James Haskins

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Cover des Buches Rosa Parks (ISBN: 0141301201)

Rosa Parks

 (3)
Erschienen am 19.07.2011

Neue Rezensionen zu James Haskins

Cover des Buches Rosa Parks (ISBN: 0141301201)Kati_Ebners avatar

Rezension zu "Rosa Parks" von Rosa Parks

Interessanter Einblick in eine Zeit, die noch nicht lange zurück liegt
Kati_Ebnervor 2 Jahren

Das Buch wurde von Rosa Parks geschrieben und erzählt ihre eigene Geschichte.

Man bekommt einen Einblick in ihre Familiengeschichte, ihr Umfeld und ihren Lebenslauf. 

Rosa Park wurde am 04. Februar 1913 in Alabama geboren. Als Afroamerikanerin lernte sie bereits als Kind die Ausgrenzung von und die Ablehnung durch die weiße Bevölkerung kennen. Sie war jemand, der  zu seiner Überzeugung stand, als Kind und junge Frau allerdings nicht besonders aufgefallen ist, indem sie sich gegen dieses Regime aufgelehnt hätte.

Durch ihren Mann lernte sie die NAACP, eine Bewegung zur Förderung der Rechte farbiger Menschen, kennen und wurde dort später Sekretärin. Die Rassentrennung war damals in Alabama noch sehr stark vorhanden. Schutz für Afroamerikaner gab es überhaupt keinen. 

Es war Vorschrift, dass die Afroamerikaner ihren Sitzplatz im Bus aufgeben und stehen mussten, wenn ein Weißer einstieg und keinen Platz mehr hatte. 

Rosa Parks war es einfach irgendwann leid, sich ständig herumschubsen und schlechter behandeln zu lassen. Sie blieb einfach sitzen. Trotz Aufforderung des Busfahrers stand sie nicht auf. Und wurde deshalb inhaftiert. 

Mit Hilfe der NAACP wurde ein Boykottaufruf gestartet. Die farbige Bevölkerung sollte nicht mehr mit dem Bus fahren, um der Busfahrtsgesellschaft zu zeigen, dass die Fahrgäste hauptsächlich Afroamerikaner sind und diese genauso ein Recht auf angemessene und höfliche Behandlung haben. 

Der Busboykott funktionierte und dauerte über ein Jahr lang.  Trotzdem dauerte es lange bis es neue Gesetze gab. Die Häuser der Initiatoren, zum Beispiel E.D. Nixon oder Dr. Martin Luther King jr., wurden von wütenden Rassisten zerstört. Die Gesetze zur Rassentrennung in den Bussen wurden schlussendlich allerdings geändert. 

Es ist unglaublich was eine "kleine" Geste manchmal bewirken kann. Noch unglaublicher allerdings ist für mich die Behandlung der farbigen Menschen durch die weißen. 

Es ist ein Glück, dass es Menschen wie Rosa Parks, Martin Luther King jr. und andere Kämpfer gibt, die sich für andere Menschen einsetzen. Sonst würden die Schwachen, die um sich schlagen müssen, damit sie sich behaupten können, gewinnen.




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