James Jones Insel der Verdammten

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Inhaltsangabe zu „Insel der Verdammten“ von James Jones

"Wenn man bedenkt, daß er morgen um diese Zeit sehr wohl tot sein könnte, ist die Tatsache, daß er heute mutig war oder nicht, völlig ohne Belang -- völlig sinnlos. Wenn man bedenkt, daß er morgen tot sein könnte, ist alles belanglos. Das Leben ist belanglos. Ob er sich einen Baum angeschaut hat oder nicht ist belanglos. Es spielt überhaupt keine Rolle. Es ist für den Baum belanglos, es ist für jeden in seiner Einheit belanglos, und es ist für jeden in der ganzen Welt belanglos. Wen kümmerte es? Es ist nicht nur für ihn belanglos; und wenn er tot wäre, wenn er zu existieren aufhörte, wäre es auch für ihn belanglos. Noch wichtiger ist, daß es nicht nur belanglos wäre -- es wäre die ganze Zeit belanglos gewesen."<P> Das ist die grundlegende Bedeutung des Krieges in <I>Insel der Verdammten</I> (1962), James Jones' dichterischer Darstellung des Kampfes zwischen amerikanischen und japanischen Truppen auf der Insel Guadalcanal. Die Erzählung wechselt mühelos zwischen verschiedenen Blickwinkeln innerhalb der C- (sprich "Charlie") Company, vom befehlshabenden Offizier Captain James Stein über seinen psychotischen Hauptfeldwebel Eddie Welsh zu den jungen Gefreiten, die sie in den Kampf schicken. Die Schilderungen der Kampfbedingungen -- und der seelischen Zustände, die sie hervorrufen -- sind unerschrocken realistisch, inklusive der Dialoge (in denen ein ganz bestimmtes Wort, das Norman Mailer 15 Jahre zuvor in <i>The Naked and the Dead</i> mit "fug" wiedergab, korrekt geschrieben ist). Diese Geschichte ist mehr als nur ein Klassiker der Kriegsliteratur -- sie ist eine der bedeutendsten Untersuchungen männlicher Identität der amerikanischen Literatur, mit der sich Jones einen Namen als Romanschriftsteller des Kalibers Herman Melvilles und Stephen Cranes machte.
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