James Herbert

 3,9 Sterne bei 396 Bewertungen
Autor*in von Totentanz, Die Ratten und weiteren Büchern.

Alle Bücher von James Herbert

Cover des Buches James Herbert: Moon (ISBN: B00BLQN0EA)

James Herbert: Moon

(9)
Erschienen am 01.01.1986
Cover des Buches Die Killer-Ratten - Gruselroman. (ISBN: B003U2AR30)

Die Killer-Ratten - Gruselroman.

(3)
Erschienen am 01.01.1975
Cover des Buches Dunkel (ISBN: B004XBRLIQ)

Dunkel

(3)
Erschienen am 01.01.1990
Cover des Buches ´48: (ISBN: B00YDL9WXI)

´48:

(0)
Erschienen am 01.01.1996
Cover des Buches Die Ratten (ISBN: 9783453025448)

Die Ratten

(36)
Erschienen am 01.10.1997
Cover des Buches Totentanz (ISBN: B00582KPPU)

Totentanz

(37)
Erschienen am 01.01.2007

Neue Rezensionen zu James Herbert

Cover des Buches Magic Cottage, Das Haus auf dem Land (ISBN: 9783404281633)
lucatrkiss avatar

Rezension zu "Magic Cottage, Das Haus auf dem Land" von James Herbert

lucatrkis
Rezension zu „Magic Cottage: Das Haus auf dem Land“

Wie „Creed“, mein erster Roman von James Herbert, begann „Magic Cottage“ ergreifend. Der Erzähler Mike sprach den Leser immer wieder direkt an, was bereits bei dem zunächst eher entspannten Hauskauf mit seiner euphorischen Freundin Midge alles andere als Langeweile entstehen ließ.

Am wichtigsten war natürlich die Atmosphäre des „Hauses auf dem Land“, und um diese zu aufzubauen, nahm sich Herbert Zeit. Mich hatte der Klappentext an Bentley Littles „Furcht“ erinnert – führwahr prägte das Setting eine ähnliche ländliche Idylle, wenngleich der Plot mit ersten Anzeichen des Horrors länger warten ließ.

Dieser kam in Gestalt der Synergisten, Mitglieder einer religiösen Sekte, welche nahe dem Gramarye-Grundstück in einem grauen „Tempel“ wohnten. Anfangs bloß interessante Gesellen, bahnte sich durch Berichte der Dorfbewohner eine ganz andere Seite der ungewöhnlich zuvorkommenden Nachbarn an. (SPOILER) Der Sektenführer versuchte Midge – über kurz per vermeintlichem Kontakt mit ihren verstorbenen Eltern erfolgreich – zu bekehren, gleichzeitig verhielten sich die Anhänger des Synergismus um das „Magic Cottage“ herum äußerst seltsam, beispielsweise schien es ihnen ohne explizite Einladung kaum möglich zu sein, einen Fuß auf das Grundstück zu setzen. Für genau diesen Umstand wurde leider nie eine Erklärung geliefert, abgesehen von der Nervosität der Sektenanhänger eingedenk der von ihnen in jenen Mauern umgebrachten Flora Chaldean. (SPOILER ENDE)

Der Horroraspekt setzte etwa nach einem Drittel der Geschichte ein, blieb sehr subtil, aber eindrücklich. Im Mittelteil war der Roman definitiv über fünfzig Seiten hinweg fünf-Sterne-verdächtig, was mit dem Ende leider ein wenig abgeschwächt wurde.

(SPOILER) Die Synergisten waren der Hauptfokus des Unheils, welchem entgegen Gramarye stand. Vor Mikes und Midges Einzug hatten sich einige Schäden – Schimmel, gar Risse im Mauerwerk – wie magisch regeneriert; dies lief im Showdown jedoch rückwärts und das Haus fiel nun sukzessive zusammen, ehe Mike lernte, die heilende Kraft des Ortes, seine Magie, gegen die dunkle Macht der Synergisten einzusetzen. (SPOILER ENDE) Das war mir einfach ein bisschen zu abgedreht, vielleicht auch abgedroschen.

Mike leuchtete ferner mehrmals direkt Fledermäuse auf dem Dachboden mit einer Taschenlampe an, was diese überhaupt nicht zu stören schien, obgleich jene Tiere künstliches Licht normalerweise verabscheuen.

Fazit: Insgesamt hat mir „Magic Cottage: Das Haus auf dem Land“, vor allem im Mittelteil, noch einmal besser gefallen als „Creed“. Neben der neckischen Charakterdynamik der Protagonisten punktete der Roman mit seiner latenten Horroratmosphäre. Von Herbert plane ich definitiv mehr zu lesen!

Noch eine kleine Anmerkung: Auf Seite 287 steht „indem“ statt „in dem“ bei „[…] fort, hinaus aus diesem dunklen, spitz zulaufenden Raum, indem sich der Duft des Räucherwerks jetzt mehr und mehr in leichten Modergeruch verwandelte“, auf Seite 297 „bestimmte“ statt „bestimmt“ bei „Das Cottage war für jemanden wie dich bestimmte, Midge“ und auf Seite 314 „Wi1“ statt „Wir“.


Cover des Buches Die Ratten (ISBN: 9783453025448)
PiLLaZs avatar

Rezension zu "Die Ratten" von James Herbert

PiLLaZ
Güímar Gruseln und Ekeln

London, ein ganz normaler Tag. Doch Ratten beginnen plötzlich Menschen anzugreifen. Keine normale Ratten - sondern eine Art, die um einiges größer ist als die typischen Hausratten. Zuerst suchen sie sich ihre Opfer gezielt in der Hafenregion, doch schon bald sollen sie sich in ganz London verbreiten.

Hauptprotagonist Harris, Lehrer an einer Schule im Hafenviertel und selbst dort aufgewachsen, schlittert rein zufällig in die Geschichte, als er einen angegriffenen Schüler ins Krankenhaus bringt und die Dinge ihren Lauf nehmen.

Das kurze Buch lässt sich gut „weglesen“. Die Sprache lässt einen selten stolpern und die Geschichte ist fesselnd. Die einzelnen Kapitel sind unterschiedlich lang, mal drei Seiten mal an deren fünfzehn, sodass sie einem nicht leicht machen, sie als Pausenstellen zu nutzen.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ist  zeitlos. Besonders schrecklich finde ich es immer, wenn ich mir die beschriebenen Verletzungsszenen vorstelle und mir ausmahle, wie ich in dieser Situation bin und wie in diesem Falle, die Ratten an mir nagen und ich mich im Todes-Berserker-Kampfmodus befinde.

Einzig ein Stern Abzug, da ich es für nicht wahrscheinlich hallte, dass ein Staatsstab einen einfachen Lehrer so detailliert ins Boot holt, nur weil er mit den Tieren Kontakt hatte. In den ersten Kreis vielleicht noch, für das folgende sehr unwahrscheinlich.
Ebenso fehlt mir eine Aufklärung, warum der Zoowärter nicht attackiert wurde. Da wurden wir so mit dem Finger drauf hingedeutet, dass ich eigentlich noch eine Erklärung zu erwartet hatte. 

Cover des Buches Creed. (ISBN: 9783453206403)
lucatrkiss avatar

Rezension zu "Creed." von James Herbert

lucatrkis
Rezension zu „Creed“

„Creed“ war mein erster Kontakt mit einem Roman von James Herbert und hinterließ insgesamt einen positiven Eindruck. Ich mochte die Einführung des gleichnamigen Protagonisten in halb sarkastischem Ton, genauso die Eröffnungsszene auf dem Friedhof, in der der Fotograf von einem Mausoleum aus die Beerdigung einer verstorbenen Schauspielerin ablichtete. Creed war gar kein so mieser Typ wie behauptet, ich zumindest fand ihn recht sympathisch. Sein Beruf als Paparazzo war interessant und die Story nahm schnell an Fahrt auf. Nach dem ersten Drittel sah ich wirklich Potenzial, leider driftete die Geschichte dann jedoch in eine Richtung ab, die mir nicht besonders gefiel. (SPOILER) Inmitten des vielen Grotesken ging die Spannung verloren und die Begründung am Ende, wieso die Dämonen Creed verfolgt hatten – um ihre Macht zu steigern, indem sie einem Ungläubigen ihre Existenz zeigten –, fand ich schwach sowie kaum nachvollziehbar. Ein bisschen wirkte es, als hätte der Autor nicht gewusst, wie er seinen Protagonisten gegen die übermächtigen Wesen ankommen lassen sollte, weshalb sich diese einfach als relativ harmlos entpuppten. Weiter war es schade, dass Cally McNally nicht echt war, denn sie und Creed haben ein sehr tolles Team abgegeben. (SPOILER ENDE)

Fazit: Wenngleich „Creed“ zum Schluss einen Weg einschlug, der mir nicht gefiel, überzeugte mich der Beginn des Romans. In Zukunft werde ich definitiv noch einmal zu James Herbert greifen!

Noch eine kleine Anmerkung: Auf Seite 38 steht „ich können“ statt „ich könne“, auf Seite 102 „konnte“ statt „konnten“, auf Seite 107 „wurde“ statt „wurden“, auf Seite 145 fehlt ein Komma, auf Seite 217 steht „sein“ statt „sei“ und auf Seite 289 „Bürsten“ statt „Brüsten“.


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