ist und ihm die Konsequenzen seines Handelns egal sind.

    Es gibt noch viele weitere Spieler, insgesamt 12 an der Zahl, von denen im Buch auf einige genauer und auf andere weniger ausführlich eingegangen wird. Ich finde es sehr schön, dass man im Laufe der Geschichte mehr und mehr zu ihren jeweiligen Hintergründen erfährt. Diese kleinen Geschichten machen die Spieler sympathisch, erregen des Lesers Mitleid, lassen ihn Zittern vor Angst oder mit den Augen rollen.

     

    Meine Meinung:

    Frey nutzt die Multiperspektive, um die Erlebnisse der jeweiligen Spieler möglichst authentisch darzustellen. Er schildert das Geschehen aus der Sicht der Spieler, ohne selbst in die Figuren zu schlüpfen. Mit dem Charakterwandel, ändert sich auch der Schreibstil ein wenig. Manchmal berichtet Frey etwas neutraler, manchmal temperamentvoller oder sogar ordinär. An Lius Ticks werden durch eingeschobene Wörter (blinzel und zuck) realisiert. Das Buch ist durchgehend in kurzen Sätzen geschrieben. Das und die vielen Cliffhanger (meist zu Ende eines Kapitels), machen das Buch durchweg spannend und sichern den guten Lesefluss. So kann man über einige Zahlen oder Auflistungen hinwegsehen, die manchmal wenig Sinn ergeben (z.B. Stundenangaben mit zwei Nachkommastellen).

    Zunächst war ich skeptisch, ob man bei so vielen Protagonisten nicht den Überblick verlieren würde. Würde ich überhaupt wissen, wer wer ist?!
    Die Sorge war unbegründet! Ich habe das Buch recht flott gelesen, die Geschichte hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen und Frey hat die Spieler so beschrieben, dass man sie stets gut voneinander trennen konnte.

    Ich hoffe, dass auch im zweiten und letztlich auch im finalen Band noch mehr auf die Spieler und ihre Beziehungen zueinander eingegangen wird. Wie sie bei Endgame empfinden und was sie selbst darüber denken. Ich freue mich zu sehen, wer bereit ist Opfer zu bringen, um zu gewinnen, und wer sich dafür einsetzen wird Endgame komplett zu stoppen.

     

    Frey schuf mit diesem ersten Band der geplanten Trilogie ein Multimediaprojekt, dass über die literarischen Grenzen hinausgeht. Im Buch enthaltene Links führen zu einem Krypto-Rätsel, das der Leser aktiv lösen kann. Die Romanfiguren besitzen Twitter und Facebook-Accounts, was die Fangemeinschaft einheitzt. In dem Artikel der Welt wird Endgame mit Tribute von Panem verglichen und angemerkt, dass das Buch so gehypt wird, um eine Fangemeinde zu bilden ähnlich der Harry Potters oder Star Wars. Ich wage zu bezweifeln, dass es so weit kommen wird. Das Buch war gut. Aber Harry Potter war hervorragend! Ich weiß nicht, ob eine Fangemeinschaft von vorneherein so kalkulierbar geplant werden kann. Aber ich bin definitiv gespannt auf die weiteren Entwicklungen – in der Geschichte selbst und um den Hype. Geplant sind wohl bereits ein Film und eine Serie.
    Endgame als Serie  wäre der HAMMER<3

     

    Das Buch bekommt nun aber 4 von 5 Sternen.

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    B
    Buchwurm1404vor 9 Monaten
    Spannendes Buch!


    Ich finde das Buch Endgame ist ein ziemlich gelungenes Buch, auch wenn es ein bisschen kompliziert ist. 


    Von jedem Volk gibt es einen auserwählten, der für das Überleben seines Stamms kämpfen muss und die Erdschlüssel finden muss, wenn Endgame beginnt. Niemand rechnet damit, dass es irgendwann überhaupt mal soweit sein wird, aber dann bekommen alle Auserwählten ein Zeichen, Endgame beginnt, was sein wird, wird sein. Wenn Endgame beginnt, muss jeder Auserwählte, der sein ganzes Leben auf Endgame vorbereitet wurde, antreten um sein Volk zu retten. Nur die Auserwählten wissen das es Endgame gibt (und die angehörigen) und der Rest der Menschheit glaubt, das die Erde untergeht. Aber es geht um alles! Wenn der Auserwählte eines Volkes stirbt, wird das ganze Volk vernichtet. Es wird nur ein Volk überleben!


    Ich finde das Buch sehr gut gelungen und ich habe auch schon mit Teil 2 begonnen. Ich finde es auch toll das es ein Rätsel zu dem Buch gibt und der Gewinner 1 Millionen Dollar bekommt (ist allerdings schon gelöst und ist nur für Hoch Begabte Menschen!).
    Das was mir allerdings nicht so gefallen hat, ist das es aus verschiedenen Perspektiven geschrieben ist, was nicht nur sehr verwirrend ist, sondern auch echt anstrengend. Allerdings gibt das ganze nochmal einen Anreiz darauf, alle 3 Teile zu lesen, weil man ja nicht weiss, wer der Gewinner, also letztendlich die Hauptperson ist.
    Alles in allem ist es ein sehr gutes Buch, das unheimlich aufwendig geschrieben ist und eine gute Story hat, echt empfelenswert! 

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    M
    msBlack99vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr langatmig und langweilig zum lesen
    Nicht mein Fall

    Ich habe sehr lange zum lesen für dieses Buch gebraucht, und überzeugt hat es mich auch nicht. Ich habe es gekauft weil ich den Buchrücken und das Cover sehr interessant fand, allerdings ist mir sehr schnell die Lut am lesen vergangen. Der ständige wechsel zwischen den einzelnen Charakteren hat ziemlich den spaß am lesen genommen da es dann mehrere Kapitel lang dann von der anderen Geschichte gar nichts mehr kam und dann wusste man als eine wieder anfing z.b die von Chiyoko Takeda was jetzt nochmal davor passiert ist und das war einfah nicht mehr angenehm.  Ist kein Buch was ich weiterempfehlen würde.

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    Sabrina93s avatar
    Sabrina93vor 10 Monaten
    Endgame #1 - Die Auserwählten

    Klappentext

    ENDGAME. Zwölf Meteoriten. Zwölf Spieler. Nur einer kommt durch.

    Als zwölf Meteoriten nahezu gleichzeitig an unterschiedlichen Orten der Erde einschlagen, gibt es keinen Zweifel mehr: Die Zeit ist gekommen. ENDGAME hat begonnen! Jeder der Meteoriten überbringt eine Nachricht, die die zwölf Auserwählten entschlüsseln müssen und die sie schließlich an einem geheimnisvollen Ort zusammenführt. Dort stehen sie ihren Gegnern zum ersten Mal gegenüber. Ein Wettkampf auf Leben und Tod beginnt und eine rücksichtslose Jagd um den gesamten Globus. Die Spieler müssen zu allem bereit sein. Wird Arroganz Bescheidenheit schlagen? Klugheit Stärke übertreffen? Wird Gnadenlosigkeit am Ende siegen? Schönheit von Nutzen sein? Muss man ein guter Mensch sein, um zu überleben? ENDGAME wird es zeigen. Aber nur wer die Hinweise richtig deutet und die drei Schlüssel findet, geht als Gewinner hervor. Und nur seine Linie wird überleben, wenn die gesamte Menschheit vernichtet wird. 


    Meinung

    Endgame hat mich von Anfang an überzeugt. Die Idee dahinter, ist einfach klasse. Die zwölf Spieler aus verschiedenen Urstämme müssen um das Überleben ihres Volkes und der ganzen Erde kämpfen. Die Bevölkerung der Erde wächst immer weiter und beutet zunehmen die Ressourcen der Erde aus. Irgendwann muss es einen Schlussstrich geben, wie es Tausende Jahre zuvor auch schon gegeben hat. Das ist Endgame. Das Buch hat so viele unterschiedliche Charakter und die Charaktere so viele verschiedenen Ansichten, das es niemals langweilig wird. In jedem Kapitel handelt es sich um einen anderen Protagonisten und erzählt seine Geschichte weiter.  Ich hatte jedoch das Gefühl das auf eine bestimmte Person besonders Wert gelegt wird und würde sie als Hauptprotagonisten betiteln. Trotzdem musste ich des öfteren das Buch beiseitelegen,  aber nur um im Internet nach Schauplätzen oder Formeln zu googlen. Dies ist ein tolles Buch mit Rätsel und vielen historischen Entdeckungen und Formeln. Und ich habe tatsächlich auch ein kleines bisschen Wissen aus diesem Buch in meinem Gedächtnis übertragen. 


    Bewertung

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    Jisbons avatar
    Jisbonvor einem Jahr
    Ein interessanter Reihenauftakt

    Ich kann nicht sagen, dass ich "Endgame: Die Auserwählten" mochte. Die Vorstellung, dass die gesamte Menschheit außer einem einzigen Geschlecht ausgelöscht werden könnte und alles von außerirdischen Wesen beobachtet wird, ist erschreckend. Zu sehen, wie Jugendliche unter 20 einander umbringen und bereit sind, alles zu tun, alles zu opfern, um das Überleben ihrer Linie zu sichern, war schockierend und grausam. In dem Buch gibt es sehr viel Gewalt und Tod, Grausamkeiten und schonungslose Wahrheiten. Deshalb kann ich nicht sagen, dass ich das Buch mochte - aber es ist gut. Es ist auf jeden Fall gut.

    Der Schreibstil des Autors ist trocken und fast schon zu analytisch, konnte mich allerdings trotzdem fesseln. An dieser Stelle muss ich anmerken, dass ich die scheinbar wahllos eingestreuten Informationen und Fragmente interessant fand, obwohl ich gar nicht erst versucht habe, die im Buch enthaltenen Rätsel zu entziffern. Ich kann mir vorstellen, dass man großen Spaß daran haben und sich an dem Spiel den Kopf zerbrechen kann, allerdings kann ich auch die Leser verstehen, die sich dadurch im Lesefluss gestört fühlten. Für mich war es einfach ein interessanter Einwurf, den man bei Bedarf überblättern konnte.

    Dadurch, dass die Geschichte von 12 Spielern getragen wird, gibt es viele verschiedene Perspektiven, von denen leider nicht alle das gleiche Gewicht bekommen haben. Ich fand definitiv gut, dass nicht jeder Charakter gleich sympathisch war und dass alle unterschiedlich waren; so mochte ich manche, beispielsweise Sarah, von Anfang an, während mir andere erst langsam ans Herz gewachsen sind. Einige sind mir jedoch egal - es gibt Charaktere, die mir zu sehr im Hintergrund standen und über die man kaum noch etwas weiß, was schade ist. Andererseits ist es bei dieser Anzahl an Figuren schwer, allen den gleichen Raum zu geben...

    Die Handlung an sich ist gut durchdacht und obwohl sie mir zwischendurch etwas zäh vorkam, hat es sich gelohnt durchzuhalten. Dem Autor gelingt die Mischung aus brutalen Kämpfen und ruhigen Momenten die meiste Zeit gut und gerade am Ende wird es ziemlich spannend und einige Dinge, die man bisher als gegeben angenommen hat, werden komplett umgekrempelt. Nach dem letzten Kapitel bin ich sehr gespannt darauf, wie es weiter geht.

    "Endgame: Die Auserwählten" ist ein gutes Buch, das mir gefallen hat, doch aufgrund der kleinen Schwächen bezüglich des Schreibstils, der Charaktere und der Handlung habe ich einen halben Stern von meiner Bewertung abgezogen. Vieles ist noch verwirrend, etwas anderes erwarte ich aber auch nicht von dem Auftakt einer Reihe. Ich freue mich schon auf Band 2.
    3,5/5 Sternen

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    R_Maries avatar
    R_Marievor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der Schreibstil leidet unter den eingebauten Rätseln. Die Geschichte leidet unter unmenschlichen Charakteren und sinnloser Gewalt.
    Anfang und Ende unserer Welt und viel Gewalt

    James Frey betrachtet Romane nicht als Kunst, sondern als Produkt. Deshalb ist die Endgame-Reihe mit einem großen Spiel verknüpft, bei dem man das Buch lesen, die darin versteckten Rätsel lösen und richtig viel Geld gewinnen kann. Der Werbetrick lohnt sich: auch ich habe das Buch wegen der Rätsel aufgegriffen, aber schnell aufgegeben, da ich keine Ahnung hatte, wie ich sie finden und lösen sollte.
    Durch die eingebauten Rätsel leidet der Schreibstil enorm. Er ist durchzogen von für die Handlung nicht relevanten Informationen und von Angaben wie „1,243452 Zoll“. Literarisch scheint da nichts dabei. Frey schreibt wie eine Maschine, mit vielen Hauptsätzen.

    In einer alternativen Realität ist die Menschheit (größtenteils ohne es zu wissen) in Geschlechter unterteilt. Insgesamt gibt oder gab es mehrere Hundert, aber für Endgame sind nur 12 relevant. Was mit den anderen passiert ist, weiß ich nicht.
    12 Jugendliche zwischen 12 und 20 Jahren (die meisten sind zuuufälligerweise 16 bis 19) wurden ihr Leben lang auf Endgame vorbereitet, genau wie viele Generationen vor ihnen. Mit dem katastrophalen Einschlag von 12 Meteoriten beginnt der Kampf, der entscheidet, welches Geschlecht überleben darf. Man kapiert es nicht ganz, aber irgendwie ist es interessant.

    Spielleiter ist kepler 22b, ein gruseliges Alienwesen mit blonden Haaren und vierzehn Fingern, das schon mehrere tausend Jahre alt ist und den Spielern Rätsel in den Kopf pflanzt. Ziel der ersten von drei Runden ist es, den Erdschlüssel zu finden. Durch die Rätsel, die die Spieler lösen müssen, wird die Handlung mit dem Buch an sich verbunden. Über die Rätsel an sich hat man leider wenig erfahren, zumindest, wenn man wie ich die Krypto-Rätsel nicht gelöst hat.

    Die Spieler sind unheimlich gut ausgebildet. Wann und wie haben die das gelernt? Sie sind wie Superhelden, können allein ein ganzes Team an bewaffneten Spezialagenten erledigen, nachdem sie tagelang weder gegessen noch geschlafen haben. An Liu ist nebenher noch ein Bombenbauer und Hackergenie, Shari und Aisling können stundenlang meditieren und Kala … fliegt? Es ist übertrieben, dass sie so gut sind. Sarah zum Beispiel ist nebenher eine Musterschülerin, hat einen Freund und ein ausgeprägtes Sozialleben. Und Shari hat eine Tochter, um die sie sich kümmern muss.
    Es wäre schön gewesen, wenn sie zumindest eine Schwäche hätten. Ich wäre schon froh gewesen, wenn irgendwer nicht vollkommen gelassen darauf reagiert hätte, dass er nun das Spiel spielen muss, das seit Jahrtausenden angekündigt wird – im Normalfall würde man doch irgendwann den Glauben daran verlieren, dass es wirklich passiert.

    Bei 12 Perspektiven ist es schwierig, aus einzelne einzugehen. Über manche weiß ich kaum etwas. Aber es gab schon Figuren, über die häufiger geschrieben wurde, allen voran Sarah und Jago. Chiyokos Kapitel mochte ich besonders gerne. Es haben sich Verbündete gefunden und sogar zwei Pärchen gebildet. Eines davon waren Sarah und Jago. Ich kann das sogar nachvollziehen, immerhin können Außenstehende nie verstehen, wie sie durch die Ausbildung geprägt wurden.
    Die andere Liebesgeschichte fand ich allerdings süßer.
    Ruhige, emotionale Szenen wechseln sich gekonnt mit brutalen Szenen ab. Und mit brutal meine ich kaltblütiges Abschlachten, Körperteile, Blut und schockierende Gewalt, die für ein Jugendbuch nicht angemessen ist.

    Trotz des leblosen Schreibstils wurde ich von der Geschichte eingenommen und war verzweifelt, wenn jemand, den ich mochte, verletzt wurde oder starb.

    Es bleiben viele Fragen offen, zum Beispiel, warum Shari mit 13 ihren Freund geheiratet und ein Kind bekommen hat, und das, wo Endgame jederzeit losgehen kann und sie dann das Fortbestehen ihres Geschlechts sichern muss. Oder, wieso es Endgame gibt und was passiert, wenn es beendet ist.


    Das Buch hätte mir mit menschlicheren Charakteren besser gefallen. Ich kann es nicht weiterempfehlen.

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    Ann-KathrinSpeckmanns avatar
    Ann-KathrinSpeckmannvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr gutes Buch!
    Endgame

    Inhalt:Endgame beginnt mit dem Einschlag von 12 Meteoriten, woraufhin 12 auserwählte Spieler einen Kampf auf Leben und Tod starten. Jeder von Ihnen möchte sich selbst und sein Geschlecht vor dem Weltuntergang bewahren. Welche der 12 vollkommen verschiedenen Persönlichkeiten wird sich durchsetzen? Und was steckt wirklich hinter Endgame?








    Meine Meinung:
    Ich habe dieses Buch schon ziemlich lange im Blick, es aber trotzdem bis jetzt nicht gelesen, weil so viel für das Rätsel und die App geworben worden ist. Vom Inhalt habe ich dagegen kaum etwas erfahren. Deswegen habe ich diesem nicht besonders viel zugetraut.
    Nun habe ich es endlich gelesen – und bin begeistert. Schon das Vorwort baut Spannung auf. Mich hat es ein bisschen an Hungergames erinnert. Allerdings schreibt James Frey abwechselnd aus der Sicht aller Spieler. Das sorgt dafür, dass man bei sehr vielen Begegnungen nicht weiß, zu wem man halten soll. Eine Hauptperson kristallisiert sich trotzdem nach und nach heraus. Mal sehen, ob sich der Blickwinkel in den Folgebänden noch einmal verschiebt.
    In erster Linie begeistert mich jedoch die Sprache. Das Buch hat zwar über 500 Seiten, ist aber groß geschrieben und beinhaltet viele freie Seiten und Zeilen. James Frey braucht nur sehr wenige Worte, um eine Szene, eine Person, einen Gedanken niederzuschreiben. Das liegt zweifellos an seinem sehr klaren Sprachstil. Er kommt mit wenigen Worten genau auf dem Punkt. Außerdem sind alle Charaktere und Handlungsorte sehr gut ausgearbeitet und recherchiert. Ich habe das Gefühl alle 13 Personen zu kennen und auch die Zusammenhänge der Handlungen verstanden zu haben. Ich musste nur sehr selten kurz zurückblättern, sodass mein Lesefluss weitestgehend ungestört blieb.
    Das einzige, was mich ein wenig genervt hat, sind die Zahlen: Eine Person ist beispielsweise „seit 7,23456“ Tagen 13 Jahre alt. Außerdem wird ständig zwischen Meter, Fuß und anderen Maßeinheiten hin und her gewechselt. Ich vermute, dass diese Zahlen zum Rätsel gehören. Sicher bin ich jedoch nicht, da ich nicht versucht habe, es zu lösen. Vielleicht habe ich irgendwann in der Zukunft Lust darauf. Man merkt dem Buch jedoch an, dass sich die Hersteller sehr viel Mühe mit den Hinweisen gegeben haben. Die Bilder passen zwar meistens nicht direkt zum Text, tragen aber dennoch zur Spannung und Atmosphäre bei. Überhaupt ist das Buch sehr schön gestaltet. So hat beispielsweise jeder Spieler ein eigenes Symbol, das über jedem Kapitel, in dem er vorkommt, abgedruckt worden ist.
    Trotz allem bin ich etwas skeptisch, was das Ende angeht. Schon in Band 1 gab es einige Stellen, an denen die Logik ein klein wenig überstrapaziert worden ist. Und Geschichten aufzulösen, in denen philosophische Fragen, wie der Beginn der Menschheit, eine Rolle spielen, ist bekanntlich schwer bis unmöglich. Ich werde mir Band 2 und 3 aber trotzdem durchlesen, denn ich möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Vielleicht überrascht mich James Frey ja erneut so positiv wie in Band 1.
    Insgesamt:
    Wenn Du das Prinzip von Hungergames und ähnlichen Geschichten magst, mit relativ brutalen Szenen umgehen kannst und vielleicht sogar ein Fan von Mysterien und der Frage nach dem Anfang und Ende der Welt bist, ist Endgame genau das richtige Buch für Dich.

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    Elisabeth_Kwiatkowskivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein absolut geniales Buch! Ich liebe es und freue mich schon den zweiten Teil zu lesen!
    Absolut spannend und mitreißend!

    Endgame - Die Auserwählten ist ein Buch von James Frey, das erste Band einer Trilogie und ist 2014 im Oetinger-Verlag erschienen. 
    Es spielt in der heutigen Zeit und geht um 12 Spieler aus verschiedenen Ländern, deren Schicksal es ist in einem Spiel - dem Endgame - die Rätsel zu lösen, gegeneinander zu kämpfen, um sein Geschlecht/ sein Volk zu retten. Sie spielen ein tödliches Spiel, bei dem nur ein einziger Spieler gewinnen kann. 
    Es geht um Liebe, Hass, Mut und Intrigen. Wer wird wohl der Gewinner sein? 

    Ich muss sagen, dass ich von Anfang an von der Geschichte gefesselt wurde. Man kriegt einen Einblick in die Leben und Denkweisen aller Spieler. Trotz der vielen Hauptcharaktere, kommt man nicht durcheinander. Ich habe mich sofort mit Sarah Alopay identifizieren können. Aber auch Chiyoko ist einer meiner Favoriten gewesen, als stummes Mädchen mit einem großen Herz und aus einem sehr alten Geschlecht kommend.Jeder Spieler hatte etwas Besonderes ansich und war einzigartig, was das ganze Buch noch interessanter gemacht hat. 
    Besonders toll fand ich auch die versteckten Codes und Rätsel auf den Seiten für den Leser selbst. Jedoch sollte man sie erst am Ende des Buches versuchen aufzuschlüsseln. 
    Es ist durch die einfache Satzstruktur einfach zu lesen und zu verstehen. Der Schreibstil in der Geschichte ist gewöhnungsbedürftig, passt jedoch hierhin. 


    Ich kann das Buch wirklich jedem wärmstens ans Herz legen, denn es birgt zahlreiche Facetten. Es ist teilweise sehr brutal, aber auch voller Liebe und Hoffnung. 
    Es ist definitiv zu eins meiner Lieblingsstücke im Regal geworden und ich freue mich schon sehr Band 2 und 3 lesen zu können. 
    Für mich ein absoluter MUSS!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    rainbowlys avatar

    Wer möchte gerne Endgame - Die Auserwählten mit uns lesen?


    Es geht nur um einen netten Austausch! Es gibt keine Bücher zu gewinnen!
    Zur Leserunde
    Ruby-Celtics avatar
    Auch in diesem Jahr mache ich wieder bei "Blogger schenken Lesefreude" mit und verschenke in diesem Jahr drei interessante Bücher.

    Ihr könnt euch auf Endgame, die Nacht gehört dem Drachen und Mana Loa bewerben!!!

    Schaut einfach auf meinem Blog vorbei!
    http://ruby-celtic-testet.blogspot.de/2015/04/blogger-schenken-lesefreude-2015.html

    Zur Buchverlosung
    katja78s avatar

    ENDGAME.

                         Fordert alles, was du kannst.

    ###YOUTUBE-ID=EnInJHhsKS4###

    Am 7. Oktober ist es so weit: ENDGAME. Die Auserwählten erscheint - das mit größter Spannung erwartete Buch-Ereignis des Herbstes. Bewerbt euch jetzt zur Leserunde.

    Als zwölf Meteoriten nahezu gleichzeitig an unterschiedlichen Orten der Erde einschlagen, gibt es keinen Zweifel mehr: Die Zeit ist gekommen. ENDGAME hat begonnen! Jeder der Meteoriten überbringt eine Nachricht, die die zwölf Auserwählten entschlüsseln müssen und die sie schließlich an einem geheimnisvollen Ort zusammenführt. Dort stehen sie ihren Gegnern zum ersten Mal gegenüber. Ein Wettkampf auf Leben und Tod beginnt und eine rücksichtslose Jagd um den gesamten Globus.

    Leseprobe PDF

    Die Spieler müssen zu allem bereit sein. Wird Arroganz Bescheidenheit schlagen? Klugheit Stärke übertreffen? Wird Gnadenlosigkeit am Ende siegen? Schönheit von Nutzen sein?   Muss man ein guter Mensch sein, um zu überleben?           ENDGAME wird es zeigen. Aber nur wer die Hinweise richtig deutet und die drei Schlüssel findet, geht als Gewinner hervor. Und nur seine Linie wird überleben, wenn die gesamte Menschheit vernichtet wird. 


    Alles über ENDGAME auf:

    www.endgame.de


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    ENDGAME bei google+

    Zum Autor

    James Frey wurde 1969 in Cleveland, Ohio, geboren und ist einer der erfolgreichsten US-Autoren der Gegenwart. 2010 gründete er die Media- und Produktionsfirma Full Fathom Five, die das Konzept rund um ENDGAME entwickelt hat und mit Partnern weltweit umsetzt. Seine Bücher wurden in 42 Sprachen übersetzt und erscheinen in 118 Ländern.

    Bewerbt euch jetzt zur Leserunde!


    Wir vergeben für diese Leserunde 30 Bücher!

    Aufgrund der Frankfurter Buchmesse startet die Leserunde am 13.10.2014

    Bewerbungsschluss mit direkter Auslosung ist am Donnerstag den 2.10.2014 um 18 Uhr.

    Gewinneradressen müssen bis Freitag 18 Uhr vorliegen, da ansonsten direkt nachgelost wird.

    Bewerbungsfrage: Was glaubst du, welche Eigenschaften muss ein Spieler mitbringen, um ENDGAME zu gewinnen?


    Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und sind schon sehr gespannt auf eure Meinungen!

                      Eure Katja von Ka-Sas Buchfinder



                                                     *** Wichtig ***
    Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind.

    Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt


    Zur Leserunde

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