London, ein ganz normaler Tag. Doch Ratten beginnen plötzlich Menschen anzugreifen. Keine normale Ratten - sondern eine Art, die um einiges größer ist als die typischen Hausratten. Zuerst suchen sie sich ihre Opfer gezielt in der Hafenregion, doch schon bald sollen sie sich in ganz London verbreiten.
Hauptprotagonist Harris, Lehrer an einer Schule im Hafenviertel und selbst dort aufgewachsen, schlittert rein zufällig in die Geschichte, als er einen angegriffenen Schüler ins Krankenhaus bringt und die Dinge ihren Lauf nehmen.
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Das kurze Buch lässt sich gut „weglesen“. Die Sprache lässt einen selten stolpern und die Geschichte ist fesselnd. Die einzelnen Kapitel sind unterschiedlich lang, mal drei Seiten mal an deren fünfzehn, sodass sie einem nicht leicht machen, sie als Pausenstellen zu nutzen.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ist zeitlos. Besonders schrecklich finde ich es immer, wenn ich mir die beschriebenen Verletzungsszenen vorstelle und mir ausmahle, wie ich in dieser Situation bin und wie in diesem Falle, die Ratten an mir nagen und ich mich im Todes-Berserker-Kampfmodus befinde.
Einzig ein Stern Abzug, da ich es für nicht wahrscheinlich hallte, dass ein Staatsstab einen einfachen Lehrer so detailliert ins Boot holt, nur weil er mit den Tieren Kontakt hatte. In den ersten Kreis vielleicht noch, für das folgende sehr unwahrscheinlich.
Ebenso fehlt mir eine Aufklärung, warum der Zoowärter nicht attackiert wurde. Da wurden wir so mit dem Finger drauf hingedeutet, dass ich eigentlich noch eine Erklärung zu erwartet hatte.















