James Islington

 4,1 Sterne bei 50 Bewertungen
Autor*in von Das Erbe der Seher, Das Echo der Zukunft und weiteren Büchern.

Lebenslauf

James Islington wuchs im südlichen Australien auf. Er begeisterte sich früh für die Werke von Raymond E. Feist und Robert Jordan, aber erst Brandon Sanderson und Patrick Rothfuss inspirierten ihn dazu, selbst mit dem Schreiben anzufangen. Sein Debüt "Das Erbe der Seher" wurde auf Anhieb ein Liebling der Fantasyleser.Zur Zeit lebt James Islington mit seiner Frau auf der Mornington-Halbinsel im australischen Victoria.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu James Islington

Ich musste mich ehrlich gesagt so manches Mal zum Weiterlesen überreden. Das Buch war einfach über Strecken so langweilig. Vieles an Hintergründen war im ersten Band unklar geblieben. Vermutlich wollte Islington einiges bewusst unklar lassen, aber am Ende wurde ein großes Durcheinander daraus. Die Kurzzusammenfassung zu Beginn des 2. Bandes erklärte mir einen Teil der Zusammenhänge, suggeriert aber auch, dass das alles bekannte Infos sind.
Ich war motiviert und wollte das Ganze verstehen. Aber auch im 2. Band schreibt Islington an manchen Stellen so unklar, dass mir erst viel später bewusst wurde, was an der Stelle passiert sein soll. Zudem wird im ersten Teil des Buches noch sehr lange bereits bekanntes wieder aufgewärmt. Daneben gab es dann Stellen, an denen sich das Vorwissen der Protagonisten plötzlich änderte und rückwirkend völlig neue Fakten über die Welt eingeführt wurden. Insgesamt für mich als Leser ein sehr frustrierendere Erfahrung.

Das Tempo und die Erzählweise haben mir nicht gefallen. Die Figuren hätten interessant sein können, aber sie bleiben blass. Es gibt nur eine Handvoll Protagonisten, welche immer neue Kräfte bekommen. Der Rest hat nichts ausschlaggebendes zu tun. Den Hauptpersonen passiert natürlich nie was. Sie überstehen alle Probleme unbeschadet und handeln auch immer nobel. Kaum etwas an ihnen ist spannend, ihre Dialoge und Interaktionen flach. Wer nun eigentlich die Antagonisten sind und warum, wurde dagegen nicht ganz klar. Für einen mittleren Band war immer noch viel zu viel Geheimniskrämerei dabei.

Insgesamt wirkt das Buch überhaupt nicht ausgereift. Die Idee dahinter war ambitioniert, aber der Schreibstil nicht ausgereift. Sehr schade.

Cover des Buches The Light of All That Falls (The Licanius Trilogy, Band 3) (ISBN: 9780316274180)
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Rezension zu "The Light of All That Falls (The Licanius Trilogy, Band 3)" von James Islington

Hinterer Teil gut
chibbsvor 5 Monaten

Zwischendurch hatte ich Knoten im Kopf und dachte, Islington hat sich völlig verrannt, mit all den unterschiedlichen Zeitebenen und Figuren mit wechselnden Körpern. Aber er hat es geschafft und zumindest den Teil um die Prophezeiung und das Schließen des Rifts zu einem guten Ende geführt.


Ansonsten hat man auch diesem Buch wieder angemerkt, dass der Autor noch viel zu lernen hat.

Das Pacing der Geschichte ist einfach grauenvoll: am Anfang wird wieder ewig lang alles wiederholt, was war. Im übrigen zusätzlich zur Kurzzusammenfassung der Vorgeschichte, die ich aber auch wirklich brauchte, um die Vorbände zu verstehen - obwohl ich den 3. Band direkt im Anschluss an den 2. las. In der Mitte geht es sehr lange um eine völlig andere Story. Die ist zwar interessant, nimmt aber im Gesamtgefüge viel zu viel Raum ein.

Die Figuren bleiben weiterhin blass. Alle Macht verlagert sich immer weiter auf eine Handvoll zentraler Figuren. Islington versuchte zwar, etwas Grau hineinzubringen und niemanden als komplett gut oder böse dazustellen. Aber es gelang nur an wenigen Stellen.

Dafür unterlaufen ihm erneut Logikfehler, die Hauptfiguren strotzen nur so von Plot Armor und für eines der größten Probleme der Story wird mittendrin plötzlich die Lösung herteleportiert. Islington musste den dazugehörigen Handlungsstrang herausschneiden, weil es sonst viel zu umfangreich geworden wäre. Außerdem gingen Inhalt und Bedeutung manches Schlüsselmoments wieder an mir vorbei, was an Islingtons seltsamem Schreibstil liegt.

Es ist sehr vieles frustrierend an dieser Reihe und man bekommt immer wieder das Gefühl, die Bücher hätten noch ein paar Monate Überarbeitung gebraucht. Allerdings muss ich auch zugeben, dass das Buch im hinteren Teil sehr an Fahrt aufnahm, ich mich gut unterhalten und durch das Ende sehr befriedigt gefühlt habe.

Insgesamt 3,5 von 5 Sternen

Cover des Buches Das Echo der Zukunft (ISBN: 9783426521380)
N

Rezension zu "Das Echo der Zukunft" von James Islington

Einfach irre!
nadineliestvor 2 Jahren

Nach Band 1 war gar nicht so viel Zeit vergangen, doch der Einstieg war trotzdem nicht so leicht. Es geht halt einfach fröhlich weiter mit vielen Orten und Personen, bei denen man nicht so leicht den Überblick behält. Toll zu lesen ist das Buch aber dennoch (oder gerade deshalb?) und ich warte sehnsüchtig auf Band 3.

Die Geschichte ist durchweg spannend geschrieben und man will einfach wisse, wie es weitergeht und wie alles zusammenhängt. Man ist nach 2 Bänden dann schlauer als vorher, aber man hat immer noch keine Ahnung wie es weitergeht. Bei all den vorhersehbaren Büchern sehr erfrischend, wenn auch teilweise anstrengend. Wer war das noch mal? Gut oder böse? Das sind so die Fragen, die ich mir öfter gestellt habe.

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