James Grippando Cash Landing - Der Preis des Geldes

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Inhaltsangabe zu „Cash Landing - Der Preis des Geldes“ von James Grippando

Nachdem Ruban sein Haus und sein Restaurant unverschuldet an die Bank verliert, beschließt er, das Glück selbst in die Hand zu nehmen: Jeden Tag landen Flugzeuge mit riesigen Mengen Bargeld an Bord auf dem Miami Airport, die für die Federal Reserve Bank bestimmt sind. Zusammen mit seinem nichtsnutzigen Schwager Jeffrey und dessen kleinkriminellen Onkel Pinky stiehlt er sieben Millionen Dollar. Dies ruft nicht nur das FBI auf den Plan. Die Möchtegern-Gangster sehen sich plötzlich mehr und mehr im Fokus von wirklich schweren Jungs - nicht zuletzt dank Jeffreys zunehmender Eskapaden. Während Ruban versucht seinen Schwager im Zaum und ihnen FBI und Verbrecher vom Hals zu halten, muss er erkennen: Die richtigen Probleme fangen mit dem Geld erst an! „Grippando nimmt sich einer wahren Geschichte an und macht daraus Thriller-Gold.“ Mystery Scene

Spannend und tlw. sehr witzig geschrieben.

— Schesta

Dieses Buch ließ mich ergrauen. Keine Ahnung, wie viele Haare ich mir ausraufte, ich bin fast verzweifelt. Das ist schon 5 Sterne wert!

— Bücherwurm

Rasante Geschichte über einen Geldraub und seine Folgen! Leseempfehlung!

— mabuerele

Ein etwas anderer Thriller, der eher subtil und langsam Spannung aufbaut.

— Michaela11

Spannendes Buch aus Sicht eines Räubers

— MrsFoxx

Lesen, lesen, lesen!

— woelfchen90

Verschachtelte Doppelspiele in wechselnden Koalitionen. Ein toller Thriller.

— Joachim_Tiele

Ich habe selten eine so gut konstruierten, tragikomischen und unblutigen Thriller gelesen, der noch dazu auf einer wahren Geschichte beruht

— krimielse

Eine zeitgenössische Tragödie über Geld, Gier und Glück, aber auch über Dummheit, Verrat und Verlust, meisterhaft erzählt.

— Baerbel82

Interessante Lektüre zum Thema Geld und Freunde ;)

— Rosty

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  • das Buch kostet Nerven

    Cash Landing - Der Preis des Geldes

    Bücherwurm

    31. July 2016 um 19:36

    Für "Cash Landing" habe ich endlos gebraucht. Oft genug flog der reader in die Ecke.Das Buch hat mich endlos Nerven gekostet!Und trotzdem 5 Sterne?Tja, ich habe nach Beenden des Buches fast ähnlich lang mit mir diskutiert: Die Geschichte ist top geschrieben. Sie hat einen wahren Kern, ist toll umgesetzt, super aufgearbeitet. Der Humor kommt nicht zu kurz, ich schlug mir oft auf die Schenkel vor Lachen. Der Plot ließ mich oft völlig verzweifeln, an die Decke gehen und explodieren. Oft wollte ich nicht weiterlesen, aber das Tempo ist gut, die Geschichte so raffiniert, verzwickt und verzwackt, hat oft Slapstick- artige Passagen, ist aber in sich völlig logisch mit Wendungen,die man für unmöglich hält. Und tatsächlich ist das Ende ebenso flüssig, logisch und passend wie der Rest des Romans. Also wo genau ist jetzt DAS Argument Sterne abzuziehen?Es ist tatsächlich so, dass ich sogar relativ früh diverse Empfehlungen für dieses Buch in meinem Bekannten- und Freundeskreis aussprach, sogar zu einem Zeitpunkt, an dem ich sicher war, das Buch nicht weiterlesen zu wollen. Wann gab es ein solches Verhalten jemals zuvor bei mir?Noch nie?Korrekt.Bevor ich auch hier endlos diskutiere, vielleicht ein paar Sätze zum Inhalt: Der Roman handelt von einem Überfall. Mehrere Millionen Dollar wechseln im Hangar eines Flughafens den Besitzer, aber nicht zum rechtmäßigen, sondern an eine Diebesbande, die sich diese Lücke in der Überwachung erfolgreich zu Nutze macht. Wunderbar. Dem ist doch nichts hinzuzufügen. Das Buch kann nach wenigen Seiten beendet werden.Wenn, ja WENN da nicht diese Truppe an völligen Idioten wäre, die dieses Geld gestohlen haben. Wie kann man sich ganz ohne Ermittler gegenseitig fertig machen, sich selbst Beine stellen und einfach zu blöd sein, Geld zusammen zu halten? Während Sparmaßnahmen und Kompetenzgerangel auf Seiten der Polizei und des FBI genügend Zeit zur Flucht ermöglichen, leisten sich die Übeltäter einen dramatischen Klamauk der Extraklasse, der ungeschickter nicht ablaufen könnte.Habe ich mich jetzt vornehmlich amüsiert? Nein, ich bin völlig ergraut.

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  • Leserunde zu "Cash Landing - Der Preis des Geldes" von James Grippando

    Cash Landing - Der Preis des Geldes

    HarperCollinsGermany

    Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Romans "CASH LANDING" von James Grippando ein. Bitte bewerbt euch bis zum 27.04.2016 für eines von 15 Leseexemplaren (E-Books: Epub oder MOBI) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans. Über den Inhalt: Nachdem Ruban sein Haus und sein Restaurant unverschuldet an die Bank verliert, beschließt er, das Glück selbst in die Hand zu nehmen: Jeden Tag landen Flugzeuge mit riesigen Mengen Bargeld an Bord auf dem Miami Airport, die für die Federal Reserve Bank bestimmt sind. Zusammen mit seinem nichtsnutzigen Schwager Jeffrey und dessen kleinkriminellen Onkel Pinky stiehlt er sieben Millionen Dollar. Dies ruft nicht nur das FBI auf den Plan. Die Möchtegern-Gangster sehen sich plötzlich mehr und mehr im Fokus von wirklich schweren Jungs - nicht zuletzt dank Jeffreys zunehmender Eskapaden. Während Ruban versucht seinen Schwager im Zaum und ihnen FBI und Verbrecher vom Hals zu halten, muss er erkennen: Die richtigen Probleme fangen mit dem Geld erst an! Du möchtest "CASH LANDING" von James Grippando lesen? Dann bewerbe dich jetzt um eines der 15 Leseexemplare im E-Book-Fomat. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auf Amazon & Co und auf harpercollins.de teilst. Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von HarperCollins Germany

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    • 160
  • Großartiger und intelligenter Thriller

    Cash Landing - Der Preis des Geldes

    krimielse

    13. July 2016 um 07:27

    Das Buch "Cash Landing - Der Preis des Geldes" von James Grippando ist die Geschichte von abgehalfterten Kriminellen, denen der große Wurf aufgrund von genial einfachen Ideen gelingt und die sich dann in Ungereimtheiten und Leichtsinnigkeit verstricken, sich selbst damit Fallen stellen, so dass die Ermittler (und auch die Leser) fast Mitleid mit ihnen haben, es ist eine großartige und sehr unterhaltsame Geschichte, die sich auf ungeahnt geniale Weise zum harten Thriller entwickelt. Inhalt: Nachdem Ruban sein Haus und sein Restaurant unverschuldet an die Bank verliert, beschließt er, das Glück selbst in die Hand zu nehmen: Jeden Tag landen Flugzeuge mit riesigen Mengen Bargeld an Bord auf dem Miami Airport, die für die Federal Reserve Bank bestimmt sind. Zusammen mit seinem nichtsnutzigen Schwager Jeffrey und dessen kleinkriminellen Onkel Pinky stiehlt er sieben Millionen Dollar. Dies ruft nicht nur das FBI auf den Plan. Die Möchtegern-Gangster sehen sich plötzlich mehr und mehr im Fokus von wirklich schweren Jungs - nicht zuletzt dank Jeffreys zunehmender Eskapaden. Während Ruban versucht seinen Schwager im Zaum und ihnen FBI und Verbrecher vom Hals zu halten, muss er erkennen: Die richtigen Probleme fangen mit dem Geld erst an! Anfangs ausgestattet mit vielen komödiantischen und herrlich klischeehaften Elementen hat der Hautpakteur und Drahtzieher Ruban alle Sympathien des Lesers auf seiner Seite. Er braucht dringend Geld, um sich und seine Frau aus der Finanzkrise von 2008 zu retten, seit der er nicht einmal mehr Geld für eine Autoreparatur oder ein Schmuckstück für seine Frau zum Geburtstag hat. Der todsichere Coup zum Raub von 7 Millionen Dollar gelingt völlig mühelos, doch damit beginnen die Probleme erst. Fast slapstickhaft geht nach dem Coup bedingt durch die Dummheit der Beteiligten so viel schief, dass man als Leser Ruban wirklich wünscht, dass endlich mal etwas positives passiert, doch dass genau dies nicht der Fall ist, macht eben den Reiz des ersten Teiles des Buches aus. Gleichzeitig ist der leichte Auftakt die geniale Basis für den Wandel der Geschichte zur Tragigkomödie und noch später zur harten und bösen Thriller, bei dem bis zum Showdown völlig unklar bleibt, ob irgendwer der Hobby-Gangster mit dem Leben aus der Misere herauskommt. Im gleichen Zuge, wie sich das Buch durch das Auftauchen von richtig bösen Kriminellen, die in altbekannter Manier denen, die das Kastanien aus dem Feuer geholt haben, die Beute abjagen wollen, immer mehr zum Schwarzen Thriller entwickelt, erfährt man mehr aus Rubans Vergangenheit. Dadurch erscheint er als Charakter nicht mehr ganz so makellos und sympathisch. Zunächst hat man den Eindruck, dass Ruban bedingt durch äußere Umstände allein straffällig wurde, mit fortschreitender Handlung taucht jedoch ein background auf, der ein anderes Bild zeichnet. Die Ermittler des FBI sind genau wie die bösen Gangster der Bande dicht auf der Spur, doch die erfolgreichen Geldräuber um Ruban machen sich weiter das Leben schwer, zerfleischen sich mittlerweile gegenseitig, bauen durch Gier und Verrat ihre persönliche Hölle weiter aus und spielen damit ihren Gegenspielern in die Hände. Das Lügennetz, das Ruban zum Schutz der Bande ursprünglich schlau erdacht und situationsbedingt weiter gestrickt hat, bekommt immer mehr Löcher, durch die nicht zuletzt seine geliebte Frau Savanna blicken kann. Das Buch, beruhend auf einer wahren Begebenheit, weiht den Leser von Beginn an in den Millionencoup ein und verfolgt auf höchst spannende und schlaue Weise die Probleme, die sich für Ruban und seine aus der Not heraus zusammengewürfelte Bande nach dem Überfall ergeben. Mit Fast angehaltenem Atem verfolgt man zum einen den Ausgang des Geschehens, das sehr intelligent aufgebaut und erzählt und oft nur durch Verdachtsmomente geprägt ist, die zum Rätseln anregen, zum anderen begleitet man die im Laufe der Geschichte immer mehr nach vorn tretenden FBI-Ermittler und wirft gleichzeitig Blicke in Rubans Vergangenheit. Das Ergebnis ist ein für mich rundum gelungenes Buch, das mich nicht zuletzt durch den Aufbau der Story beeindruckt und überrascht hat. Einfach genial, wie anfangs komödiantisches Geplänkel immer tragischer und am Ende zum Thriller wird. Es ist gleichzeitig die Beschreibung eines eindrucksvollen persönlichen und sozialen Dilemmas der Hauptcharakters, der durch Lügen und die daraus resultierenden tragischen Folgen keine Auswege mehr zu haben scheint. Ich vergebe fünf Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung.

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  • Geld macht nicht glücklich

    Cash Landing - Der Preis des Geldes

    mabuerele

    „...Rubin lehnte sich gegen einen der Säcke zurück, eine klumpige Matratze aus Geldscheinen. „Zu leicht.“ Das ist es, was mir Sorgen macht...“ Ruban Betancourt stammt aus Kuba und lebt jetzt in Miami. Bei der Bankenkrise hat er fast alles verloren. Als er erfährt, dass Flugzeuge aus Europa, die in Miami landen, große Mengen Bargeld mit sich führen, plant er einen Coup. Begleitet wird er von seinem Onkel Pinky und seinem Schwager Jeffrey. Der Raub des Geldes geht problemlos über die Bühne. Dabei fällt obiges Zitat. Wie Recht Ruban damit hat, wird er in den nächsten Tagen begreifen. Für die Ermittlung der Täter ist eine spezielle Abteilung des FBI zuständig. In ihr arbeitet seit kurzem Special Agent Andie Henning. Sie ist ehrgeizig und möchte den Fall lösen. Der Autor hat einen fesselnden und unterhaltsamen Thriller geschrieben. Die Geschichte lässt sich zügig lesen. Das Besondere an dem Buch ist der geschickte Aufbau. Das gilt nicht nur für der Handlung, sondern auch für den Sprachstil. Die ersten Kapitel stecken voller Humor. Der Raub scheint ein Spiel. Selbst als einer der Geldsäcke runter fällt, stört das die drei Täter nicht. Er bleibt unbeachtet liegen. Das FBI geht zunächst von falschen Annahmen aus. Doch nach und nach kommt ein zunehmend ernsterer Ton in die Handlung. Ruban hatte mit seinen Begleitern wenig Glück. Während Pinky eigene Wege geht, wirft Jeff nur so mit dm Geld um sich, obwohl Ruban der vernünftigen Meinung ist, dass ihr Leben normal weiter laufen müsse und das Geld erst einmal ruhen solle. Natürlich finden sich in der Unterwelt schnell Leute, die ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. Auch Ruban, dem ich anfangs noch positiv gegenüberstand, zeigt seine dunkle Seite. Zum einen sind seine Geschäfte nahe an der Illegalität, zum anderen belügt er seine Frau Savannah. Gerade Savannah lässt sich nur schwer einschätzen. Während der stellenweise rasanten Handlung gibt es immer wieder einige Ruhepunkte. Sie führen mich in die Vergangenheit von Ruban und Savannah. Die Berichte über die lebensgefährliche Flucht aus Kuba erinnern mich an ähnliche Szenarien in der Gegenwart. Mit Savannah war Beständigkeit in Rubans Leben gekommen. Doch dieser Überfall auf den Geldtransporter und seine Folgen bekommen seiner Ehe nicht. Interessant fand ich die Ausflüge in die amerikanische Gerichtsbarkeit. Auch dort sind Recht und Gerechtigkeit zwei unterschiedliche Seiten einer Medaille. Andies Ehrgeiz führt sie auf die richtige Spur, obwohl ihre Vorgesetzten sie ab und an versuchen, auszubremsen. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie bietet nicht nur eine spannende Handlung, sondern erlaubt auch den Blick in die amerikanische Gesellschaft.

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    • 4

    KruemelGizmo

    01. June 2016 um 20:54
  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1163
  • Geld hat seinen Preis - ein etwas anderer Thriller

    Cash Landing - Der Preis des Geldes

    Michaela11

    Florida im Jahre 2009, Ruban Betancourt und seine Kumpanen überfallen einen Geldtransport und erbeuten über sieben Millionen Dollar. Die große Freude, dass der Coup gelungen ist, wäre nicht lang, denn mit dem Geld fangen die Probleme erst richtig an. Das FBI ist den Gangstern nah auf den Fersen und die Spannung beginnt.Ruban lebte einst auf Kuba, entfloh der Armut und landete 1994 mit einen Flüchtlingsschiff in den USA. Im Laufe der Zeit, hat er sich einiges aufgebaut - ein Haus und ein eigenes Restaurant. Das Glück war ihm leider nur kurz von Hold und so verlor er seinen Besitz an die Bank. "Cash Landing - Der Ruf des Geldes" beruht auf wahren Begebenheiten. Grippando gelingt es wunderbar, die historischen Ereignisse in eine fiktive Handlung einzubetten. Der Leser fiebert mit den Protagonisten mit und hofft, dass sich doch noch alles zum besseren wenden wird. Viele Informationen über das FBI können in Erfahrung gebracht werden. Auch einige detailgetreue Beschreibungen von Miami lassen sich gut lesen. "Cash Landing - Der Ruf des Geldes" ist ein etwas anderer Thriller. Er baut langsam Spannung auf, diese zieht sich leicht subtil durch den Roman durch. Das Ende ist interessant und spannend zu gleich. Alle Fragen werden beantwortet und der Leser wird zufrieden zurück gelassen. 

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    • 2
  • Rasanter Krimi

    Cash Landing - Der Preis des Geldes

    aljufa

    28. May 2016 um 20:51

    Ruban, Kubaner,der in Miami wohnt, hat das Leben übel mitgespielt. Er hat alles verloren, was er sich mit seiner Frau Savannah aufgebaut hat. In Folge der Finanzkrise konnte er seine Kredite nicht mehr zurückzahlen: sein Restaurant wurde verkauft und sein Haus zwangsversteigert.Zusammen mit seinem Schwager Jeffrey und dessen Onkel Pinky stielt er auf dem Flughafen mehrere Millionen.Doch statt eines schönen Lebens fangen die Probleme nun erst an: Ruban verstrickt sich immer mehr in seinem Lügengeflecht. Jeffrey schmeißt mit dem Geld nur so um sich und gerät schnell ins Visier anderer Krimineller, die von seinem Anteil gerne etwas abhaben möchten. Pinky will immer mehr von dem Geld und schreckt auch nicht vor dem ein oder anderen Mord zurück.Der Krimi beginnt rasant. Als Leser ist man direkt bei dem Überfall dabei. Man hält die Luft an, ob alles gut geht.Mit der Hauptperson Ruban Betancourt zittert man mit. Man drückt ihm die Daumen, dass er endlich auf der Gewinnerseite stehen kann. Seine Restaurantidee funktioniert, wie man mitbekommt. Er ist ja weiterhin Geschäftsführer.Die Figuren werden von James Grippando äußerst skurril und schräg dargestellt. Die Gesellschaftskritik, die in dem Krimi mitschwingt, ist nicht zu überlesen. Alles in allem ein spannender Krimi, der uns als Leser auf der Seite des Kriminellen stehen lässt. Man wünscht ihm schon, dass er dem amerikanischem System ein Schnippchen schlagen kann und endlich für ihn alles gut wird.

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  • Reichtum hat seinen Preis

    Cash Landing - Der Preis des Geldes

    MrsFoxx

    Nachdem Ruban sein Haus und sein Restaurant unverschuldet an die Bank verliert, beschließt er, das Glück selbst in die Hand zu nehmen: Jeden Tag landen Flugzeuge mit riesigen Mengen Bargeld an Bord auf dem Miami Airport, die für die Federal Reserve Bank bestimmt sind. Zusammen mit seinem nichtsnutzigen Schwager Jeffrey und dessen kleinkriminellen Onkel Pinky stiehlt er in einem Überfall sieben Millionen Dollar. Dies ruft nicht nur das FBI auf den Plan: Die Möchtegern-Gangster sehen sich plötzlich mehr und mehr im Fokus von wirklich schweren Jungs - nicht zuletzt dank Jeffreys zunehmender Eskapaden. Während Ruban versucht seinen Schwager im Zaum und ihnen FBI und Verbrecher vom Hals zu halten, muss er erkennen: Die richtigen Probleme fangen mit dem Geld erst an!Der Plot um Ruban, seinen drogensüchtigen Schwager Jeffrey und dessen Kriminellen Onkel Pinky beruht auf einer wahren Geschichte, die James Grippando zu einem temporeichen und unvorhersehbaren Krimi umgemünzt hat, bei dem man einige Sympathien für zumindest einen aus dem räuberischen Trio aufbringt. Die Story und die Idee fand ich super, Ruban ist an und für sich ein wirklich netter Kerl, der dank eines fadenscheinigen Kredites und der Finanzkrise alles an die Bank verloren hat. Außerdem begleitet der Leser hier mal nicht die Guten von FBI oder Polizei, sondern man erlebt die Geschichte hauptsächlich aus Sicht von Verbrecher Ruban, der es gar nicht leicht hat, seine erbeuteten Millionen beisammen zu halten. Der Autor besticht mit einem ausgewogenen Perspektivenwechsel zwischen Ruban und Andie Henning vom FBI. Und zudem mit seinem flüssigen, schnörkellosen und spannenden Schreibstil, denn in „Cash Landing“ kennt man das Wort langweilig einfach nicht. Der Verlag hätte allerdings etwas mehr ins Lektorat investieren können, denn die doch recht zahlreichen Rechtschreibfehler haben meinen Lesefluss oft etwas in Stocken geraten lassen.Fazit: Eine gelungene Geschichte über den „Preis des Geldes“, die zeigt dass nicht alles Gold ist was glänzt und das glänzende ziemlich viele miese Typen anzieht. Beim Lektorat ist aber leider noch Luft nach Oben, hier müsste dringend nochmal nachgearbeitet werden.

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    • 3
  • Mainstream-Thriller mit Tiefgang

    Cash Landing - Der Preis des Geldes

    Joachim_Tiele

    Das Traumhaus im südlichen Florida an die Bank verloren. Der Job als Angestellter im ehemals eigenen Lokal, das immer noch seinen Namen trägt. Die beiden Teilzeitbeschäftigungen der Ehefrau, die allenfalls dazu beitragen, die grundlegendsten Bedürfnisse zu befriedigen. Schon das Ausbessern einer beschädigten Autotür oder ein kleines Schmuckgeschenk zum Geburtstag der Frau übersteigen das Budget. Ruban und Savannah haben im Zuge der Finanzkrise von 2008 nahezu alles verloren. Durch Kredite, die ihnen zunächst nachgeworfen wurden, bis sie urplötzlich durch neue Regeln der Banken unerwartet fällig waren. Diese mehrten mit dem Verlust nicht nur der beiden, denn es waren viele Familien in ähnlichen Situationen betroffen, ihren Profit. Dann der „todsichere“ Tipp von Octavio, vor vielen Jahren Fluchtkumpel Rubans aus Kuba. Der arbeitete inzwischen für fünfzehn Dollar brutto bei einer Geldtransportfirma als Fahrer und wusste, wann millionenschwere Geldtransporte in US-Dollars aus Europa zur Weiterleitung an die US-Zentralbank eingeflogen wurden. Und unter sehr laxen Sicherheitsbedingungen in einer Halle der Transportfirma gezählt und umgepackt… Octavio und Ruban hatten sich nach der Flucht aus den Augen verloren. Inzwischen waren beide dabei, sich nach einer kurzen von Schleusern erzwungenen Periode als Gangmitglieder für kleinere Delikte ein bürgerliches Leben aufzubauen. Dennoch reifte bei Octavio der Plan für den Raub einer größeren Summe des angelieferten Bargeldes. „Auf der Straße“ wusste man, dass Ruban vorbestraft war und möglicherweise Interesse an dem Coup haben könnte. Ruban, als der Schlauere und Gerissenere der beiden, feilte den Plan aus. Weil gestandene Gangsterprofis, die er kannte und die das Risiko eines solchen Raubes in seiner ganzen Tragweite überblicken konnten, abwinkten, blieben nur zwei Mitglieder seiner angeheirateten Familien als Komplizen übrig. Pinky und Jeffrey, Onkel und Bruder von Savannah. Hinzu kam noch Marco, ein Freund Pinkys, der sich um den Transport des Fluchtwagens in eine Autoreparaturwerkstatt kümmern sollte, die sich auch bestens in der „Verwertung“ von „heißen“ Fahrzeugen aller Art auskannte. Dies sind die Grundzutaten eines Krimis, der als fröhliche Gangsterkomödie startet – der Coup gelingt lächerlich leicht –, sich aber zum Ende hin zu einem rabenschwarzen Thriller mausert. Ruban war als Schüler in Kuba für eine Karriere in den Naturwissenschaften vorgesehen, bis er einmal verbotenerweise ins Internet gegangen und dabei erwischt worden war. Er ist der „etwas schlauere“ Gangster. Er überblickt die unmittelbaren Folgen eines Geldsegens in den Fingern von darin Ungeübten. Ebenso die Gefahr, die von anderen Gangstern ausgeht, die zwei und zwei zusammenzählen können. Verbrecher jagen anderen Verbrechern die Beute ab, ist das häufigste aller Verbrechen und in diesem Fall ein sehr lukratives Geschäftsmodell. Auch das Verhalten der Strafverfolgungsbehörden antizipiert er klug. Also stellt er Verhaltensregeln für die Beteiligten auf. Wer ab wann mit wem keinen Kontakt mehr haben darf. Er selbst kümmert sich um das Versteck des Geldes, das nur in kleinen Tranchen an die unmittelbar Beteiligten ausgegeben werden soll. Die Helfer erhalten ihre Anteile mittels ausgeklügelter Übergabeverfahren. Vermieden werden soll der Eindruck, dass ehemals kleine Schlucker, die als zusammenhängende Gruppe erkennbar sind, von einem Tag auf den anderen zu Krösussen werden. Abgesichert wird das ganze durch ein Netz von Lügen, teilweise absichtsvoll erdacht, und teilweise aus der Not der Situation geboren. Der Leser ist von Anfang an in den Coup eingeweiht. Er weiß wer die Täter sind und lernt bald auch die Ermittler und ihre Arbeitsweise kennen. Obwohl das Buch an einen „wahren Fall“ angelehnt ist, ist es kein dokumentarischer Krimi. Es ist fast ein Lehrstück in Sachen Lügen und Doppelspiele. Seine Spannung erhält der Roman auch durch die Darstellung des Zerbröckelns aller durch Vortäuschungen und Unaufrichtigkeiten verbundenen Beziehungen der Täter und der Personen in ihrem Umfeld. Nichts geschieht ohne Kalkül und Vorteilsnahme. Das Überraschungsmoment entsteht auch dadurch, wer alles in diesen Reigen eingewoben ist und bis zu welchem Ausmaß. Ungewöhnlich für einen US-Krimi ist, wie seriös die Arbeit der FBI-Ermittler dargestellt wird. Es sind Archivrecherche, der wissenschaftliche Einsatz technischer Ermittlungshilfen, kalkulierte Undercover-Arbeit ohne falsches Heldentum und eine rationale Psychologie unter dem Druck begrenzter Budgets, die zum Erfolg führen. Der gekonnte Einsatz von Schusswaffen ohne Rambo-Attitüde gehört dazu. Aber es gibt auch einen langen Showdown mit Verfolgungsjagden und getöteten Bösewichtern, der alle Elemente von Mainstream-Spannungsliteratur enthält. Wenn man sich vom aufreibenden Ende erholt hat, ist es ein Buch, das zum zweiten Lesen einlädt. Dann erschließt sich ein Subtext der Kritik sozialer Verhältnisse und wie diese die persönlichen Beziehungen zwischen Menschen beeinflussen und zersetzen können. Im Sinne einer Philosophie als Lehre vom guten und richtigen Leben, die man auch aus dem Studium des falschen ziehen kann, ist es durchaus ein philosophisches Buch. Man merkt es auf den ersten Blick nur nicht. Auch dies ist eine seiner Qualitäten.

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    • 3
  • Der Preis des Geldes, oder: Jeder hat eine dunkle Seite...

    Cash Landing - Der Preis des Geldes

    woelfchen90

    10. May 2016 um 20:56

    Ein Buch, das mich von Beginn bis zur letzten Seite gefesselt hat!Der erste Eindruck:Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet, es zeigt klar und deutlich worum es geht: Ein Flugzeug, das Bargeld transportiert, wird ausgeraubt. Mir hat das Cover Lust aufs Lesen gemacht und ich muss jetzt nach dem Lesen sagen, dass es perfekt zu dem Buch passt.Der Inhalt:Cash Landing katapultiert uns in die Welt von Ruban, mit all ihren Irrungen und Wirrungen. Ruban ist der Kopf einer Gangsterbande, die durch einen Informanten erfahren haben, dass Flugzeuge Bargeld in großen Mengen nach Miami transportieren - und dies sehr schlecht bewacht.Er entwickelt also einen Plan um dieses Geld zu stehlen. Das kann er natürlich nicht allein und so gewinnt das Buch durch Rubans hwager und den Onkel seiner Frau deutlich an Facetten. Die verschiedenen Charaktere werden beleuchtet und ihre Beziehungen zueinander sind äußerst interessant. Letztendlich geht jeder mit dem ergaunerten Geld anders um - Habgier, Dummheit,... es ist alles dabei.Der Leser kann dabei nur gespannt verfolgen, welchen Irrsinn sich die Charaktere zusammenschustern.Meine Meinung:Dies ist mein erstes Buch, sowohl vom Autor, als auch vom Verlag, ich hatte also keine Ahnung, was mich erwarten wird.Zunächst dachte ich, dass in dem Buch eine Reihe von Überfällen behandelt werden und das Leben der Charaktere drumherum gestrickt wird.Die Gliederung des Autors gefällt mir jedoch wesentlich besser. Der Überfall an sich wird nur zu Beginn beschrieben. Stattdessen handelt das Buch davon, was Geld mit dem Menschen anstellen kann. Die Stellungnahme ist bereits durch den Untertitel "Der Preis des Geldes" klar: Geld allein macht nicht nur nicht glücklich, es bringt auch die schlechten Seiten eines Charakters ans Licht!Der Schauplatz für das Buch ist sehr gut gewählt, denn es fließen immer wieder interessante Infos über die kubanischen Flüchtlinge in Miami ein, die Lust machen das Thema weiterzuverfolgen.Angenehm ist, dass die Hauptgeschichte von den Gangstern erzählt und nicht, wie sonst üblich, vom äußerst rumreichen und wahnsinnig gut aussehenden FBI-Agenten.Alles in allem kann ich sagen, dass der Spannungsbogen des Buches konstant hochgehalten wird. Es gibt kein Kapitel, dass man für unnötige befinden würde.Klare Kaufempfehlung und volle 5 Sterne!

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    • 3
  • Die Vergangenheit holt einen immer ein

    Cash Landing - Der Preis des Geldes

    Baerbel82

    November 2009 in Miami, Florida: Ruban Betancourt überfällt zusammen mit seinem Schwager Jeffrey und dessen Onkel Pinky einen Geldtransport und erbeutet über sieben Millionen Dollar. Aber die Probleme fangen mit dem Geld erst richtig an. Denn der Coup ruft nicht nur das FBI auf den Plan. Special Agent Andie Henning spielt eine führende Rolle in diesem tragikomischen Roman. Ruban, ein Kubaner mit russischen Wurzeln, war 1994 als Flüchtling in die USA gekommen. Im Laufe der Jahre hatte er es geschafft, ein Haus und ein Restaurant sein eigen zu nennen. Ruban war glücklich. Doch durch die Finanzkrise verlor er beides an die Bank. Nur seine Frau Savannah hat zu ihm gehalten, obwohl sie bei einem Motorradunfall schwer verletzt wurde und nun keine Kinder mehr bekommen kann. Ruban liebt seine Frau und so wird ihm sein Mantra: „Was Savannah will, bekommt sie auch.“ schon bald zum Verhängnis. „Cash Landing“ beruht auf einer wahren Geschichte. James Grippando hat daraus einen wunderbar schrägen Roman gemacht, mit lauter skurrilen Typen. Obwohl Ruban kriminell ist und lügt, fiebert man mit ihm mit, ob er es wohl schafft, der Polizei zu entkommen. Pinky ist ein Drecksack, Jeffrey ein Loser und Savannah eine starke Frau. Angie, die erst kürzlich von Seattle nach Miami kam, verbeißt sich in den Fall und ist sich sogar für einen Undercover-Einsatz in einem schäbigen Sex-Club nicht zu schade. Auch mit Gesellschafts-/Sozialkritik spart der Autor nicht. Die Bürger der USA sehen sich selbst gern als ein Volk der Tüchtigen. Wer dem nicht genügen kann oder will, sieht sich gnadenlos ins gesellschaftliche Abseits gedrängt, ausgegrenzt, diskriminiert und verachtet, weil er versagt hat. Wie viel Dampf verträgt ein Kessel, bis er platzt? Während Ruban verzweifelt versucht, die Truppe und das Geld zusammenzuhalten, verstrickt er sich immer mehr in Lügen und verliert zunehmend die Kontrolle. James Grippando erzählt die Geschichte in perfektem Tempo und mit stetig steigender Spannung bis zum bitteren Ende. Ich mag Geschichten, die zeigen, wie Liebe, Freundschaft, aber auch Neid, Missgunst, Hass und Verrat das menschliche Schicksal beeinflussen - mit überraschenden, dramatischen und manchmal auch brutalen Folgen. Nicht umsonst trägt der Roman den Untertitel: „Der Preis des Geldes“. Irgendwie merkt man aber auch, dass das Buch für den US-amerikanischen Markt geschrieben wurde. Denn die Geschichte mündet letztlich in einen filmreifen, fast vierzig Seiten langen Showdown mit viel Action, Waffen, Testosteron - und Toten. Fazit: Eine zeitgenössische Tragödie über Geld, Gier und Glück, aber auch über Dummheit, Verrat und Verlust, meisterhaft erzählt.

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    • 3

    Baerbel82

    05. May 2016 um 10:35
  • Nette Geschichte!

    Cash Landing - Der Preis des Geldes

    Rosty

    28. April 2016 um 22:30

    Nette Geschichte, flüssig geschrieben. Manche Episoden sind nur eingesetzt um die Geschichte vorwärts zu bringen (Informanten), schade drum. Auf jeden Fall ein lesenswerter Roman zum Thema "Geld macht nicht glücklich"! Wie schnell Freunde zu Feinden werden und wie selbst die eigene Familie völlig im chaos versinkt zeigt, dass ein Plan (zum schnellen Geld) nicht mit der Beschaffung endet. Sehr anschaulich und informativ sind auch die Informationen rund um im Exil lebende Kubaner. Geschickt eingebracht, ohne klugscheisserrisch wirken zu wollen. Meine Lieblingsrolle ist auf jeden Fall Ruban, der einfach nur verfsucht, sein Leben auf illegale Weise etwas bequemer zu gestalten und dabei immer wieder Rückschläge erfährt. Würde ich andere Bücher des Autors lesen? Ja! Würde ich dieses Buch weiter empfehlen? Ja.

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