James Gr. Ballard Weißes Feuer

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Inhaltsangabe zu „Weißes Feuer“ von James Gr. Ballard

Ballard ist einer der erfindungsreichsten Erzähler der englischsprachigen Literatur, dessen Bestseller "Das Reich der Sonne" und "Crash" mit größtem Erfolg verfilmt wurden. "Weißes Feuer" ist eine fesselnde Kriminalgeschichte in der scheinbar heilen Welt einer spanischen Ferienkolonie. Denn unter der zivilisierten Oberfläche sind finstere Gestalten am Werk, die nur eines kennen: Profit um jeden Preis.

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  • Rezension zu "Weißes Feuer" von James Gr. Ballard

    Weißes Feuer
    TheRavenking

    TheRavenking

    03. May 2011 um 16:55

    In Estrela Del Mar, eine Kolonie für britische Pensionäre an der spanischen Mittelmeerküste, geht Seltsames vor sich. Dass muss der Reporter Charles Prentice erkennen, der in dem Ort eintrifft, nachdem sein Bruder Frank verhaftet wurde. Er soll ein Feuer gelegt haben bei dem fünf Menschen ums Leben gekommen sind. Charles ist schockiert und erstaunt, denn normalerweise kennt er seinen Bruder als lebensfrohen und ausgeglichenen Menschen. Seltsamerweise bestreitet Frank die Vorwürfe nicht, er scheint sogar ziemlich desinteressiert an seinem eigenen Schicksal zu sein. Also beginnt Charles mit Nachforschungen und deckt hinter der glatten Fassade des Ferienortes gefährliche Spannungen auf. Ein charismatischer Rattenfänger manipuliert die kleine Gemeinschaft und stürzt sie in einen Sog aus Selbstzerstörung und Perversion. Nachdem ich immer schon vor hatte, etwas von J. G. Ballard zu lesen, wurde mir dieses Buch als guter Einstieg in sein Werk empfohlen. Im britischen Sprachraum gilt Ballard als einer der größten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, in Deutschland wurden seine Bücher aber seit einiger Zeit gar nicht mehr verlegt. Ich glaube sogar, dass Weißes Feuer das letzte seiner Werke ist, das auf Deutsch erschienen ist. Der Originaltitel, Cocaine Nights, ist übrigens viel treffender. Denn Ballard beschreibt eine vollkommen sinnentleerte Gesellschaft, die sich ganz dem Hedonismus hingibt. Leider ist das Buch nicht der Thriller, der es am Anfang zu werden verspricht. Ballard vergisst über die Gesellschaftskritik die Unterhaltung und zieht die Geschichte unnötig in die Länge. Es ist ihm auch nicht gelungen wirklich überzeugende, lebensechte Figuren zu erschaffen. Auch der Protagonist Charles Prentice, eigentlich der einzige noch unverdorbene Mensch, dem man eigentlich irgendwelche Gefühle entgegenbringen müsste, bleibt zu fern und zu künstlich. Schade, das Konzept war interessant, aber auf mich wirkte das Buch eher wie eine ideologische Parabel als ein wirklich fesselnder Roman.

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