James Graham Ballard Kristallwelt

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Inhaltsangabe zu „Kristallwelt“ von James Graham Ballard

Eine geheimnisvolle Krankheit verseucht den Dschungel eines entlegenen afrikanischen Küstenstaats, ruft Veränderungen der Zellstruktur hervor und lässt aus dem tropischen Regenwald eine phantastisch entrückte Welt entstehen, in der die Zeit sich verlangsamt und alles Leben kristallisiert und zu funkelnden Edelsteinformationen erstarrt. Während die Menschen fliehen, übt der glitzernde Dschungel einen unwiderstehlichen Zauber auf Dr. Sanders und seine Begleiter aus, die schließlich in das Zentrum des verbotenen Gebiets vordringen. In einer dichten und höchst lyrischen Sprache gestaltet J. G. Ballard eine faszinierende Zukunftswelt aus Licht und Farben, in der die externen Ereignisse letzlich nur Spiegelungen psychologischer Befindlichkeiten der Protagonisten sind. Erstmals rücken in diesem Roman, ein Novum für die Science Fiction, psychologisch ausgefeilte Charakterstudien in den Mittelpunkt. Stilistisch häufig mit Joseph Conrad verglichen, ist Kristallwelt mit seiner psychedelischen Drogensymbolik und seinen atemberaubend kühnen und poetischen Sprachbildern nicht nur für Schriftstellerkollegen wie Anthony Burgess einer der maßgeblichen Romane der 1960er Jahre und ein bedeutender Klassiker der Science Fiction des zwanzigsten Jahrhunderts.

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  • Rezension zu "Kristallwelt" von James Graham Ballard

    Kristallwelt
    DasZufallsBuch

    DasZufallsBuch

    16. December 2010 um 19:23

    Dieses Buch hat mich verwirrt. Ich habe keine Ahnung, warum als Genre Fantasy angegeben wird, da ich nichts „magisches“ darin gefunden habe, aber wenn wir schon dabei sind, ich hatte auch keinen Schimmer, warum das Science Fiction sein soll- jetzt weiß ich es. Dieses Buch beschreibt in den schillerndsten Farben den Untergang der Welt, der durch einen Kristallisierungsprozess eingeleitet wird. Dieser Prozess wird im Buch auch versucht zu erklären (ergo Science Fiction). Dr. Sanders, Lepraarzt und die Hauptfigur aus dessen Sicht die Geschichte geschrieben ist, will in dem Afrikanischen Dschungel ein befreundetes Ehepaar besuchen, von denen er einen Brief erhalten hat. Mit Susanne, der Ehefrau, hatte er bis vor kurzem noch eine Affäre. Die Handlungen der Charaktere erschienen mir manchmal sinnlos, beinah wirr. Dann hab ich herausgefunden, dass der Autor Drogen nahm. Das erklärt einiges- zumindest die außergewöhnlichen Beschreibungen des Waldes in seinem kristallinen Zustand. Das Ende des Buches ist hoffnungslos oder hoffnungsvoll, jedem nach wie man es sehen will.

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  • Rezension zu "Kristallwelt" von James Graham Ballard

    Kristallwelt
    metalmueller1807

    metalmueller1807

    26. August 2010 um 11:57

    Nach endlos vielen Kurzgeschichten gab es mit "Kristallwelt" aber aiuch einen ompletten Roman von J.G. Ballard. Hier wird das Phänomen beschrieben, dass im afrikanischen Dschungel die Zellstruktur verändert wird, und alles zu leuchtendem Kristall wird. Die Bevölkerung ist erängstgt und flieht. Eine Hand voll Wissenschaftler will der Sache aber auf den Grund gehen und startet eine Expedition in den geheimnisvollen Regenwald, der zu verotenem Gebiet erklärt wurde.

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