James Herbert Besessen

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Inhaltsangabe zu „Besessen“ von James Herbert

Reichlich schwache Geistergeschichte mit einer Handvoll Klischees aus der untersten Schublade - Herbert hat sehr viel besseres geschrieben.

— brudervomweber
brudervomweber

Wieder ein sehr spannendes Buch von James Herbert, das sogar mit Kate Beckinsale in der Hauptrolle gekonnt verfilmt wurde!

— metalmueller1807
metalmueller1807

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  • Besessen!

    Besessen
    Books-have-a-soul

    Books-have-a-soul

    04. July 2016 um 08:11

    Besessen ist eine Grusel-Geistergeschichte, die mich durch einen spannenden angenehmen Schreibstil gut unterhalten hat. Der Hauptprotagonist David Ash ist ein unverbesserlicher "Realist" und manchmal möchte man ihn einfach nur schütteln und ihm die Wahrheit ins Gesicht werfen. Der Autor hat im Laufe der Story viele Fragezeichen hinterlassen, konnte mich überraschen und hat alles gut durchdacht. Trotzdem fehlte das gewisse Etwas! Die Emotionen sind nicht bei mir angekommen, ich könnte keine Verbindung zu den Charaktere herstellen. Obwohl die Grundidee wirklich absolut genial ist, habe ich nicht eine Sekunde Angst oder Grusel empfunden. Was das Ende angeht, bin ich persönlich sehr enttäuscht, da hätte ich mir wesentlich mehr erwartet, aber das ist ja Ansichtssache. Im Großen und Ganzen fand ich das Buch nicht wirklich schlecht, aber eben auch nicht so gut, um zu sagen, man muss es unbedingt lesen!

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  • Vorhersehbarer B-Horror

    Besessen
    brudervomweber

    brudervomweber

    16. August 2014 um 23:08

    Das letzte Buch von James Herbert, das ich vor bereits einigen Jahren in die Hand genommen habe, war spannend, finster, furchteinflößend. Es war THE FOG. (Das vielleicht als Empfehlung am Rande.) Dieses hier, BESESSEN, ist leider nichts davon. Zwar bemüht sich Herbert, dem Besuch des skeptischen Parapsychologen Ash in dem angeblich (und natürlich de facto) von Geistern heimgesuchten Anwesen Edbrook eine Aura des Unheimlichen, Unheilvollen zu verleihen, aber die arg konstruierte Geschichte mit ihren überwiegend unglaubwürdigen Figuren verfängt sich im selbst gewobenen Netz der Geschehnisse. Insbesondere die Hauptfigur des Ermittlers, der von seiner eigenen Vergangenheit traumatisiert das Übernatürliche leugnet, sich aber trotz seines daraus erwachsenden Bedürfnisses nach nüchterner Erkenntnis beständig mit Wodka und anderen Alkoholika zuschüttet, stieß mir unangenehm auf. Wie eine Marionette taumelt Ash durch die sich allzu früh selbst aufdeckende Geschichte, alle Zeichen und Warnungen, die hinreichend aus 3 Dutzend Haunted-House-B-Horror-Movies geläufig sein dürften, in den Wind schlagend. Selbst eine überraschende Volte am Ende verweigert der Roman seinem entgegen aller Hoffnung auf einen alles herausreißenden Twist bei der Stange gebliebenen Leser - die finale Auflösung ist zwar zugegeben irgendwie unerwartet, aber gleichermaßen banal. Fazit: Wer andere Romane von James Herbert, insbesondere die Ratten-Trilogie DIE RATTEN, DIE BRUT und DOMAIN oder das eingangs erwähnte THE FOG (oder auch die ebenfalls überzeugende Variante DUNKEL), zu schätzen wußte, sollte sich diese vorhersehbare Enttäuschung ersparen. Die Ratten waren eine konkrete Gefahr, der Nebel eine nicht greifbare - der Geisterspuk in BESESSEN ist weder das eine noch das andere.

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  • Rezension zu "Besessen" von James Herbert

    Besessen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. March 2013 um 20:38

    Der skeptische Parapsychologe David Ash wird in ein altes Anwesen gerufen. In Edbrook soll es spuken und Ash die Gründe hierfür ergründen. Sehr schnell merkt er, dass er hier keinem Schwindel gegenübersteht, bevor die Geschichte dieses Hauses und seiner Bewohner ihn zu verschlingen droht. Der Leser bekommt mit diesem Buch eine schöne altmodische Gruselgeschichte, die sich bei der Lektüre zeitgleich wie ein Film vor dem inneren Auge abspielt. James Herbert versteht es sehr gut seine Szenen anschaulich zu beschreiben, verliert sich meines Erachtens aber auch teilweise in seinen Schilderungen und übertreibt es, so dass man den Autor teilweise ins Gewissen reden möchte, dass man nun verstanden hat wie alles aussieht und wirkt. Trotzdem versteht er es sehr gut schaurige Bilder im Kopf entstehen zu lassen, die blumige Schreibweise tritt nur stellenweise im Buch auf, man kann darüber hinwegsehen. Die Spannung der Geschichte baut sich ziemlich schnell auf, was anhand der niedrigen Seitenzahl nicht verwunderlich ist. Schritt für Schritt steigert der Autor das Erlebte, was am Ende in einem großen Finale seinen schaurigen Abschluss findet. James Herbert lieferte hier keine Meisterleistung ab, aber durchweg einen gut geschrieben, spannenden Gruselroman der altmodischen Art. Die Charaktere des Buches sind durchweg gut ausgebaut, mit Eigenarten versehen und menschlich. Der Leser kann sich mit der Hauptfigur um Ash gut anfreunden. David Ash, Alkoholiker mit rätselhafter Vergangenheit geht seinem Beruf mit eine gehörigen Portion Skepsis nach und glaubt oberflächlich nicht an übernatürliche Erscheinungen. Vielmehr möchte er durch sein Wirken beweisen, dass es keine übersinnlichen Phänomene gibt und sich so gut wie alles wissenschaftlich erklären lässt. Begründet liegt dieser teilweise schon wahnhafte Drang in einem Erlebnis seiner Vergangenheit, das ihn nicht zur Ruhe kommen lässt. Die drei auf Edbrook lebenden Geschwister Christina, Simon und Robert nebst ihrer Tante und Hund sich anfänglich schwer durchschaubar, haben seltsame Eigenarten und drängen dem gleichen Ziel wie Ash entgegen, der Aufdeckung des Spuks in ihrem Heim. Trotzdem beschleicht den Leser ziemlich schnell eine gewisse Vorahnung, wohin diese Geschichte am Ende führen wird, was sich in meinem Fall auch leider bewahrheitet hat. Dies nahm zwar die Spannung nicht aus der Geschichte, hätte aber durchaus raffinierter gelöst werden können, so dass auch der Leser an der Nase herumgeführt wird und nicht nur die Charaktere. Die Geschichte ist in kurzen Kapitel geschrieben, die größtenteils die Erlebnisse Ashs in Edbrook schildern, aber auch Rückblenden in die ferne und auch junge Vergangenheit geben sowie teilweise andere Charaktere näher beleuchten. Sie liest sich flüssig und hält den Leser bei Laune, ist aber nicht unbedingt das, was man einen Pageturner nennen würde. "Besessen" von James Herbert ist für Fans der älterer Horrorgeneration ein schaurig schöner Gruselspaß, der kurzweilig sehr gut unterhält, aber wohl nicht für immer im Gedächtnis haften bleiben wird.

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  • Rezension zu "Besessen" von James Herbert

    Besessen
    Simse Bookworm

    Simse Bookworm

    10. March 2009 um 23:59

    Der Geisterjäger und die längst verstorbene Schönheit, samt Clan, die ihn an der Nase rumführen. Klassiker.