James Hilton Der verlorene Horizont

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Inhaltsangabe zu „Der verlorene Horizont“ von James Hilton

Die Mönche im Lamakloster von Schangri-La, im 'Tal aller heiligen Zeiten', halten ihre Gemeinschaft für die letzte Oase, in der die geistigen Schätze der Menschheit aufbewahrt und lebendig erhalten werden, geschützt vor Kriegen und Katastrophen und vor der Hast und den Zwängen der technischen Welt. Durch eine List wollen sie ihr einsames Kloster im Himalaja vor dem Aussterben bewahren und entführen mithilfe eines Flugzeugs eine kleine Gruppe von Engländern und Amerikanern in diesen entlegenen Winkel Tibets … James Hiltons Klassiker liest sich spannend wie ein Kriminalroman. In den unsicheren Jahren zwischen den beiden Weltkriegen geschrieben, entspricht seine romantische Utopie dem Wunsch nach Frieden und hat bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft verloren.

Großartiges Buch! Liest sich wie ein Abenteuerroman, den man sein Alter nicht anmerkt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Rezension zu "Der verlorene Horizont" von James Hilton

    Der verlorene Horizont
    HeikeG

    HeikeG

    18. April 2007 um 18:30

    Ein utopisches Abenteuer Zur Geschichte: Der englische Diplomat Hugh Conway wird in den 30er Jahren mit drei anderen Personen per Flugzeug nach Tibet entführt. Der Pilot stirbt bei der Landung, die vier werden von einem Chinesen und seinen tibetischen Trägern ins fast unzugängliche Kloster Shangri-La gebracht. Dort wacht eine Gruppe offenbar buddhistischer Mönche über die Bewohner eines fruchtbaren Tals ohne Verbindung zur Außenwelt. An diesem weltabgewandten Ort scheint die Zeit stillzustehen, weichen alle Leidenschaften der heiteren Gelassenheit, auf der die Lehre der Mönche basiert. Einblicke in die chinesische oder tibetische Kultur darf man in diesem Buch nicht erwarten. Man kann den Roman als Abenteuergeschichte und als Zeitdokument lesen, in dem die Spannung zwischen den beiden Weltkriegen zum Ausdruck kommt. Eine Katastrophe war gerade vorüber und hatte schlimme Spuren hinterlassen, die andere dämmerte schon am Horizont herauf. Kein Wunder, dass die Menschen sich einen Rückzugsort mit einfachen Regeln und ohne Aggression wünschten, an dem man einfach warten konnte, bis alles vorbei geht, an dem man sich schöneren Dingen wie Musik, Literatur und überhaupt der Kultur widmen konnte. Jedoch beschränkt sich Hilton nicht darauf, schöne Illusionen aufzubauen, er stellt sie auch selbst wieder kritisch in Frage, was ihm mit der Person Malinson geschickt gelingen ist. "Der verlorene Horizont ist gut und spannend geschrieben, kommt ohne platte Klischees aus und verleitet je nach Geschmack zum Träumen oder zum Nachdenken. Es lohnt sich zumindest für den, der entweder der Legende von Shangri-La auf den literarischen Grund gehen möchte, oder sich aber selbst vom Alltagsstress wegwünscht in ein harmonisches Traumland... und diese Sehnsucht auch bereit ist, mit etwas kritischer Reflektion abzurunden.

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