Doctor Who - Totenwinter

von James Goss 
4,0 Sterne bei7 Bewertungen
Doctor Who - Totenwinter
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einz1975s avatar

Ja, ein Dr. Who Abenteuer ohne Frage, nur ist der Stil an manchen Stellen etwas gewöhnungsbedürftig, der Doctor selbst diesmal nicht...

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Ein ungewöhnliches, aber durchweg kurzweiliges Lesevergnügen.

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Inhaltsangabe zu "Doctor Who - Totenwinter"

Eine abgelegene Klinik im Italien des 18. Jahrhunderts: Eigentlich kommen die Menschen hierher, um gesund zu werden. Doch immer mehr sterben. Liegt es an dem Nebel, der über dem Meer schwebt und voller gesichtsloser Gestalten zu sein scheint? Ein Mädchen berichtet davon in Briefen an seine Mutter, von mysteriösen englischen und russischen Patienten, Intrigen und Geheimnissen - und von der rätselhaften Mrs Pond, die plötzlich in der Klinik auftaucht, zusammen mit ihrem Ehemann und ihrem Doktor.
Ein spannendes neues Abenteuer mit dem Doctor, Amy und Rory aus der spektakulären BBC Televison Erfolgsserie, gespielt von Matt Smith, Karen Gillan und Arthur Darvill.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404208821
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:26.01.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 26.01.2018 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    einz1975s avatar
    einz1975vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ja, ein Dr. Who Abenteuer ohne Frage, nur ist der Stil an manchen Stellen etwas gewöhnungsbedürftig, der Doctor selbst diesmal nicht...
    James Goss - Doctor Who - Totenwinter

    Die Tardis ist am trudeln, wanken und schwanken... Der Doctor kann sie nicht mehr lenken und als der Doctor, Amy und Rory aufwachen, haben sie ihr Gedächtnis verloren. Ja, so etwas kann schon mal passieren, wenn man mit einem Ziereisenden unterwegs ist. Sie wachen in einer abgelegenen Klinik für Schwindsucht in Italien des 18. Jahrhunderts auf. Für alle die mit dem Begriff nichts anfangen können, es handelt sich hierbei um Tuberkulose. Eine Infektionskrankheit, bei der Husten (Bluthusten), Fieber und Gewichtsverlust am Ende zum Tod führen. Ein junges Mädchen befindet sich ebenfalls hier in Behandlung wie viele weitere Patienten und durch ihre Briefe an ihre Mutter, erfahren wir, wie es ihr geht und was sie alles erlebt. Das gleiche gilt für den hier ansässigen Doktor, welcher die Klinik führt.

    Unsere drei gestrandeten wachen nach und nach auf, doch dem Gedächtnis muss noch auf die Sprünge geholfen werden. Seltsame Dinge passieren hier, denn einige der Patienten scheinen sich plötzlich zu erholen und fangen an am Strand an zu tanzen. Der Dr. der Klinik ist sich sicher, dass seine Behandlung dafür der Grund ist, aber unser Doctor weiß, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Der Roman nimmt seinen Lauf und anhand der Briefe und Tagebucheinträge der Einzelnen Personen entwickelt sich ein zum Teil spannender Ablauf. Der Autor hat absichtlich diese Form der Erzählung genutzt, da auch schon Jane Austen dieses Stilmittel benutzt und wir somit mitten in dieser Zeit verankert werden.

    Für meinen Geschmack zerpflückt sich dabei der Faden der Geschichte und man springt immer wieder von hier nach da. Inhaltlich schreibt man sicherlich ebenfalls nicht solche Briefe und wenn man schon versucht sich in dieser Zeit literarisch zu bewegen, dann sollte man vielleicht auch mehr mit gleichen Worten von damals spielen, denn auch diese haben mir dann deutlich gefehlt. Die Spannung und Auflösung, wer auf welcher Seite steht und wer real ist und wer nicht, ist dem Autor dennoch gelungen. Als aufmerksamer Leser kommt man dennoch schnell hinter einige Geheimnisse, aber es bleibt genug übrig, um bis zum Ende durchzuhalten.

    Vielleicht hätte man noch etwas mehr über die einzelnen Patienten einbauen können. Auch wenn hier der russische Baron seine Rolle gut übernimmt, sind andere gefühlt nur Geister aus dem Meer. Apropos Meer, dass hier ein Alien die Finger im Spiel hat, kann man sich auch denken, denn nicht um sonst hat der Doctor seinen Auftritt. Dennoch wünschte ich mir auch hier, dass man ein wenig mehr über dieses Wesen erfährt. Bruchstückhaft wird versucht zu erklären, um was es sich handelt und seine Taten und Werke zu erklären. Vielleicht sollte auch nur die Fantasie der Leser damit geweckt werden und wenn man bedenkt, dass dem Roman als Idee nur ein Gemälde zu Grunde liegt, könnte man schon wieder beeindruckt sein.

    Fazit:
    Ein unfreiwilliger Halt in einer alten Zeit, lässt den Doctor diesmal fast den Kopf verlieren. Ein unbekanntes Wesen, Doctoren behandeln weit vor ihrer Zeit und verlorene Gedächtnisse finden wieder ihren Platz. Ja, ein Dr. Who Abenteuer ohne Frage, nur ist der Stil an manchen Stellen etwas gewöhnungsbedürftig, der Doctor selbst diesmal nicht einen Schritt voraus und alle suchen im Endeffekt nur eins – Liebe und Gesundheit.

    Matthias Göbel

    Autor: James Goss
    Übersetzung: Axel Franken
    Taschenbuch: 303 Seiten
    Verlag: Bastei Lübbe
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsdatum: 26.01.2018
    ISBN: 978-3-404-20882-1

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    Eleonoras avatar
    Eleonoravor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr spannende und etwas gruselige Doctor Who Geschichte :)
    Neues Doctor Who Abenteuer!

    Mich hat das Buch ein paar Tage sehr gut unterhalten. Die unterschiedlichen Sichtweisen fand ich sehr abwechslungsreich und interessant. Man konnte sich alles sehr gut vorstellen und mitfiebern. Die Doctor Who Geschichten finde ich einfach immer wieder super denn man weiß in etwa was man bekommt- Spannung, Unterhaltung und Witz. Man freut sich einfach mit dem Doctor und seinen Gefährten auf Reisen gehen zu können und ein Abenteuer zu erleben. Das Einzige was ich zu bemängeln habe ist, dass mir die Art in der die Sichtweisen geschrieben waren manchmal ein wenig merkwürdig vorkam. Schreibt denn eine vermeintlich 11jährige wirklich bereits so wortgewandtt? Und schreiben manche Menschen wirklich so ausführlich wie Dr. Bloom ihr Tagebuch? Nichtsdestotrotz hat mich die Geschichte sehr gut unterhalten!

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    daniel_bauerfelds avatar
    daniel_bauerfeldvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein ungewöhnliches, aber durchweg kurzweiliges Lesevergnügen.
    Buchtipp!

    Der Doctor, letzter Timelord von Gallifrey, reist nicht nur durch Raum und Zeit sondern in Deutschland auch durch die Verlagswelt. Während hierzulande die ersten DOCTOR WHO-Romane bei Cross Cult erschienen sind (u.a. sieben Romane mit dem zwölften Doctor, der in der TV-Serie von Peter Capaldi verkörpert wurde), werden die Comics mit neuen Abenteuern des zehnten, elften und zwölften Doctors von Panini herausgeben. Mit dem Roman TOTENWINTER erscheint nun der erste Roman des elften Doctors (dargestellt von Matt Smith in der TV-Serie) bei Bastei-Lübbe. Der Verlag hatte im letzten Jahr mit DIE HAND DES OMEGA, einer Geschichte des siebten Doctors, geschrieben von Ben Aaronovitch, die DOCTOR WHO-Reihe eröffnet. Weitere Bände sind bereits mit Erscheinungstermin angekündigt bzw. befinden sich in Vorbereitung. Die Fans des Zeitreisenden dürfen sich glücklich schätzen, denn für Nachschub an weiteren spannenden und teilweise skurrilen Abenteuern ist anscheinend bestens gesorgt. Vor einigen Jahren hat das noch ganz anders ausgesehen.

    Geschrieben wurde das fast genau 300 Seiten starke TOTENWINTER von James Goss. Für Whovians - wie sich die Fans von DOCTOR WHO nennen - ist der englische Autor beileibe kein Unbekannter, denn er ist auch als Producer sowohl der BBC-Kultserie als auch des Spin-Offs TORCHWOOD bekannt. Neben zahlreichen Hörspielen sorgte er auch für die DOCTOR WHO-Romane DIE STADT DES TODES und DER PIRATENPLANET, die beide auf Storys von Douglas Adams basieren. Man sieht, hier war ein Kenner der Materie am Werk.

    Die Geschichte spielt im Frankreich des 18. Jahrhunderts. Die Französische Revolution steht vor der Tür. Genauer gesagt handelt die Geschichte in einer abgelegenen Klinik und in deren unmittelbaren Umgebung. Die Menschen kommen eigentlich dorthin, um wieder gesund zu werden. Doch immer mehr sterben. Zu den Insassen zählen etwa die junge Maria, ein zwielichtiger englischer und ein nicht weniger undurchsichtiger russischer Patient. Hat etwa dieser unheimliche Nebel etwas mit den mysteriösen Todesfällen zu tun, der seit einiger Zeit über dem Meer schwebt und voller gesichtsloser Gestalten zu sein scheint?     

    Sehr wahrscheinlich können die rätselhafte Mrs Pond, die zusammen mit ihrem Ehemann Rory und ihrem Doctor in der Klinik auftaucht, für Aufklärung sorgen. Ganz sicher sogar! James Goss zollt der Epoche, in der dieser Roman spielt, seinen Tribut und wählt eine ungewöhnliche Erzählform. TOTENWINTER setzt sich ausnahmslos aus Briefen und Tagebucheinträgen zusammen, denn im späten 18. Jahrhundert war der Briefroman - man denke etwa an Pierre de Laclos’ GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN - ein weit verbreitete und beliebte Form. Diese wird der hochinteressanten Geschichte mehr als gerecht und sorgt für ein ungewöhnliches, aber durchweg kurzweiliges Lesevergnügen. Ein toller Einstand für den elften Doctor, Amy und Rory bei Bastei-Lübbe.   


    Daniel Bauerfeld | Nautilus - Fantasymagazin


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    Eleonoras avatar
    Eleonoravor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr spannende und etwas gruselige Doctor Who Geschichte :)
    Sehr spannende und etwas gruselige Doctor Who Geschichte :)

    Mich hat das Buch ein paar Tage sehr gut unterhalten. Die unterschiedlichen Sichtweisen fand ich sehr abwechslungsreich und interessant. Man konnte sich alles sehr gut vorstellen und mitfiebern. Die Doctor Who Geschichten finde ich einfach immer wieder super denn man weiß in etwa was man bekommt- Spannung, Unterhaltung und Witz. Man freut sich einfach mit dem Doctor und seinen Gefährten auf Reisen gehen zu können  und ein Abenteuer zu erleben. Das Einzige was ich zu bemängeln habe ist, dass mir die Art in der die Sichtweisen geschrieben waren manchmal ein wenig merkwürdig vorkamen. Schreibt denn eine vermeintlich 11jährige wirklich bereits so eloquent? Und schreiben manche Menschen wirklich so ausführlich wie Dr. Bloom ihr Tagebuch? Nichtsdestotrotz hat mich die Geschichte sehr gut unterhalten. Ich freu mich schon auf das nächste Doctor Who Buch auf deutsch das ja am 29. März erscheint :)

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    EnysBookss avatar
    EnysBooksvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Eine richtig gute Geschichte für alle DoctorWho Fans. Am Anfang hört man ihn sogar fast schon, so gut ist der Charakter eingefangen worden😍
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    Jasmin03s avatar
    Jasmin03vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine tolle und spannende Geschichte.
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    HutschLs avatar
    HutschLvor 5 Monaten
    ShellysBooksDiarys avatar
    ShellysBooksDiaryvor 6 Monaten

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